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Katja
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Anzahl der Antworten 20
zuletzt 1. Okt.

Mundgeruch beim Hund

Mein über 15 Jahre alter kleiner Rüde hatte schon immer schlechte Zähne. Da Plaque, Zahnstein, Parodontis etc. wegen des mit der Narkose verbundenen Risikos nicht mehr operativ behandelt werden können, hat er inzwischen einen extrem starken Mundgeruch. Ohne Betäubung lässt er niemanden an seine Zähne. Hat jemand einen Tipp, was man dagegen oral geben kann?
 
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Frank
30. Sep. 16:32
Gibt ja nur 2 Möglichkeiten warum Fiu schlecht aus dem Mäulchen riecht:
Entweder Entzündungen im Zahnbereich oder Probleme mit der Verdauung.
Maulgeruch ist i.d.R. immer ein deutlicher Hinweis auf gesundheitliche Probleme.

Selbst wenn Fiu "nur geringe" Schmerzen haben sollte ist sein Zahnstatus mitentscheidend für seine gesundheitliche Resilienz Nicht umsonst wird bei Menschen vor einer OP die Zahngesundheit gecheckt.

Zudem gilt die Tatsache, dass Hunde es vermeiden Schmerzen anzuzeigen. Kein Tier macht (i.d.R.) das solange es irgendwie geht.
Also hat das erstmal nichts zu bedeuten dass er noch normales Alltagsverhalten zeigt.
"extremer" Mundgeruch - wie du es beschreibst - finde ich schon alarmierend.
LG 🌻
 
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Anja
30. Sep. 17:00
Du könntest die Zahnputzflocken von Qchefs versuchen oder auch die Puff Sticks. Die gepufften Sticks sind leichter zu kauen als die harten Sticks. Die Sticks verbessern den Mundgeruch wenn es von den Zähnen her kommt. Man gibt einen Stick am Tag, am besten Abends und dann ist es besser anschließend nichts mehr trinken lassen, damit es besser wirkt. Ansonsten Orozyme Zahngel. Damit muss man nicht die Zähne putzen.

https://www.qchefsdental.de/
 
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Melanie
30. Sep. 17:19
Offensichtlich gibt es ja gar keine Diagnose. 1. Lässt sich der Hund nicht die Zähne untersuchen und 2. Würde man da auch nur alles oberhalb des Zahnfleischs beurteilen können. Da würde ich gar nicht mit irgendwelchen Mittelchen rumprobieren.

Kleines Beispiel: Mein Kater damals hatte üblen Maulgeruch. Seine Zähne sahen aber prima aus (er ließ mich problemlos gucken). Also habe ich nichts weiter unternommen... Bis sein ganzes Mäulchen eines Morgens beim Herzmedi geben voller Blut war 😱 Er hatte ein großes Loch im Zahnfleisch hinter einem der oberen Fangzähne, sodass fast die ganze Zahnwurzel frei lag. Ich bin noch recht entspannt zum TA, dachte "hat er sich wohl mal was reingebissen, was sich entzündet hat, Zahn raus und gut ist." Dachte mein TA bei der äußeren Beurteilung auch... Erst das Röntgen in Narkose zeigte das ganze Ausmaß... Der Kieferknochen total weich und teils komplett aufgelöst. Die Histologie ergab dann ein Plattenepithelkarzinom. Die OP hat er 17,5-jährig, sowie Herz- und Nierenkrank bestens überstanden und lebte trotz schlechter Prognose noch 2 Jahre.

Nach der Erfahrung würde ich extremem Maulgeruch immer genau abklären und gezielt behandeln lassen.

Laut deiner Schilderung scheint dein Hund ja noch fit zu sein. Gibt es - außer dem Alter - noch andere Gründe GEGEN die Narkose?
 
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Helen
30. Sep. 17:20
Du könntest die Zahnputzflocken von Qchefs versuchen oder auch die Puff Sticks. Die gepufften Sticks sind leichter zu kauen als die harten Sticks. Die Sticks verbessern den Mundgeruch wenn es von den Zähnen her kommt. Man gibt einen Stick am Tag, am besten Abends und dann ist es besser anschließend nichts mehr trinken lassen, damit es besser wirkt. Ansonsten Orozyme Zahngel. Damit muss man nicht die Zähne putzen. https://www.qchefsdental.de/
Orozyme-Zahngel kann ich nur empfehlen. Damit habe ich die Zahnprobleme meines Hundes super in den Griff bekommen. Kein Zahnstein, kein Plaque und kein Mundgeruch mehr. Und das ohne Zähneputzen.
 
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Das A-Team
30. Sep. 17:34
Aber Parodontitis ist eine Entzündung und die schmerzt aufjedenfall.
Hmh.
Orozyme Zahnpasta hat einen sehr guten Ruf.
 
