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Sabine
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heute 05:24

Ohrenentzündung

Ich bräuchte mal euer Wissen bzw. eure Erfahrung, denn ich weiß nicht mehr weiter. Meine siebenjährige Zwergspitzhündin Luna kämpft seit Wochen mit einer Otitis media ( Mittelohrentzündung).Für die ganze Geschichte muss ich ein bisschen weiter ausholen. Luna wurde im Juli 2024 geimpft u.a. Tollwut ( was ich eigentlich gar nicht wollte) Ca. 4 Wochen später entwickelte sich ein starker Juckreiz und sie kratzte und biss sich die Haut wund. Erste Diagnose Grasmilben. Dafür bekam sie etwas vom Tierarzt; keine Besserung der Symptome. Danach Verdacht auf Allergie; ich sollte auf Ziege umstellen und sie bekam alle 4 Wochen Cytopoint und ich sollte sie 3 mal in der Woche mit cutamed Shampoo baden. Am Anfang half dies ganz gut aber mit der Zeit wurden die Abstände zum erneuten Juckreiz immer kürzer. Zusätzlich hatte sie im Dezember 2024 eine ziemlich starke Entzündung des äußeren Gehörgangs die mit Antibiotikum und Ohrentropfen behandelt wurde. Daraufhin wechselte ich den Tierarzt. Der neue Tierarzt meinte einen Hauttest könnte man nach all dem Cortison nicht mehr machen und verschrieb Apoquel. Nach ca 1 Woche bekam sie hohes Fieber und ich fuhr mit ihr in die Tierklinik. Ihr CRP Wert war über 10 und das Blutbild zeigte eine Leukopenie und Neutropenie und erhöhte Leberwerte ( vom vielen Cortison). Sie musste dort bleiben und wurde mit Marbocyl behandelt. Nach zwei Tagen durfte sie wieder nach Hause und zum Ende der Antibiotikabehandlung war alles wieder gut. Nur die Allergie war wieder da. Das Kratzen war besser dafür knabberte sie ständig an den Pfoten. Nun bekam ich Numelvi verschrieben. Ende Novemer 2025 dann eine Blasenentzündung (lt. Arzt wahrscheinlich durch die Läufigkeit)Sie bekam Antibiotikum verschrieben was aber das Fieber nicht senkte. Gebärmutter war lt. Ultraschall in Ordnung. Bei der neurologischen Untersuchung schnappte Luna nach der Tierärztin. Daraufhin wurde ich sofort zur Liquorpunktion in die Tierklinik geschickt. Ihr Verdacht war eine Gehirnhautentzündung die durch eine Autoimmunerkrankung ausgelöst wird. In der Tierklinik wurde ihr Blut genommen und die Blutwerte waren wie drei Monate zuvor. CRP über 10 und Leukopenie und Neutropenie. Wieder Marbocyl und Klinikaufenthalt. Die Gehirnwasseruntersuchung brachte kein eindeutiges Ergebnis da die Entnahme so schlecht ausgeführt wurde das Blut mit im Wasser war. Der Verdacht der Gehirnhautentzündung bestätigte sich nicht. Im MRT wurde im linken Ohr eine Otities media ( Mittelohrentzündung) festgestellt; ob die aber für die Symptome zuständig ist, ist lt. Arztbericht fraglich. Der Crp Wert und das Fieber sank und sie durfte nach 2 Tagen nach Hause. Die Leberwerte waren auch wieder leicht erhöht. Leukozyten und Neutrophile wieder im Normalbereich. CRP Wert war bei acht. Sie sollte das Antibiotikum plus Novalmin plus Magenschutz weiter nehmen bis der CRP Wert bei 0- 1 ist. Weiterbehandlung durch den Haustierarzt. Am 18. Dezember Blutentnahme CRP Wert bei 1,38. Weiter Antibiotikum und Novalmin auf 1/4 früh und Abend reduzieren. Am 29. Dezember CRP Wert immer noch bei 1,38. Antibiotikum weiternehmen. Am 8. Januar CRP wieder bei 2,0. Ich soll das Antibiotikum immer noch weitergeben und am Donnerstag zur Kontrolle kommen. Macht das für euch noch Sinn? Ich habe gehört das sich Mittelohrentzündungen über Wochen und sogar Monate hinziehen können aber wenn der Wert wieder steigt ist das doch ein Zeichen das das Antibiotikum nicht mehr wirkt. Sie hat nach wie vor auch noch eine wund Pfote von knabbern und außerdem Anzeichen einer Scheinträchtigkeit( Nestbau) aber das interessiert die Ärztin nicht. Was würdet ihr tun? Hat jemand von euch Erfahrung mit Mittelohrentzündung und kann mir weiterhelfen. Entschuldigt den langen Text aber ich dachte zum Verständnis wäre das wichtig. Liebe Grüße Sabine
 
