Bei Tierschutzhunden liegt einem das ja häufig auf der Zunge, oft positiv, oder sagen wir „im Sinne des Haltenden“. Ich weiß noch, als Pepe sich das erste mal getraut hat, einen anderen Hund zu beschnüffeln oder auf die Terrasse gegangen ist, um sich dort auf einem Liegestuhl zu sonnen trotz des Lärmes und tausend weitere schöne „das hat er noch nie gemacht“-Entwicklungen.
Einmal war es aber auch peinlich, Setting: Strand menschenleer, ausgelassene Stimmung mit Getobe, am Wasser ein einsames Pärchen Hand in Hand. Pepe will nie etwas von Fremden. Aber an dem Tag hat ihn das Pärchen wohl gestört, er rast vor und „verjodelt“ sie mit Jagdhundegeläut. Die Leute waren zum Glück cool und haben gelacht, Franzosen lieben ihre Gascognes, ich kam rotköpfig entschuldigend nicht aus dem Staunen heraus…
Über diese „das hat er ja noch nie gemacht“s freue ich mich immer noch jedes Mal. Pico ist zum Beispiel bei der letzen SUP Tour an ein einsames Ufer geschwommen und hat eine Viertelstunde lang gebuddelt und ist im Kreis gerannt ❤️
Für mich super schön und eine schöne Gelegenheit mich kurz auf dem Wasser auszuruhen. So ehrliche Freude zeigt er mir sehr selten und das gönne ich ihm total!
Dafür gibt’s auch immer mal wieder doofe „das hat er ja noch nie gemacht“s, so kam er kürzlich auf die grandiose Idee zwei deutlich größere Samojeden zu verbellen, weil die zusammen mit ihm auf seiner Pipi Wiese standen. Das hatte er wirklich noch nie gemacht und ich habe absolut gar nicht damit gerechnet…