Home / Forum / Gesundheit / Einschläfern oder nicht?

Verfasser
Jennifer
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Anzahl der Antworten 289
heute 17:35

Einschläfern oder nicht?

Mein Freund sein Hund ist ein Mittel zwergspitz und 19 Jahre alt. Wir waren beim Tierarzt und sie hat ein Medikament bekommen,dass sie aufstehen bzw laufen kann und gegen ihre Demenz hat sie Karsivan bekommen. Das war ca vor 4 Wochen. Trotz Medikament fängt sie an sich wieder in allen Ecken zu quetschen. Ich war vorher schon dafür den hund einschläfern zu lassen,weil das immoment nurnoch palliativ ist,was gemacht wird. Mein Freund kann sich aber nicht von seinem Hund verabschieden,was ich auch verstehen kann. Aus Liebe muss man manchmal aber auch los lassen Das nächste Problem ist,dass der Hund ständig in die Wohnung macht. Ständig wird in meiner Wohnung alles voll gepinkelt. Das war aber ohne Medikament vorher genauso. Sie müsste normal am Tag mindestens 5x Gassi gehen. Da mein Freund aber den ganzen Tag arbeitet, geht er 1-2x Gassi. Ich kann mir und meinen Kindern aber nicht zumuten, dass die Wohnung ständig voll gepinkelt ist. Es ist dann soviel und es stinkt richtig extrem. Da ich schwanger bin rieche ich alles intensiver und kann somit nicht mein Wohnzimmer betreten. Morgens muss man aufpassen,dass man nicht in pipi rein tritt. Mein Wohnzimmer ist mit der Küche verbunden d.h wenn ich den Kids Frühstück machen muss,dann muss ich die Luft anhalten,bis ich in der Küche bin. Sie macht ja nicht nur ,,mal" rein sondern ständig. Habt ihr sonst noch Tips? Ich habe wasserdichte matten hingelegt, aber die stinken dann auch extrem und in die Waschmaschine mag ich die ungern waschen. Der hund läuft auch immer durch die pipi und riecht leider auch stark danach... Ich bin am Ende und würde den hund erlösen... sehe ich das falsch? Ich fühle mich schlecht dabei
 
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Christine
26. Apr. 07:49
Danke für deinen Beitrag! Auf den Punkt genau, ging es mir auch so! Wer etwas liebt muss loslassen können!
Genau, das habe ich auch schon geschrieben.

Zum Glück können wir, Im Gegensatz zu geliebten Menschen, dem wehrlosen Tier weiteres Leiden ersparen.

Und hier handelt es sich zweifelsfrei um reinen Egoismus und Bequemlichkeit des "Freundes", der zu feige ist, die wichtigste Entscheidung im Leben dieser armen Seele selbst zu treffen.

Aber der Gipfel ist dann noch, seiner hochschwangeren Freundin, die auch noch 2 weitere Kinder hat, diese Last aufzubürden, anstatt sie zu entlasten und ihr zu helfen.

Und dann erwartet er auch noch, daß sie ihm beruflich unter die Arme greift. 😱

Sorry, aber ein weiteres Problem sehe ich auch dort.

Ich hätte mich schon längst von so einem rücksichtslosen und egoistischen Mann getrennt. 🤬
 
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Marie
26. Apr. 07:52
Genau, das habe ich auch schon geschrieben. Zum Glück können wir, Im Gegensatz zu geliebten Menschen, dem wehrlosen Tier weiteres Leiden ersparen. Und hier handelt es sich zweifelsfrei um reinen Egoismus und Bequemlichkeit des "Freundes", der zu feige ist, die wichtigste Entscheidung im Leben dieser armen Seele selbst zu treffen. Aber der Gipfel ist dann noch, seiner hochschwangeren Freundin, die auch noch 2 weitere Kinder hat, diese Last aufzubürden, anstatt sie zu entlasten und ihr zu helfen. Und dann erwartet er auch noch, daß sie ihm beruflich unter die Arme greift. 😱 Sorry, aber ein weiteres Problem sehe ich auch dort. Ich hätte mich schon längst von so einem rücksichtslosen und egoistischen Mann getrennt. 🤬
Tja ,die Lebenssituation ist ziemlich merkwürdig.
Dein Hund,meine Kinder!
Das klingt für mich nicht nach einer Partnerschaft,eher nach " betreutem Wohnen" 🫢
 
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Bekky
26. Apr. 08:11
Es gibt doch Inkontinenzmaterial für Hunde und einschläfern wäre die letzte Option.
Ich habe eher das Gefühl das du aufgrund deiner Situation leicht genervt bist.
Solange der Hund trinkt sich Putzt usw. Wäre das kein Grund. Auch wenn der Hund palliativ behandelt wird.
Man kann den Hund tragen, zur Not gibt es Tragehilfen. Und wenn dein Partner die Zeit benötigt gibt sie ihm und setz ihn nicht zusätzlich unter Druck. Das wäre in meinem Augen stark übergriffig.
 
