Home / Forum / Gesundheit / Einschläfern oder nicht?

Verfasser
Jennifer
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Anzahl der Antworten 288
heute 16:50

Einschläfern oder nicht?

Mein Freund sein Hund ist ein Mittel zwergspitz und 19 Jahre alt. Wir waren beim Tierarzt und sie hat ein Medikament bekommen,dass sie aufstehen bzw laufen kann und gegen ihre Demenz hat sie Karsivan bekommen. Das war ca vor 4 Wochen. Trotz Medikament fängt sie an sich wieder in allen Ecken zu quetschen. Ich war vorher schon dafür den hund einschläfern zu lassen,weil das immoment nurnoch palliativ ist,was gemacht wird. Mein Freund kann sich aber nicht von seinem Hund verabschieden,was ich auch verstehen kann. Aus Liebe muss man manchmal aber auch los lassen Das nächste Problem ist,dass der Hund ständig in die Wohnung macht. Ständig wird in meiner Wohnung alles voll gepinkelt. Das war aber ohne Medikament vorher genauso. Sie müsste normal am Tag mindestens 5x Gassi gehen. Da mein Freund aber den ganzen Tag arbeitet, geht er 1-2x Gassi. Ich kann mir und meinen Kindern aber nicht zumuten, dass die Wohnung ständig voll gepinkelt ist. Es ist dann soviel und es stinkt richtig extrem. Da ich schwanger bin rieche ich alles intensiver und kann somit nicht mein Wohnzimmer betreten. Morgens muss man aufpassen,dass man nicht in pipi rein tritt. Mein Wohnzimmer ist mit der Küche verbunden d.h wenn ich den Kids Frühstück machen muss,dann muss ich die Luft anhalten,bis ich in der Küche bin. Sie macht ja nicht nur ,,mal" rein sondern ständig. Habt ihr sonst noch Tips? Ich habe wasserdichte matten hingelegt, aber die stinken dann auch extrem und in die Waschmaschine mag ich die ungern waschen. Der hund läuft auch immer durch die pipi und riecht leider auch stark danach... Ich bin am Ende und würde den hund erlösen... sehe ich das falsch? Ich fühle mich schlecht dabei
 
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Victoria
5. Mai 21:24
Habt ihr es schonmal mit Hundewindeln probiert?
 
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Aga
heute 04:46
Wie kommt man darauf dass eine Mutter die drei Kinder hat immer da ist? Ich weiß zwar nicht wie alt die Kinder sind aber ich denke mal dass sie noch kleiner sind und es gibt Schule und Hausaufgaben, möglicherweise muss ein Kind oder mehrere zur Kita gebracht werden, dann kommt turnen und/oder Sportverein sowie Arzttermine und so weiter dazu. Drei Kinder sind ein hammerharter Fulltime-Job ohne Wochenende, ohne Ruhepause und in der Regel auch ohne Ferien. Ob der Hund jetzt eingeschläfert werden sollte oder nicht vermag ich nicht zu entscheiden aber es ist der Hund ihres Partners und dieser hat die verdammte Pflicht sich um seinen Hund zu kümmern und zwar vernünftig. Mein Partner hat mich auch mit Hund bekommen und inzwischen ist die nächste Generation am Start. Er akzeptiert das obwohl er kein Hunde Mensch ist aber ich käme nie auf die Idee ihm Verantwortung für meine Hunde zu übertragen. Das ist meine Verantwortung und nicht seine. Zudem hat sich die TE, so wie ich es sehe, längst verabschiedet.
Das es ein Fulltime Job ist kann ich mir vorstellen, trotzdem ist es mit einem guten Zeitmanagement und dem nötigen „Willen“ möglich, auch wenn es stressig ist, zwischen diesen Aufgaben für ein kurzes Pipi vor die Tür zu gehen, wir reden ja nicht von langen Wanderungen. Ich habe als tiermedizinische Fachangestellte in der Praxis und Klinik viele Euthanasien mitbekommen aber aus so einem Grund noch nicht. Es gibt viele Frauen die machen das. Trainer die 4 Hunde und 5 Kinder haben. Es scheint zu funktionieren wenn man es genug möchte. Und wenn man dann wirklich nicht da ist wie schon oft vorgeschlagen wurde dann Windeln oder sowas und ein Babygitter, dass der Hund sich nicht festhängen kann. Man muss dann halt etwas einfallsreich werden. Ich habe im Berufsleben viele alleinerziehende Frauen gesehen, die für ihre Kinder Tiere hatten und sich trotzdem um alle gut gekümmert haben.
 
