1. Idealerweise sollten sich die Krallen selbst durch Aktivität.... Buddeln,.spielen , rennen , laufen auf harten Untergründen selbst abnutzen.
- klappt beim einen Hund besser, beim anderen schlechter, bei den letzten (wie bei uns) gar nicht.
2. Wenn du dir die Krallenpflege nicht selbst zutraust, lass es vom Profi machen (Tierarzt; Hundefriseur - Fressnapf bietet das an großen Standorten z.B. an).
3. Wenn du es selbst machen willst
- perfekte Ablenkung (unserer Erfahrung nach) Schleckmatte mit selbstgemachter Erdnussbutter.
Hierzu einfach Erdnüsse (ohne Schale versteht sich) einfach in einen Mixer werfen und solange mixen bis eine cremige Masse entsteht. Sollte sie zu fest sein kann man etwas Leinsamen oder Olivenöl hinzufügen.
- Krallenschere oder Feile ?
Schere geht schnell, muss seltener wiederholt werden, birgt aber auch die höchste Verletzungsgefahr.
Feile geht langsamer, muss häufiger wiederholt werden, birgt eine geringere Verletzungsgefahr.
Bei der Behandlung häufiger zwischen den Krallen wechseln, da die Reibung Hitze erzeugt.
In beiden Fällen:
Natürlich nicht ins Leben schneiden !
Bei hellen Krallen - kein Problem, man sieht das Leben ja.
Bei dunklen Krallen - Kann man das Leben oftmals sehen, wenn man eine LED Taschenlampe dran hält.
Bei tiefschwarzen Krallen - Kann man sich leider nur vorsichtig herantasten.
Millimeterweise vorarbeiten, unmittelbar vor dem Leben siehst du einen kleinen schwarzen Punkt in der Mitte der Kralle, den sogenannten "Quick".
SPÄTESTENS ab diesem Punkt nicht mehr weiterschleifen / schneiden.