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Katrin
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zuletzt 6. Juni

Qualzucht - Warum Aufklärung alleine nicht reicht

Noch nie wurde soviel Aufklärung betrieben wie heutzutage und trotzdem steigt die Anzahl an Qualzuchthunden. Durch Zufall bin ich auf einen Artikel gestoßen den ich hier gerne teilen möchte, quasi als Diskussionsgrundlage. https://kynologisch.net/qualzucht-psychologie-2/ Es ist etwas viel eröffnet einem aber eine neue Sicht auf das Problem und warum das durch einfaches Aufklären nicht lösbar ist. Mich würde interessieren ob diese Erklärung für euch nachvollziehbar ist? Welche Schlüsse ihr daraus zieht und ob sich eure Meinung über das halten von Qualzuchten dadurch ändert oder nicht? Wie immer bitte lieb und freundlich bleiben und bedenkt bitte das Qualzucht nicht nur brachyzephale Rassen betrifft. Liebe Grüße eure Katrin J. https://www.ardmediathek.de/video/story/leiden-auf-vier-pfoten-zuechten-wir-unsere-haustiere-kaputt/swr/Y3JpZDovL3N3ci5kZS9hZXgvbzIyNjQ4MTg
 
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Christine
16. Juli 08:52
Vor ein paar Tagen wieder so eine schreckliche Werbung gesehen. Das muss wirklich aufhören.
Ach du Sch....eDas ist ja wirklich an Zynismus nicht mehr zu überbieten!🤬
 
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Katrin
16. Juli 08:58
Zur Frage warum Menschen sich Qualzuchten kaufen.

https://hundeprofil.de/warum-kaufen-menschen-qualzuchten/
 
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wolf
16. Juli 09:07
Ja, manchmal ist es echt schwierig. Bei Merle bin ich auch geteilter Meinung. Oft liest man, dass Merle in direkter Verbindung mit Blindheit und Taubheit steht. Das stimmt aber nicht, das passiert bei Double-Merle. Klingt aber schön abschreckend für Leute die einem Trend folgen, aber da sollte man dennoch bei der Wahrheit bleiben. Trotzdem finde ich es fatal, wo diese Mutation überall rein gemischt wird. Besonders durch Leute, die weder Ahnung haben, noch sich die Mühe mit Gentests machen. Aufgrund dessen könnte ich gut damit leben, wenn die Zucht mit dieser Farbmutation verboten wird. Das sollte bloß sinnig geschehen, also dass zukünftige Zuchtanwärter frei von Merle sein müssen. Gleich den ganzen Bestand blockieren würde wieder zu anderen Probleme führen (genetischer Flaschenhals). Also ich persönlich lasse mir gerne sagen, dass Merle ein Diskussionspunkt ist (hab selber eine Hündin. Aber nicht der Farbe wegen, sondern weil das Wesen gepasst hat). Wenn aber jetzt jemand kommen würde "Pfui, dein Hund ist eine Qualzucht, weil er Merle ist!" Dann muss ich da widersprechen. Nicht aus Trotz sondern einfach aus dem Grund, dass einfaches Merle an sich für den Hund weder als Welpe noch als Senior jemals Probleme verursachen wird. Auch nicht versteckt irgendwann in der Entwicklung. Sollte eine neue seriöse Studienlage da andere valide Erkenntnisse bringen, bin ich auch bereit meine Meinung zu überdenken. Aber bisher ist das mein Stand.
Genau das sind ja die Risiken versteckter und nicht immer präsenter Faktoren. Bei meinem Hund ist unter anderem MDR1 Defizienz ein Risiko, aber eben auch nur, wenn es homozygot vorliegt und beide Elterntiere Träger sind. Immerhin wird auf so etwas getestet, aber das ist verantwortungsvolle Zucht, die auf Gesundheit und nicht auf Aussehen ausgerichtet ist. Aber es popt immer wieder die Diskussion auf, inwiefern bei heterozygoten Tieren gesundheitsprobleme phänotypisch werden. Generell sollte man aber versuchen, solche Risikofaktoren im Genpool gering zu halten. Der Trend in Merle geht da aber klar in die falsche Richtung.
Wenn man sich Listen ansieht, bei welchen Rassen Qualzuchtmerkmale auftreten können, bzw. die durchweg als Qualzuchtrasse bezeichnet werden müssen, dann stellt man fest, daß da doch viel mehr Hunde betroffen sind, als die Plattnasen, um die es sich meist dreht. Im Gegenzug wird oft gegen Züchter gewettert, die zu teuer sind, und lieber ein Hund billig aus einer unkontrollierten Vermehrung beschafft oder ein Hund aus dem "Tierschutz" gerettet.
https://www.veto-tierschutz.de/magazin/hunde-ratgeber/qualzucht-hunde/
 