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Carola
heute 05:04
Das es ein Fulltime Job ist kann ich mir vorstellen, trotzdem ist es mit einem guten Zeitmanagement und dem nötigen „Willen“ möglich, auch wenn es stressig ist, zwischen diesen Aufgaben für ein kurzes Pipi vor die Tür zu gehen, wir reden ja nicht von langen Wanderungen. Ich habe als tiermedizinische Fachangestellte in der Praxis und Klinik viele Euthanasien mitbekommen aber aus so einem Grund noch nicht. Es gibt viele Frauen die machen das. Trainer die 4 Hunde und 5 Kinder haben. Es scheint zu funktionieren wenn man es genug möchte. Und wenn man dann wirklich nicht da ist wie schon oft vorgeschlagen wurde dann Windeln oder sowas und ein Babygitter, dass der Hund sich nicht festhängen kann. Man muss dann halt etwas einfallsreich werden. Ich habe im Berufsleben viele alleinerziehende Frauen gesehen, die für ihre Kinder Tiere hatten und sich trotzdem um alle gut gekümmert haben.
Nun sie schrieb ja auch dass sie schwanger sei und es ist einfach nicht Ihr Hund. Ich hüte mich darüber in irgendeiner Form zu urteilen aber einfach der Frau irgendwelche Schuld zuzuschieben obwohl der Mann sich vor der Verantwortung drückt bringt mich einfach auf.
Ich vermute mal dass du keine Kinder hast denn dann wüsstest du dass sich weder Babys noch Kleinkinder an irgendwelche Timing halten. Als ich drei kleine Kinder hatte hatte ich aus gutem Grund keinen Hund!
Das ist aber hier ja gar nicht das Thema-zu dem hat sich die TE längst ausgeklinkt- ob es notwendig sein kann oder nicht weiß ich nicht und vermag ich nicht zu beurteilen.
Ich kann aber verstehen und dass sie die Übernahme der Verantwortung von ihrem Partner erwartet.
Ich selbst sehe Demenz nicht als Grund zur Euthanasie und ich habe den geerbten uralt Dackel meiner Mutter bis zum letzten Tag versorgt und gepflegt obwohl er mir auch ständig in die Wohnung gepinkelt hat. Das war aber etwas anderes denn diese Verantwortung hatte ich übernommen.
 
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Aga
heute 05:27
Nun sie schrieb ja auch dass sie schwanger sei und es ist einfach nicht Ihr Hund. Ich hüte mich darüber in irgendeiner Form zu urteilen aber einfach der Frau irgendwelche Schuld zuzuschieben obwohl der Mann sich vor der Verantwortung drückt bringt mich einfach auf. Ich vermute mal dass du keine Kinder hast denn dann wüsstest du dass sich weder Babys noch Kleinkinder an irgendwelche Timing halten. Als ich drei kleine Kinder hatte hatte ich aus gutem Grund keinen Hund! Das ist aber hier ja gar nicht das Thema-zu dem hat sich die TE längst ausgeklinkt- ob es notwendig sein kann oder nicht weiß ich nicht und vermag ich nicht zu beurteilen. Ich kann aber verstehen und dass sie die Übernahme der Verantwortung von ihrem Partner erwartet. Ich selbst sehe Demenz nicht als Grund zur Euthanasie und ich habe den geerbten uralt Dackel meiner Mutter bis zum letzten Tag versorgt und gepflegt obwohl er mir auch ständig in die Wohnung gepinkelt hat. Das war aber etwas anderes denn diese Verantwortung hatte ich übernommen.
Nein ich habe keine Kinder, deshalb entferne ich mich jetzt auch aus diesem Gespräch, ich werde es eh nicht nachvollziehen können. Und ich finde natürlich auch, dass der Mann der Hauptverantwortliche ist und dass er die Frau mit der Verantwortung alleine lässt total daneben. Das ist natürlich klar. Ich habe nicht wenig Frauen kennen gelernt, die das alles so gemacht haben, aber es hat ja auch nicht jede Schwangere die gleiche Energie und die Kinder haben auch unterschiedliche Bedürfnisse, vielleicht waren es da andere Situationen. Ich weiß es nicht. Ich weiß, dass Jenniffer nicht mehr mitliest. Ich wünsche der armen Seele auch nur noch einen guten Gang über die Regenbogenbrücke.
 
