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Katja
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Anzahl der Antworten 57
zuletzt 8. Juli

Reflexdyssynergie / Harnabsatzstörung

Wir haben wirklich einen Marathon hinter uns, und seit kurzem die Diagnose Reflexdyssynergie. Leider findet man dazu sehr wenig im Internet und deshalb will ich euch unsere Geschichte erzählen.  Yuma war ca 1 Jahr alt, als er plötzlich eines Nachmittags keinen Harn mehr absetzen konnte. Wir sind direkt in die Tierklinik gefahren. Dort wurde ein Ultraschall gemacht, Katheter gelegt, Harn untersucht. Die Prostata war angeblich so stark vergrößert, das diese den Harnleiter abdrückt. Der Harn war ohne Befund. Er bekam was gegen Schmerzen und Ypozane, was einer chemischen Kastration ähnlich ist. Nach ein paar Tagen lief der Harn wieder.  Dann hatte er immer mal wieder sporadisch Probleme mit dem Harnabsatz. Wir waren auch jedes Mal wieder in der Tierklinik. Eine Vergrößerung der Prostata war nicht ersichtlich. Der Harn war immer ohne Befund. Auch im Ultraschall wurden keine Steine und nix ungewöhnliches festgestellt.  Dieses Jahr im Mai konnte Yuma für 3 Wochen keinen Harn lassen. Er bekam den Kastrationschip, tägliche Katheter, Antibiotika und Schmerzmittel (damit er nicht immer so drückt).  Als nach 3 Wochen der Harn wieder eigenständig lief, bekam Yuma eine Pankreatitis und es wurde Helicobacter pyloris festgestellt und alles über 3 Wochen behandelt. Einen Monat später hatte er seinen ersten epileptischen Anfall, 3 Wochen später den zweiten. Da die Kastration im Raum stand, wurden wir vom Tierarzt zur Abklärung der Epilepsie nach Hofheim geschickt.  Der Morgen als wir nach Hofheim fuhren war ganz normal. Kaum waren wir da angekommen, konnte Yuma wieder keinen Harn absetzen. Eigentlich waren wir ja da, um die Epilepsie abklären zu lassen, die Neurologin hat aber direkt weitere Untersuchungen gemacht, um das Dilemma mit der Harnabsatzstörung aufzuklären. Körperlich ist alles in bester Ordnung und die Diagnose ist Reflexdyssynergie. Der Hund weiß,  das er Pipi muss, aber der Muskel schließt und nix geht. Nach den Untersuchungen konnte Yuma auch wieder ganz normal pinkeln. Als Therapie hat sie empfohlen es erstmal mit Diazepam zu probieren, sollte das nicht anschlagen wurde ein Alpha-Blocker empfohlen. Ein paar Wochen später, war es mal wieder so weit. Yuma konnte wieder nicht pinkeln. Also Diazepam, aber es half nicht. Notdienst Tierklink, Katheter, und ein neues Medikament namens Dibenzyran und nach 48 Stunden lief der Harn wieder und seitdem läuft es!  Vielleicht kann ich jemandem mit unserer Geschichte helfen, damit ihr euch  2 Jahre Leid für Hund und Mensch und ca 4000€ sparen könnt
 
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Daniela
25. Juli 15:25
Vielleicht ist es doch bei euch auch anders... Bei Janina und Leo (nicht hier) funktioniert z.B. Myocholine super gut und schon seit längerem...
Ich hoffe so sehr. Im Moment bekommt er Diazepan und Dibenzyran. Es funktioniert noch. Allerdings habe ich wirklich Panik. Er ist der zweite Hund mit diesem Problem. Mein erster starb, weil auch der Darm nicht mehr funktionierte.
 
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Daniela
6. Aug. 13:07
Vielleicht ist es doch bei euch auch anders... Bei Janina und Leo (nicht hier) funktioniert z.B. Myocholine super gut und schon seit längerem...
Darf ich fragen wie lange bei euch die Medikamente ca. gewirkt haben, bevor es wieder schlechter wurde?
 
