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Dogorama-Mitglied
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zuletzt 13. Apr.

Ausbüchst Tierschutzhund

Seit 8 Wochen ist mein Hund, Tierschutz aus Rumänien bei mir. Sie hatte in Rumänien ein Zuhause, war ausgebüchst und lebte einige Zeit auf der Straße bis sie von Hundefängern eingesammelt und zur Tötungsstation gebracht wurde !! Dies ist Ihre Vorgeschichte. Nun, lebt sie bei mir und in mir auch schon 4x abgehauen. Zum Glück liegt die Hauptstraße von mir etwas entfernt. Sie läuft aus dem Haus, bleibt auf der Straße ( 30 Zone) stehen. Wenn ich sie rufe entfernt sie sich von mir ebenso wenn ich hinterher gehe. Ob Sie ein Spiel daraus macht, das ist nun die Frage, was ich tun kann das Sie zu mir kommt. Ich lasse die Haustür auf und gehe ins Haus, sie kommt, nach ca 3045 Minuten von alleine zurück ins Haus Ich weiß nicht wie ich mich danach verhalten soll. Habe bis jetzt immer sie ignoriert und das fand sie doof. Bin mit dieser gesamten Situation sehr unzufrieden. Wer hat Rat und kann helfen. Bin sehr dankbar dafür. LG Annelie
 
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Michi
9. Apr. 09:13
Die TE hat die App wohl verlassen. Ich habe damals klare Anweisungen vom Verein bekommen, sollte den Hund die ersten 6 Monate nicht ableinen und doppelt sichern. Ich sehe die Verantwortung hier beim Verein, der den Hund vermittelt hat - wie soll man das wissen, wenn es keine Vorgaben gibt bei der Vermittlung und zum ersten Mal einen Hund adoptiert?
Woher willst du wissen, dass das nicht zur Auflage gemacht wurde?
Die Schuld dem Verein zuzuschieben ist halt sehr einfach gedacht.
Ich mache auch Vermittlungen.
Die Interessenten werden MEHRMALS auf Sicherheitsgeschirr und Leinenpflicht angesprochen.
Das Sicherheitsgeschirr bekommen sie von uns sogar dazu.
Sogar im Vertrag wird unterschrieben, dass sie sich daran halten.
Oft bekomme ich nach einer Woche Fotos, auf denen der Hund am Halsband oder normalem Geschirr läuft. Ab und zu sogar ohne Leine.
An Besprochenes und Unterschriebenes ! erinnert man sich nicht immer.
Oder" es klappt alles so gut, der läuft nicht weg "
Für mich ist das zum aus der Hose springen...so ärgerlich!
Umso mehr , wenn mir von unbeteiligten Dritten mangelnde Aufklärung unterstellt würde!
 
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Mara
9. Apr. 09:43
Woher willst du wissen, dass das nicht zur Auflage gemacht wurde? Die Schuld dem Verein zuzuschieben ist halt sehr einfach gedacht. Ich mache auch Vermittlungen. Die Interessenten werden MEHRMALS auf Sicherheitsgeschirr und Leinenpflicht angesprochen. Das Sicherheitsgeschirr bekommen sie von uns sogar dazu. Sogar im Vertrag wird unterschrieben, dass sie sich daran halten. Oft bekomme ich nach einer Woche Fotos, auf denen der Hund am Halsband oder normalem Geschirr läuft. Ab und zu sogar ohne Leine. An Besprochenes und Unterschriebenes ! erinnert man sich nicht immer. Oder" es klappt alles so gut, der läuft nicht weg " Für mich ist das zum aus der Hose springen...so ärgerlich! Umso mehr , wenn mir von unbeteiligten Dritten mangelnde Aufklärung unterstellt würde!
Das habe ich aus den Aussagen "Es ist alles neu für mich, ich weiß nicht was ich machen soll" und der Tatsache, dass hier anstatt beim Verein selbst nach Hilfe gefragt wird, impliziert. Das war vielleicht nicht richtig, entschuldige. Ich bin davon ausgegangen, dass man weiß was man machen soll, wenn man diesbezüglich klare Anweisungen erhält. Nicht jeder Verein gibt passende Sicherheitsgeschirre direkt mit, also denke ich, es klärt auch nicht jeder Verein ausreichend auf.
 
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Nicole
9. Apr. 10:09
Aber Mara mal unabhängig davon, Verein hin oder her, wenn mein Hund abhaut, dann treffe ich doch Vorkehrungen und lass das nicht noch weitere 3 mal passieren!
Vor allem nicht wenn das in den ersten wenigen Wochen passiert.
 
