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Nancy
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Anzahl der Antworten 26
zuletzt 27. Apr.

Manchmal alles zu viel. Selbstzweifel,

Kennt ihr das auch wenn ihr eine negative Gassirunde hattet das ihr alles in Frage stellt? Für was trainiere ich? Was mache ich falsch? Macht das überhaupt Sinn?
 
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Nancy
25. Apr. 16:09
Mmh, ich wüsste, ehrlich gestanden, nicht, was ich in Frage stellen sollte: das müsste ja dann die Entscheidung sein, überhaupt nen Hund zu halten.🤔 Aber spätestens, wenn Polli mal wieder bei meinem Freund ist und ich denke „wo ist denn das taptaptap…?“, wenn ich in die Küche gehe, wird mir wieder klar: Zusammenleben ist einfach toll, man ist eben nicht alleine, sondern hat einfach nen Begleiter! Und klar: es gibt Tage, da bin entweder ich oder auch Polli schlechter drauf und Dinge gehen auch schief. So ist das halt. Was ich wichtig finde: dass man ne Vorstellung hat, was einem in nem Zusammenleben wirklich wichtig ist und was ist „nice to have“? Das macht deutlich gelassener, wenn mal was schiefgeht! Und ich versuche auch immer, mir das auch vor Augen zu führen, wenn bei anderen mal was schiefgeht -> passiert eben! Krone geraderücken und weiter geht’s! 😬 Die Hunde machen‘s uns doch vor: die leben im Hier & Jetzt… und das tut uns Menschen auch oft sooooo gut, das mehr zuzulassen!😀
Ohne Nala würde nie gehen. Sie ist top in unserer Familie. Sie mag halt nur fast alles fremde nicht und braucht lange sich dran zu gewöhnen. Diese Zeit hat man halt draußen nicht. Die hat auch ein paar hundefreunde mit denen es sehr gut funktioniert.
Danke das hat mir alles wieder die Augen geöffnet. Mir tut es einfach in der Seele leid dass sie sich immer so aufregen muss ich würde gerne dass sie gelassener wird. Dafür übe ich sehr viel mit ihr und ja es ist natürlich auch schon besser geworden als früher.
 
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Katja
25. Apr. 17:54
Ohne Nala würde nie gehen. Sie ist top in unserer Familie. Sie mag halt nur fast alles fremde nicht und braucht lange sich dran zu gewöhnen. Diese Zeit hat man halt draußen nicht. Die hat auch ein paar hundefreunde mit denen es sehr gut funktioniert. Danke das hat mir alles wieder die Augen geöffnet. Mir tut es einfach in der Seele leid dass sie sich immer so aufregen muss ich würde gerne dass sie gelassener wird. Dafür übe ich sehr viel mit ihr und ja es ist natürlich auch schon besser geworden als früher.
Das kann ich total nachvollziehen: ich frage mich auch öfter, ob ich Polli nicht manchmal zu viel zumute.
Sie ist ein Hund, der sehr gerne zuhause ist und ich bin doch viel unterwegs und öfter auch mal an verschiedenen Orten -> da kommt immer wieder mal die Frage: passt das zusammen oder muss da einer von uns auf Dauer zu viele Kompromisse machen?🤔

Aber auch hier: ich nehme mich zurück (und merke, dass das auch mir gut tut!) und Polli muss halt mit, wenn’s losgeht… und auch sie geht inzwischen anders mit anderen Orten und vor allen Dingen anderen (trubeligen) Menschen um. Sie schafft es inzwischen sogar auch da, sowas wie ein Ruhepol zu sein!
Ich hab das auch nur festgestellt, weil mir Freunde gesagt haben, wie entspannt sie inzwischen in solchen Situationen ist, ganz anderes als noch vor 3 Jahren, wo fremde Menschen für sie ganz und gar unheimlich waren.

Will sagen: keiner soll sich verbiegen, sondern das machen, was ihm Spaß macht und gut tut… aber jeder muss im Zusammenleben eben auch aufeinander und die Bedürfnisse des anderen Rücksicht nehmen. Und davon profitieren meiner Meinung nach auf Dauer alle Seiten!😉

PS: Finde schon an „jeder kriegt den Hund, den er braucht“, ist doch sehr oft ein bisschen was Wahres dran…🥴
 
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Nancy
25. Apr. 18:00
Das kann ich total nachvollziehen: ich frage mich auch öfter, ob ich Polli nicht manchmal zu viel zumute. Sie ist ein Hund, der sehr gerne zuhause ist und ich bin doch viel unterwegs und öfter auch mal an verschiedenen Orten -> da kommt immer wieder mal die Frage: passt das zusammen oder muss da einer von uns auf Dauer zu viele Kompromisse machen?🤔 Aber auch hier: ich nehme mich zurück (und merke, dass das auch mir gut tut!) und Polli muss halt mit, wenn’s losgeht… und auch sie geht inzwischen anders mit anderen Orten und vor allen Dingen anderen (trubeligen) Menschen um. Sie schafft es inzwischen sogar auch da, sowas wie ein Ruhepol zu sein! Ich hab das auch nur festgestellt, weil mir Freunde gesagt haben, wie entspannt sie inzwischen in solchen Situationen ist, ganz anderes als noch vor 3 Jahren, wo fremde Menschen für sie ganz und gar unheimlich waren. Will sagen: keiner soll sich verbiegen, sondern das machen, was ihm Spaß macht und gut tut… aber jeder muss im Zusammenleben eben auch aufeinander und die Bedürfnisse des anderen Rücksicht nehmen. Und davon profitieren meiner Meinung nach auf Dauer alle Seiten!😉 PS: Finde schon an „jeder kriegt den Hund, den er braucht“, ist doch sehr oft ein bisschen was Wahres dran…🥴
Da hast du Recht. Ich wohne auf dem Dorf hier ist sie viel heftig wie in der Stadt. Wenn ich mit ihr in die Stadt gehe zum Training ist sie viel aufmerksamer. So lange sie keiner anspricht oder anschaut ist alles gut 😅 bei vielen geht dies aber inzwischen auch. Fahrradfahrer Jogger oder Inliner sind auch kein Problem ( das macht sie super)
 
