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Momo
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Anzahl der Antworten 20
zuletzt 16. Juli

Was habt ihr euch anders vorgestellt?

Mich interessieren die Erfahrungen von "alten Hasen", was die Hundehaltung angeht, aber auch die von ganz frischen Hundehaltern. 🙂 Gibt es Dinge, die ihr euch, bevor ihr eure Hunde hattet, ganz anders vorgestellt habt? Ich hatte zwar schon ewig den Traum vom eigenen Hund, aber vorher wenig Ahnung und eben keine Vorstellung, was das Zusammenleben mit Hund angeht. Mit 32 hab ich mir den Traum dann erfüllen können. Und klar, man wächst da halt so rein und im Idealfall lernt man auch seeeeehr viel dazu, informiert sich, trifft andere Leute, liest in Foren usw. Wir haben unseren Stöpsel jetzt seit 5 Jahren und als ich letztens mal darüber nachdachte, ist mir schon aufgefallen, dass ich mir diese Beziehung zum Hund niemals so intensiv vorgestellt hätte. Diese Charakteratärke, dieses "Lesenkönnen" vom Hund. Dass dieses Tier unser Leben so stark beeinflusst, dass wir so viel Rücksicht nehmen (und das sehr gerne!), dass ich zu einem Tier aufrichtig "ich liebe dich" sagen kann. Das hätte ich vorher nicht gedacht. Vor Inu (mit Ünerschneidung) hatten wir 14 Jahre lang Katzen. Klar hatte ich die auch lieb, sie hatten alle ihren eigenen, individuellen Charakter und wir haben uns genauso um ein artgerechtes und tolles Leben bemüht. Aber so intensiv wie die Beziehung zum Hund war sie tatsächlich nicht. Ich dachte, das sei mit Hund sehr ähnlich. Ich glaubte eher, dass ein Hund halt "so mitläuft". Aber nein. Er ist kompletter Teil des Lebens, des Alltags und der Freizeit. Man unterhält sich ohne Worte und lebt gemeinsam, nicht als Besitzer, sondern als Partner. Die Bedürfnisse gehen weit über Füttern und Gassi hinaus - da lasse ich mir gerne anfängliche Naivität vorwerfen. Aber insgesamt hat mich die Intensität "Hund" schon (wahnsinnig positiv) überrascht.
 
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S.
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14. Juli 22:15
Ich bin auch erst recht spät "auf den Hund gekommen", eher ungewollt. Hätte nie gedacht, dass ich einen Hund als vollständiges Familienmitglied betrachten würde, so unglaublich lieben würde und mir die mit einem Hund verbundenen "Unannehmlichkeiten" daher so leicht fallen würden. Dass man so viel Glück empfinden könnte, diesen Hund haben zu dürfen. Und man auch auf vieles für das Tier verzichten kann, ohne darüber traurig zu sein.
 
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Heike
14. Juli 19:16
Für mich war vorher klar, was es bedeutet einen Hund zu haben, da Suki mein 3. eigener Hund ist. Aber jeder Hund ist auch wieder anders und es ist dann die Hoffnung, dass man den richtigen Hund, der wirklich zur Familie passt, ausgesucht hat. Mein erster Hund in jungen Jahren (mit 17) aus dem Tierheim, war eher schwierig. Er war sehr eigenständig und es entstand nicht so eine tiefe Bindung wie bei den beiden Hündinnen später. Trotzdem hatten wir viele schöne gemeinsame Jahre, er wurde 15 Jahre alt.
Viele Jahre später kam dann Kessi aus dem Tierheim zu uns. Sie war toll mit den Kindern, sehr anhänglich und wir verstanden uns ohne Worte. So wie nun auch Suki, ich habe also bei der Auswahl alles richtig gemacht und sehr viel Glück gehabt.
Ja, Hunde sind Familienmitglieder, man hat die Verantwortung für sie und verbringt sehr viel (schöne) Zeit mit ihnen.
 