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Steffi
16. Juli 09:16
Hatte so eine Konversation gehabt, nachdem ich eine Kritik unter das Gewinnberbild eines Wettbewerbs gesetzt hatte, bei den mal wieder ein Cavalier King Charles Spaniel gewonnen hatte. Für mich neben den aktuellen Dackel-Unzuchten ein Paradebeispiel für die ungebremste Perversion bei Qualzuchttrends. Da war das ganze Verständnis der Qualzucht bei Herzproblemen, die gecheckt werden und nicht vorhanden sind. Der Rest schien kein Problem, war ja von einem guten Züchter, der auf Herzprobleme prüft 🤷 Mit Aufklärung kommt man nicht weit, und hier die Community trägt teilweise dazu bei, da doch Werbung gemacht wird und die leidenden Tiere hier immer wieder als süß und liebenswert dargestellt werden. Aber ich finde den Fokus auf Brachys ebenfalls ein wenig verblendet. Ich muß ja gestehen, ich habe da selbst einen Bias und finde Plattnasen einfach nicht schön, hat für mich nicht mehr viel mit Hund zu tun. Und ja, ihnen steht das Leid ins Gesicht geschrieben. Aber es gibt so viele andere Qualzuchten, bei denen es nicht offensichtlich ist. Rhodesian Ridgeback, Schäferhund, Fressucht-Labis, Blue Merle etc. Hier sind es manchmal nur Zuchtlinie und nicht ganze Rassen, weshalb es manchmal schwerer fällt, zu erklären, warum der Hund gerade eine Qualzucht ist, denn es ist doch generell eine gesunde Rasse. Da darf man gar nicht erst mit dem Thema anfangen, es begegnet nur null Verständnis, aggressive Verteidigung und Difamation.
Wenn kommentiere oder anspreche, versuche ich, nicht mit der Tür ins Haus zu fallen, da das m.E. nichts bringt.
Ich versuche ins Gespräch zu kommen und werfe nicht das Wort 'Qualzucht' ein, da die meisten HH dann direkt dicht machen, es ins Lächerliche ziehen oder sauer werden.
 
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Susa
16. Juli 14:29
Zur Frage warum Menschen sich Qualzuchten kaufen. https://hundeprofil.de/warum-kaufen-menschen-qualzuchten/
Interessanter Artikel, vielen Dank.

"Übrigens würden sich 93% der Halter:innen kurzköpfiger Hunde wieder diese Rasse zulegen

Und 65% empfehlen „ihre Rasse“ auch anderen Menschen."
 
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Eva
16. Juli 14:35
Interessanter Artikel, vielen Dank. "Übrigens würden sich 93% der Halter:innen kurzköpfiger Hunde wieder diese Rasse zulegen Und 65% empfehlen „ihre Rasse“ auch anderen Menschen."
Uff🥴
 
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A.
16. Juli 14:38
Ja, manchmal ist es echt schwierig. Bei Merle bin ich auch geteilter Meinung. Oft liest man, dass Merle in direkter Verbindung mit Blindheit und Taubheit steht. Das stimmt aber nicht, das passiert bei Double-Merle. Klingt aber schön abschreckend für Leute die einem Trend folgen, aber da sollte man dennoch bei der Wahrheit bleiben. Trotzdem finde ich es fatal, wo diese Mutation überall rein gemischt wird. Besonders durch Leute, die weder Ahnung haben, noch sich die Mühe mit Gentests machen. Aufgrund dessen könnte ich gut damit leben, wenn die Zucht mit dieser Farbmutation verboten wird. Das sollte bloß sinnig geschehen, also dass zukünftige Zuchtanwärter frei von Merle sein müssen. Gleich den ganzen Bestand blockieren würde wieder zu anderen Probleme führen (genetischer Flaschenhals). Also ich persönlich lasse mir gerne sagen, dass Merle ein Diskussionspunkt ist (hab selber eine Hündin. Aber nicht der Farbe wegen, sondern weil das Wesen gepasst hat). Wenn aber jetzt jemand kommen würde "Pfui, dein Hund ist eine Qualzucht, weil er Merle ist!" Dann muss ich da widersprechen. Nicht aus Trotz sondern einfach aus dem Grund, dass einfaches Merle an sich für den Hund weder als Welpe noch als Senior jemals Probleme verursachen wird. Auch nicht versteckt irgendwann in der Entwicklung. Sollte eine neue seriöse Studienlage da andere valide Erkenntnisse bringen, bin ich auch bereit meine Meinung zu überdenken. Aber bisher ist das mein Stand.
Hallo, schreibe zwar nicht oft wollte aber auf das einfache Merle-Träger mal eingehen. Es gibt wohl eine Kombination bei der auch bei einem einfachen Merle-Träger Gesundheitliche Probleme bekannt sind. Sonst gilt es nur für Doppel Merle.
https://qualzucht-datenbank.eu/merkblatt-hund-merle-syndrom/
Da kommt man dann wieder zur kontrollierten Zucht die ja leider bei Mode Erscheinungen oft nicht da ist.
 
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Katrin
16. Juli 14:51
Interessanter Artikel, vielen Dank. "Übrigens würden sich 93% der Halter:innen kurzköpfiger Hunde wieder diese Rasse zulegen Und 65% empfehlen „ihre Rasse“ auch anderen Menschen."
Heftig oder?
 
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Christine
16. Juli 14:56
Interessanter Artikel, vielen Dank. "Übrigens würden sich 93% der Halter:innen kurzköpfiger Hunde wieder diese Rasse zulegen Und 65% empfehlen „ihre Rasse“ auch anderen Menschen."
Das ist doch traurig, nicht wahr?
Was sind das für Menschen?😱
 
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Susa
16. Juli 22:14
Heftig oder?
Die können oder wollen es einfach nicht sehen, dass ihre Tiere leiden, das ist wirklich traurig.

Mal abgesehen davon, finde ich die Aussage das sie die Rasse pauschal weiterempfehlen auch eigenartig. Das kann man auch bei gesunden Rassen nicht uneingeschränkt machen, man muss ja gucken wo die Rasse hinpasst.
Jedem der nicht super viel Geld für Tierarzt ausgeben will, würde ich Brachy schonmal nicht empfehlen. Zum Joggen oder neben dem Rad oder Pferd laufen sind die wahrscheinlich auch eher ungeeignet 😅