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Dogorama
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zuletzt 4. Nov.

Draussen lösen

Mein Hund ist Samstagnachmittag bei mir eingezogen. Aus dem Auslandstierschutz. Er schläft viel, fühlt sich auf seiner Decke wohl und verbringt dort ruhend den ganzen Tag. Was er leider gar nicht kann ist draussen entspannen und sich lösen. Gestern hat er nachdem wir draussen waren in der Wohnung uriniert. Am Abend als ich duschen war dann gekotet. Heute hab ihm angesehen, dass er muss und bin sofort mit ihm runter, zu der Stelle wo wir immer hingehen. Dort hat er geschaut, geschnüffelt und an der Leine gezogen. Ich bin trotzdem eine Weile dort mit ihm stehen geblieben. Kaum waren wir danach wieder in der Wohnung hat er alles rausgelassen. Er scheint nur in der Wohnung so entspannt zu sein, dass er sich löst. Gibt es Tipps oder kann mir jemand sagen, wie er sich an draußen gewöhnen kann? Ich weiß, es sind erst 2 Tage - noch nichtmal ganz - aber mir geht das leicht auf die Psyche weil ich immer warte, wann er drinnen loslässt.
 
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Sonja
3. Nov. 00:22
Ich finde es unglaublich wichtig, dass man zugeben darf, wenn einen die Situation stresst. Egal ob Tierschutzhund, Welpe oder (…) – man darf sich trotz vorheriger Überlegungen überfordert fühlen. Und es ist unglaublich wichtig, dass man sich früh eingestehen kann, dass man gerade an seine Grenze kommt. Denn nur dann kann man das reflektieren und eben nicht frustriert am Hund rauslassen. Und sich z.B. in einem Forum Hilfe suchen.
Na ja aber nicht nach 2 Tagen.🙄 Wenn wer wegen so einer Lapalie "gestresst" ist hat diese Person sich keine/kaum Gedanken vor anschaffung gemacht....und so eine Person sollte sich überlegen ob es eine gute Wahl und Zeitpunkt war sich einen Hund zu holen,.... besondes einer aus dem ATS wo keiner, auch nicht die Pfleger/ TS-Mitarbeiter in der Regel genaues zur Vorgeschichte des Hundes kennt...da wird noch viel auf die HH zukommen, und nicht alles wird leicht sein...
 
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Tina
3. Nov. 04:35
Ich finde es unglaublich wichtig, dass man zugeben darf, wenn einen die Situation stresst. Egal ob Tierschutzhund, Welpe oder (…) – man darf sich trotz vorheriger Überlegungen überfordert fühlen. Und es ist unglaublich wichtig, dass man sich früh eingestehen kann, dass man gerade an seine Grenze kommt. Denn nur dann kann man das reflektieren und eben nicht frustriert am Hund rauslassen. Und sich z.B. in einem Forum Hilfe suchen.
Finde ich ehrlich gesagt nicht. In der Regel sucht man mit solch einen Beitrag nicht nur Tipps, sondern Bestätigung für die eigene Überforderung.

Was vielleicht gut für den Mensch ist, ist extrem schlecht für den Hund. Der Hund spürt die Überforderung in der Regel und tut sich noch schwerer anzukommen. Man muss Souveränität ausstrahlen.

In einer solchen Situation sollte man nicht zu viel reflektieren, sondern funktionieren. Die ersten Tage mit einem Tierschutzhund sollte sich alles um den Hund drehen und nicht um die eigene Person.

Ansonsten bin ich voll bei Dir. Aber nicht nach zwei Tagen und nicht mit einem Hund aus dem Tierschutz.

Bei einem Tierschutzhund gehört das nun mal dazu. Sie bringen alle ihr Päckchen mit und das häufig einen Leben lang. Die Selbstreflexion hätte also vorher beginnen müssrn: bin ich dem gewachsen?
 
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Tina
3. Nov. 06:33
War bei unserem genauso, allerdings im Garten. Ich war viel draußen, kleine Runden aber er hat sich nur im Garten oder drinnen gelöst. Draußen war alles zu neu, Menschen, Fahrräder, Geräusche, Gerüche, ich halte das für normal. Umso besser er alles Neue kannte, umso einfacher war es draußen für ihn zu entspannen und den Spaziergang zu genießen. Es kam von ganz alleine. Nach dem fressen und spielen bin ich mit ihm raus, als Ritual. Hab Geduld und versteif dich nicht darauf, das überträgt sich mit auf den Hund. Als es dann geklappt hat, gleich Party mit dem Hund feiern.
 