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Momo
14. Juli 19:24
Für mich war vorher klar, was es bedeutet einen Hund zu haben, da Suki mein 3. eigener Hund ist. Aber jeder Hund ist auch wieder anders und es ist dann die Hoffnung, dass man den richtigen Hund, der wirklich zur Familie passt, ausgesucht hat. Mein erster Hund in jungen Jahren (mit 17) aus dem Tierheim, war eher schwierig. Er war sehr eigenständig und es entstand nicht so eine tiefe Bindung wie bei den beiden Hündinnen später. Trotzdem hatten wir viele schöne gemeinsame Jahre, er wurde 15 Jahre alt. Viele Jahre später kam dann Kessi aus dem Tierheim zu uns. Sie war toll mit den Kindern, sehr anhänglich und wir verstanden uns ohne Worte. So wie nun auch Suki, ich habe also bei der Auswahl alles richtig gemacht und sehr viel Glück gehabt. Ja, Hunde sind Familienmitglieder, man hat die Verantwortung für sie und verbringt sehr viel (schöne) Zeit mit ihnen.
Das stimmt natürlich. Vielleicht wäre das mit einem anderen Hund gar nicht so gelaufen. Keine Ahnung. Wobei es bei uns auch ein gutes halbes Jahr gedauert hat, bis die Bindung da war und ich das erste Mal "mein Hund" gesagt habe. Die erste Zeit war schwierig und ich hatte Angst, dass wir nicht zueinander finden. Aber wir haben uns aufeinander einlassen können.
 
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Tina
14. Juli 20:39
Ich habe schon sehr lange Hunde und kann nur von der jetzigen Situation sprechen. Was ich mir anders vorgestellt habe? Mit einem breiten Grinsen 😀... intelligentere Hunde. Ich habe das erste Mal, das Gefühl, dass meine nicht die hellsten Kerzen auf der Torte sind.
 
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S.
14. Juli 22:15
Ich bin auch erst recht spät "auf den Hund gekommen", eher ungewollt. Hätte nie gedacht, dass ich einen Hund als vollständiges Familienmitglied betrachten würde, so unglaublich lieben würde und mir die mit einem Hund verbundenen "Unannehmlichkeiten" daher so leicht fallen würden. Dass man so viel Glück empfinden könnte, diesen Hund haben zu dürfen. Und man auch auf vieles für das Tier verzichten kann, ohne darüber traurig zu sein.
 
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Momo
14. Juli 22:28
Ich bin auch erst recht spät "auf den Hund gekommen", eher ungewollt. Hätte nie gedacht, dass ich einen Hund als vollständiges Familienmitglied betrachten würde, so unglaublich lieben würde und mir die mit einem Hund verbundenen "Unannehmlichkeiten" daher so leicht fallen würden. Dass man so viel Glück empfinden könnte, diesen Hund haben zu dürfen. Und man auch auf vieles für das Tier verzichten kann, ohne darüber traurig zu sein.
Ganz genau.
Ich habe das Wesen, den Willen und diese ausgeprägte Persönlichkeit wirklich unterschätzt. Aber halt nicht im negativen Sinn.
 
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Lisa-Eileen
15. Juli 01:55
Ich hab sowohl mit meiner Katze als auch mit Rocket ne sehr enge Bindung und Beziehung.
War da eher andersrum überrascht das es mit der Muschi genauso ist wie mit Rocket.
Sie ist aber auch ne besondere Katze.

Ansonsten was ich mir anders vorgestellt hab...
Die ständigen Übergriffe von Menschen, vorallem hatte es mich total geschockt das es auch von Hundebesitzern passiert und sie null Respekt oft haben und dann teils noch belehren wollen.
Ich wurd schon von Leuten hysterisch angeschrien und auch angegriffen was meiner Angst vor fremden Menschen nicht grad zuträglich war.
Daher sind Menschenbegegnungen für mich immernoch voll die Endgegner.
Oder das alle immer meinen einen anlabern zu müssen mit Hund, vorher als ich Rocket noch nicht hatte wurde man halt garnicht gegrüßt oder sogar schräg angeguckt, deswegen hab ichs mir abgewöhnt... jetzt ist es eher andersrum.
Selbst wenn man die hintersten Waldecken möglichst geht um in Ruhe seine Runde zu drehen überall sind Menschen und labern einen an, selbst wenn man grad zeigt das man seine Ruhe/ keinen Kontakt will oder sogar offensichtlich beschäftigt ist.
Oder das ständig alles kommentiert wird und Rocket angestarrt wird was er halt auch super scheiße findet.
Andererseits sind Leute dann wiederum voll feindselig wenn man iwo unterwegs ist wo Haustierhunde nicht erlaubt sind, ich erlebe viel Diskriminierung und auch da wieder das die Leute extremst ignorant sind und oft auch wirklich aggressiv.
Ich dachte immer wenn ich aufkläre ists gegessen, aber viele stellen sich trotzdem quer und die Antidiskriminierungsstelle interessiert sich iwie nicht für Diskriminierung von Behinderten, da gibts schon Gesetze zum Schutz der Teilhabe und dann steht der Staat nicht dahinter sie auch durchzusetzen.
Das ist dann halt auch wieder extremst belastend zumal ich da auch nicht die Energie hab ständig Leuten basic gutes Benehmen zu erklären und das man nen arbeitenden Assistenzhund nicht anfassen, ansprechen oder anstarren darf.
Viele nehmen dank der dummen K9 Klettsprüchen die Kenndecke halt auch nicht ernst.😐
Ich hatte echt gedacht wenn Leute etwas wissen das sie sich dann auch dran halten, aber iwie nee.😩🥲
 
