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Artur
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zuletzt 5. März

Weihnachten ohne Hund?

Hallo zusammen, ich habe mal eine Frage. Naja eigentlich ist es mehr eine Umfrage. Folgende Situation: Das Weihnachtsessen mit der ganzen Familie findet dieses Jahr bei meiner Cousine statt. Meine Hündin darf nicht kommen und daran ist auch nichts zu rütteln. Jetzt die Frage: Würdet ihr an meiner Stelle trotzdem hingehen und den Hund 5 Stunden alleine lassen oder aus Prinzip nicht hingehen und Weihnachten stattdessen mit dem Hund verbringen? Mich würden mal eure Meinungen interessieren.
 
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Carola
18. Nov. 18:38
Ich kann hier natürlich nur für mich sprechen, aber mich nerven hier echt nur die Aussagen die wirklich in die Richtung gehen: Wenn ich nicht mit meinem Hund kommen darf, dann bitte schön aber nur wenn es eine sehr gute Begründung vom Gastgeber dafür gibt. Es wurden hier auch schon Aussagen getroffen wie: wenn er/ sie eine Allergie hat OK, dann gehe ich eben kurz ohne den Hund hin. Wollen sie aber meinen Hund einfach nicht in der Wohnung haben, dann gehe ich auch nicht hin. Das finde ich persönlich nicht OK.
Eigentlich ist es doch ganz einfach: man wird eingeladen, freut sich und hält sich an die Regeln des Gastgebers. Wenn ich in einem Haus eingeladen bin wo man die Schuhe an der Haustür auszieht dann tue ich das, wenn es dort üblich ist auf dem Boden zu sitzen dann sitze ich da, wenn ich eingeladen bin ohne Hund weil Menschen aus welchen Gründen auch immer keinen Hund im Haus haben wollen gehe ich ohne Hund.
Jeder darf es ja halten wie er will aber man muss doch nicht versuchen seinem Gastgeber vorschriften zu machen. Wenn jemand lieber mit seinem Hund alleine zu Hause bleibt ist es auch in Ordnung. Aber genauso ist es in Ordnung zu sagen dass man keinen Hund im Haus haben möchte.
Früher hat meine Mutter immer Ihren Hund mitgebracht zu Weihnachten und das war auch nie eine Diskussion weil sie dann immer bis Silvester geblieben ist und der Hund auch überhaupt kein Problem war.
Es gibt aber durchaus auch Hunde die ein Problem sind und meistens sind ihre Menschen dann auch ein Problem. Wenn es sich irgendwie umgehen lässt lade ich solche Menschen auch gar nicht ein und bin sehr glücklich wenn sie samt ihrem Hund absagen.
Was ich nur nicht mag ist wenn man dann noch Vorschriften bekommt aus welchen Gründen man denn einen Hund ablehnen darf oder noch besser die Kinder sich ruhig verhalten sollen weil der Hund es nicht verträgt. Da verzichte ich gerne
 
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Melanie
18. Nov. 18:44
Eigentlich ist es doch ganz einfach: man wird eingeladen, freut sich und hält sich an die Regeln des Gastgebers. Wenn ich in einem Haus eingeladen bin wo man die Schuhe an der Haustür auszieht dann tue ich das, wenn es dort üblich ist auf dem Boden zu sitzen dann sitze ich da, wenn ich eingeladen bin ohne Hund weil Menschen aus welchen Gründen auch immer keinen Hund im Haus haben wollen gehe ich ohne Hund. Jeder darf es ja halten wie er will aber man muss doch nicht versuchen seinem Gastgeber vorschriften zu machen. Wenn jemand lieber mit seinem Hund alleine zu Hause bleibt ist es auch in Ordnung. Aber genauso ist es in Ordnung zu sagen dass man keinen Hund im Haus haben möchte. Früher hat meine Mutter immer Ihren Hund mitgebracht zu Weihnachten und das war auch nie eine Diskussion weil sie dann immer bis Silvester geblieben ist und der Hund auch überhaupt kein Problem war. Es gibt aber durchaus auch Hunde die ein Problem sind und meistens sind ihre Menschen dann auch ein Problem. Wenn es sich irgendwie umgehen lässt lade ich solche Menschen auch gar nicht ein und bin sehr glücklich wenn sie samt ihrem Hund absagen. Was ich nur nicht mag ist wenn man dann noch Vorschriften bekommt aus welchen Gründen man denn einen Hund ablehnen darf oder noch besser die Kinder sich ruhig verhalten sollen weil der Hund es nicht verträgt. Da verzichte ich gerne
Wir haben auch Freunde, deren Hunde wir nicht in unserer Wohnung haben wollen. Wir haben in Ruhe mit ihnen darüber gesprochen und sind tatsächlich auch immer noch sehr gut befreundet 😉. Natürlich ist es für mich bei ihnen dann aber auch selbstverständlich, das wir unsere beiden Damen auch nicht mitnehmen wenn wir bei ihnen eingeladen sind.
 