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Sonja
3. Nov. 08:24
Finde ich ehrlich gesagt nicht. In der Regel sucht man mit solch einen Beitrag nicht nur Tipps, sondern Bestätigung für die eigene Überforderung. Was vielleicht gut für den Mensch ist, ist extrem schlecht für den Hund. Der Hund spürt die Überforderung in der Regel und tut sich noch schwerer anzukommen. Man muss Souveränität ausstrahlen. In einer solchen Situation sollte man nicht zu viel reflektieren, sondern funktionieren. Die ersten Tage mit einem Tierschutzhund sollte sich alles um den Hund drehen und nicht um die eigene Person. Ansonsten bin ich voll bei Dir. Aber nicht nach zwei Tagen und nicht mit einem Hund aus dem Tierschutz. Bei einem Tierschutzhund gehört das nun mal dazu. Sie bringen alle ihr Päckchen mit und das häufig einen Leben lang. Die Selbstreflexion hätte also vorher beginnen müssrn: bin ich dem gewachsen?
Leider , leider ist es so, und damit meine ich das ganz allgemein und nicht direkt auf die TE bezogen ! : Das die; ... ich "rette"einen ATS Hund Mentalität seit einigen Jahren in "gewissen Kreisen" zum "guten Ton" gehört....🤗 Leider machen sich dabei längst nicht alle zukünftigen HH klar was es heisst " einen Hund mit unbekannter Vergangenheit" aufzunehmen..... schon bei einem Welpen von serösen Züchter sollte man mindestens zu 200% sicher sein, dass die Richtige Zeit (und auch Rasse) ist. Und bei ATS-Hunden das vielfache davon aus diversen Gründen. Auch "unproblematische " (erwachsene) TS/ATS Hunde sind nunmal "kein unbeschriebenes Blatt".....Leider wird es oft beschönigt....und leider gibts immer mehr "Adopt dont Shop Bubbles" also HH / Personen die Hundeinteressenten ein "schlechtes Gewissen" einreden (wollen) wenn sich jemand überlegt eben keinen Hund aus ATS ( bevorzugt Tötungstationen) zu holen. Es gibt da auch Leider neue unerfahrenene zukünftige HH die dann "kippen" , und sich einen ATS Hund zulegen ohne grosse Gedanken zu möglichen "Problemen" des Hundes zu machen ...🤗. Dazu tragen ja leider auch viele Videos/Clips bei....Ich habe nichts gegen TS/ATS Hunde und HH die eine solche Herausforderung mit vollem Bewusstsein eingehen, nur gegen welche die sich überrreden lassen, sich das nicht doppelt und dreifach überlegen, und dann schon nach sehr kurzer Zeit ( oft nach einigen Tagen) , an ihre "Belasungsgrenze" kommen oder auch nur "generft/gestresst" sind wenns nicht wie erwartet funktioniert. 🤗 ...und Nochmal ich meine es Allgemein und nicht auf die TE bezogen aber es ist Fakt das es solche Leute gibt...und leider ist es auch Fakt das diese Hunde nicht selten zu Wanderpokalen ( kleinanzeigen etc) werden. Oder aber auch dann , oft nach zig Vorbesitzer in TH landen....( ich helfe in TH und solche Fälke sind leider keine Seltenheit also das die Hunde ursprünglich aus dem ATS stammen) .. Einen Hund anzuschaffen ega ob ATS/TS/TH/Züchter /etc..., bedeutet sich ein "unperfektes" Lebewesen ins Haus zu holen wo die wahrscheinlichkeit sehr hoch ist das es halt nicht direkt/anfangs so klappt/funktioniert wie man es sich vielleicht vorstellt. Der Weg zum "alltastauglichen Hund" ist lang oftmals streinig und mühsahm, und das sollte jedem HH und zukünftigen HH bewusst sein und zwar ganz egal woher der Hund stammt...
 