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Marie
26. Apr. 08:31
Es gibt doch Inkontinenzmaterial für Hunde und einschläfern wäre die letzte Option. Ich habe eher das Gefühl das du aufgrund deiner Situation leicht genervt bist. Solange der Hund trinkt sich Putzt usw. Wäre das kein Grund. Auch wenn der Hund palliativ behandelt wird. Man kann den Hund tragen, zur Not gibt es Tragehilfen. Und wenn dein Partner die Zeit benötigt gibt sie ihm und setz ihn nicht zusätzlich unter Druck. Das wäre in meinem Augen stark übergriffig.
Einfach mal alles richtig lesen!!
 
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Sabine
26. Apr. 08:58
Es gibt doch Inkontinenzmaterial für Hunde und einschläfern wäre die letzte Option. Ich habe eher das Gefühl das du aufgrund deiner Situation leicht genervt bist. Solange der Hund trinkt sich Putzt usw. Wäre das kein Grund. Auch wenn der Hund palliativ behandelt wird. Man kann den Hund tragen, zur Not gibt es Tragehilfen. Und wenn dein Partner die Zeit benötigt gibt sie ihm und setz ihn nicht zusätzlich unter Druck. Das wäre in meinem Augen stark übergriffig.
Übergriffig ist hier einzig und allein der Hundebesitzer
 
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Micha
26. Apr. 08:59
Ich denke es wurde alles angesprochen, was wichtig ist für diese Situation .
Bevor die Diskussion wieder von vorne anfängt, sollte man vielleicht diesen Thread endlich schließen .

Mir tut es wirklich weh, dass der Hund in seiner letzten Lebensphase auf sich alleine gestellt ist und das nach 19 Jahren Treue
 
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Irmi
26. Apr. 10:36
1-2 mal am Tag gassi gehen?
Zu wenig bei einem alten Hund.

Ansonsten klingt es sehr, als wenn der Hund extrem leiden würde.
Von 7kg auf 3,5kg.
Staune das der Tierarzt noch nicht mit deinem Freund über eine Erlösung gesprochen hat. 19 ist ein super alter. Da kann man stolz drauf sein
 
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Christine
26. Apr. 10:37
Einfach mal alles richtig lesen!!
Tja, es ist halt viel leichter, gute Ratschläge zu erteilen, sich über Andere zu stellen und übergriffig zu sein, obwohl man sich noch nicht einmal richtig informiert hat. 🙄

Ich denke, es ist mittlerweile alles gesagt !

Solange hier ganz andere Probleme im Vordergrund stehen, wird die arme Seele weiter leiden, bis sie nach langem Leiden und voller Schmerzen einfach umfallen wird.

Abgesehen von den Ängsten, nicht mehr zu wissen, wo man ist und was gerade passiert.

Dann muß sie auch nicht mehr weinen und jaulen.

Der letzte und wichtigste Dienst, den man seinem treuesten Freund erweisen sollte, wurde von der Person, dem der Hund sein Leben lang vertraut hat, nicht erfüllt.

Der wehrlose Hund hat vor Schmerzen oder Verwirrtheit nur noch geweint und gejault, hat sich ständig verirrt und "festgehakt", konnte nur noch durch palliative Medizin überleben, abgesehen vom ständigen Einnässen und Einkoten und darin liegen, und konnte sich nicht einmal mehr über das Wiedersehen mit Herrchen freuen.

Kann ein Hundeleben noch unwürdiger sein? 😱
Das wünscht man noch nicht einmal einem Menschen. 🙏

Aber immerhin hat man ihn krampfhaft am Leben gehalten und sich auf diese undankbare und feige Weise bei seinem treuen Weggefährten bedankt.😢

Aber wenn man das Alles endlich einsieht, wird es leider zu spät sein. 😭

Wenn man so ein hilfloses Wesen fragen würde, ob es unter diesen grauenhaften Bedingungen noch glücklich ist und so weiterleben möchte, was würde es wohl antworten ? 😢

Ich glaube, eine gute Lebensqualität sieht anders aus !!!
 
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Christine
26. Apr. 10:38
1-2 mal am Tag gassi gehen? Zu wenig bei einem alten Hund. Ansonsten klingt es sehr, als wenn der Hund extrem leiden würde. Von 7kg auf 3,5kg. Staune das der Tierarzt noch nicht mit deinem Freund über eine Erlösung gesprochen hat. 19 ist ein super alter. Da kann man stolz drauf sein
Vielleicht mal richtig lesen 🙄
 
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Lena
26. Apr. 10:43
Es gibt doch Inkontinenzmaterial für Hunde und einschläfern wäre die letzte Option. Ich habe eher das Gefühl das du aufgrund deiner Situation leicht genervt bist. Solange der Hund trinkt sich Putzt usw. Wäre das kein Grund. Auch wenn der Hund palliativ behandelt wird. Man kann den Hund tragen, zur Not gibt es Tragehilfen. Und wenn dein Partner die Zeit benötigt gibt sie ihm und setz ihn nicht zusätzlich unter Druck. Das wäre in meinem Augen stark übergriffig.
Übergriffig ist es, seine Partnerin emotional und moralisch unter Druck zu setzen und ihr die Pflege des eigenen alten, kranken Hundes zu überlassen.

Dem Kerl gehört die Pistole auf die Brust gesetzt, entweder er entscheidet sich für einen würdevollen Tod oder er kümmert sich endlich selber um sein Tier.