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Artur
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zuletzt 5. März

Weihnachten ohne Hund?

Hallo zusammen, ich habe mal eine Frage. Naja eigentlich ist es mehr eine Umfrage. Folgende Situation: Das Weihnachtsessen mit der ganzen Familie findet dieses Jahr bei meiner Cousine statt. Meine Hündin darf nicht kommen und daran ist auch nichts zu rütteln. Jetzt die Frage: Würdet ihr an meiner Stelle trotzdem hingehen und den Hund 5 Stunden alleine lassen oder aus Prinzip nicht hingehen und Weihnachten stattdessen mit dem Hund verbringen? Mich würden mal eure Meinungen interessieren.
 
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Sina
20. Nov. 08:15
Das gefährliche für diese „niemals ohne meinem Hund“ Menschen sehe ich in der sozialen Einsamkeit. Man muss Familienzusammenhalt und Freundschaften pflegen, sonst steht man irgendwann alleine da. Wenn man allen Familienmitgliedern und Freunden vor den Kopf stößt, dann distanzieren sie sich auch auf Dauer. Hier auf der Pinnwand sehe ich so oft Betreuungsgesuche für den Hund weil man keine Freunde/Familie mehr hat, die sich kümmern würden. Da wird „Fiffi“ dann lieber wildfremden anvertraut anstatt vorher ein gutes soziales Netzwerk zu pflegen.
Was du alles in Betreuungsgesuche reininterpretierst.
Vielleicht hat man wirklich einfach keine Familie, weil die nicht in der Nähe wohnt? Vielleicht sind alle sind schon verstorben? Oder es gibt gute Gründe, warum man den Kontakt schon vor langer Zeit abgebrochen hat? Nicht jeder hat intakte Familienverhältnisse.

Ich lasse meine Hunde zB auch lieber fremdbetreuen.
Die zwei Personen der Familie, die ich noch habe, haben einfach wenig Ahnung von Hunden, würden sich unsicher mit der Betreuung fühlen.
Deshalb mute ich es ihnen auch nicht zu und zahle lieber für Hundesitter, die sich gut auskennen.
 
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Takumi
20. Nov. 09:11
Was du alles in Betreuungsgesuche reininterpretierst. Vielleicht hat man wirklich einfach keine Familie, weil die nicht in der Nähe wohnt? Vielleicht sind alle sind schon verstorben? Oder es gibt gute Gründe, warum man den Kontakt schon vor langer Zeit abgebrochen hat? Nicht jeder hat intakte Familienverhältnisse. Ich lasse meine Hunde zB auch lieber fremdbetreuen. Die zwei Personen der Familie, die ich noch habe, haben einfach wenig Ahnung von Hunden, würden sich unsicher mit der Betreuung fühlen. Deshalb mute ich es ihnen auch nicht zu und zahle lieber für Hundesitter, die sich gut auskennen.
Die Rede war von Familie und/oder Freunden.

Und ich finde es wirklich befremdlich und auch nicht normal, wenn man weder das eine noch das andere hat. Gut Familie kann man sich nicht aussuchen aber Freunde schon.

Zusätzlich übernehme ich als Tierhalter die Verantwortung mein Tier jederzeit, auch in meiner Abwesenheit zu versorgen ob nun durch Familie, Freunden, gute Bekannte oder professionellen Hundesitter/pensionen.

Wenn jemand allerdings komplett Fremden Privatpersonen seinen Hund online aufs Auge drückt ohne sich vorher kennengelernt zu haben finde ich verantwortungslos und traurig.

Nichts für ungut aber wenn ich mein Hund irgendwohin abgebe brauche ich entweder Vertrauen oder einen Vertrag.
 
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Sina
20. Nov. 10:14
Die Rede war von Familie und/oder Freunden. Und ich finde es wirklich befremdlich und auch nicht normal, wenn man weder das eine noch das andere hat. Gut Familie kann man sich nicht aussuchen aber Freunde schon. Zusätzlich übernehme ich als Tierhalter die Verantwortung mein Tier jederzeit, auch in meiner Abwesenheit zu versorgen ob nun durch Familie, Freunden, gute Bekannte oder professionellen Hundesitter/pensionen. Wenn jemand allerdings komplett Fremden Privatpersonen seinen Hund online aufs Auge drückt ohne sich vorher kennengelernt zu haben finde ich verantwortungslos und traurig. Nichts für ungut aber wenn ich mein Hund irgendwohin abgebe brauche ich entweder Vertrauen oder einen Vertrag.
Auch dass jemand keine Freunde hat, oder seinen Hunden ohne Kennenlernen jemand Fremdes auf die Augen drückt, kannst du überhaupt nicht wissen.

