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Katrin
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zuletzt 2. Juni

Qualzucht - Warum Aufklärung alleine nicht reicht

Noch nie wurde soviel Aufklärung betrieben wie heutzutage und trotzdem steigt die Anzahl an Qualzuchthunden. Durch Zufall bin ich auf einen Artikel gestoßen den ich hier gerne teilen möchte, quasi als Diskussionsgrundlage. https://kynologisch.net/qualzucht-psychologie-2/ Es ist etwas viel eröffnet einem aber eine neue Sicht auf das Problem und warum das durch einfaches Aufklären nicht lösbar ist. Mich würde interessieren ob diese Erklärung für euch nachvollziehbar ist? Welche Schlüsse ihr daraus zieht und ob sich eure Meinung über das halten von Qualzuchten dadurch ändert oder nicht? Wie immer bitte lieb und freundlich bleiben und bedenkt bitte das Qualzucht nicht nur brachyzephale Rassen betrifft. Liebe Grüße eure Katrin J. https://www.ardmediathek.de/video/story/leiden-auf-vier-pfoten-zuechten-wir-unsere-haustiere-kaputt/swr/Y3JpZDovL3N3ci5kZS9hZXgvbzIyNjQ4MTg
 
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Katrin
17. Okt. 12:38
Die Frage ist aber auch wie wichtig die Optik für den Hund ist. Ich sag mal so, ein Hund der genetisch zwar gesund sein mag aber optisch für Artgenossen nicht oder nicht gut oder überhaupt nicht lesbar ist empfinde ich ehrlich gesagt auch schon züchterisch zumindest fragwürdig. Ganz ohne Regelung was das aussehen angeht kommen wir in der Zucht halt auch nicht aus.

Was halt gegeben sein sollte wäre frei von Qualzuchtmerkmalen, die Optik muss so sein das der Hund jederzeit klar erkennbar und lesbar für andere ist und je nach Herkunft/Ursprungsland zu den dortigen Klima und gegebenheiten passt. Alles was Richtung ,,zuviel" geht gehört da echt verboten. Leistung und Gesundheit müssen in den Vordergrund und das beinhaltet einen gesunden Körperbau und zwar wirklich gesund und nicht das was man rassetypisch noch als gesund durchgehen lässt.
 
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Michi
17. Okt. 12:46
Die Frage ist aber auch wie wichtig die Optik für den Hund ist. Ich sag mal so, ein Hund der genetisch zwar gesund sein mag aber optisch für Artgenossen nicht oder nicht gut oder überhaupt nicht lesbar ist empfinde ich ehrlich gesagt auch schon züchterisch zumindest fragwürdig. Ganz ohne Regelung was das aussehen angeht kommen wir in der Zucht halt auch nicht aus. Was halt gegeben sein sollte wäre frei von Qualzuchtmerkmalen, die Optik muss so sein das der Hund jederzeit klar erkennbar und lesbar für andere ist und je nach Herkunft/Ursprungsland zu den dortigen Klima und gegebenheiten passt. Alles was Richtung ,,zuviel" geht gehört da echt verboten. Leistung und Gesundheit müssen in den Vordergrund und das beinhaltet einen gesunden Körperbau und zwar wirklich gesund und nicht das was man rassetypisch noch als gesund durchgehen lässt.
Aber das mit dem " nicht lesbar " hat aber nicht unbedingt mit der Optik zu tun.
Dem SharPei sagt man aufgrund seiner - nicht vorhandenen- Mimik und der geringelten oder aufgestellten Rute auch nach, dass er nicht lesbar ist.
Kann ich überhaupt nicht bestätigen.
Auch meine Frenchys hatten keine Probleme mit Artgenossen.
Und meine Hunde haben immer viel Fremdhundekontakt.
Ich denke, durch die große Vielfalt, sind die Hunde in der Lage zu kommunizieren, auch wenn das Gegenüber anders aussieht oder die Rute fehlt etc.
Was nun aber garnicht heißt, dass ich Qualzuchtmerkmale billige !
 
