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Cäcilia
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Anzahl der Antworten 331
zuletzt 21. Sep.

Das Dilemma mit der Rollleine

Als ich gerade mit meinen beiden vom 🚴‍♂️🐕🐕 zurückkam , sah ich von weitem schon das Desaster : Frau mit Rollleine , daran ein Miniterrier . Der Mini sprang wild bellend auf uns zu , Frauchen kriegte die Rollleine nicht eingerollt , im Gegenteil, das letzte Stück rollte auch noch ab . Damit es kein Unglück gab , stieg ich vorsichtshalber vom Fahrrad . Rollleinen-Frauchen versuchte gleichermaßen verzweifelt wie erfolglos sowohl die Leine als auch den Hund unter Kontrolle zu bekommen. Was mir innerlich gut tat , meine beiden würdigten den Kläffer keines Blickes , sondern setzten ihren Weg entspannt fort .
Meine Frage an euch : was haltet ihr von Rollleinen ? Sollte es nicht besser eine ordentliche Anleitung dafür geben ?
 
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Annett
18. Sep. 07:58
Ich habe gestern mit meinem 4,5 Monaten Mali die 30 m Leine probiert Ein Desaster , Leine viel zu lang ungewohnt für meinen Max ! Am Anfang ging es noch , ich wollte den Rückruf üben was auch 2-3 mal geklappt hat Auf dem Rückweg fing er wild an mit der Leine zu spielen und ich konnte ihn kaum beruhigen , er zeigte mir auch ganz klar das er diese nicht mag . Ich nehme die nie wieder hatte weniger Kontrolle über ihn als sonst
Schleppleinen gibt es übrigens in vielen verschiedenen Längen, von 3 m, 5 m, 10 m usw.
30 m finde ich jetzt eine abartige Länge. Wie soll man damit auch klar kommen? Und Einfluss auf den Hund hat man in dieser Entfernung auch nicht mehr wirklich, schon gar nicht auf einen, der das gar nicht gewöhnt ist. Kein Wunder, dass du da null Kontrolle hattest. 🤷‍♀️ Ich liebe diese Leine auch nicht, aber sie ist schon auch für viele Dinge hilfreich. Natürlich muss man, wie bei allen Leinen auch, selber wissen wie und mit dem Hund trainieren. Nach dem allerersten Mal gleich die Flinte ins Korn zu werfen, finde ich jetzt auch nicht zielführend. Und wenn du damit den Rückruf üben willst, finde ich sie auch viel zu lang. Ich würde dann 2 verschiedene Leinen für das Training mitnehmen und nach dem Üben des Rückrufes halt für den Hin- und Rückweg eine andere Leine nutzen.
Darf ich fragen, ob du Erfahrung mit Malis hast und warum es genau diese Rasse geworden ist? Das ist eine absolute Arbeitsrasse mit sehr viel Temperament, die unbedingt eine ordentliche Aufgabe benötigt und nur in erfahrene Hände gehört. Wenn der nur so nebenherläuft, wird das nicht funktionieren und es werden früher oder später noch andere Probleme auf dich zukommen. Da wird das mit der Schleppleine sonst das kleinste Problem sein.
 
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Sebbi
18. Sep. 08:32
Schleppleinen gibt es übrigens in vielen verschiedenen Längen, von 3 m, 5 m, 10 m usw. 30 m finde ich jetzt eine abartige Länge. Wie soll man damit auch klar kommen? Und Einfluss auf den Hund hat man in dieser Entfernung auch nicht mehr wirklich, schon gar nicht auf einen, der das gar nicht gewöhnt ist. Kein Wunder, dass du da null Kontrolle hattest. 🤷‍♀️ Ich liebe diese Leine auch nicht, aber sie ist schon auch für viele Dinge hilfreich. Natürlich muss man, wie bei allen Leinen auch, selber wissen wie und mit dem Hund trainieren. Nach dem allerersten Mal gleich die Flinte ins Korn zu werfen, finde ich jetzt auch nicht zielführend. Und wenn du damit den Rückruf üben willst, finde ich sie auch viel zu lang. Ich würde dann 2 verschiedene Leinen für das Training mitnehmen und nach dem Üben des Rückrufes halt für den Hin- und Rückweg eine andere Leine nutzen. Darf ich fragen, ob du Erfahrung mit Malis hast und warum es genau diese Rasse geworden ist? Das ist eine absolute Arbeitsrasse mit sehr viel Temperament, die unbedingt eine ordentliche Aufgabe benötigt und nur in erfahrene Hände gehört. Wenn der nur so nebenherläuft, wird das nicht funktionieren und es werden früher oder später noch andere Probleme auf dich zukommen. Da wird das mit der Schleppleine sonst das kleinste Problem sein.
Stimm ich Dir zu!
30m?

