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Lena
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Anzahl der Antworten 18
zuletzt 3. Mai

Kurze starke Schmerzen im Bein / Pfote

Hallo zusammen, unser kleiner Hund (kastrierter Mischlings-Rüde aus dem Auslandstierschutz, 1j, seit 2 Monaten bei uns, ca. 8kg mit dackelartigem Körperbau) hat sich jetzt innerhalb von 10 Tagen zweimal auf ähnliche Weise an der Pfote / am Bein wehgetan und ich kann es nicht recht einordnen. Das erste Mal ist er rumgehüpft, weil es Futter gab, ist dabei mit meinen Beinen kollidiert und auf die Seite gefallen. Er hat ungefähr eine halbe Minute lang aus voller Kehle geschrien und die linke Vorderpfote hochgehalten, dann hat er sich beruhigt und kurz darauf die Pfote wieder komplett normal belastet, auch anfassen, strecken / beugen war gar kein Problem. Heute hat er sich zwischen einem Möbelstück und der angelehnten Tür durchgequetscht, dabei wohl gestoßen und dasselbe: halbe Minute extrem geschrien und (dieselbe) Pfote hochgehalten, dann war alles wieder normal. Habt ihr Ideen, was das sein könnte? Haben Hunde auch so was wie einen Musikantenknochen, wo es einfach total wehtut, wenn man sich da stößt? Ich hab mich auch schon gefragt, ob vielleicht irgendein Gelenk kurz raus- und wieder reingesprungen sein könnte :/ Viele Grüße Lena
 
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Claudia
1. Mai 06:53
Da ihr ihn erst so kurz habt, würde ich in jedem Fall einen Tierarzt, unabhängig von der Situation mit der Pfote, empfehlen. Stellt ihn vor, damit ihr ein Gefühl für Tierarztbesuche bekommt, was ihr trainieren müsst und was für euch am besten passt (Zeit, welcher Stuhl…). Und nicht erst hingehen, wenn was ist - eigentlich… das is ja nu nicht mehr.
Also ab zum Arzt. Ihr habt da ja auch einen Hund, der genetisch schon eventuelle Probleme mit dem Körperbau mit sich bringt. Je früher was erkannt wird, umso besser könnt ihr handeln.
 
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Britta
1. Mai 09:35
Hallo, wenn es immer nach Zusammenstößen ist, würde ich auch vermuten, dass er vielleicht ein Problem in der Schulter hat! Damit würde ich auf jeden Fall zum Tierarzt gehen. Gute Besserung ❤️‍🩹
 
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Ingrid
1. Mai 09:47
Möglich wäre auch das Er schlechte Erfahrungen gemacht hat was "Schmerzen" oder Einwirkung auf seinen Körper angeht und er ein Muster " bejammert" also das es psychisch geprägt ist .
 
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Frauke &
1. Mai 10:10
Auf jeden Fall zum Tierarzt. Das müsst ihr abklären lassen. Schon zu eurer Beruhigung.
Aber ich könnte mir auch vorstellen, dass er aus Schreck und Angst schreit.
Wie gut hat er sich denn schon eingelebt? Wie groß ist sein Vertrauen in euch schon?
Unser Olli hat in seiner Anfangszeit auch mal ganz furchtbar geschrien. Ich war versehentlich auf seine Schleppleine getreten und hatte ihn dadurch abrupt gestopt. Das hat ihn so erschreckt, dass er schrie. Man weiß ja nicht was sie erlebt haben und welche Methoden sie entwickelt haben.
 
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Tam
1. Mai 15:49
Mein Hund hat einen langen, ich sage mal, „Dackel-Mix-Rücken“ und er hatte schon 3 x eine Wirbelblockade und deshalb gehumpelt, ich konnte das zum Glück immer direkt durch Mobilisieren der Wirbelsäule wieder ins Lot bringen ( ich bin Physiotherapeutin).
Das würde ich beim Abchecken berücksichtigen.
 
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Marion
1. Mai 16:48
Danke für die Einschätzung. Beim ersten Mal hab ich noch gedacht, er hat sich vielleicht nur kurz wehgetan und erschreckt, aber dass es jetzt schon wieder genauso aufgetreten ist, macht mir doch Sorgen.
Vielleicht eine Sehne, die an den Knochen reibt oder ganz kurz einklemmt. Da müssten dann doch leider weitere Untersuchungen wie CT erfolgen, wenn röntgen nichts zeigt. Meine Maus hat eine leichte Arthrose am vorderen Bein, rennt über den Acker, kann Bein nicht mehr belasten. Mit der Arthrose nicht so wirklich zu erklären. Aber das rauszufinden und dann was machen, ist schwierig. Sie ist 11 Jahre jetzt und bekommt Schmerzmittel. Aber deiner ist noch jung, das muss man natürlich genau draufschauen, damit es behoben werden kann. Viel Glück 🍀🍀🍀
 
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Moni & Matilda❤️Kenir🌈Olivia🌈Robby🌈
2. Mai 20:56
Tierarzt schauen lassen!
 
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Gisela
3. Mai 06:58
Danke für die Einschätzung. Tierarzt ist mit ihm aktuell leider noch schwierig, weil er sehr ängstlich ist. Ich hatte gehofft, dass wir das in Ruhe aufbauen können, aber Gesundheit hat natürlich Priorität.
Es gibt mobile Tierärzte, die ins
Haus kommen.
Wäre ein Versuch.