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Katrin
17. Okt. 12:48
Aber das mit dem " nicht lesbar " hat aber nicht unbedingt mit der Optik zu tun. Dem SharPei sagt man aufgrund seiner - nicht vorhandenen- Mimik und der geringelten oder aufgestellten Rute auch nach, dass er nicht lesbar ist. Kann ich überhaupt nicht bestätigen. Auch meine Frenchys hatten keine Probleme mit Artgenossen. Und meine Hunde haben immer viel Fremdhundekontakt. Ich denke, durch die große Vielfalt, sind die Hunde in der Lage zu kommunizieren, auch wenn das Gegenüber anders aussieht oder die Rute fehlt etc. Was nun aber garnicht heißt, dass ich Qualzuchtmerkmale billige !
Wenn hier Hunde rumlaufen die hauptsächlich echt nur aus Fell bestehen wird das hier schwierig. Da weiß sogar ich auf den ersten Blick nicht wo vorne oder hinten ist.
 
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Michi
17. Okt. 12:50
Wenn hier Hunde rumlaufen die hauptsächlich echt nur aus Fell bestehen wird das hier schwierig. Da weiß sogar ich auf den ersten Blick nicht wo vorne oder hinten ist.
Ich habe die Erfahrung gemacht, dass Hunde damit schon gut zurecht kommen, sofern sie wirklich gut sozialisiert sind.
 
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Katrin
17. Okt. 12:56
Ich hab neulich eine amerikanische TA Serie angesehen. Die Folge war sehr labbilastig und ich war kurzzeitig echt entsetzt. In einer Folge sah ich dort mehr körperlich schlanke und sportliche Labbis wie hier im ganzen Jahr. Hier in Deutschland züchtet man lieber die englische stämmmigere Variante die immer mehr dem Neufi ähnelt finde ich. Vor die Wahl gestellt würde ich immer die amerikanische Linie wählen denn weniger Masse bedeutet halt oftmals weniger Probleme mit dem Bewegungsapperat. Ich kenne hier Labbis da würde ich wegen der angezüchteten Masse durchaus bereits von Qualzucht sprechen.
 
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Katrin
17. Okt. 12:58
Ich habe die Erfahrung gemacht, dass Hunde damit schon gut zurecht kommen, sofern sie wirklich gut sozialisiert sind.
Aber genau das ist es doch,sie müssen dran gewöhnt werden. Genau das ist für mich schon das Problem. Hunde sollten sich ohne an optische Besonderheiten gewöhnt werden zu müssen erkennen und lesen können. Diese Besonderheiten sind das Problem.
 
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Michi
17. Okt. 13:01
Aber genau das ist es doch,sie müssen dran gewöhnt werden. Genau das ist für mich schon das Problem. Hunde sollten sich ohne an optische Besonderheiten gewöhnt werden zu müssen erkennen und lesen können. Diese Besonderheiten sind das Problem.
Hunde werden sozialisiert, indem sie auch viele andersartige Hunde kennenlernen. Darin sehe ich kein Problem.
 
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Katrin
17. Okt. 13:04
Hunde werden sozialisiert, indem sie auch viele andersartige Hunde kennenlernen. Darin sehe ich kein Problem.
Michi es geht mir doch hier nicht um das was möglich ist durch Training sondern darum das man bei anderer Optik (angelehnt am natürlichen Aussehen eines Hundes) eben viele Probleme gar nicht erst hätte.
 
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Sina
17. Okt. 13:40
Michi es geht mir doch hier nicht um das was möglich ist durch Training sondern darum das man bei anderer Optik (angelehnt am natürlichen Aussehen eines Hundes) eben viele Probleme gar nicht erst hätte.
Aber das ist ja auch bei normalen Rassen so, die anders agieren, als der eigene Hund.

Meiner hatte anfangs Probleme mit Hunden, bei denen es aussieht als würden sie das Fell aufstellen (Spitz, ChowChow)
Und die geduckte Haltung von Border Collies war ihm auch ein rotes Tuch, hat er nicht verstanden was das soll.

Bei mehrmaligen Begegnungen wars dann aber ok, weil er dann eben gemerkt hat, dass die Hunde zwar anders kommunizieren als er selbst, aber verstanden hat er sie dann trotzdem.
 
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Michi
17. Okt. 13:51
Michi es geht mir doch hier nicht um das was möglich ist durch Training sondern darum das man bei anderer Optik (angelehnt am natürlichen Aussehen eines Hundes) eben viele Probleme gar nicht erst hätte.
Ich empfinde das eben nicht so.
Hunde können auch mit kurzschnauzigen, schwanzlosen oder plüschigen Hunden zurecht kommen, wenn sie sozialisiert wurden. Eine hochgestellte Rute, die ja nix mit Überzüchtung zu tun hat, ist auch uU bedrohlich oder aggressiv wirkend. Hunde können das aber sehr gut unterscheiden.
Ich spreche auch nicht von Training sondern von Sozialisierung.