Da kannst du Deinen Hund auch gleich alleine spazieren schicken.
 
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Regina
18. Sep. 08:49
Ich habe gestern mit meinem 4,5 Monaten Mali die 30 m Leine probiert Ein Desaster , Leine viel zu lang ungewohnt für meinen Max ! Am Anfang ging es noch , ich wollte den Rückruf üben was auch 2-3 mal geklappt hat Auf dem Rückweg fing er wild an mit der Leine zu spielen und ich konnte ihn kaum beruhigen , er zeigte mir auch ganz klar das er diese nicht mag . Ich nehme die nie wieder hatte weniger Kontrolle über ihn als sonst
Ich stelle mir gerade vor, wenn so ein Mali bei 20 Meter angekommen ist und Vollgas gibt.....
 
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Sara
18. Sep. 10:20
Ich habe eine Rollleine. Ich muss sagen ein großer Fan bin ich davon nicht so aber er geht regelmäßig mit großen Hunde spazieren und es ist echt frustrierend für ihn wenn er nicht auch mal mit rennen darf.
Los machen tue ich auch nicht, da der Rückruf noch nicht mit Reizen von draußen perfekt funktioniert. Wenn wir alleine gehen, ist er meistens kurz und hört viel. Es kommt auch viel drauf an wie ich die Leine halte, wenn ich sehe es kommt vom weiten jemand, dann natürlich schnell kürzen aber ansonsten kann er doch lang bleiben.
 
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Annett
18. Sep. 10:39
Ich stelle mir gerade vor, wenn so ein Mali bei 20 Meter angekommen ist und Vollgas gibt.....
🙈🙈🙈Viel Spaß! 🤢
Und vor allem möchte ich mir ehrlich gesagt gar nicht vorstellen, wenn uns jemand mit einem solchen Mali an einer 30 m Schleppleine unterwegs begegnet. 🙈🙈🙈 Da reicht es ehrlich gesagt schon völlig, wenn uns ein Mali an der kurzen Leine begegnet, der nicht unter Kontrolle ist. Solche Exemplare haben wir schon hin und wieder mal getroffen und einen hatten wir auch hier mal bei uns in der Umgebung. Da war man froh, wenn das Frauchen ohne zu stolpern und das Gleichgewicht zu verlieren den Hund irgendwie an einem vorbeigebracht hat. 🙈🙈Nicht auszudenken, wenn der auch noch ein einer Schleppleine gewesen wäre, denn auch ohne hatte Frauchen keinerlei Kontrolle über den Hund. Selbst wenn er zu Hause (Reihenhaus) war, hing er regelmäßig über der Balkonbrüstung und keifte von oben jeden an. Garten ging deshalb wahrscheinlich erst recht nicht. Ich bin dann schon gar nicht mehr mit Mailo dort langgegangen, denn man musste tatsächlich befürchten, dass er noch über die Balkonbrüstung springt. Und das ist dann ein leider ein nicht endender Kreislauf bei einem solchen Hund. Er hat keine Aufgabe, keine vernünftige Führung, wird nicht rassegerecht ausgelastet und ist dadurch nicht berechenbar. Man hat dem Frauchen regelrecht die Panik angesehen, wenn sich jemand mit Hund auch nur genähert hat. In Folge dessen bekommt ein solcher Hund natürlich immer weniger Bewegung und Auslastung, da er ja niemals von der Leine gelassen werden kann und man ständig Angst haben muss. Natürlich gibt es auch andere Möglichkeiten der Auslastung, aber auch dafür ist ein Grundgehorsam und eine Leinenführigkeit Voraussetzung.🙈🙈🙈 Es hat Gründe, warum es Rassen gibt, die ausschließlich als Familienhund nicht geeignet sind. Sie wurden einfach für andere Aufgaben gezüchtet und forderten das auch ein.
Ach ja und um zum Thema zurückzukommen 🙈🙈, auch eine Flexi wäre bei diesem Hund tatsächlich einfach nur gefährlich gewesen. Und ob die dieser permanenten Belastung standgehalten hätte, wage ich in diesem speziellen Fall tatsächlich auch zu bezweifeln. 🙈🙈
 
