Home / Forum / Gesundheit / Tierärzt:innen begehen 6x so häufig Suizid – trägt unser Verhalten als Tierhalter:innen dazu bei?

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Dogorama
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zuletzt 9. März

Tierärzt:innen begehen 6x so häufig Suizid – trägt unser Verhalten als Tierhalter:innen dazu bei?

Eine aktuelle Analyse zeigt: Tierärzt:innen haben eine deutlich höhere Suizidrate als andere Berufsgruppen – bis zu sechsmal häufiger als in der Allgemeinbevölkerung. Die Gründe sind komplex, viele liegen in der emotionalen Belastung des Berufs, täglichen Grenzsituationen und dem enormen inneren Druck, Entscheidungen über Leben und Tod treffen zu müssen. Hinzu kommt das fehlende „Abschalten“ und das Zwischenmenschliche, was leider nicht immer respektvoll ausfällt. (Quelle: Tagesspiegel, Januar 2026) Das alles sind natürlich keine Rechtfertigungen – aber Hinweise darauf, wie hoch der Preis ist, den viele Tierärzt:innen zahlen. 🐾 Sind wir Tierhalter:innen mitverantwortlich? Die Frage ist bewusst zugespitzt – nicht, um Schuld zuzuweisen, sondern um Bewusstsein zu schaffen: 👉 Haben wir als Tierhalter:innen unrealistische Erwartungen? 👉 Übertragen wir unsere eigene Unzufriedenheit oder Frustration auf die Menschen, die uns helfen wollen? 👉 Wie reagieren wir, wenn wir schlechte Nachrichten hören? Tierärzt:innen sind keine Dienstleistungsmaschinen – sie sind Menschen mit Gefühlen, Grenzen und Herausforderungen. 💬 Wir möchten von euch wissen: 1️⃣ Wie erlebt ihr den Umgang zwischen Tierhalter:innen und Tierärzt:innen – eher respektvoll oder zunehmend angespannt? 2️⃣ Habt ihr selbst schon Situationen erlebt, in denen Emotionen im Behandlungsraum hochgekocht sind? 3️⃣ Fühlt ihr euch manchmal zwischen hohen Kosten, Sorgen um euren Hund und Erwartungen an die Praxis hin- und hergerissen? 4️⃣ Was kann getan werden, um Tierärzt:innen in ihrem unglaublich wichtigen Beruf den Rücken zu stärken? Diese Fragen sind schwer, aber wichtig. 👇 Wir wollen eure ehrlichen Gedanken hören.
 
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Dirk
Beliebteste Antwort
28. Feb. 18:48
Gibt es eine Quelle für diese These?
 
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Dirk
28. Feb. 18:48
Gibt es eine Quelle für diese These?
 
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Michael
28. Feb. 18:48
Also ich fühle mich dafür nicht verantwortlich, ich denke, das, dass eher das ganze Leid ist was die ertragen müssen. Kranke Tiere, Tiere die eingeschläfert werden müssen und der endlose Schmerz der Tierhalter aber diesen Beruf haben sich die Tierärzte selbst gewählt.
 
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Oliver
28. Feb. 18:49
Wir haben eine gute Tierärztin, seit 20 Jahren die selbe und bisher waren wir uns immer einig. Jetzt wo wir einen Hund haben, zahlen wir monatlich in eine vollumfängliche Tierversicherung ein, ist praktisch wie monatlich ansparen.
 
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Nathalie
28. Feb. 18:49
Die helfen nicht sondern sind nur aufs Geld aus. Hätte ich nicht stopp gesagt dann hätten sie sofort operiert. Da gibt’s mehr Geld dafür. Ich hab entschieden was gemacht wird nämlich einen Abstrich. U siehe da Keimbefall. Danach haben sie mich nicht mehr reingelassenes zum Ultraschall. Soviel zum Thema Vertrauen in Ärzte
 
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Tim
28. Feb. 18:49
Ich gehe mit meinen Hunden zur Vorsorge oder wenn sie etwas haben hin und lasse viel viel viel Geld da. Inwiefern soll ich da irgendeine Mitschuld tragen?

Gibt's überhaupt eine Quelle dazu? Tagesspiegel ist jetzt nicht so der Bringer. Außerdem gehe ich einfach mal davon aus, dass es deutlich weniger Tierärzte als z.B.Handwerker gibt. Da wäre die Rate dann natürlich deutlich höher. Zumindest statistisch.

Und warum sollten nur Tierärzte darunter leiden wenn sie einen Tier einschläfern müssen oder Leid sehen? Das geht uns Hundehaltern ja auch so. Wir bringen uns auch nicht X mal häufiger deswegen um.

PS: Der Genderschluckauf nervt. Vor allem wenn es das erste Wort ist.
 
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Ines
28. Feb. 18:50
Nichts von alledem hab ich erlebt. Natürlich ist der Druck sicher enorm ,genau wie in allen Berufen . Vorallem denen ,die mit Lebewesen zu tun haben. Ich denke ,es liegt eher an den äußeren Umständen ,Leistungs - und Zeitdruck ,Überlastung ect.
 
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wolf
28. Feb. 18:50
Gibt es eine Quelle für diese These?
Ja, gibt einige Quellen, wird in den letzten Jahren immer wieder beschrieben. Es gibt deswegen auch international die awareness Kampagne "not one more vet": https://nomv.org/

https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/32229508

https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC9384977/

https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/32431195

https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/40281887

https://refubium.fu-berlin.de/bitstream/handle/fub188/45504/journal.pone.0310819.pdf

https://www.frontiersin.org/journals/veterinary-science/articles/10.3389/fvets.2025.1634139/full

https://bundangestelltertieraerzte.de/erhoehtes-suizidrisiko-in-der-deutschen-tieraerzteschaft

https://taz.de/Suizide-bei-Tieraerztinnen/!5804411/

https://www.zdfheute.de/panorama/tieraerzte-risiko-suizid-psychische-belastung-hilfe-100.html
 
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GERDA
28. Feb. 18:51
Ich nehme an weil sie sehr viel Leid sehen .Euthanasie und zimlich Menschen denen das Leid der Tiere egal ist Hab ich bei meinem Ta erlebt. ER SOLLTE EINEN GESUNDEN HUND EINSCHLÄFERN. ER HAT ES ABGELEHNT dann war Reaktion dann geh ich wo anders hin.Er hat sogar tot geglaubten Hund vermittelt Ich hab ihm geholfen
 
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Birgit
28. Feb. 18:51
Gibt es eine Quelle für diese These?
Siehe Tierärztekammer
 
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Eva
28. Feb. 18:51
..ich überlege noch..es wird noch Tage dauern, bis ich objektiv urteilen kann. Aber ich davon überzeugt...obwohl ich NICHT vom Fach bin, das mein kleiner Hund, obwohl 15 Jahre, noch länger hätte leben können.