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Sonja
9. Apr. 10:19
So ein bisschen gesunder Menschenverstand reicht auch. Selbst wenn der vermittelnde Verein keine Infos gegeben haben sollte ( was wir nicht wissen), hat die TE bereits vorher um Hilfe bei Territorialverhalten gebeten und der Hund ist mindestens 4x abgehauen.... Da denke ich einfach mal selber nach, oder?
Genau, eimal abhauen kann ja passieren, ( sollte natürlich nicht) also das der Hund z.b. rausflitzt wen man die Tür für Besuch, Postbote etc öffnet oder der Hund rausflitzt wenn ein Familienmitglied rein/raus geht.. Oder der Hund mal aus dem Garten abhaut etc....🤗. Aber spätestens dann weiss man ja das der Hund neigung zum "alleine spazierengehen" hat, und ein bischen selbstständig denkender HH unternimt dann vorkeherungen damit das nicht wieder passiert/passieren kann 🤗. Ja es gibt auch Hunde die Türen öffnen, also Klinke herunterdrücken und mit dem Nase/ Kopf aufschieben, aber auch dann gibts möglichkeiten das zu verhindern. Der "Wolfhund" einer Bekannten ist so ein Talent🫣🥴😜 : Mittlerweile hat sie die Wohnungs-/Haustür mit einem "Mittelalter-Schellenband" und "Türkette" gesichert...🙂 Also wenn ihr Hund wiedermal auf "Sightseeing alleine " lust hat und sich an der Tür versucht hört man die Glöckchen vom Schellenband, selbst wenn das mal überhört wird weiter als ein paar cm bekommt er die Tür nicht auf😄...
 
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Regina
9. Apr. 10:21
Aber Mara mal unabhängig davon, Verein hin oder her, wenn mein Hund abhaut, dann treffe ich doch Vorkehrungen und lass das nicht noch weitere 3 mal passieren! Vor allem nicht wenn das in den ersten wenigen Wochen passiert.
Genau das hatte ich auch gemeint. Zum einen weiss man ja nicht, ob es da eine Aufklärung durch den Vermittler gab, falls nicht, weil es ein unseriöser Vermittler war, was ja durchaus leider vorkommt (nicht Du, Michi!!!) ist es ja nicht zum ersten Mal passiert, das der Hund abgehauen ist. Da hätte man schon eher um Hilfe bitten können
 
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Ramona
9. Apr. 10:34
Was denn,... wenn man schreibt ein HH soll halt besser aufpassen, oder das der Hund des TE immer wieder ausbüchste ( 4x in 8 Wochen).... 🤔
Wie damit umgegangen wird, dass er immer ausbüchsen kann.
 
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Ramona
9. Apr. 10:35
Die TE hat die App wohl verlassen. Ich habe damals klare Anweisungen vom Verein bekommen, sollte den Hund die ersten 6 Monate nicht ableinen und doppelt sichern. Ich sehe die Verantwortung hier beim Verein, der den Hund vermittelt hat - wie soll man das wissen, wenn es keine Vorgaben gibt bei der Vermittlung und zum ersten Mal einen Hund adoptiert?
Leider ist nicht jeder Verein seriös und leitet einen in den ersten Wochen an. Wir hatten zum Beispiel eine Adoptantin die mit Rat und Tat zur Seite stand über Monate.
 
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Ramona
9. Apr. 10:37
So ein bisschen gesunder Menschenverstand reicht auch. Selbst wenn der vermittelnde Verein keine Infos gegeben haben sollte ( was wir nicht wissen), hat die TE bereits vorher um Hilfe bei Territorialverhalten gebeten und der Hund ist mindestens 4x abgehauen.... Da denke ich einfach mal selber nach, oder?
Ja sehe ich auch so, kommt auf den Spezialfall Hund an finde ich. Wenn es beispielsweise eine Pflegestelle gab, die können ja schon etwas mehr zum Hund sagen, was auch gut ist. Wenn es ein Angsthund ist, ist es nochmal ne andere Hausnummer.
 
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Ramona
9. Apr. 10:39
Unser Verein hat regelmäßig Besuche vor Ort gemacht ob die Aussage der Menschen wirklich stimmen. Sie waren mehrfach bei uns um zu schauen, wie es sich entwickelt und wie es dem Hund geht ob er Vertrauen gewonnen hat usw. Das fand ich richtig toll
 
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Ramona
9. Apr. 10:43
Der Mensch reflektiert nicht, dass er das Problem ist, warum sowas passiert. Damit meine ich den Hundebesitzer. Schuld sind immer die anderen.