Heute morgen eine entferntere Nachbarin getroffen. Vor ein paar Wochen den adoptierten Hund zurückgebracht ins Tierheim.
Heute hat sie einen Goldendoodle Welpen an der Leine. O-Ton: „… nicht aus dem Tierschutz wegen schlechter Erfahrung …“
Da frag ich mich ernsthaft: wer hat hier die schlechte Erfahrung gemacht? Sie? Oder eher der zurück gegebene Tierschutzhund, der einmal mehr Zuhause & Vertrauen verloren hat, weil Menschen nicht durchhalten, wenn Probleme auftreten?
Und was ist mit den Tierschützern / Vermittlerinnen, die in bester Absicht und gutem Willen den eigenen Schützling an „die ach so Hunde-erfahrene Stelle“ vermitteln und dann einfach wieder vor die Türe gesetzt bekommen? Die sind jetzt nicht enttäuscht? Haben keine schlechte Erfahrung gemacht mit Bewerbern, die sich mal wieder überschätzt haben?
Warum hat man sich keine professionelle Hilfe dazu genommen, um dem Tierschutzhund eine dauerhafte Heimat zu bieten? Der durfte sich seine Stelle sicher nicht selbst auswählen …
Genervt ist nicht das richtige Wort. Ich bin enttäuscht und traurig. Einmal mehr.
Einziger Kommentar der Nachbarin in der Begegnung heute Morgen:
Ach, es ist ja sooo anstrengend (mit dem Welpen).
Ehrlich: ich gönns ihr von Herzen, dass es anstrengend ist. Kann gar nicht anstrengend genug sein. Just my Point of view.
Ich fürchte nur, irgendwann ist ein "anstrengender" Golden Doodle im Tierheim 🤮