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Daniela mit
18. Sep. 11:21
Ich habe gestern mit meinem 4,5 Monaten Mali die 30 m Leine probiert Ein Desaster , Leine viel zu lang ungewohnt für meinen Max ! Am Anfang ging es noch , ich wollte den Rückruf üben was auch 2-3 mal geklappt hat Auf dem Rückweg fing er wild an mit der Leine zu spielen und ich konnte ihn kaum beruhigen , er zeigte mir auch ganz klar das er diese nicht mag . Ich nehme die nie wieder hatte weniger Kontrolle über ihn als sonst
30 Meter sind natürlich eine Hausnummer, besonders für einen 4,5 Monate alten Hund, der so eine lange Leine noch gar nicht kennt.

Ich würde deshalb aber nicht gleich sagen, dass die Schleppleine grundsätzlich nichts für euch ist.

Gerade beim Rückruftraining sehe ich ihren großen Vorteil nämlich in der Sicherheit: Der Hund kann lernen, sich auch auf größere Distanz an mir zu orientieren und auf meinen Rückruf zu reagieren, ohne dass ich dafür das Risiko eingehen muss, ihn ungesichert laufen zu lassen. Klappt der Rückruf einmal nicht, ist der Hund trotzdem noch gesichert – genau dafür ist die Schleppleine für mich da.

Ich würde allerdings nie direkt mit 30 Metern arbeiten. Nur weil die Leine 30 Meter lang ist, muss der Hund diese Distanz ja nicht sofort bekommen.

Erst kürzer beginnen, Rückruf aufbauen und festigen und den Radius dann nach und nach vergrößern.

Dass er auf dem Rückweg angefangen hat, mit der Leine zu spielen, würde ich mit 4,5 Monaten auch noch nicht als klares „Ich mag diese Leine nicht“ interpretieren. Das kann genauso gut Aufregung, Überforderung oder schlicht Welpenblödsinn gewesen sein.

Gerade bei einem so jungen Hund wäre mir beim Rückruf Sicherheit wichtiger als möglichst viel Freiheit. Die Schleppleine gibt mir die Möglichkeit, genau diese Freiheit schrittweise aufzubauen, ohne darauf vertrauen zu müssen, dass ein Rückruf, der sich noch im Training befindet, schon in jeder Situation funktioniert.
 
