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Katrin
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zuletzt 6. Juni

Qualzucht - Warum Aufklärung alleine nicht reicht

Noch nie wurde soviel Aufklärung betrieben wie heutzutage und trotzdem steigt die Anzahl an Qualzuchthunden. Durch Zufall bin ich auf einen Artikel gestoßen den ich hier gerne teilen möchte, quasi als Diskussionsgrundlage. https://kynologisch.net/qualzucht-psychologie-2/ Es ist etwas viel eröffnet einem aber eine neue Sicht auf das Problem und warum das durch einfaches Aufklären nicht lösbar ist. Mich würde interessieren ob diese Erklärung für euch nachvollziehbar ist? Welche Schlüsse ihr daraus zieht und ob sich eure Meinung über das halten von Qualzuchten dadurch ändert oder nicht? Wie immer bitte lieb und freundlich bleiben und bedenkt bitte das Qualzucht nicht nur brachyzephale Rassen betrifft. Liebe Grüße eure Katrin J. https://www.ardmediathek.de/video/story/leiden-auf-vier-pfoten-zuechten-wir-unsere-haustiere-kaputt/swr/Y3JpZDovL3N3ci5kZS9hZXgvbzIyNjQ4MTg
 
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Mailin
1. Juni 10:52
Manchmal habe ich echt das Gefühl, das eigene Leute mit Absicht und vollen Wissen QZ Welpen zulegen..( damit meine ich keine secound hand Hunde)..eben weil sie gehandikapt / krank sind und sagen noch in allem ernst das sie ihnen ein besseres Leben bieten als jemand anders... Irgendwie erinnert das doch stark an das "Münchhausen-stellvertretendersyndrom"... Das muss nicht nur auf Menschen /Kindern projiziert werden, sondern eben auch auf Tiere die für einige ja auch sowas wie "Kinderersatz" sind. Ein befreundeter TA erzählte mal mal von so einem Fall....🤗
Das mit dem Münchhausen-Stellvertreter-Syndrom habe ich auch schon mal bei einer Person gedacht. Ich möchte keinem unterstellen, dass er absichtlich seinen Hund krank macht. Aber bei manchen Menschen hat man das Gefühl, wenn die nicht regelmäßig mit dem Hund zum Tierarzt fahren können, geht es Ihnen nicht gut. Wobei es sich in dem Fall nicht um eine Qualzucht handelt.
 
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A.
1. Juni 15:13
https://youtu.be/0jkZsT0BQ_Y?si=Dtsoy7ZeB0bU-Uhq
 
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Sina
1. Juni 15:23
Das mit dem Münchhausen-Stellvertreter-Syndrom habe ich auch schon mal bei einer Person gedacht. Ich möchte keinem unterstellen, dass er absichtlich seinen Hund krank macht. Aber bei manchen Menschen hat man das Gefühl, wenn die nicht regelmäßig mit dem Hund zum Tierarzt fahren können, geht es Ihnen nicht gut. Wobei es sich in dem Fall nicht um eine Qualzucht handelt.
Es gab hier mal so eine Person im Forum (vielleicht meinst du die ja?)
Es fing an mit kleineren Erkrankungen, die Beteiligung, das Mitgefühl war gross
Also steigerte es sich von thread zu thread, immer wieder hatte der Hund was anderes, noch Schlimmeres.
Als der Hund schliesslich angeblich aufgrund einer "Vergiftung" nur noch mit Magensonde leben konnte, und die Person sich immer mehr in Widersprüche verstrickte, flog es irgendwann auf.

Allerdings war es in dem Fall wohl nicht der worst case, dass der Hund krank gemacht wurde, sondern die Krankheiten einfach erfunden wurden. (Hoffe ich zumindest!) Aber so fängt es ja meist an. Ein Schrei nach Aufmerksamkeit, eigentlich sehr traurig.

Also ja, ich glaube sowas ist leider gar nicht so selten.
 
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Julia 🐾Nero
1. Juni 17:45
Das mit dem Münchhausen-Stellvertreter-Syndrom habe ich auch schon mal bei einer Person gedacht. Ich möchte keinem unterstellen, dass er absichtlich seinen Hund krank macht. Aber bei manchen Menschen hat man das Gefühl, wenn die nicht regelmäßig mit dem Hund zum Tierarzt fahren können, geht es Ihnen nicht gut. Wobei es sich in dem Fall nicht um eine Qualzucht handelt.
Das Gefühl habe ich leider nicht selten beim Thema "Angsthund".