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Katja
7. Aug. 16:01
Darf ich fragen wie lange bei euch die Medikamente ca. gewirkt haben, bevor es wieder schlechter wurde?
Wir haben die Tabletten ca 1,5 Jahre gegeben. Die Wirkung war allerdings nie so richtig zufriedenstellend. Ab und an lief es relativ gut. Als wir die Tabletten dann abgesetzt haben, lief es zum Teil wieder besser. Zufriedenstellend war es aber nie. Immer drücken wenn wir unterwegs waren. Jetzt wird IMMER vorm Gassie ein Katheter gelegt und die Blase geleert und so macht das Gassie auch wieder Spaß.

Erzähl doch mal genauer von deinem Hund
 
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Nasti
21. Juni 16:07
Hallo Katja,
vielen Dank für eure Geschichte… du hast mir gerade wirklich geholfen. Denn Deans Geschichte klingt in vielen Punkten so ähnlich wie Yumas, dass ich fast weinen musste beim Lesen.

Dean ist mein 10-jähriger Labrador Rüde. Seit August 2025 kämpfen wir mit wiederkehrendem Harnverhalt. Auch bei ihm stand zunächst die Prostata im Verdacht – er hat zuerst Ypozane bekommen, war darunter aber so platt und nicht mehr er selbst, dass wir auf den Suprelorin-Chip umgestiegen sind. Auch er hatte Phasen wo es wieder lief – und dann plötzlich wieder gar nicht.

Nach unzähligen Notaufnahmen, zwei Klinikaufenthalten (FU Berlin und Tierklinik Norderstedt), neurologischer Untersuchung, Infiltrationstherapie der Wirbelsäule, Kontrastmitteluntersuchung der Harnröhre und mehrfachen Katheterisierungen steht auch bei Dean die Diagnose Reflexdyssynergie fest. Ursächlich: Spondylose der Lendenwirbelsäule.

Aktuell bekommt er Alfuzosin und Pregabalin
Gerade wegen seines aktuellen Schubs: Diazepam, Mestinon, Metacam und gerade Baytril wegen einer Blasenentzündung.
Dazu Physiotherapie, Lasertherapie, Akupunktur und demnächst Chiropraktik.

Dein Hinweis auf Dibenzyran hat mich aufhorchen lassen – das wurde bei Dean noch nie versucht. Und ist ja quasi die stärkere Version von dem Alfuzosin, welches er ja eh als Dauermedikation schon bekommt.
Ich werde das mal mit Norderstedt besprechen.

Danke dass du deine Geschichte geteilt hast. Für Menschen wie mich die gerade täglich kämpfen und im Internet kaum etwas zu dieser Krankheit finden ist das unbezahlbar.
Würde gerne alles probieren bevor es zu einer OP kommt.

Nasti & Dean & die kleine Lilith
 
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Nasti
24. Juni 10:38
Hallo Katja, vielen Dank für eure Geschichte… du hast mir gerade wirklich geholfen. Denn Deans Geschichte klingt in vielen Punkten so ähnlich wie Yumas, dass ich fast weinen musste beim Lesen. Dean ist mein 10-jähriger Labrador Rüde. Seit August 2025 kämpfen wir mit wiederkehrendem Harnverhalt. Auch bei ihm stand zunächst die Prostata im Verdacht – er hat zuerst Ypozane bekommen, war darunter aber so platt und nicht mehr er selbst, dass wir auf den Suprelorin-Chip umgestiegen sind. Auch er hatte Phasen wo es wieder lief – und dann plötzlich wieder gar nicht. Nach unzähligen Notaufnahmen, zwei Klinikaufenthalten (FU Berlin und Tierklinik Norderstedt), neurologischer Untersuchung, Infiltrationstherapie der Wirbelsäule, Kontrastmitteluntersuchung der Harnröhre und mehrfachen Katheterisierungen steht auch bei Dean die Diagnose Reflexdyssynergie fest. Ursächlich: Spondylose der Lendenwirbelsäule. Aktuell bekommt er Alfuzosin und Pregabalin Gerade wegen seines aktuellen Schubs: Diazepam, Mestinon, Metacam und gerade Baytril wegen einer Blasenentzündung. Dazu Physiotherapie, Lasertherapie, Akupunktur und demnächst Chiropraktik. Dein Hinweis auf Dibenzyran hat mich aufhorchen lassen – das wurde bei Dean noch nie versucht. Und ist ja quasi die stärkere Version von dem Alfuzosin, welches er ja eh als Dauermedikation schon bekommt. Ich werde das mal mit Norderstedt besprechen. Danke dass du deine Geschichte geteilt hast. Für Menschen wie mich die gerade täglich kämpfen und im Internet kaum etwas zu dieser Krankheit finden ist das unbezahlbar. Würde gerne alles probieren bevor es zu einer OP kommt. Nasti & Dean & die kleine Lilith
Wollte hier auch ein Update geben:

Denn gerade sieht es wieder besser aus.

Was ihm wahrscheinlich geholfen hat: Wir haben Dean für zwei Tage einen Ballonkatheter setzen lassen – das hat seiner Blase und seinen Nerven endlich die Ruhe gegeben.
Und wir haben die Therapie mlt elektrischer Akupunktur angefangen und die scheint bei ihm wirklich anzuschlagen.
Nach jeder Behandlung pinkelt er spürbar besser.
Einen kräftigen Strahl zu sehen und das entleeren der Blase ist wirklich unglaublich schön und befreiend.

Die Chiropraktik haben wir vorerst auf Eis gelegt – wir wollten nichts ändern solange es gerade besser wird.
Vielleicht kommt das noch, aber im Moment vertrauen wir dem was funktioniert. Und sonst haben wir noch, bevor es zur OP kommt einen kleinen anderen Plan, den wir versuchen können.

Medikamentell sind wir gerade sehr reduziert – nur noch Alfuzosin und Pregatab. Diazepam und Mestinon sind ausgeschlichen.

Ich glaube fest daran dass die E-Aku für Dean der Schlüssel sein könnte.
Vielleicht hilft das ja auch dem ein oder anderen Hund hier.
 
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Anja
5. Juli 13:03
Hallo zusammen, wir haben mit unserem Jack 6,5 Jahre Labrador mit noch was drin 40 kg eine ähnliche Odyssee hinter uns. Deshalb bin ich auch froh ein bisschen was im Netz von euch dazu gefunden zu haben. Jack ist kastriert weil seine Prostata viel zu gross war und auf die Blase gedrückt hat. Nach der Kastration 1,5 Jahre Ruhe. Danach alle paar Monate Absatzbeschwerden die aber mit 1-2 Schmerztabletten wieder weg waren und der Tierarzt meinte wenn es so selten ist und klappt sollen wir einfach so weiter machen denn es sei nicht sicher ob bei einem Ct was rauskommt.
Wir haben gemerkt das es immer wenn wir ihn gebürstet haben auch schlechter wurde.
Jack ist ein extrem sensibler Hund ihn stresst schon eine Fliege im Haus...
Komischerweise immer wenn Jack im Wasser war 2 Wochen später Absatzprobleme. Da lag der Verdacht auf ne Blasenentzündung immer nahe aber jedesmal keine Keime etc.
Kristalle usw. ausgeschlossen...
Und nun lass mal einen Labby nicht ins Wasser aber hilft ja nichts...
Vor gut einem Monat dann ging es los er hatte plötzlich Blut im Urin? Wieder alles negativ, mehrmals beim Tierarzt katheterisieren...
Natürlich auch Wochenende Klinik, nach Ballonkatheter ging es dann wieder so gut wie normal weil die Muskulatur entspannt war.
Für das Blut keine Erklärung...
Blutwerte auch Nierenwerte alle gut also auch keine Entzündung. X Fach Ultraschall alles gut, nichts zu sehen. Dann 3 Wochen Ruhe dann massiver Rückfall.
Mit viel Glück und Hartnäckigkeit unserer Tierärztin haben wir am vergangenen Mittwoch in München an der LMU einen Termin zur Zytoskopie und Ct etc. bekommen. Sehr genaue Ärztin sehr interessiert und bemüht und Jack musste eine Nacht dableiben... Es wurde noch zusätzlich Ultraschall vor und nach dem Pieseln gemacht. Harnröhre nicht so eng urologisch nichts rausgekommen alles ausgeschlossen Deshalb die Diagnose Reflexdyssynergie und alles passt überein.
Sie haben sich sämtliche Videos welche wir über Jack gemacht haben angesehen.
Osteopathie und Akupunktur haben wir vorher schon gemacht mit ihm war nur anfangs ne Besserung da.
Jetzt bekommt er als Einstieg 2x täglich Tamsulosin und 3x täglich Myochilin für 10 Tage dann wird weiter gesehen.
Ein Arzt der in der Nürnberger Klinik am Hafen auf Urologie spezialisiert ist hat ihn zuvor auch untersucht und hat den Verdacht auch auf Neurologisch geäußert.
Er meinte man könnte auch Botox spritzen was wir erstmal verneint haben.
So viel was die Wauzl durchmachen müssen und man selbst ist auch nur noch am Ende. Wir müssen auch lernen ihn selbst zu katheterisieren wovor ich wirklich Angst habe. Geht das denn alleine? Die in der Klinik meinten 2x täglich würde dann reichen...
Aber arbeiten müssen wir auch gehen und auch wenn Jack selten alleine ist 24/7 kann man ihn nicht überwachen...
Es hieß zu uns wir sollen den Hund Hund sein lassen andererseits ein Tagebuch führen, also muss man ihm ja im Garten hinterher gehen und beim Gassi beobachten...
Seit Klinik am Mittwoch ist es als wäre nichts gewesen aber kann auch am Ballonkatheter liegen.
Hatten eure nie Blut wenn ihr es selber gemacht habt? Das Glücksgefühl wenn er pieseln kann ist wirklich unbeschreiblich!!!
Hatten eure Wuffis Nebenwirkungen von den Medikamenten?
Alles Gute für euch..
Ein Austausch gerne auch persönlich würde mich freuen man fühlt sich so hilflos.
Die E Aku macht ihr bei einem Heilpraktiker?
 