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Steffi
18. Nov. 18:45
Kompromisse zu finden ist immer gut, aber ich verstehe ehrlich gesagt nicht warum die Gastgeber es begründen müssen wenn der nicht mitkommen darf.
Weil man sich doch gut kennt, mag oder liebt, respektiert..und sich hoffentlich auch sonst mal sieht im Jahr. Ich finde es normal zu sagen, wir haben diesmal einen Gast dabei, der eine Allergie / Angst hat..Oder Kinder plus Hund plus Onkel Heini zusammen sprengen den Abend..erinnerst du dich an letztes Jahr..
Gar keine Begründung finde ich unhöflich bei enger Familie.
Bei Festen / Partys von Freunden und Bekannten ist das was anderes..Wenn in einer Einladung steht ..ohne Hunde und oder Kinder, nur Mädelsabend oder Männerabend..ist das so und bedarf auch keiner Begründung..also für mich. Es gibt hier ja genug andere Meinungen..Das einzige was ich richtig blöd finde ist 'Aus Prinzip'..aus Prinzip darf niemand seinen Hund mitbringen oder aus Prinzip komme ich nicht ohne Hund..
 
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Steffi
18. Nov. 18:59
Mir ist aufgrund mangelnder Kommunikation eine Freundin entfremdet worden und meinem Sohn der dazugehörige Junge als Freund..Das Kind hatte ein unangenehmes Erlebnis mit einem anderen Hund und seitdem Angst vor Lumi..Haben sie aber nicht gesagt. Es kam keine Verabredung mehr zustande. Weder bei denen noch bei uns...Sie hatten keine Zeit mehr oder haben kurzfristig abgesagt..Irgendwann habe ich dann über Dritte den Grund erfahren..Es wäre so einfach gewesen. Bei uns den Hund an die Leine und die Jungs hätte im Zimmer meines Sohnes spielen können. Bei denen ohne Hund..Vielleicht hätte Lumi ihn sogar von seiner Angst kurieren können..
 
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Mary-Lou
18. Nov. 19:03
Hallo, dieses Problem hatten wir auch vor vielen Jahren. Weihnachten wurde immer abgewechselt mit der Ausrichtung. An einem Heiligabend hatten wir dann das entscheidende Erlebnis. Wir hatten 2 Bassets und gingen zu unserem Auto, das an der Straße parkte. Man konnte es vom Wohnzimmerfenster aus sehen. Und dann guckten unsere beiden Süßen aus dem Fenster und beobachteten, wie wir ins Auto steigen wollte. Ich sehe noch heute diese beiden traurigen Gesichterchen. Und das war es dann. Wir haben gesagt, dass wir nie wieder am 24. Irgendwo hingehen und lassen unsere Hunde so viele Stunden alleine. Und das haben wir auch immer so durchgezogen. Wir haben gesagt, wir machen das jetzt am 24. Nur noch bei uns und die Familie kann zu uns kommen oder eben nicht. Du musst Deine Entscheidung für DICH treffen, nicht für die Famile und nicht für die Cousine. Wer darüber Mut Unverständnis reagiert der hat ein Problem in sich, nicht Du. Überlege Dir, wie es sich fürDich anfühlt, wenn Du zu Deiner Cousine gehst und Deinen Hund dafür solange alleine lässt. Wenn Du das kleinste ziehen im Magen fühlst oder einen Herzschmerz, dann hast du deine Antwort. Und denke auch daran: Deine Familie wirst du sicher noch viele Jahre haben, Deinen Hund nicht. Alles Liebe
Habe ich das richtig verstanden? Eure Hunde haben vom Wohnzimmer aus traurig geguckt, wenn ihr ins Auto gestiegen seid? Aber sie waren doch bestimmt häufiger alleine zu Hause als nur an Weihnachten, oder?
 