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Stef
12. Jän. 13:49
Symptome die auf die Mittelohrentzündung passen würden hatte sie. Sie hat auf der einen Seite keine harten Leckerlis mehr gekaut. Das hab ich schon länger gemerkt aber nicht an die Ohren gedacht. Und bei den neurologischen Tests hat sich auf der linken Seite( Kopf drehen) ganz stark reagiert. Darum war der Verdacht auf SRMA. Deshalb wurde das Gehirnwasser entnommen. Das hat sich aber nicht bestätigt. Und sie hatte hohes Fieber und sehr hohe CRP Werte + Leukopenie und Neutropenie. Die Ärzte in der Tierklinik hatten 2 Vermutungen. Entweder die Mittelohrentzündung oder eine Gebärmutterentzündung. Das Antibiotikum half auch zuerst ganz gut. Aber komplett runter ging der Crp Wert nicht. Er war jetzt über 2 Wochen auf 1,3 und seit Donnerstag ist er auf 2. Normal sind 0-1. Laut Tierärztin spricht das für eine leichte Entzündung. Ich verstehe nur nicht warum sie das Antibiotikum weiternehmen soll, wenn es anscheinend nicht mehr wirkt. Ich weiß auch nicht ob Stress beim Blut nehmen den Wert erhöhen kann. Luna ist durch die vielen Untersuchungen und Tierklinik Aufenthalte total verunsichert und ich durfte sie diesmal beim Blut nehmen nicht selber halten. Eine neue Sprechstundenhilfe hat sie ziemlich fest am Hals gepackt und da wurde sie aggressiv und hat sich sehr reingesteigert. Ich fand das unmöglich.
Zähne sind aber ok?
So weit entfernt sind ja die hinteren Zahnwurzeln nicht vom Ohr
 
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Mel und
12. Jän. 17:47
Lass sie unbedingt in einer Tierklinik von einem guten Internisten( Fachtierarzt für Innere Medizin.) behandeln.

Typische Zeichen"immunvermittelter" Erkrankungen sind
Fieber ohne klare Ursache,
erhöhter CRP,schwankende Blutwerte.
Besserung unter Immunsuppression (z. B. Cortison)
Passt leider sehr gut .

Ein Internist ist genau derjenige, der abklärt:
ob es tatsächlich eine Autoimmunerkrankung ist
welche Form es sein kann..
wie sie sinnvoll behandelt wird, ohne den Hund weiterhin kaputt zu therapieren.
Denn das passiert hier leider gerade.

Ein Internist schaut nicht nur isoliert auf:
Ohr,Haut,Pfote,sondern auf das Gesamtmuster:
CRP-Verlauf
Blutbild-Schwankungen
Fieber
neurologische Auffälligkeiten
Leberwerte
Medikamentenreaktionen
hormonelle Einflüsse (Scheinträchtigkeit!)
Genau dieses Zusammensetzen fehlt aktuell meiner Meinung nach.

Wenn eine Entzündung im Ohr oder anderswo rein "immunvermittelt" ist, kann das Antibiotikum rein gar nichts bewirken.
Nicht jede Entzündung ist bakteriell.
Autoimmun = steril
 
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Sabine
12. Jän. 18:14
Zähne sind aber ok? So weit entfernt sind ja die hinteren Zahnwurzeln nicht vom Ohr
Zähne sind okay. Zumindest wurde mir das so gesagt und eine aktive Mittelohrentzündung wurde im MRT ja auch gesehen. Die Frage ist nur warum der CRP Wert trotz Antibiotikum nicht komplett runter geht. Entweder ist da noch eine zweite Baustelle oder das Antibiotikum kommt nicht dahin wo es soll. Leider äußert sich die Tierärztin auch nicht wirklich und ich muss ihr alles aus der Nase ziehen. Für Donnerstag hab ich nochmal einen Termin zur Kontrolle des CRP Wertes, sollte dieser wieder nicht besser sein war es das für mich. Hab heute schon die Tierklinik angeschrieben und nachgefragt ob ich für nächste Woche einen Termin bekomme.
Dort wurde die Behandlung begonnen und ich möchte mir noch deren Meinung einholen.
 