Ich habe Freunde, aber da ich die Betreuung hauptsächlich unter der Woche brauche, sind diese eben meist arbeiten.
Für den Notfall wären sie trotzdem immer verfügbar, sowohl meine Freunde als auch die Familie.
 
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Takumi
20. Nov. 10:23
Auch dass jemand keine Freunde hat, oder seinen Hunden ohne Kennenlernen jemand Fremdes auf die Augen drückt, kannst du überhaupt nicht wissen. Ich habe Freunde, aber da ich die Betreuung hauptsächlich unter der Woche brauche, sind diese eben meist arbeiten. Für den Notfall wären sie trotzdem immer verfügbar, sowohl meine Freunde als auch die Familie.
War gerade noch vor ein paar Tagen hier auf der Pinnwand. Kann dir gerne per PN ein Screenshot dazu schicken.

Und leider habe ich es häufig hier schon gelesen.
 
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Anja
20. Nov. 13:17
Eine Frage der Begründung. Gibt es einen triftigen Grund, wäre mein Kompromiss „Dann kann ich vielleicht nicht so lange bleiben“. Je nach Hund.
Meine Hündin gehört zu meiner Familie, da gibt es kein entweder/oder. Dann teile ich die Zeit eben auf. Wenn sie nicht mit kann, muss ich früher gehen. Aber auch 4 Stunden sind jetzt eigentlich kein Problem.

Haley weiß nichts von Weihnachten

Meine Familie wohnt über 600 km weg, wenn die mir natürlich sagen würden „Ohne Hund“ , dann wäre es aus logischen Gründen „Ohne mich“,
Bei 4-5 Stunden hätte ich mit Haley kein Problem.
Bei einem ganzen Tag, müsste ich früher gehen, weil ich natürlich meinem Hund gegenüber Verantwortung trage.
 
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Carola
20. Nov. 13:22
Nicht hingehen, mit dem eigenen Baby Weihnachten verbringen
Verstehe ich nicht! Das mit dem Baby! Meine Babys(Enkelkinder) freuen sich wenn ich Weihnachten mit ihnen verbringe und unter Umständen müssen meine Hunde mal für ein paar Stunden alleine bleiben. Den Hunden ist Weihnachten völlig schnurz meinen Babys(Kinder und Enkelkinder) nicht.
 
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Martina
20. Nov. 13:50
Na ja, 5 Stunden mal alleine ist nicht so viel. Als wir noch berufstätig waren hatten wir auch immer Hunde, da waren sie auch so lange alleine. Außerdem habe ich die Erfahrung gemacht, dass solche Familienfeste oft richtig stressig für die Hunde sind.
 
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Anja
20. Nov. 14:06
Die „Ohne Hund ohne mich „ Einstellung finde ich auch immer schwierig. Denn ich kann meinen Hund nicht überall hin mitnehmen, teils auch zu seinem eigenen Wohl.
Ich liebe meinen Hund - für mich ist er Familie. Das steht außer Frage. Meine Einstellung dazu ist eine ganz Andere.

Aber das kann ich anderen Menschen halt auch nicht aufzwingen. Kompromisse sind das Zauberwort.

Was Anderes wäre es, wenn ich einladen würde und mir Jemand sagen würde „Ich komme aber nur wenn Du deinen Hund woanders unterbringst, in der Zeit“. Mein Zuhause, meine Regeln. Würde ich nicht machen.

Aber für den Hund, sollte das an sich kein Problem sein. Haley ist es schnuppe, ob Weihnachten ist. Bisschen leise Musik an, Licht an abends und ich schwöre, komme ich 4 Stunden später wieder…hat die sich kaum bewegt.

Das ich Weihnachten mit ihr verbringe, oder ihren Geburtstag, ist doch viel eher für mich selbst, als für sie.

Anders Silvester…da bin ich der „Emotional Support Human“. Da könnte ich nicht seelenruhig feiern, während mein Tier zitternd hinter der Couch sitzt.
 
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Lena
20. Nov. 16:03
Verstehe ich nicht! Das mit dem Baby! Meine Babys(Enkelkinder) freuen sich wenn ich Weihnachten mit ihnen verbringe und unter Umständen müssen meine Hunde mal für ein paar Stunden alleine bleiben. Den Hunden ist Weihnachten völlig schnurz meinen Babys(Kinder und Enkelkinder) nicht.
Vor allem “Babys” brauchen eine Rundumversorgung- Stillen/Flasche, Wickeln, Tragen etc.

Also Ja, mein Baby muss ich tatsächlich mitnehmen oder ein anderer Erziehungsberechtigter.

Mal abgesehen davon, dass es verboten ist hilflose Babys alleine zu lassen.
 
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Dogorama-Mitglied
20. Nov. 19:49
Ich würde nicht hingehen & Weihnachten mit deiner Hündin verbringen.