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Annette
3. Nov. 08:28
Leider , leider ist es so, und damit meine ich das ganz allgemein und nicht direkt auf die TE bezogen ! : Das die; ... ich "rette"einen ATS Hund Mentalität seit einigen Jahren in "gewissen Kreisen" zum "guten Ton" gehört....🤗 Leider machen sich dabei längst nicht alle zukünftigen HH klar was es heisst " einen Hund mit unbekannter Vergangenheit" aufzunehmen..... schon bei einem Welpen von serösen Züchter sollte man mindestens zu 200% sicher sein, dass die Richtige Zeit (und auch Rasse) ist. Und bei ATS-Hunden das vielfache davon aus diversen Gründen. Auch "unproblematische " (erwachsene) TS/ATS Hunde sind nunmal "kein unbeschriebenes Blatt".....Leider wird es oft beschönigt....und leider gibts immer mehr "Adopt dont Shop Bubbles" also HH / Personen die Hundeinteressenten ein "schlechtes Gewissen" einreden (wollen) wenn sich jemand überlegt eben keinen Hund aus ATS ( bevorzugt Tötungstationen) zu holen. Es gibt da auch Leider neue unerfahrenene zukünftige HH die dann "kippen" , und sich einen ATS Hund zulegen ohne grosse Gedanken zu möglichen "Problemen" des Hundes zu machen ...🤗. Dazu tragen ja leider auch viele Videos/Clips bei....Ich habe nichts gegen TS/ATS Hunde und HH die eine solche Herausforderung mit vollem Bewusstsein eingehen, nur gegen welche die sich überrreden lassen, sich das nicht doppelt und dreifach überlegen, und dann schon nach sehr kurzer Zeit ( oft nach einigen Tagen) , an ihre "Belasungsgrenze" kommen oder auch nur "generft/gestresst" sind wenns nicht wie erwartet funktioniert. 🤗 ...und Nochmal ich meine es Allgemein und nicht auf die TE bezogen aber es ist Fakt das es solche Leute gibt...und leider ist es auch Fakt das diese Hunde nicht selten zu Wanderpokalen ( kleinanzeigen etc) werden. Oder aber auch dann , oft nach zig Vorbesitzer in TH landen....( ich helfe in TH und solche Fälke sind leider keine Seltenheit also das die Hunde ursprünglich aus dem ATS stammen) .. Einen Hund anzuschaffen ega ob ATS/TS/TH/Züchter /etc..., bedeutet sich ein "unperfektes" Lebewesen ins Haus zu holen wo die wahrscheinlichkeit sehr hoch ist das es halt nicht direkt/anfangs so klappt/funktioniert wie man es sich vielleicht vorstellt. Der Weg zum "alltastauglichen Hund" ist lang oftmals streinig und mühsahm, und das sollte jedem HH und zukünftigen HH bewusst sein und zwar ganz egal woher der Hund stammt...
Endlich mal jemand der Klartext spricht. Mich ärgert das auch schon lange dass den Leuten eingeredet wird dass alle Hunde aus dem Tierschutz und auch aus dem Tierheim vollkommen unproblematisch sind.
 
