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Dogorama
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Anzahl der Antworten 269
zuletzt 4. Nov.

🎃🐶 Hund im Halloween-Kostüm – süß oder Stress pur?

Kürbis, Hexe, Gespenst: Zu Halloween landen jedes Jahr Fotos von verkleideten Hunden in unseren Feeds. Und sie sammeln Likes ohne Ende. Aber was sagen die Hunde dazu? Eine Verhaltensbiologin fordert ein Verbot von Tierkostümen. Ihre Argumente:

- Das Kostüm verändert das Körpergefühl, und viele Hunde frieren ein. „Brav stillhalten" ist oft Stress.
- Kostüme verdecken die Körpersprache. Andere Hunde können sie schlechter lesen, das kann zu Missverständnissen führen.
- Dazu kommen Risiken wie verschluckte Kleinteile, Allergien oder Strangulationsgefahr
- Viral gehende Kostümvideos animieren zum Nachmachen, auch wenn das eigene Tier gar nicht glücklich ist.

Ausgenommen sind Mäntel oder Schuhe, die einen praktischen Nutzen haben, zum Beispiel bei Kälte oder Streusalz.

Was sagt ihr?

👉 Wie findet ihr Kostüme für Hunde? Hatte euer Hund auch schon einmal eins an?
👉 Wo ist für euch die Grenze: Halstuch, Mäntelchen, komplettes Kostüm?
👉 Wie seht ihr das mit den Fotos und Videos auf Social Media: harmloser Spaß oder Vorbild für Nachahmer?


Quelle: Dr. Saskia Schneider, PETBOOK, 26.10.2026
 
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Tanja
3. Nov. 18:58
Hunde empfinden generell keinen Spaß. Das ist bei ihnen rein biologisch nicht gegeben. Aber sie spüren die positiven Vibes ihrer Halter. Ich find übrigens alles was nicht zwingend an den Hund gehört bescheuert. Aber das gilt für mich. So lange der Hund nicht offensichtlich darunter leidet sollen sie machen was ihnen einfällt. Ansonsten sag ich jedem: Dein Hund - Deine Entscheidung - Deine Verantwortung!
Hallo Sebbi + Rainer, hätte gerne ne Quelle zu deiner Behauptung, dass Hunde keinen Spaß verstehen und es ihnen rein biologisch nicht gegeben sei. Das interessiert mich...
 
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Sebbi
3. Nov. 21:08
Hallo Sebbi + Rainer, hätte gerne ne Quelle zu deiner Behauptung, dass Hunde keinen Spaß verstehen und es ihnen rein biologisch nicht gegeben sei. Das interessiert mich...
Da habe ich mich wohl etwas missverständlich oder zu knapp ausgedrückt, was das Misstrauen deinerseits und von Sylvia durchaus erklärt.

Hunde können weitgehend schon Glücksgefühle empfangen und empfinden, die biochemischen Bausteine wie Dopamin und Endorphine sind bei ihnen durchaus vorhanden wie bei uns Menschen.

Was ich meinte ist der abstrakte, kognitive 'Spaß' an einer Verkleidung, also unseren menschlichen Humor. Den gibt es für sie biologisch einfach nicht. Sie empfinden Freude, aber das ist eben etwas völlig anderes als unser Konzept von 'Spaß'.
Deshalb empfinden sie sowas wie „Nicht witzig“ oder Ironie ebenfalls nicht.

Wenn ihr beiden da tiefer eintauchen wollt, sind die vergleichende Verhaltensbiologie und Kognitionsforschung (z. B. Forschungen zum Oxytocin- und Dopaminsystem wie von Nagasawa et al., 2015 oder Romero et al., 2014) die richtige Adresse.
Sie belegen ziemlich genau, dass wir zwar die neurobiologische Hardware für Basisemotionen teilen, solches Denken und Verstehen aber dem menschlichen Gehirn vorbehalten ist.☝🏼

Ich hoffe, ich konnte damit euren Horizont etwas erweitern. Wenn euch das nächste Mal so ein Begriff wie Liebe, Hass oder Spaß in Bezug auf Hunde begegnet, könnt ihr euren Finger erheben ☝🏼 und sagen: „Moment mal…“

Ich bin übrigens darauf gestoßen, weil ich mal wissen wollte, ob ein Hund eigentlich Liebe im menschlichen Sinne empfindet.🧐
 