Man möchte Leuten natürlich keine bösen Absichten unterstellen, aber er wirkt doch oft so, als ob Menschen ihre Hunde unterbewusst in einem Angstzustand halten, weil sie dadurch gebraucht und zu guten Samaritern werden.
Wenn jeder Satz mit "Mein Angsthund" anfängt bekomme ich ein ungutes Gefühl.....
 
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Regina
1. Juni 17:59
Das Gefühl habe ich leider nicht selten beim Thema "Angsthund". Man möchte Leuten natürlich keine bösen Absichten unterstellen, aber er wirkt doch oft so, als ob Menschen ihre Hunde unterbewusst in einem Angstzustand halten, weil sie dadurch gebraucht und zu guten Samaritern werden. Wenn jeder Satz mit "Mein Angsthund" anfängt bekomme ich ein ungutes Gefühl.....
Ich finde auch, dass der Begriff Angsthund inflationär benutzt wird. Sobald ein Hund etwas gruselig findet ist er ein Angsthund. Wer schon mal einen wirklichen Angsthund hatte, der kennt den Unterschied. Ist nicht jeder Hund mutig, aber das finde ich auch nicht schlimm. Mit Geduld kann man daran arbeiten.
 
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Susa
1. Juni 18:00
Das Gefühl habe ich leider nicht selten beim Thema "Angsthund". Man möchte Leuten natürlich keine bösen Absichten unterstellen, aber er wirkt doch oft so, als ob Menschen ihre Hunde unterbewusst in einem Angstzustand halten, weil sie dadurch gebraucht und zu guten Samaritern werden. Wenn jeder Satz mit "Mein Angsthund" anfängt bekomme ich ein ungutes Gefühl.....
Kann mir aber vorstellen, dass es einfach ein sehr langer, harter Weg ist mit einem Angsthund und manche Leute dann auch einfach mit ihrer Kraft am Ende sind und nicht mehr wissen, was sie noch machen sollen und dann bleibt der Hund halt so wie er ist.
 
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Regina
1. Juni 18:03
Kann mir aber vorstellen, dass es einfach ein sehr langer, harter Weg ist mit einem Angsthund und manche Leute dann auch einfach mit ihrer Kraft am Ende sind und nicht mehr wissen, was sie noch machen sollen und dann bleibt der Hund halt so wie er ist.
Ja, es ist schwierig, einem wirklichen Angsthund zu helfen.
Es dauert lange, lohnt sich aber dafür umso mehr.
 
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Dogorama-Mitglied
1. Juni 18:18
Ich finde auch, dass der Begriff Angsthund inflationär benutzt wird. Sobald ein Hund etwas gruselig findet ist er ein Angsthund. Wer schon mal einen wirklichen Angsthund hatte, der kennt den Unterschied. Ist nicht jeder Hund mutig, aber das finde ich auch nicht schlimm. Mit Geduld kann man daran arbeiten.
Der Stempel wird auch oft von außen aufgedrückt. Ich habe einen Hund der manchmal ängstlich ist. Grade Hundemenschen machen da gerne einen Angsthund draus. Das ist er aber wirklich nicht. Nur ein Schisser, der wirklich nicht von jedem angefasst werden möchte 🙃
 
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Kristina
1. Juni 18:19
Ja, es ist schwierig, einem wirklichen Angsthund zu helfen. Es dauert lange, lohnt sich aber dafür umso mehr.
Aber ich gebe euch Recht mit dem inflationären Gebrauch.
Fast jeder Hund ist scheinbar ein Angsthund, traumatisiert und/oder gemobbt.
 
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Susa
1. Juni 18:23
Der Stempel wird auch oft von außen aufgedrückt. Ich habe einen Hund der manchmal ängstlich ist. Grade Hundemenschen machen da gerne einen Angsthund draus. Das ist er aber wirklich nicht. Nur ein Schisser, der wirklich nicht von jedem angefasst werden möchte 🙃
Aber du kannst sozusagen normal spazieren gehen wenn da Fußgänger sind?

Die Hündin von meinem Freund bekommt schon Panik wenn sie nur Menschen sieht, hat die ganze Zeit eingeklemmte Route, Durchfall und nimmt auch keine Leckerli draußen. Ich denke das ist dann schon wirklich ein Angsthund.