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Katrin
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zuletzt 6. Juni

Qualzucht - Warum Aufklärung alleine nicht reicht

Noch nie wurde soviel Aufklärung betrieben wie heutzutage und trotzdem steigt die Anzahl an Qualzuchthunden. Durch Zufall bin ich auf einen Artikel gestoßen den ich hier gerne teilen möchte, quasi als Diskussionsgrundlage. https://kynologisch.net/qualzucht-psychologie-2/ Es ist etwas viel eröffnet einem aber eine neue Sicht auf das Problem und warum das durch einfaches Aufklären nicht lösbar ist. Mich würde interessieren ob diese Erklärung für euch nachvollziehbar ist? Welche Schlüsse ihr daraus zieht und ob sich eure Meinung über das halten von Qualzuchten dadurch ändert oder nicht? Wie immer bitte lieb und freundlich bleiben und bedenkt bitte das Qualzucht nicht nur brachyzephale Rassen betrifft. Liebe Grüße eure Katrin J. https://www.ardmediathek.de/video/story/leiden-auf-vier-pfoten-zuechten-wir-unsere-haustiere-kaputt/swr/Y3JpZDovL3N3ci5kZS9hZXgvbzIyNjQ4MTg
 
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Sonja
17. Juli 06:47
Hallo, schreibe zwar nicht oft wollte aber auf das einfache Merle-Träger mal eingehen. Es gibt wohl eine Kombination bei der auch bei einem einfachen Merle-Träger Gesundheitliche Probleme bekannt sind. Sonst gilt es nur für Doppel Merle. https://qualzucht-datenbank.eu/merkblatt-hund-merle-syndrom/ Da kommt man dann wieder zur kontrollierten Zucht die ja leider bei Mode Erscheinungen oft nicht da ist.
Ja das stimmt schon, : Merle vernünftig und mit Fachwissen/Verstand gezüchtet bringt weder mehr noch weniger "gesundheitlichen Risiken/Probleme" als , Rassenzucht in "Standart Farben" ( gilt natürlich nicht für QZ Rassen/Mixe)....ABER seinen wir mal nüchtern/objektiv; Die wenigsten Merle-Hunde stammen von seriösen Züchtern die sich auskennen...zumindest hier in der Gegend.🤗 Ich kenne z.b. viele Aussie-Besitzer, (Aussie sind ja besonders bei Pferdebesitzer/Reiter sehr beliebt )99% von den Hunden sind in Merle aber nur einer dieser Hunde stammt von einem seriösen (VDH) Züchter 🤗 Alle andern von Vernehrer, Hinterhofzüchter und "Privat" ( Kleinanzeigen etc). Auch finde ich es "erschreckend" das für diese Besitzer /Vermehrer , z.B "Phantom Merle" ein Fremdwort ist. Es gibt ausserdem ja auch viele Aussie-mixe in Merle....und man weiss auch noch nicht so genau ob/was passiert wenn Merle-Mutation auf Gendefekt/Genmutation xy die in anderen Rassen vorhanden ist oder auch nur träger für irgendwas ist, trifft , ob und was für Auswirkungen auf gesundheit haben kann/könnte ist noch lange nicht komplett erforscht. Daher wenn jemand unbedingt einen Merle Aussie/Hütehund haben möchte bitte nur von seriösen Züchter dessen Zuchthunde auch getestet sind/werden ...
 