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Lena
18. Nov. 19:08
Mir ist aufgrund mangelnder Kommunikation eine Freundin entfremdet worden und meinem Sohn der dazugehörige Junge als Freund..Das Kind hatte ein unangenehmes Erlebnis mit einem anderen Hund und seitdem Angst vor Lumi..Haben sie aber nicht gesagt. Es kam keine Verabredung mehr zustande. Weder bei denen noch bei uns...Sie hatten keine Zeit mehr oder haben kurzfristig abgesagt..Irgendwann habe ich dann über Dritte den Grund erfahren..Es wäre so einfach gewesen. Bei uns den Hund an die Leine und die Jungs hätte im Zimmer meines Sohnes spielen können. Bei denen ohne Hund..Vielleicht hätte Lumi ihn sogar von seiner Angst kurieren können..
Eure Erfahrung ist total doof- natürlich sollte man reden!

Es hilft nur nicht bei jedem und dann wird über die Gründe diskutiert etc.pp.
 
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Sina
18. Nov. 19:08
Weil man sich doch gut kennt, mag oder liebt, respektiert..und sich hoffentlich auch sonst mal sieht im Jahr. Ich finde es normal zu sagen, wir haben diesmal einen Gast dabei, der eine Allergie / Angst hat..Oder Kinder plus Hund plus Onkel Heini zusammen sprengen den Abend..erinnerst du dich an letztes Jahr.. Gar keine Begründung finde ich unhöflich bei enger Familie. Bei Festen / Partys von Freunden und Bekannten ist das was anderes..Wenn in einer Einladung steht ..ohne Hunde und oder Kinder, nur Mädelsabend oder Männerabend..ist das so und bedarf auch keiner Begründung..also für mich. Es gibt hier ja genug andere Meinungen..Das einzige was ich richtig blöd finde ist 'Aus Prinzip'..aus Prinzip darf niemand seinen Hund mitbringen oder aus Prinzip komme ich nicht ohne Hund..
Ja genau, eine Begründung ist auch einfach eine Sache der Höflichkeit, und gehört sich mMn auch.

Auch wenn es nur heisst, "du, ich mag leider wirklich keine Hunde in der Wohnung, der Geruch und die Haare stören mich zu sehr, sei so lieb und lass xx zuhause"
Das muss man dann natürlich akzeptieren.
Genauso wie "du, ich wäre gerne gekommen, aber leider möchte xx nicht so lange alleine lassen, also komme ich diesmal nicht, aber sicher ergibt sich mal eine andere Gelegenheit"

So einfach kanns doch sein.
 
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Steffi
18. Nov. 19:11
Eure Erfahrung ist total doof- natürlich sollte man reden! Es hilft nur nicht bei jedem und dann wird über die Gründe diskutiert etc.pp.
Das gibt es natürlich oft, sehr nervig und ist hier in der Weihnachtsdiskussion meiner Meinung auch das vorherrschende zwischenmenschliche Problem.
 
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die nette
18. Nov. 19:16
Wo mein Hund nicht willkommen ist will ich auch nicht sein.
 
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Carola
18. Nov. 19:33
Wir haben auch Freunde, deren Hunde wir nicht in unserer Wohnung haben wollen. Wir haben in Ruhe mit ihnen darüber gesprochen und sind tatsächlich auch immer noch sehr gut befreundet 😉. Natürlich ist es für mich bei ihnen dann aber auch selbstverständlich, das wir unsere beiden Damen auch nicht mitnehmen wenn wir bei ihnen eingeladen sind.
Ich habe auch eine Freundin, deren Hund ist sehr territorial. Wenn wir uns im Haus treffen bleiben die besuchshunde draußen und wir machen einen gemeinsamen Spaziergang mit Hunden. Im Sommer im Garten da klappt es mit den Hunden weil sie da genug Platz haben. Das ist aber überhaupt kein Problem und wir sind immer noch befreundet und bleiben das auch.