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Claudia
heute 06:38
Das es ein Fulltime Job ist kann ich mir vorstellen, trotzdem ist es mit einem guten Zeitmanagement und dem nötigen „Willen“ möglich, auch wenn es stressig ist, zwischen diesen Aufgaben für ein kurzes Pipi vor die Tür zu gehen, wir reden ja nicht von langen Wanderungen. Ich habe als tiermedizinische Fachangestellte in der Praxis und Klinik viele Euthanasien mitbekommen aber aus so einem Grund noch nicht. Es gibt viele Frauen die machen das. Trainer die 4 Hunde und 5 Kinder haben. Es scheint zu funktionieren wenn man es genug möchte. Und wenn man dann wirklich nicht da ist wie schon oft vorgeschlagen wurde dann Windeln oder sowas und ein Babygitter, dass der Hund sich nicht festhängen kann. Man muss dann halt etwas einfallsreich werden. Ich habe im Berufsleben viele alleinerziehende Frauen gesehen, die für ihre Kinder Tiere hatten und sich trotzdem um alle gut gekümmert haben.
Und jeder Mensch ist anders und hat ein anderes Energielevel und seinen Rucksack zu tragen. Pauschal zu sagen, dass es kein Problem ist und nur daran liegt, wie sehr man etwas möchte oder nicht, ist nicht sehr weit gedacht.
Ein autistisches Kind zu haben, das man eventuell nicht mal eben 5 Min alleine lassen kann, ist eine der Hürden. Dann noch weitere Kinder im Kindergartenalter….

Ausserdem geht es hier nicht um die TE sondern vielmehr, wie verantwortungslos der Halter reagiert und wie sie es möglicherweise schafft ihn zu überzeugen, realistisch über die Situation nachzudenken.
 
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Micha
heute 06:48
Ich hoffe für den Hund , dass er mittlerweile in Würde gehen durfte , er ist vor allem der Leidtragende in seiner letzten Phase des Lebens
 
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Lena
heute 08:10
Nein ich habe keine Kinder, deshalb entferne ich mich jetzt auch aus diesem Gespräch, ich werde es eh nicht nachvollziehen können. Und ich finde natürlich auch, dass der Mann der Hauptverantwortliche ist und dass er die Frau mit der Verantwortung alleine lässt total daneben. Das ist natürlich klar. Ich habe nicht wenig Frauen kennen gelernt, die das alles so gemacht haben, aber es hat ja auch nicht jede Schwangere die gleiche Energie und die Kinder haben auch unterschiedliche Bedürfnisse, vielleicht waren es da andere Situationen. Ich weiß es nicht. Ich weiß, dass Jenniffer nicht mehr mitliest. Ich wünsche der armen Seele auch nur noch einen guten Gang über die Regenbogenbrücke.
Genau, du hast viele Frauen kennengelernt, die das so gemacht haben, weil Frauen genau das eingeredet wird- wir haben die Kümmerer zu sein, sollen pflegen, Care-Arbeit zu Erbrechen übernehmen und dafür gerade stehen, wo andere (Männer) ihren Anteil vernachlässigen.

Der Lohn dafür sind dann Burn-Out etc., aber immerhin zeigen dann andere Frauen nicht mehr mit dem Finger auf uns.

Patriarchaler Mist ist das.
Dieser Sachverhalt ist echt ein krönendes Beispiel dafür.
 
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Sina
heute 08:56
Genau, du hast viele Frauen kennengelernt, die das so gemacht haben, weil Frauen genau das eingeredet wird- wir haben die Kümmerer zu sein, sollen pflegen, Care-Arbeit zu Erbrechen übernehmen und dafür gerade stehen, wo andere (Männer) ihren Anteil vernachlässigen. Der Lohn dafür sind dann Burn-Out etc., aber immerhin zeigen dann andere Frauen nicht mehr mit dem Finger auf uns. Patriarchaler Mist ist das. Dieser Sachverhalt ist echt ein krönendes Beispiel dafür.
Dann sollte man vielleicht aber beim Schuldigen ansetzen, um den patriarchalen Mist nicht weiter zu unterstützen, nämlich beim Mann, und sich konsequenterweise von ihm trennen.
Dann muss er zumindest handeln, in welcher Form auch immer.

Warum sollen Männer sich ändern, wenn wir munter weiter Kinder für sie austragen, und so tun als wäre nichts?
Das jetzt am schwächsten, nämlich dem Hund auszulassen, der nichts dafür kann, wo er gelandet ist, bleibt trotzdem einfach falsch.
 
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Nicole
heute 09:52
Na ja aber tatenlos daneben stehen kann man halt auch nicht wenn man so ne Art Familie bildet.

In welche Richtung auch immer.

Wenn mich was stört dann muss ich in allererste Linie mal was ändern bei mir selbst und nicht der Rest der Welt.
 
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Lena
heute 10:04
Na ja aber tatenlos daneben stehen kann man halt auch nicht wenn man so ne Art Familie bildet. In welche Richtung auch immer. Wenn mich was stört dann muss ich in allererste Linie mal was ändern bei mir selbst und nicht der Rest der Welt.
Sie soll auch nicht tatenlos daneben stehen, wie man sieht, zeigen die Menschen dann ja auf sie, obwohl sie sich schon krum macht.

Sie sollte dem Mann den Hund vor allem mitgeben, sobald er das Haus verlässt und was er dann während der Arbeit macht, ist dann tatsächlich sein Problem und seine Verantwortung.

Verantwortung dahin wo sie hingehört.