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Sonja
17. Juli 07:16
Ja das stimmt schon, : Merle vernünftig und mit Fachwissen/Verstand gezüchtet bringt weder mehr noch weniger "gesundheitlichen Risiken/Probleme" als , Rassenzucht in "Standart Farben" ( gilt natürlich nicht für QZ Rassen/Mixe)....ABER seinen wir mal nüchtern/objektiv; Die wenigsten Merle-Hunde stammen von seriösen Züchtern die sich auskennen...zumindest hier in der Gegend.🤗 Ich kenne z.b. viele Aussie-Besitzer, (Aussie sind ja besonders bei Pferdebesitzer/Reiter sehr beliebt )99% von den Hunden sind in Merle aber nur einer dieser Hunde stammt von einem seriösen (VDH) Züchter 🤗 Alle andern von Vernehrer, Hinterhofzüchter und "Privat" ( Kleinanzeigen etc). Auch finde ich es "erschreckend" das für diese Besitzer /Vermehrer , z.B "Phantom Merle" ein Fremdwort ist. Es gibt ausserdem ja auch viele Aussie-mixe in Merle....und man weiss auch noch nicht so genau ob/was passiert wenn Merle-Mutation auf Gendefekt/Genmutation xy die in anderen Rassen vorhanden ist oder auch nur träger für irgendwas ist, trifft , ob und was für Auswirkungen auf gesundheit haben kann/könnte ist noch lange nicht komplett erforscht. Daher wenn jemand unbedingt einen Merle Aussie/Hütehund haben möchte bitte nur von seriösen Züchter dessen Zuchthunde auch getestet sind/werden ...
Absolut. Für mein Empfinden ist das wirklich das größte Problem bei Merle (und Genetik allgemein). Da wären wir wieder bei grundsätzlichen Pflichten für Züchter. Die Nachzucht von Tieren muss endlich einheitlich geregelt werden. Genehmigung, Sachkenntnis, all das. Aber ob das wirklich mal jemand umsetzt und ernst nimmt? Schön wär's. Trotzdem hätte ich Verständnis dafür, wenn auch Merle solchen Regelungen zum Opfer fallen würde. Allerdings wie gesagt sinnvoll umgesetzt dadurch, dass der Bestand geschützt ist und zukünftige Zuchtanwärter frei von Merle sein müssten. Menschen treiben einfach zu viel Schindluder, das verdirbt es für alle 😔
 
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Sylvia
17. Juli 07:55
Hallo, schreibe zwar nicht oft wollte aber auf das einfache Merle-Träger mal eingehen. Es gibt wohl eine Kombination bei der auch bei einem einfachen Merle-Träger Gesundheitliche Probleme bekannt sind. Sonst gilt es nur für Doppel Merle. https://qualzucht-datenbank.eu/merkblatt-hund-merle-syndrom/ Da kommt man dann wieder zur kontrollierten Zucht die ja leider bei Mode Erscheinungen oft nicht da ist.
Ohne Gentests beider Elterntiere zu züchten ist fahrlässig und Vermehrerei.
 
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Sonja
17. Juli 13:59
Interessanter Artikel, vielen Dank. "Übrigens würden sich 93% der Halter:innen kurzköpfiger Hunde wieder diese Rasse zulegen Und 65% empfehlen „ihre Rasse“ auch anderen Menschen."
Das ist ja das traurige daran, die Verblendung der meisten Brachy Halter...sie wissen um die Probleme dieser Hunde und dennoch schaffen sie sich immer wieder solche an. Auch das "Empfelungs-Phänomen" ist bei Brachy Halter übermäßig vertreten (eigene Erfahrungen ) ... ich denke das es einfach auch eine "nicht erkennen wollen Mentalität" ist . Als ich vor Jahren entschloss einen eigenen Hund anzuschaffen ( Rionnag ist 7) und mir noch nicht ganz sicher war was für eine Rasse es werden würde bekam ich auch so manch "Empfehlungen" von Brachy Besitzer obwohl ich mir nie einen solchen , anschaffen würde, und es auch klipp und klar darlegte das es auf keinem Fall eine QZ Rasse werden würde, wurde ich teilweise fast gedrängt mir es doch nochmal zu überlegen weil es ja so tolle Hunde seien...🙄...(eine Freundin und einigen Bekannten erlebten das gleiche). Es ist echt traurig, dieses verharmlosen/beschönigen.... Leider sagen die wenigsten Brachy besitzer...."lass es sein..." und klären mögliche Interessen über QZ auf. Mir würde es nicht einfallen jemanden einem Wolfhund ( egal welcher) zu empfehlen , obwohl ich selbst einen habe , (und eventuell/möglicherweise auch ein solcher Rionnags Nachfolger werden würde, (kommt wen es soweit wird halt auf die Lebensumstände etc von mir an) . WH sind tolle Hunde aber nicht für jeden geeignet, sie sind einfach etwas anders 🙃😉🤗. Wenn sich jemand bei mir über die Rasse erkundigt beschönige ich nichts, WH haben auch einige negative Seiten: Viele sind scheu, können nicht alleine bleiben, sind ein-/ausbrecher , Zerstörer etc..). Erkundigt man sich aber als möglicher Brachy Interessent bei Haltern über die Rasse , sagen 9yx% nichts über die Gesundheitlichen Probleme, es wird höchstes auf einen "seriösen züchter" hingewiesen...
 
