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Dogorama
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Anzahl der Antworten 63
zuletzt 4. Nov.

Draussen lösen

Mein Hund ist Samstagnachmittag bei mir eingezogen. Aus dem Auslandstierschutz. Er schläft viel, fühlt sich auf seiner Decke wohl und verbringt dort ruhend den ganzen Tag. Was er leider gar nicht kann ist draussen entspannen und sich lösen. Gestern hat er nachdem wir draussen waren in der Wohnung uriniert. Am Abend als ich duschen war dann gekotet. Heute hab ihm angesehen, dass er muss und bin sofort mit ihm runter, zu der Stelle wo wir immer hingehen. Dort hat er geschaut, geschnüffelt und an der Leine gezogen. Ich bin trotzdem eine Weile dort mit ihm stehen geblieben. Kaum waren wir danach wieder in der Wohnung hat er alles rausgelassen. Er scheint nur in der Wohnung so entspannt zu sein, dass er sich löst. Gibt es Tipps oder kann mir jemand sagen, wie er sich an draußen gewöhnen kann? Ich weiß, es sind erst 2 Tage - noch nichtmal ganz - aber mir geht das leicht auf die Psyche weil ich immer warte, wann er drinnen loslässt.
 
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Tina
3. Nov. 22:18
Vielleicht war hier jemand auch schon mal in einer Situation, die er zuvor anders eingeschätzt hat und hat festgestellt dass Zuspruch und das Gefühl damit mit nicht allein zu sein, hilft und einen darin bestärkt eigene Lösungen zu suchen. Ich kann mich nicht dran erinnern, wann es mir bei einer Lösungsfindung gut geholfen hat verurteilt oder beschämt zu werden oder über Vorverurteilung in eine Gruppe gesteckt zu werden, die sozial herabgewertet wird. Womöglich habt ihr da ja andere Erfahrungen gemacht. Ich habe das eher den Eindruck, dass das eher den Beitragenden hilft Druck aus eigenen Erfahrungen abzulassen, auf Kosten der Threadersteller. Kann man halt machen. Wenn der gesuchte Austausch verloren geht, weil Leute sich mit ihren eigenen Überzeugungen über Hundehaltung und Tierschutz in den Mittelpunkt drängen, naja. Kein Wunder, dass sich die Person verzieht. An ihrem eigenen Anliegen scheint ja nicht so viel Interesse da zu sein. Warum sich mit Leuten auseinander setzen, denen es viel mehr um sich selbst geht?
Das ist spannend. Für mich war von vorne herein klar, dass hier kein Austausch möglich ist, weil die Person sich in einer absoluten emotionalen Ausnahmesituation befindet. Selbst noch so guter Zuspruch hätte nicht zum Erfolg geführt.

Ein Text ist immer eine psychologische Verhaltensspur. Es gibt zwei Sätze die das ganze Desaster offenbaren: "als ich duschen war dann gekotet" und "mir geht das leicht auf die Psyche, weil ich immer warte, wann er drinnen loslässt."

Der Schliessmuskel ist das Barometer für den Stresszustandes des Hundes. Wenn er kackt, wenn die Person den Raum verlässt, dann ist der Hund von der Anwesenheit der Person evtl. massiv gestresst. Vermutlich und jetzt kommt das zweite Zitat, da der Hund dauernd beobachtet wird. Draußen wie drinnen. Dauerbeobachtung ist für jeden Hund eine extreme Stresssituation. Den Stress kann man der Person nicht durch Zuspruch nehmen. Im schlimmsten Fall verstärken gut gemeinter Zuspruch und Tipps "genau beobachten" die Situation für den Hund.

Das sind nur Vermutungen. Bei dem Text war mir aber eigentlich sofort klar, dass es mit fernmündlicher Unterstützung schwierig wird.

Eine Täter-Opfer-Umkehr und ein stilisieren des Menschen als Opfer sehe ich hier nicht. Opfer bleibt alleine der extrem gestresste Hund. Die Person hatte immerhin eine Wahlmöglichkeit und konnte bewusst eine Entscheidung treffen. Der Hund nicht.

Dein Engagement aber in allen Ehren.
 
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Sebbi
3. Nov. 22:26
Man kann jetzt auf Erfahrungswerte pochen aber letztendlich sind das alles Spekulationen was die TE anbelangt und ob Bestätigung oder nicht, sollte es vorzugsweise ehrliche aber konstruktive Antworten geben und keine unnützen Unterstellungen. 🤔
Das Problem sind aber nicht die Beiträge sondern die Vermittler☝🏼
 
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Aga
4. Nov. 04:55
Ich kann dir nur Mut machen, ich habe eine Hündin aus schlechter Zucht, nicht aus dem Tierschutz aber sie kannte wahrscheinlich auch nur den Hof mit Steinplatten, keine Wiese. Sie hat auch zwar draußen gelöst aber die Stubenreinheit war anfangs schwer. Mit meinem ersten eigenen Rüden aus Ungarn der 6 Monate in der Klinik war, war die Sache in 2 Wochen geritzt aber bei dieser Hündin nicht. Obwohl wir n Garten haben wo ich regelmäßig hin bin. Zu Beginn hat sie auf die Fliesen im Esszimmer gemacht, hat versucht nie den Teppich zu treffen. Ich habe nie böse geschimpft, es weg gemacht, höchstens mal zu ihr gesagt, Amira was hast du gemacht, aber nicht geschimpft. Später hat sie die Räume genutzt die wir nicht oft benutzt haben, oben das Büro und noch n Raum wo zwar Sachen stehen wir uns Acer nicht oft aufgehalten haben. Dann habe ich da die Türen immer verschlossen. Ich will nur sagen, bei manchen dauert es etwas länger, ich hätte auch nicht an mehrere Wochen bis Monate gedacht aber irgendwann wird’s schon. Hab Geduld und sei einfühlsam, dass er die nötige Ruhe mit dir draußen irgendwann verspürt dann wird das schon.
 
