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Johanna
Einleitungs-Beitrag
Anzahl der Antworten 15
zuletzt 24. Aug.

Junghund läuft beim Gassi oft nicht weiter

Unsere Dackelhündin ist jetzt 8 Monate alt und hat oft wenig Lust Gassi zu gehen bzw. bleibt oft stehen / setzt sich hin und geht nicht weiter. Das Problem haben wir vor allem wenn wir alleine mit ihr gehen, sobald wir zu zweit mit ihr gehen läuft sie meist relativ entspannt mit oder zieht sogar mal an der Leine. Wenn ich aber mit ihr alleine gehe, würde sie aber am liebsten garnicht groß raus. Ich versuche schon immer ihr im Wald möglichst viele Freiheiten zu geben und laufe auch einfach mal vor (dann kommt sie irgendwann nach), aber das ist ein ewiges Stop and go. An der kurzen Leine an der Straße geht das natürlich schlecht… Locken, losrennen oder etwas weiterziehen hilft selten. Das ganze macht sie überwiegend an ihr bekannten Strecken, aber auch immer mal an neuen Strecken. Habt ihr das Problem auch? Wie können wir das lösen? Ich will endlich gerne mal mit ihr eine Runde gehen ohne 3/4 der Zeit zu stehen…
 
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Kerstin
23. Aug. 19:01
Meine Kaninchen- Dackeline macht das seit je her! Solange wir im Wohnumfeld gassi gehen wollen läuft sie keinen Meter! Ausserdem läuft meine nur gerne im Wald und in den Bergen! Alles andere findet sie doof und verweigert das Laufen. Dackel sind halt selbstbewusst 😃
(Ärztlich abgeklärt wegen dem Rücken)

Schnüffeln und suchen liebt sie dagegen sehr! Das ist ja auch schöner für Dackel wie lange Strecken laufen!
 
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Tanja
23. Aug. 23:37
Ich kenne dieses Verhalten aus meiner Kindheit/Jugend. Wir hatten damals neben Schäferhund und Spitz auch einen Langhaardackel. Immer wenn ich zum Briefkasten geschickt wurde, sollte ich unseren Langhaardackel Purzel mitnehmen. Der Briefkasten war drei Straßen weiter. Jedesmal setzte sich Purzel auf der Mittel des Weges hin und ließ sich nicht dazu bewegen, auch nur einen Zentimeter weiter zu gehen. Es half nichts, ich musste ihn hochnehmen und den Rest des Weges zum Postkasten tragen. Hat man nun gedacht, dass der Hund vom Postkasten aus, nun endlich wieder in Richtung nach Hause selbst gelaufen wäre, so liegt man falsch. Er ließ sich genau zu der Stelle tragen, wo er sich zuvor auf dem Hinweg hingesetzt hatte. Von da lief er dann wieder selbstständig nach Hause weiter. Jedesmal. Habe mich damals bei meiner Mutter beschwert und mich wie ein Aal gewunden, wenn es wieder hieß, dass ich Purzel mitnehmen sollte. Schließlich war Purzel schwer! Dann lief meine Mutter mit, weil sie mir nicht glaubte, und siehe da, der Dackel lief den ganzen Weg zum Postkasten hin und zurück ohne Probleme. Ich fühlte mich so verarscht von diesem Hund! Hab Ärger gekriegt und wurde dazu verdonnert, jedesmal Purzel mitzunehmen. Erst als mein Vater auf meine Bitte hin mir mal im Abstand von 50m folgte, sah er, dass ich nicht gelogen hatte! Meine Mutter hat sich in aller Form bei mir entschuldigt, das hätte sie nie gedacht! Mit ihr lief er ja überall hin. Gesundheitlich hatte der nichts. Tja, der Hund dachte wohl, ich würde allein ab da nicht mehr nach Hause finden. Wir haben dieses Verhalten allerdings nie aus ihm herausgekriegt. Auch als ich längst erwachsen war (Purzel wurde über 20 Jahre alt), lief er mit mir nur bis zu dieser Stelle.
 
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Bianca
24. Aug. 04:40
Kann sein, dass sie einfach zu viel Input bekommt, überfordert ist mit zu vielen Eindrücken, mal den Tag beobachten, was von ihr gefordert wird, was sie alles erlebt, ich empfehle, es dann ruhiger angehen zu lassen, entspannt bleiben, sie ist bestimmt gesund, ich habe eine Jagdhündin und zu Anfang wollte ich immer meine Route in meinem Tempo laufen, dass hat sie noch hektischer gemacht. Doofes Sprichwort, aber wahr: der Weg ist das Ziel: ich lasse sie viel schnüffeln, kommen zwar nicht schnell voran, sie ist aber jetzt viel gechillter, der Cortisilspiegel ist gesunken
 
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L.🐾
24. Aug. 07:32
Ich kenne dieses Verhalten aus meiner Kindheit/Jugend. Wir hatten damals neben Schäferhund und Spitz auch einen Langhaardackel. Immer wenn ich zum Briefkasten geschickt wurde, sollte ich unseren Langhaardackel Purzel mitnehmen. Der Briefkasten war drei Straßen weiter. Jedesmal setzte sich Purzel auf der Mittel des Weges hin und ließ sich nicht dazu bewegen, auch nur einen Zentimeter weiter zu gehen. Es half nichts, ich musste ihn hochnehmen und den Rest des Weges zum Postkasten tragen. Hat man nun gedacht, dass der Hund vom Postkasten aus, nun endlich wieder in Richtung nach Hause selbst gelaufen wäre, so liegt man falsch. Er ließ sich genau zu der Stelle tragen, wo er sich zuvor auf dem Hinweg hingesetzt hatte. Von da lief er dann wieder selbstständig nach Hause weiter. Jedesmal. Habe mich damals bei meiner Mutter beschwert und mich wie ein Aal gewunden, wenn es wieder hieß, dass ich Purzel mitnehmen sollte. Schließlich war Purzel schwer! Dann lief meine Mutter mit, weil sie mir nicht glaubte, und siehe da, der Dackel lief den ganzen Weg zum Postkasten hin und zurück ohne Probleme. Ich fühlte mich so verarscht von diesem Hund! Hab Ärger gekriegt und wurde dazu verdonnert, jedesmal Purzel mitzunehmen. Erst als mein Vater auf meine Bitte hin mir mal im Abstand von 50m folgte, sah er, dass ich nicht gelogen hatte! Meine Mutter hat sich in aller Form bei mir entschuldigt, das hätte sie nie gedacht! Mit ihr lief er ja überall hin. Gesundheitlich hatte der nichts. Tja, der Hund dachte wohl, ich würde allein ab da nicht mehr nach Hause finden. Wir haben dieses Verhalten allerdings nie aus ihm herausgekriegt. Auch als ich längst erwachsen war (Purzel wurde über 20 Jahre alt), lief er mit mir nur bis zu dieser Stelle.
🤭🤭🤭🤭🤫
 
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J.
24. Aug. 18:31
Es ist ein Dackel und er schnüffelt und hat Zeit ohne Ende. Unsere bleibt oft liegen ich werfe dann ein Leckerli (ihr hundefutter) :)