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Regina
3. Nov. 08:53
Leider , leider ist es so, und damit meine ich das ganz allgemein und nicht direkt auf die TE bezogen ! : Das die; ... ich "rette"einen ATS Hund Mentalität seit einigen Jahren in "gewissen Kreisen" zum "guten Ton" gehört....🤗 Leider machen sich dabei längst nicht alle zukünftigen HH klar was es heisst " einen Hund mit unbekannter Vergangenheit" aufzunehmen..... schon bei einem Welpen von serösen Züchter sollte man mindestens zu 200% sicher sein, dass die Richtige Zeit (und auch Rasse) ist. Und bei ATS-Hunden das vielfache davon aus diversen Gründen. Auch "unproblematische " (erwachsene) TS/ATS Hunde sind nunmal "kein unbeschriebenes Blatt".....Leider wird es oft beschönigt....und leider gibts immer mehr "Adopt dont Shop Bubbles" also HH / Personen die Hundeinteressenten ein "schlechtes Gewissen" einreden (wollen) wenn sich jemand überlegt eben keinen Hund aus ATS ( bevorzugt Tötungstationen) zu holen. Es gibt da auch Leider neue unerfahrenene zukünftige HH die dann "kippen" , und sich einen ATS Hund zulegen ohne grosse Gedanken zu möglichen "Problemen" des Hundes zu machen ...🤗. Dazu tragen ja leider auch viele Videos/Clips bei....Ich habe nichts gegen TS/ATS Hunde und HH die eine solche Herausforderung mit vollem Bewusstsein eingehen, nur gegen welche die sich überrreden lassen, sich das nicht doppelt und dreifach überlegen, und dann schon nach sehr kurzer Zeit ( oft nach einigen Tagen) , an ihre "Belasungsgrenze" kommen oder auch nur "generft/gestresst" sind wenns nicht wie erwartet funktioniert. 🤗 ...und Nochmal ich meine es Allgemein und nicht auf die TE bezogen aber es ist Fakt das es solche Leute gibt...und leider ist es auch Fakt das diese Hunde nicht selten zu Wanderpokalen ( kleinanzeigen etc) werden. Oder aber auch dann , oft nach zig Vorbesitzer in TH landen....( ich helfe in TH und solche Fälke sind leider keine Seltenheit also das die Hunde ursprünglich aus dem ATS stammen) .. Einen Hund anzuschaffen ega ob ATS/TS/TH/Züchter /etc..., bedeutet sich ein "unperfektes" Lebewesen ins Haus zu holen wo die wahrscheinlichkeit sehr hoch ist das es halt nicht direkt/anfangs so klappt/funktioniert wie man es sich vielleicht vorstellt. Der Weg zum "alltastauglichen Hund" ist lang oftmals streinig und mühsahm, und das sollte jedem HH und zukünftigen HH bewusst sein und zwar ganz egal woher der Hund stammt...
Nach über 30 Jahren Hunde aus deutschen Tierheimen haben wir seit 7 Wochen unseren ersten ATS-Hund. Nein, ich habe ihn nicht "gerettet", im Gegenteil, ich habe ihn aus seinem gewohnten (wenn es auch Schei... war) Leben auf der Straße gerissen und in unser Haus verfrachtet. Nein, dankbar ist er nicht! Wir wussten, was an Problemen auftauchen kann und dass es dauert, bis wir ein Team werden.
Da er auf einer deutschen Pflegestelle war, konnten wir uns in Ruhe kennenlernen und "beschnüffeln". Das ist keine Entscheidung, die man aus dem Bauch treffen sollte, auch nicht, wenn er sooo süß guckt. Ich freue mich einfach über jeden Fortschritt.
 
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Tina
3. Nov. 09:24
Leider , leider ist es so, und damit meine ich das ganz allgemein und nicht direkt auf die TE bezogen ! : Das die; ... ich "rette"einen ATS Hund Mentalität seit einigen Jahren in "gewissen Kreisen" zum "guten Ton" gehört....🤗 Leider machen sich dabei längst nicht alle zukünftigen HH klar was es heisst " einen Hund mit unbekannter Vergangenheit" aufzunehmen..... schon bei einem Welpen von serösen Züchter sollte man mindestens zu 200% sicher sein, dass die Richtige Zeit (und auch Rasse) ist. Und bei ATS-Hunden das vielfache davon aus diversen Gründen. Auch "unproblematische " (erwachsene) TS/ATS Hunde sind nunmal "kein unbeschriebenes Blatt".....Leider wird es oft beschönigt....und leider gibts immer mehr "Adopt dont Shop Bubbles" also HH / Personen die Hundeinteressenten ein "schlechtes Gewissen" einreden (wollen) wenn sich jemand überlegt eben keinen Hund aus ATS ( bevorzugt Tötungstationen) zu holen. Es gibt da auch Leider neue unerfahrenene zukünftige HH die dann "kippen" , und sich einen ATS Hund zulegen ohne grosse Gedanken zu möglichen "Problemen" des Hundes zu machen ...🤗. Dazu tragen ja leider auch viele Videos/Clips bei....Ich habe nichts gegen TS/ATS Hunde und HH die eine solche Herausforderung mit vollem Bewusstsein eingehen, nur gegen welche die sich überrreden lassen, sich das nicht doppelt und dreifach überlegen, und dann schon nach sehr kurzer Zeit ( oft nach einigen Tagen) , an ihre "Belasungsgrenze" kommen oder auch nur "generft/gestresst" sind wenns nicht wie erwartet funktioniert. 🤗 ...und Nochmal ich meine es Allgemein und nicht auf die TE bezogen aber es ist Fakt das es solche Leute gibt...und leider ist es auch Fakt das diese Hunde nicht selten zu Wanderpokalen ( kleinanzeigen etc) werden. Oder aber auch dann , oft nach zig Vorbesitzer in TH landen....( ich helfe in TH und solche Fälke sind leider keine Seltenheit also das die Hunde ursprünglich aus dem ATS stammen) .. Einen Hund anzuschaffen ega ob ATS/TS/TH/Züchter /etc..., bedeutet sich ein "unperfektes" Lebewesen ins Haus zu holen wo die wahrscheinlichkeit sehr hoch ist das es halt nicht direkt/anfangs so klappt/funktioniert wie man es sich vielleicht vorstellt. Der Weg zum "alltastauglichen Hund" ist lang oftmals streinig und mühsahm, und das sollte jedem HH und zukünftigen HH bewusst sein und zwar ganz egal woher der Hund stammt...
Also ich habe schon sehr lange Tierschutzhunde. Sogar eher die schwierigen Fälle. Ich weiß aber sehr genau was ich tue und was ich mir da ins Haus hole.