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Sebbi
4. Nov. 08:47
Ich kann dir nur Mut machen, ich habe eine Hündin aus schlechter Zucht, nicht aus dem Tierschutz aber sie kannte wahrscheinlich auch nur den Hof mit Steinplatten, keine Wiese. Sie hat auch zwar draußen gelöst aber die Stubenreinheit war anfangs schwer. Mit meinem ersten eigenen Rüden aus Ungarn der 6 Monate in der Klinik war, war die Sache in 2 Wochen geritzt aber bei dieser Hündin nicht. Obwohl wir n Garten haben wo ich regelmäßig hin bin. Zu Beginn hat sie auf die Fliesen im Esszimmer gemacht, hat versucht nie den Teppich zu treffen. Ich habe nie böse geschimpft, es weg gemacht, höchstens mal zu ihr gesagt, Amira was hast du gemacht, aber nicht geschimpft. Später hat sie die Räume genutzt die wir nicht oft benutzt haben, oben das Büro und noch n Raum wo zwar Sachen stehen wir uns Acer nicht oft aufgehalten haben. Dann habe ich da die Türen immer verschlossen. Ich will nur sagen, bei manchen dauert es etwas länger, ich hätte auch nicht an mehrere Wochen bis Monate gedacht aber irgendwann wird’s schon. Hab Geduld und sei einfühlsam, dass er die nötige Ruhe mit dir draußen irgendwann verspürt dann wird das schon.
Öähm, wem willst du Mut machen.
Der/Die TE hat den Account gelöscht☝🏼
 
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Silvia
4. Nov. 09:24
Meine Hündin hatte das auch obwohl sie stubenrein bei ihrem Betreuer bis zur Vermittlung war.
Wenn ich morgens ( zur selben Zeit ) aufgestanden bin, sind wir schnell raus. Hat am Anfang auch nicht geklappt.
Ich hab da so manche Pfütze weggeschickt.
Wenn wir schnell genug waren gab es dann ein Leckerli.
Ich habe gemerkt das sie am anfang alle 2 bis 2, einhalb Stunden raus muss. Und bin dann mit ihr gegangen für jedes Geschäft draußen gab es dann ein Leckerli.
Und diese Sorte Leckerli gab es nur für erfolgreiches Loslösung draußen.
Und noch was ich bin am anfang immer den selben weg gegangen! Damit nicht alle Reize jedesmal neu sind!
Und wie weit ist der weg von der haustür bis wohin sich dein Hund lösen kann?
 
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Kantana
4. Nov. 10:21
Das Problem sind aber nicht die Beiträge sondern die Vermittler☝🏼
Das Problem ist dass letzlich dem Hund nicht geholfen ist.. man kann lediglich drauf hoffen das die Dame zukünftig eine geignete Lösung findet für sich und ihren Hund.

Mir ist durchaus bewusst das ehrliche Worte nicht immer bequem sind aber es ist nicht hilfreich jemanden der scheinbar sehr sensibel ist, Mutmaßungen an den Kopf zu werfen welche die bestehende Situation eh nicht ändern. Der Hund ist nunmal jetzt da. 🤷🏻‍♀️
 
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Kantana
4. Nov. 10:32
Ich finde es ehrlich gesagt ziemlich frech was hier teils an "Vermutungen" aufgestellt wird, besonders in Bezug auf die Aussage " geht mir leicht auf die Psyche".


ich klinke mich an dieser Stelle hier nun auch aus, denn das ein oder andere an Worten geht mir hier auch leicht auf die Nüsse. 👋🏻😉
 
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Gitte
4. Nov. 13:33
Okay... bei unserem Hund hat es ein halbes Jahr gedauert.... bin gefühlt mehr draußen als drinnen gewesen 😅 verstanden hatte er es schon, sber draußen war alles gruselig und bis es dann wirklich geklappt hat war bestimmt ein halbes Jahr vergangen.
Viel Geduld und einfach nicht so tragisch nehmen... Hab jetzt alle Teppiche gewaschen oder gewechselt und under Boden war immer frisch gewischt 😜
 
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Claudia
4. Nov. 13:38
Für deinrn Hund ist alles neu, die Menschdn und Umgebung.
Das Zauberwort ist Geduld und viel Liebe.
Wie würdest du dich jetzt als dein Hund fühlen, wenn alles neu ist?
 
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Claudia
4. Nov. 13:40
Für deinen Hund ist alles neu, die Menschen und Umgebung
Gebe ihm viel Geduld und Liebe
Wie würdest du dich in Stelle deines Hundes fühlen wenn alles neu ist?