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Takumi
17. Juli 14:38
Nachdem unser örtliches Tierheim unzählige Nachrichten wegen einer neu übernommenen französischen Bulldogge erhalten haben, haben sie auf allen Kanälen folgendes Statement veröffentlicht. (Ich finde es gut, dass sie hier klar nochmals Stellung bezüglich QZ ziehen)
 
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Christine
17. Juli 15:09
Nachdem unser örtliches Tierheim unzählige Nachrichten wegen einer neu übernommenen französischen Bulldogge erhalten haben, haben sie auf allen Kanälen folgendes Statement veröffentlicht. (Ich finde es gut, dass sie hier klar nochmals Stellung bezüglich QZ ziehen)
Ein sehr guter Beitrag 👍👍👍

Es stimmt nunmal:
Diese armen Tiere wurden aufgrund egoistischer und abartiger Bedürfnisse der Menschen (so mag ich sie garnicht mehr nennen)
jahrzehntelang zu Krüppeln gezüchtet. 🤮
Wann werden diese Leute endlich schlau?

Es gibt ein tolles Zitat:

"Solange Menschen denken, dass Tiere nicht fühlen, müssen Tiere fühlen, dass Menschen nicht denken."
 
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Fee
17. Juli 18:14
Gerade auf Instagram gesehen. Der direkte visuelle Vergleich wirkt zwar heftig, ist aber gut! Zumindest in manchen Ländern findet sehr langsam ein Umdenken statt. 🙏🏻
 
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Julia 🐾Nero
17. Juli 18:21
Gerade auf Instagram gesehen. Der direkte visuelle Vergleich wirkt zwar heftig, ist aber gut! Zumindest in manchen Ländern findet sehr langsam ein Umdenken statt. 🙏🏻
Fällt mir so schwer zu akzeptieren, dass der linke Hund echt ist 🙈.
Ich weiß, dass es ihn gibt, aber das sieht einfach so absurd und schrecklich aus, dass man es irgendwie nicht glauben will.
 
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Sonja
17. Juli 18:24
Gerade auf Instagram gesehen. Der direkte visuelle Vergleich wirkt zwar heftig, ist aber gut! Zumindest in manchen Ländern findet sehr langsam ein Umdenken statt. 🙏🏻
Wirkt zwar beeindruckend, fällt aber letztlich unter das, was das Tierheim von Takumi zitiert gepostet hat: Nase länger ist zwar nett, aber am Ende nur etwas weniger schlimm. Das linke Bild ist natürlich trotzdem der GAU schlechthin. Und leider ja offensichtlich das, was immernoch am besten abschneidet 🤬
 
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Fee
17. Juli 18:50
Wirkt zwar beeindruckend, fällt aber letztlich unter das, was das Tierheim von Takumi zitiert gepostet hat: Nase länger ist zwar nett, aber am Ende nur etwas weniger schlimm. Das linke Bild ist natürlich trotzdem der GAU schlechthin. Und leider ja offensichtlich das, was immernoch am besten abschneidet 🤬
Ja, leider.
Ich habe mir in dem Beitrag interessehalber mal die ersten 10, 15 Kommentare durchgelesen. Da waren "nur" zwei bei, welche die Bully-Züchtung und Haltung verharmlost haben. Alle anderen haben sich sehr gegen Qz positioniert bzw wirkten sich der multiplen gesundheitlichen Probleme sehr bewusst. Bin davon erstmal "positiv beeindruckt". Was aber dann in der Realität abläuft, weiß ich natürlich nicht.

Zumindest bekomme ich überhaupt inzwischen Anti-QZ Posts bei Insta gezeigt, ohne aktiv danach zu suchen und es scheinen (subjektiv betrachtet) mehr Menschen über die Problematik zu schreiben. Immerhin etwas.