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Jörg
18. Sep. 14:49
30 Meter sind natürlich eine Hausnummer, besonders für einen 4,5 Monate alten Hund, der so eine lange Leine noch gar nicht kennt. Ich würde deshalb aber nicht gleich sagen, dass die Schleppleine grundsätzlich nichts für euch ist. Gerade beim Rückruftraining sehe ich ihren großen Vorteil nämlich in der Sicherheit: Der Hund kann lernen, sich auch auf größere Distanz an mir zu orientieren und auf meinen Rückruf zu reagieren, ohne dass ich dafür das Risiko eingehen muss, ihn ungesichert laufen zu lassen. Klappt der Rückruf einmal nicht, ist der Hund trotzdem noch gesichert – genau dafür ist die Schleppleine für mich da. Ich würde allerdings nie direkt mit 30 Metern arbeiten. Nur weil die Leine 30 Meter lang ist, muss der Hund diese Distanz ja nicht sofort bekommen. Erst kürzer beginnen, Rückruf aufbauen und festigen und den Radius dann nach und nach vergrößern. Dass er auf dem Rückweg angefangen hat, mit der Leine zu spielen, würde ich mit 4,5 Monaten auch noch nicht als klares „Ich mag diese Leine nicht“ interpretieren. Das kann genauso gut Aufregung, Überforderung oder schlicht Welpenblödsinn gewesen sein. Gerade bei einem so jungen Hund wäre mir beim Rückruf Sicherheit wichtiger als möglichst viel Freiheit. Die Schleppleine gibt mir die Möglichkeit, genau diese Freiheit schrittweise aufzubauen, ohne darauf vertrauen zu müssen, dass ein Rückruf, der sich noch im Training befindet, schon in jeder Situation funktioniert.
Im großen und ganzen gebe ich dir Recht. Aber 30m in dem alter vom Hund ist ganz schön viel Raum für blöde Dinge. Ich würde das dann schon etwas ortsabhängig machen. Wobei ich auch wiederum sage bei 30m kann man sich die Leine auch direkt sparen. Denn alles was negativ läuft bei der Länge hat man keine Chance mehr. Und auf wie weit will man dann noch den Raum erweitern wen der Hund älter wird.
 
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Daniela mit
18. Sep. 18:04
Im großen und ganzen gebe ich dir Recht. Aber 30m in dem alter vom Hund ist ganz schön viel Raum für blöde Dinge. Ich würde das dann schon etwas ortsabhängig machen. Wobei ich auch wiederum sage bei 30m kann man sich die Leine auch direkt sparen. Denn alles was negativ läuft bei der Länge hat man keine Chance mehr. Und auf wie weit will man dann noch den Raum erweitern wen der Hund älter wird.
Wolltest du wirklich auf meinen Kommentar antworten? 😅 Denn im Grunde schreibst du gerade genau das, was ich bereits gesagt habe.

Ich habe ja ausdrücklich geschrieben, dass ich bei einem 4,5 Monate alten Hund nicht direkt mit den vollen 30 Metern arbeiten würde. Nur weil die Leine 30 m lang ist, bedeutet das nicht, dass der Hund diesen Radius sofort zur Verfügung haben muss.

Erst kürzer anfangen, Rückruf aufbauen und festigen und den Radius anschließend dem Trainingsstand, dem Hund und natürlich auch der Umgebung entsprechend vergrößern.

Insofern sind wir uns bei diesem Punkt eigentlich einig. 😉
 
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Jörg
18. Sep. 18:07
Wolltest du wirklich auf meinen Kommentar antworten? 😅 Denn im Grunde schreibst du gerade genau das, was ich bereits gesagt habe. Ich habe ja ausdrücklich geschrieben, dass ich bei einem 4,5 Monate alten Hund nicht direkt mit den vollen 30 Metern arbeiten würde. Nur weil die Leine 30 m lang ist, bedeutet das nicht, dass der Hund diesen Radius sofort zur Verfügung haben muss. Erst kürzer anfangen, Rückruf aufbauen und festigen und den Radius anschließend dem Trainingsstand, dem Hund und natürlich auch der Umgebung entsprechend vergrößern. Insofern sind wir uns bei diesem Punkt eigentlich einig. 😉
Ja weil ich dir damit beipflichten wollte. Also deiner Aussage vollkommen recht gebe.
 
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Alissa
20. Sep. 16:02
Ich liebe diese Flexi Leinen und benutze sie eigentlich täglich 😃 wenn man nicht mit Leinen umgehen kann kann auch eine 2 Meter Leine gefährlich werden 🥴Schleppleinen finde ich oft noch gefährlicher als flexis 🥴