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Melanie
15. Juli 04:20
Was in Punkto Hundehaltung im Alltag auf uns zukommt, wusste ich vorher. Ich bin mit Tieren groß geworden und hatte in meiner Kindheit und Jugend bereits eine Hündin. Womit ich nie im Traum gerechnet habe ist das ich mal im Hundesport aktiv werde. Doch seitdem wir damit vor 3 Jahren begonnen haben, ist das Band zwischen Tessa und mir einfach viel intensiver geworden.
 
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Jochen
15. Juli 04:33
Ich habe Jahre gebraucht um einzusehen, dass Lotta niemals so werden würde wie BD. Das bedeutete für beide Seiten viel Frust.

Und bei Pepe dachte ich das Thema mit seinen Ängsten sei in 1-2 Monaten erledigt 😄, stattdessen hatte ich Angst vor seinem Jagdtrieb, der sich als völlig unproblematisch herausstellte...
 
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Sarah
15. Juli 04:34
Ich lese in den Text so viele Überschneidungen mit meinem Leben 🙈 ich wollte auch immer einen Hund haben, lebte in meiner Kindheit/Jugend ca 14 Jahre lange mit Katzen zusammen und die liefen bei uns auch einfach so mit. Ich war vor 5 Jahren 33, also auch ca in deinem Alter. Ich wollte auch alles richtig machen, hatte genaue Vorstellungen: der Hund sollte eine Hündin sein, überall hin mit, ganz viele Tricks lernen und ich wollte viele Hunde Menschen kennenlernen. Joah…. Ich habe dann gegen meine Prinzipien einen Rüden genommen, er war ein extrem „undankbarer“ Welpe, hatte auf nichts Lust und konnte nicht alleine bleiben…also fern ab vom normalen nicht alleine bleiben 🙈 ich konnte also gar nichts mehr ohne ihn unternehmen, er hat in der Hundeschule nicht mitgemacht und überhaupt war gar nichts so wie ich es mir vorgestellt hatte. Heute kann ich darauf zurückschauen und sagen, dass ich an ihm gewachsen bin, selbst lernen musste, wie wir ein Team sein können und dass man sich auf den Hund als Individuum einlassen muss, so viel lesen kann, wie man will und trotzdem alles anders ist. Gestern erst waren wir in unseren Verein wieder so ein tolles Team und er ist ein echt toller Hund geworden. Mein zweiter hat sich quasi selbst erzogen 🫠
 
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Heike
15. Juli 13:06
Das meinte ich mit jeder Hund ist anders 🤷🏼‍♀️
Auch wenn man schon Hunde hatte, die Erfahrungen die man gesammelt hat können wertlos sein, wenn der neue Hund komplett anders ist und viele schwierige Baustellen aufweist.
Das kann das eigene Leben sehr belasten.
Deswegen habe ich mir sehr viel Zeit gelassen, bei der Auswahl eines neuen Hundes.
Da ich keinen Welpen wollte, sondern wieder einen Second-Hand Hund, kann solch ein Hund auch viele Probleme mitbringen. Beim ersten eigenen Hund war ich noch jung und unerfahren, der Hund brachte so einige Probleme mit, irgendwie haben wir uns eingespielt und bei einigen Situationen musste man ihn eben wegsperren, um kein Risiko einzugehen, wenn Besuch kam z.B.
Ich habe von ihm viel gelernt.
Nicht alle Hundehalter erleben das tolle „Miteinander-Gefühl“,
manche verzweifeln auch an der Realität, wenn ein schwieriger Hund gemanagt werden muss.