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Anna
30. Sep. 19:33
Schau mal hier. Die ASA Klassifikation dient der Einschätzung von Narkoserisiken. Dein Hund wäre laut deiner Schilderungen lediglich Stufe 2, das heißt geringes Risiko. Alter alleine ist kein Grund die Zähne nicht zu machen. Oft siehst du ja einem Zahn auch erst an, wie morsch er ist, wenn der Zahnstein unten ist. Manche Zähne werden nur davon gehalten 🙈
Ich bin selbst in der Situation, dass mein Hund einfach regelmäßig in die Zahnsanierung muss. Und das steht auch trotz seines fortgeschrittenen Alters nicht zu Diskussion. Die letzte haben wir kurz vor seinem 16½ Geburtstag gemacht. Und er wäre als Herzpatient mit einer unklaren Struktur am Herzen definitiv nicht der Wunschpatient für Narkosen. Aber es gibt nichts fieseres als Zahnschmerzen, zumal ja auch andere Organe unter der Bakterienschwemme leiden. Ich nutze die Gelegenheit dann auch immer nochmal für alles, was sonst noch anfällt. Warzen weg wenn sie stören, Krallen schneiden, Analdrüse ausdrücken, Ohren putzen etc. Das geht dann alles wunderbar ohne das die Narkose
verlängert werden muss. Hinterher gibts seine Hallo-wach-Spritze und i.d.R geht er mir spätestens 2 Stunden später auf den Keks weil er den Hungertod stirbt. Zumindest in seiner Welt 🤣
Hoffe ich konnte dir ein bisschen helfen 😊
Denn wie sagte ein Zahn-TA in der Fortbildung so schön auf die Frage, ob nicht von außen Zahnstein abkratzen auch schon gut wäre.
"Das ist wie wenn Sie ein Auto mit Totalschaden durch die Waschanlage fahren. Sieht schöner aus, ist aber immernoch Kacke" 🤣
 
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Takumi
30. Sep. 19:51
Alter allein ist kein Grund, bei einem Hund auf eine notwendige Zahnbehandlung unter Narkose zu verzichten.

Sicherheit durch moderne, schonender Narkosemittel, Infusionen und permanenter Monitoring (wie EKG und Sauerstoffmessung) sind moderne Inhalationsnarkosen auch für Senioren lt. meiner TÄ sehr sicher.

Zahngesundheit bitte niemals unterschätzen oder aus Angst vor Narkosen vernachlässigen.

Alternativen funktionieren da leider nicht wirklich 😔
 
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Karin
30. Sep. 20:27
Ich verstehe, dass Du Deiner 15 Jahre alten Fellnase keine Narkose zumuten willst, wenn nicht unbedingt nötig.
Bei uns hatte sich eine Enzympaste, Orozyme, bewährt und ein Pulver, das täglich ins Trinkwasser kommt, TEEF Vitae.
.
 
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Ulrike
1. Okt. 05:34
Mein Hund hat laut Auskunft eines Tierarztes der Tierklinik und meiner Tierärztin vor Ort keine Schmerzen! Sonst hätte ich natürlich etwas unternommen. Was für ein Gedanke, dass ich meinen Hund leiden lasse! Er frisst völlig normal sein Trockenfutter, knabbert täglich seine Möhre, ist gut drauf und rennt mit seiner Hundeschwester (2 Jahre) um die Wette.
Ich würde zu einem Fachtierarzt für Zahnheilkunde gehen. Oder ist schon ein Dentalröntgen gemacht worden? Und dann würde ich das Narkoserisiko nochmal genau abschätzen lassen. Es hat sich inzwischen viel getan. Hunde sind oft hart im Nehmen. Und selbst schmerzfrei tote Zähne sind ja nicht unbedingt gut für den Organismus.
 
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Das A-Team
1. Okt. 06:21
Alter allein ist kein Grund, bei einem Hund auf eine notwendige Zahnbehandlung unter Narkose zu verzichten. Sicherheit durch moderne, schonender Narkosemittel, Infusionen und permanenter Monitoring (wie EKG und Sauerstoffmessung) sind moderne Inhalationsnarkosen auch für Senioren lt. meiner TÄ sehr sicher. Zahngesundheit bitte niemals unterschätzen oder aus Angst vor Narkosen vernachlässigen. Alternativen funktionieren da leider nicht wirklich 😔
Das kann ich bestätigen.
Meine damals noch junge Hündin die ich mit schlechten Zähnen adoptierte, hatte kurze Zeit darauf eine "dicke Backe". Herraus kam Parodontitis/Entzündung, bis in die Tiefen mit Eitertaschen die bereits Kieferknochen abgebaut hatten. Es hätte auch zu einer Sepsis kommen können.
Von aussen sah es gar nicht so schlimm aus und der Hund war immer Recht gut drauf und ließ sich nichts anmerken.