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Nasti
8. Juli 10:45
Hallo zusammen, wir haben mit unserem Jack 6,5 Jahre Labrador mit noch was drin 40 kg eine ähnliche Odyssee hinter uns. Deshalb bin ich auch froh ein bisschen was im Netz von euch dazu gefunden zu haben. Jack ist kastriert weil seine Prostata viel zu gross war und auf die Blase gedrückt hat. Nach der Kastration 1,5 Jahre Ruhe. Danach alle paar Monate Absatzbeschwerden die aber mit 1-2 Schmerztabletten wieder weg waren und der Tierarzt meinte wenn es so selten ist und klappt sollen wir einfach so weiter machen denn es sei nicht sicher ob bei einem Ct was rauskommt. Wir haben gemerkt das es immer wenn wir ihn gebürstet haben auch schlechter wurde. Jack ist ein extrem sensibler Hund ihn stresst schon eine Fliege im Haus... Komischerweise immer wenn Jack im Wasser war 2 Wochen später Absatzprobleme. Da lag der Verdacht auf ne Blasenentzündung immer nahe aber jedesmal keine Keime etc. Kristalle usw. ausgeschlossen... Und nun lass mal einen Labby nicht ins Wasser aber hilft ja nichts... Vor gut einem Monat dann ging es los er hatte plötzlich Blut im Urin? Wieder alles negativ, mehrmals beim Tierarzt katheterisieren... Natürlich auch Wochenende Klinik, nach Ballonkatheter ging es dann wieder so gut wie normal weil die Muskulatur entspannt war. Für das Blut keine Erklärung... Blutwerte auch Nierenwerte alle gut also auch keine Entzündung. X Fach Ultraschall alles gut, nichts zu sehen. Dann 3 Wochen Ruhe dann massiver Rückfall. Mit viel Glück und Hartnäckigkeit unserer Tierärztin haben wir am vergangenen Mittwoch in München an der LMU einen Termin zur Zytoskopie und Ct etc. bekommen. Sehr genaue Ärztin sehr interessiert und bemüht und Jack musste eine Nacht dableiben... Es wurde noch zusätzlich Ultraschall vor und nach dem Pieseln gemacht. Harnröhre nicht so eng urologisch nichts rausgekommen alles ausgeschlossen Deshalb die Diagnose Reflexdyssynergie und alles passt überein. Sie haben sich sämtliche Videos welche wir über Jack gemacht haben angesehen. Osteopathie und Akupunktur haben wir vorher schon gemacht mit ihm war nur anfangs ne Besserung da. Jetzt bekommt er als Einstieg 2x täglich Tamsulosin und 3x täglich Myochilin für 10 Tage dann wird weiter gesehen. Ein Arzt der in der Nürnberger Klinik am Hafen auf Urologie spezialisiert ist hat ihn zuvor auch untersucht und hat den Verdacht auch auf Neurologisch geäußert. Er meinte man könnte auch Botox spritzen was wir erstmal verneint haben. So viel was die Wauzl durchmachen müssen und man selbst ist auch nur noch am Ende. Wir müssen auch lernen ihn selbst zu katheterisieren wovor ich wirklich Angst habe. Geht das denn alleine? Die in der Klinik meinten 2x täglich würde dann reichen... Aber arbeiten müssen wir auch gehen und auch wenn Jack selten alleine ist 24/7 kann man ihn nicht überwachen... Es hieß zu uns wir sollen den Hund Hund sein lassen andererseits ein Tagebuch führen, also muss man ihm ja im Garten hinterher gehen und beim Gassi beobachten... Seit Klinik am Mittwoch ist es als wäre nichts gewesen aber kann auch am Ballonkatheter liegen. Hatten eure nie Blut wenn ihr es selber gemacht habt? Das Glücksgefühl wenn er pieseln kann ist wirklich unbeschreiblich!!! Hatten eure Wuffis Nebenwirkungen von den Medikamenten? Alles Gute für euch.. Ein Austausch gerne auch persönlich würde mich freuen man fühlt sich so hilflos. Die E Aku macht ihr bei einem Heilpraktiker?
Hallo Anja!
Dass sich hier so viele finden, die echt dieses auf und ab mit ihren liebsten Fellwesen mitmachen ist erstaunlich und dass es da einfach traurig,…aber auch schön, dass wir alle dran bleiben für unsere liebsten ♥️ und wir sind damit nicht alleine.