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Stef
12. Jän. 18:39
Vielleicht magst du uns ja dann erzählen wie es weitergegangen ist und ich hoffe wirklich, dass ihr in kompetente Hände kommt, das ist es nämlich was ihr braucht!
 
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Sylvia
12. Jän. 19:09
Zähne sind okay. Zumindest wurde mir das so gesagt und eine aktive Mittelohrentzündung wurde im MRT ja auch gesehen. Die Frage ist nur warum der CRP Wert trotz Antibiotikum nicht komplett runter geht. Entweder ist da noch eine zweite Baustelle oder das Antibiotikum kommt nicht dahin wo es soll. Leider äußert sich die Tierärztin auch nicht wirklich und ich muss ihr alles aus der Nase ziehen. Für Donnerstag hab ich nochmal einen Termin zur Kontrolle des CRP Wertes, sollte dieser wieder nicht besser sein war es das für mich. Hab heute schon die Tierklinik angeschrieben und nachgefragt ob ich für nächste Woche einen Termin bekomme. Dort wurde die Behandlung begonnen und ich möchte mir noch deren Meinung einholen.
Wenn dein Hund bei der Blutabnahme großen Stress hat, lass doch aus dem Hinterbein abnehmen. Vorne knuddeln, dann merken die das meist gar nicht.
 
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Regina
heute 05:00
Der Gehörgang musste operativ entfernt werden ansonsten hätten wir sie einschläfern lassen müssen. Ob es beidseitig war wissen wir nicht, da ihr rechtes Ohr schon operiert war als sie zu uns kam. Für unsere Hündin war es die Rettung, sie hatte endlich keine Ohrenschmerzen mehr und kam mit ihren operierten Ohren super klar und hatte noch 5 schöne Jahre! Wir dachten am Anfang auch, dass es eine Allergie ist aber jegliche Behandlung war erfolglos bis wir dann die Diagnose bekamen! Ohrenentzündungen sind echt fies und ich hoffe, dass ihr für sämtliche Probleme eine Lösung findet und es eurem Hund dann besser geht!
Hallo, das ist so schlimm zu lesen. Unserem Hund geht es ähnlich.
Er wird jetzt acht Jahre alt und hat seit circa zwei Jahren immer mal wieder eine Ohrenentzündung und jetzt vor zwei Tagen bei der letzten Ohrenreinigung. Beim Tierarzt hieß es das das Ohr wohl keine Chance mehr hat und dass ist kein Zustand ist dass wir in so kurzen Abständen immer wieder zum ohrenreinigen müssen. Und die Tierärztin hat uns auch vorgeschlagen, dass wir den Gehörgang entfernen müssen. Also wenn es sich noch mal entzündet, haben wir wohl keine andere wahl mehr. Jetzt bin ich am gucken und am Lesen was dann auf uns zukommt und er möchte mir gerne Meinungen dazu anhören, wie die erfahrungen sjnd. Jetzt bin ich auf das Forum gestoßen und als ich das gelesen habe, musste ich einfach schreiben und fragen wie habt ihr das alles überstanden mit der Operation? Wie geht es eurem Hund jetzt? Für mich ist das eine sehr schlimme Entscheidung und ich hab einfach viel zu große Angst vor den Risiken und Nebenwirkungen.
Wir haben einen Angst Hund ich weiß gar nicht, wie wir ihn in der Klinik über Nacht lassen sollen.
Ich freue mich über eine antwort 🙏
 