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Nancy
25. Apr. 18:01
Ich bin ein sehr unruhiger Mensch da muss ich mich nicht wundern warum Nala so unruhig ist
 
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Katja
25. Apr. 19:15
Ich bin ein sehr unruhiger Mensch da muss ich mich nicht wundern warum Nala so unruhig ist
…ooohhhmmmm…😉
 
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Colja
27. Apr. 00:44
Ja
 
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Arinka
27. Apr. 07:37
Ich habe jetzt meinen 9. Hund und mir diese Fragen im Prinzip noch nie gestellt.
Allerdings ist meine aktuelle Hündin wirklich eine kleine Herausforderung. Nur zweifle nicht ich den Sinn unseres Trainings an, sondern sie 😉
Klar ist, dass ein Hund meistens völlig gegensätzliche Vorstellungen und "Hobbys" hat als wir erwarten. Und so mache ich inzwischen Kompromisse und versuche mit jedem Hund mehr, auf seine Bedürfnisse einzugehen.
 
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Nancy
27. Apr. 07:42
Vielen Dank für die Antworten. Ich glaube eher das war ne depri Phase und ein Fehler von mir😅. Gestern waren wird das erste Mal auf eine Hundewanderung und ich war sehr begeistert und habe mich und meinem Hund noch mal ganz anders kennengelernt.
 
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R
27. Apr. 08:33
Auf bestimmte Trainings bezogen , ja. Anti-Jagdtraining z.b. mit einem Terriermix kann ich mittlerweile davon ausgehen, verändere ich ihren Plan A - folgt bei ihr Plan B. Das kann dann auch etwas absurd nicht dazu passendes sein, was dann völlig neu sein muss.

Im Grundsatz weiß ich aber, ich kann auch mit unperfekten Hunden leben. Alles andere ist dann halt nur, um uns den Alltag zu vereinfachen.Und wenn man mich fragt, sind sie eigentlich perfekt, denn eigentlich kommen wir Klar, denn wir kennen uns. Klar :) gerade wenn es lange richtig gut lief und meine sensibelchen natürlich genau dann reagieren, wenn gerade gefühlt zehn Augen auf uns Ruhen, dann ist bei mir selbst und meiner Ansicht bleiben, das Beste. Nicht in Versuchung kommen , das von außen zu bewerten. Ich kenne meine Hunde ja auch anders als andere.
Der Weg ist das Ziel und ich lerne nie aus. Was bei der Einen funktioniert ist bei der Anderen vergebene liebesmüh. So ist bspw der Austausch hier und mit anderen Haltern auch immer wieder spannend.(Die sind auch nicht alle perfekt☺️✌🏼) Vlt steckst du nur etwas fest und brauchst einfach einen Wechsel bei Ansichten und prioritäten. Meist reicht das schon um das ganze Klima beim Gassi umzustellen. Geh davon aus dass es OK ist, wenn Hund oder du Fehler macht. Hunde sind tolle Partner - und manchmal fordern sie einen genau an den schwachstellen heraus. Weil sie uns so gut kennen.
Meine Große kam schon mit multiplen Gelenkbeschwerden und einer nicht ganz einfachen Psyche bei mir an. Ich sehe nicht, wie groß der Unterschied schon ist. Wenn sie schmerzen hat, ist mir auch völlig egal, was andere von ihren Hunden wünschen und erwarten. Dann geht's nur drum, dass es ihr gut geht(auch wenn sie sich dann Mal situativ wie Arsch benimmt).
 
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Kati
27. Apr. 09:16
Kenne ich nur zu gut!
Was mir dann hilft: auf das Positive fokussieren. Er hat die Katze angebellt? Ja, dafür sind wir die anderen 98% des Spaziergangs an lockerer Leine an 30 Schafen inkl. spielenden Lämmern vorbei.
Außerdem hilft es sich mit Menschen zu unterhalten, die auch nicht nur "Mitläufer" haben. Menschen, die vielleicht die Rasse auch sehr gut kennen. Mir hilft es wahnsinnig, dass ein sehr erfahrener Schäferhundzüchter mir in einem schlechten Moment, wo ich wirklich meine Eignung für diesen Hund hinterfragte, sagte: "Das ist ein geiler Hund! Aber gerade als Erster auch ne richtige Herausforderung! Und du machst das gut."

Natürlich hätte ich manchmal auch gerne so einen Hund, den man ohne zu überlegen überall mit hin nimmt. Aber eigentlich finde ich das sogar langweilig und dann wäre es eben auch nicht Bero, der mir so viel gibt und so viel beibringt.
Da ist schon was dran, dass man nicht den Hund bekommt, denn man braucht.