Wir (Dean & ich) gehen da auch gerade durch und ich versuche mit dieser chronischen Krankheit irgendwie zu leben / die in unseren normalen Alltag gut einzubinden. Und das ist nicht leicht.
Kann dir allerdings die Sorge nehmen, Katheter setzen ist gar nicht schlimm. Ich lasse mir immer die KRUUSE Feeding Tube (2,7mm x 50cm) geben. Die sind weich, man kann selber wenig kaputt machen an den Schleimhäuten und es geht mit dem Gel (Ocry-Gel) ziemlich fix alles.
Habe es mir aber auch zweimal zeigen lassen, um sicher zu gehen NIX falsch zu machen.
Und auch Blut beim katheterisieren kenne ich. Passiert. Ist mal mit bei und dann auch wieder weg. Das sieht erschreckend aus aber ist oft harmlos. Trotzdem immer im Blick behalten. Und regelmäßig Urin checken lassen, vor allem wenn es trüber wird oder komisch riecht.

Wir machen aktuell zweimal die Woche (für 6 Wochen) E-Aku.

Wir machen das bei einer Tierärztin die auf Akupunktur spezialisiert ist – Dr. Arias Rodriguez in Berlin. Die E-Aku hat bei Dean wirklich den größten Unterschied gemacht. Nach jeder Behandlung pinkelt er am besten.

Dean hat allerdings auch wegen seiner Arthrose hier und da mal Mini Schübe, aber dass ist dann einmal am Abend gewesen wo er drei mal nicht gut pinkeln konnte und dann ging es wieder. Hoffentlich bleibt das so!

Das Glücksgefühl wenn er pinkelt, was du beschreibst…
Das verstehe ich so gut!!! Pisse hat mich noch nie so glücklich gemacht 🙃

Wenn du Lust hast dich auszutauschen, lass das gerne machen. Ich freue mich immer wenn ich Menschen finde die wirklich verstehen worum es geht.

Alles Liebe für dich und Jack ♥️