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Stef
heute 05:12
Hallo, das ist so schlimm zu lesen. Unserem Hund geht es ähnlich. Er wird jetzt acht Jahre alt und hat seit circa zwei Jahren immer mal wieder eine Ohrenentzündung und jetzt vor zwei Tagen bei der letzten Ohrenreinigung. Beim Tierarzt hieß es das das Ohr wohl keine Chance mehr hat und dass ist kein Zustand ist dass wir in so kurzen Abständen immer wieder zum ohrenreinigen müssen. Und die Tierärztin hat uns auch vorgeschlagen, dass wir den Gehörgang entfernen müssen. Also wenn es sich noch mal entzündet, haben wir wohl keine andere wahl mehr. Jetzt bin ich am gucken und am Lesen was dann auf uns zukommt und er möchte mir gerne Meinungen dazu anhören, wie die erfahrungen sjnd. Jetzt bin ich auf das Forum gestoßen und als ich das gelesen habe, musste ich einfach schreiben und fragen wie habt ihr das alles überstanden mit der Operation? Wie geht es eurem Hund jetzt? Für mich ist das eine sehr schlimme Entscheidung und ich hab einfach viel zu große Angst vor den Risiken und Nebenwirkungen. Wir haben einen Angst Hund ich weiß gar nicht, wie wir ihn in der Klinik über Nacht lassen sollen. Ich freue mich über eine antwort 🙏
Schreibe dir später, ich denk dran!
 
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Sabine
heute 05:24
Hallo, das ist so schlimm zu lesen. Unserem Hund geht es ähnlich. Er wird jetzt acht Jahre alt und hat seit circa zwei Jahren immer mal wieder eine Ohrenentzündung und jetzt vor zwei Tagen bei der letzten Ohrenreinigung. Beim Tierarzt hieß es das das Ohr wohl keine Chance mehr hat und dass ist kein Zustand ist dass wir in so kurzen Abständen immer wieder zum ohrenreinigen müssen. Und die Tierärztin hat uns auch vorgeschlagen, dass wir den Gehörgang entfernen müssen. Also wenn es sich noch mal entzündet, haben wir wohl keine andere wahl mehr. Jetzt bin ich am gucken und am Lesen was dann auf uns zukommt und er möchte mir gerne Meinungen dazu anhören, wie die erfahrungen sjnd. Jetzt bin ich auf das Forum gestoßen und als ich das gelesen habe, musste ich einfach schreiben und fragen wie habt ihr das alles überstanden mit der Operation? Wie geht es eurem Hund jetzt? Für mich ist das eine sehr schlimme Entscheidung und ich hab einfach viel zu große Angst vor den Risiken und Nebenwirkungen. Wir haben einen Angst Hund ich weiß gar nicht, wie wir ihn in der Klinik über Nacht lassen sollen. Ich freue mich über eine antwort 🙏
Hallo Regina, das tut mir leid. Ich kann ein Lied von Ohrentzündungen singen. Wir waren auch schon kurz vor der OP, denn selbst die Tierklinik schaffte es nicht den CRP Wert zu senken. Sie wurde auch noch kastriert, weil man kurzzeitig auf eine Gebärmutterentzündung tippte und auch eine Leberbiopsie wurde gemacht. Aber alles brachte bis auf enorme Kosten nichts. Ich war irgendwann so verzweifelt das ich selber versucht habe zu recherchieren. Ich habe sämtliche Ausdrucke der Blutwerte mi Medikamenten und Verlauf verglichen und versucht eine Komponente zu finden. Schließlich kam ich auf die Krankheit immunmediierte Neutropenie. Ich besprach das mit dem Arzt, der zunächst nicht einverstanden war und mir sagte" Wir können diesen geschwächten Hund nicht auch noch Cortison geben". Nach Rücksprache mit den Oberärzten entschieden sie sich dann dafür. Aber ich musste die Verantwortung tragen.
Und sie da, nach der ersten Cortisongabe ging es ihr schlagartig besser und schon nach kurzer Zeit hatte ich meinen Hund wieder. Mittlerweile haben wir das Cortison ausgeschlichen und es geht ihr gut. Ich darf sie nicht mehr impfen lassen, da das einen erneuten Schub auslösen würde und muss auch so sehr viel beachten, da ihr Immunsystem sehr geschwächt ist aber das ist alles besser als das ständige Fieber und der geschwächte Hund.
Zum Klinikaufenthslt möchte ich die noch sagen, das sie diese ganz gut überstanden hat. Ich habe auch eine Angsthündin und mir hat es das erste Mal fast das Herz rausgerissen als ich sie da lassen musste. Zumal man nur, zumindest in Nürnberg, nur einmal am Tag Infos bekommt. Aber sie hat es ganz gut überstanden und keinen weiteren Schock davon getragen. Ich denke da wird sich wirklich gut gekümmert.
Ich wünsche dir alles Gute für dich und deinen Hund und vlt. Kommt die Entzündung ja gar nicht mehr wieder.