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Sylvia
3. Nov. 21:18
Da habe ich mich wohl etwas missverständlich oder zu knapp ausgedrückt, was das Misstrauen deinerseits und von Sylvia durchaus erklärt. Hunde können weitgehend schon Glücksgefühle empfangen und empfinden, die biochemischen Bausteine wie Dopamin und Endorphine sind bei ihnen durchaus vorhanden wie bei uns Menschen. Was ich meinte ist der abstrakte, kognitive 'Spaß' an einer Verkleidung, also unseren menschlichen Humor. Den gibt es für sie biologisch einfach nicht. Sie empfinden Freude, aber das ist eben etwas völlig anderes als unser Konzept von 'Spaß'. Deshalb empfinden sie sowas wie „Nicht witzig“ oder Ironie ebenfalls nicht. Wenn ihr beiden da tiefer eintauchen wollt, sind die vergleichende Verhaltensbiologie und Kognitionsforschung (z. B. Forschungen zum Oxytocin- und Dopaminsystem wie von Nagasawa et al., 2015 oder Romero et al., 2014) die richtige Adresse. Sie belegen ziemlich genau, dass wir zwar die neurobiologische Hardware für Basisemotionen teilen, solches Denken und Verstehen aber dem menschlichen Gehirn vorbehalten ist.☝🏼 Ich hoffe, ich konnte damit euren Horizont etwas erweitern. Wenn euch das nächste Mal so ein Begriff wie Liebe, Hass oder Spaß in Bezug auf Hunde begegnet, könnt ihr euren Finger erheben ☝🏼 und sagen: „Moment mal…“ Ich bin übrigens darauf gestoßen, weil ich mal wissen wollte, ob ein Hund eigentlich Liebe im menschlichen Sinne empfindet.🧐
Danke für die Horizont-Erweiterung😘
 
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Sebbi
3. Nov. 21:41
Danke für die Horizont-Erweiterung😘
Ich lese da etwas zwischen den Zeilen🧐😇
 
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Christian
3. Nov. 21:47
Was ist daran so schlimm? Halsband, Geschirr und Leine ist für sie auch unwürdig?
Nääää…
Bei Halsband, Geschirr und Leine weiß er, was ansteht, freut sich und macht mit …
Mit einen Kostüm wird er zum Horst gemacht, er hat da absolut nichts von …
 
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Tanja
3. Nov. 23:06
Da habe ich mich wohl etwas missverständlich oder zu knapp ausgedrückt, was das Misstrauen deinerseits und von Sylvia durchaus erklärt. Hunde können weitgehend schon Glücksgefühle empfangen und empfinden, die biochemischen Bausteine wie Dopamin und Endorphine sind bei ihnen durchaus vorhanden wie bei uns Menschen. Was ich meinte ist der abstrakte, kognitive 'Spaß' an einer Verkleidung, also unseren menschlichen Humor. Den gibt es für sie biologisch einfach nicht. Sie empfinden Freude, aber das ist eben etwas völlig anderes als unser Konzept von 'Spaß'. Deshalb empfinden sie sowas wie „Nicht witzig“ oder Ironie ebenfalls nicht. Wenn ihr beiden da tiefer eintauchen wollt, sind die vergleichende Verhaltensbiologie und Kognitionsforschung (z. B. Forschungen zum Oxytocin- und Dopaminsystem wie von Nagasawa et al., 2015 oder Romero et al., 2014) die richtige Adresse. Sie belegen ziemlich genau, dass wir zwar die neurobiologische Hardware für Basisemotionen teilen, solches Denken und Verstehen aber dem menschlichen Gehirn vorbehalten ist.☝🏼 Ich hoffe, ich konnte damit euren Horizont etwas erweitern. Wenn euch das nächste Mal so ein Begriff wie Liebe, Hass oder Spaß in Bezug auf Hunde begegnet, könnt ihr euren Finger erheben ☝🏼 und sagen: „Moment mal…“ Ich bin übrigens darauf gestoßen, weil ich mal wissen wollte, ob ein Hund eigentlich Liebe im menschlichen Sinne empfindet.🧐
Danke für deine ausführliche Antwort, werde mich mal damit beschäftigen...
 
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Sebbi
3. Nov. 23:38
Danke für deine ausführliche Antwort, werde mich mal damit beschäftigen...
Gerne…

Aber ganz ehrlich?
Auch wenn die Wissenschaft gewisse kognitive Emotionen ausschließt….

Es sind da immer die Blicke die einem das Gegenteil vermitteln wollen😇

…und es fühlt sich besser an☺️
 
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Petra
4. Nov. 08:45
Fotos an Helloween sind okay
 
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Tanja
4. Nov. 09:46
Gerne… Aber ganz ehrlich? Auch wenn die Wissenschaft gewisse kognitive Emotionen ausschließt…. Es sind da immer die Blicke die einem das Gegenteil vermitteln wollen😇 …und es fühlt sich besser an☺️
Na ja, es sind weniger die Blicke, in denen man sich täuschen kann, aber ich wohne hier mit einem ziemlich schlemischen Clown zusammen und daher frage ich mich, ob die Wissenschaft da nicht der Realität ein wenig hinterher hinkt wie in vielen anderen Dingen auch. Aber ich kann ja auch seit Jahren total falsch liegen und deshalb interessiert es mich jetzt mal...