Hallo, das ist so schlimm zu lesen. Unserem Hund geht es ähnlich.
Er wird jetzt acht Jahre alt und hat seit circa zwei Jahren immer mal wieder eine Ohrenentzündung und jetzt vor zwei Tagen bei der letzten Ohrenreinigung. Beim Tierarzt hieß es das das Ohr wohl keine Chance mehr hat und dass ist kein Zustand ist dass wir in so kurzen Abständen immer wieder zum ohrenreinigen müssen. Und die Tierärztin hat uns auch vorgeschlagen, dass wir den Gehörgang entfernen müssen. Also wenn es sich noch mal entzündet, haben wir wohl keine andere wahl mehr. Jetzt bin ich am gucken und am Lesen was dann auf uns zukommt und er möchte mir gerne Meinungen dazu anhören, wie die erfahrungen sjnd. Jetzt bin ich auf das Forum gestoßen und als ich das gelesen habe, musste ich einfach schreiben und fragen wie habt ihr das alles überstanden mit der Operation? Wie geht es eurem Hund jetzt? Für mich ist das eine sehr schlimme Entscheidung und ich hab einfach viel zu große Angst vor den Risiken und Nebenwirkungen.
Wir haben einen Angst Hund ich weiß gar nicht, wie wir ihn in der Klinik über Nacht lassen sollen.
Ich freue mich über eine antwort 🙏
Hallo Regina, das tut mir leid. Ich kann ein Lied von Ohrentzündungen singen. Wir waren auch schon kurz vor der OP, denn selbst die Tierklinik schaffte es nicht den CRP Wert zu senken. Sie wurde auch noch kastriert, weil man kurzzeitig auf eine Gebärmutterentzündung tippte und auch eine Leberbiopsie wurde gemacht. Aber alles brachte bis auf enorme Kosten nichts. Ich war irgendwann so verzweifelt das ich selber versucht habe zu recherchieren. Ich habe sämtliche Ausdrucke der Blutwerte mi Medikamenten und Verlauf verglichen und versucht eine Komponente zu finden. Schließlich kam ich auf die Krankheit immunmediierte Neutropenie. Ich besprach das mit dem Arzt, der zunächst nicht einverstanden war und mir sagte" Wir können diesen geschwächten Hund nicht auch noch Cortison geben". Nach Rücksprache mit den Oberärzten entschieden sie sich dann dafür. Aber ich musste die Verantwortung tragen.
Und sie da, nach der ersten Cortisongabe ging es ihr schlagartig besser und schon nach kurzer Zeit hatte ich meinen Hund wieder. Mittlerweile haben wir das Cortison ausgeschlichen und es geht ihr gut. Ich darf sie nicht mehr impfen lassen, da das einen erneuten Schub auslösen würde und muss auch so sehr viel beachten, da ihr Immunsystem sehr geschwächt ist aber das ist alles besser als das ständige Fieber und der geschwächte Hund.
Zum Klinikaufenthslt möchte ich die noch sagen, das sie diese ganz gut überstanden hat. Ich habe auch eine Angsthündin und mir hat es das erste Mal fast das Herz rausgerissen als ich sie da lassen musste. Zumal man nur, zumindest in Nürnberg, nur einmal am Tag Infos bekommt. Aber sie hat es ganz gut überstanden und keinen weiteren Schock davon getragen. Ich denke da wird sich wirklich gut gekümmert.
Ich wünsche dir alles Gute für dich und deinen Hund und vlt. Kommt die Entzündung ja gar nicht mehr wieder.