Dein Beitrag stimmt mich sehr nachdenklich, traurig und eröffnet einen Blickwinkel, der für mich neu ist.

Das würde ja bedeuten Tierschutz wird zu einem gerade angesagten "Lifestyle". So habe ich das noch nie gesehen. Ich finde es interessant, aber auch tragisch. Das hört sich auch so an, als würde das Thema Tierschutzhund in den sozialen Medien regelrecht "romantisiert".

Das wäre eine fatale Entwicklung. Selbstverwirklichung und Lifestyle auf den Rücken von Tieren, die so viel mitgemacht haben..... Es würde aber viele Beiträge hier im Forum erklären.
 
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Regina
3. Nov. 10:20
Leider ist es oft so, habe es wirklich oft erlebt.... Da heißt es dann "ich habe ihn/sie gerettet" und man merkt, die Leute möchten dafür gefeiert werden. Doof ist dann, wenn die glauben, der Hund wäre jetzt ach so dankbar und würde vor lauter Liebe alles für seine Retter tun. Die Realität sieht oft anders aus, das sollte man sich bewusst machen, bevor man sich dazu entscheidet.
 
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Sabrina
3. Nov. 10:28
Ich finde es unglaublich wichtig, dass man zugeben darf, wenn einen die Situation stresst. Egal ob Tierschutzhund, Welpe oder (…) – man darf sich trotz vorheriger Überlegungen überfordert fühlen. Und es ist unglaublich wichtig, dass man sich früh eingestehen kann, dass man gerade an seine Grenze kommt. Denn nur dann kann man das reflektieren und eben nicht frustriert am Hund rauslassen. Und sich z.B. in einem Forum Hilfe suchen.
Da hast du recht aber wenn man nach zwei Tagen schon psychisch am Ende ist sollte man sich echt fragen ob es die richtige Entscheidung war. Etwas süß zu finden reicht da nun mal nicht aus
 
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Annette
3. Nov. 10:47
Also ich habe schon sehr lange Tierschutzhunde. Sogar eher die schwierigen Fälle. Ich weiß aber sehr genau was ich tue und was ich mir da ins Haus hole. Dein Beitrag stimmt mich sehr nachdenklich, traurig und eröffnet einen Blickwinkel, der für mich neu ist. Das würde ja bedeuten Tierschutz wird zu einem gerade angesagten "Lifestyle". So habe ich das noch nie gesehen. Ich finde es interessant, aber auch tragisch. Das hört sich auch so an, als würde das Thema Tierschutzhund in den sozialen Medien regelrecht "romantisiert". Das wäre eine fatale Entwicklung. Selbstverwirklichung und Lifestyle auf den Rücken von Tieren, die so viel mitgemacht haben..... Es würde aber viele Beiträge hier im Forum erklären.
Vor allem wird man schief angesehen wenn man keinen Hund aus dem Tierschutz bzw. Tierheim hat. Mein Gizmo ist ein reinrassiger Dandie Dinmont Terrier allerdings
Nicht vom Züchter sondern ein ungeplanter Wurf , beide Elterntiere gehören meiner Freundin. Ich bin oft empört angegangen worden wenn ich sage das er reinrassig ist. Strafender Blick und aggressive Nachfrage "Vom Züchter"