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zuletzt 18. Juni

Chronische Magenprobleme

Mein Rüde Dracu hat seit längerem Magenprobleme. Dracu kam vom Ausland im Juli 24 zu uns und hat seit jeher Magen und auch Darm probleme, letzteres haben wir in den Griff bekommen und es geht primär um seinen Magen. Seit er bei uns ist waren die Magenproblem ab und an präsent, aber nicht dauerhaft. Ich glaube damals fütterte ich noch Wolfsblut. Ab da bekam er noch zwei Mal täglich Trockenfutter, was funktionierte, nur ab und an gab es morgens Magenschmerzen. Mit lauten Magengrummeln, hysterisch raus wollen zum Gras fressen. Ein Jahr später, im zwei wöchigen Osterurlaub stellten sich nun täglich die oben genannten Symptome ein. Ab da fütterte ich VegDog Farmers Crunch. Am Ende des Urlaubs ging ich zur Haustierärztin und fragte um Rat. Sie sagte, ich solle den Hund mehrmals täglich und abends füttern damit der Magen nicht leer wird, damit die Magensäure die Magenwand nicht angreifen kann. So kam es das ich vor Arbeit ca um 3 Uhr Nachts, mittags um 12 , Nachmittags um 17 Uhr und Abends um 23 Uhr füttere. Es brachte den gewünschten Erfolg und Dracu kam damit zurecht. Aber einmal Nachts um 3 vergessen, hatte er immer Mittags Bauchschmerzen. (Gelegentlich gab's auch wechselhaften Kot, Blähungen. Auch wässrigen Durchfall durch diverse Leckereien die nun längst nicht mehr verfüttert werden.) Ich gab mich damit nicht zufrieden und vereinbarte ein Termin in unserer Tierklinik vor Ort. Es wurde Blut abgenommen und ein Gastroprofil gemacht und eine Ultraschall Untersuchung. Blutbild ergab Vitamin B12 und Folsäure Mangel. Im Ultraschall erkannte man am Magen eine recht dicke schwarze Wand was wohl laut Tierärztin für eine längere Entzündung steht. Der Darm war laut Ultraschall okay. Der Plan der Tierärztin war Hills z/d Futter, B12/Folsäure Supplementieren und Ulmenrinde vor der Fütterung verabreichen. Leider stellte sich kurz nach Fütterung von Hills z/d Verschlechterungen ein wie Schluckauf und harter Kot. Ich wechselte zu Vet Concept Intestinal Low fat, was die Symptome etwas besserte aber der Kot etwas verschlechterte. Wochen habe ich das wohl sehr Magenschonende VC Futter gefüttert inklusive 2 x täglich 1 Std vor Fütterung Sucrabest gegeben. Die Klinikärztin meinte auch das nach ihrem Plan sich die Symptomatik den Hund noch so häufig füttern zu müssen nicht mehr der Fall sein sollte. Es verstrich viel Zeit. Nichts wurde besser. Ich habe mich dann für Vet Concept Care Pack entschieden und weiterhin Sucrabest. Aber nichts bessert sich. Einmal früh vergessen zu füttern, Bauchschmerzen, ausnahmslos. Mittlerweile füttere ich wieder Wolfsblut, weil damals eben Dracu nicht 4x täglich gefüttert werden musste. Mittlerweile ist es seit paar Tagen so, das er gar nicht mehr zum fressen kommt so wie immer sonst wenn ich das Futter vorbereite. Manchmal geht er schauen, lässt es aber stehen. Und wenn er nicht frisst, wieder Bauchschmerzen. Dracu ist an sich sonst wie immer. Fit, nimmt nicht ab ( noch nicht ), keinerlei Symptome ersichtlich, außer nüchtern Bauchschmerzen. Und eventuell das Verhalten im eingestellten Video. Was mich eben auch verzweifeln lässt ist dass, das die Tierärzte verschiedener Meinung sind. Die Haustierärztin sagte "Es gibt so empfindliche Hunde, die muss man eben mehrmals Täglich füttern." Die Klinikärztin meint " Das ist nicht normal dem muss man auf den Grund gehen selbst wenn wir den Hund den Magen aufschneiden müssen." Die Haustierärztin sagt "Hills z/d ist absolut kontraproduktiv wegen dem sehr hohen Rohfaserhalt Gehalt das den so schon gereizten Magen noch mehr reizt." Ja aber die Klinikärztin empfahl das. Ja, was denn nun?! Und ja, ich weiß. Napfcheck wurde mir in der Klinik Nahe gelegt und wird mein nächster Schritt sein. Dennoch hoffe ich hier auf etwas Input. Morgen früh geht's in die Klinik zum erneuten Blutbild und Ultraschall.
 
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Caro
14. Juni 19:39
Ich glaube bald das in seinem Fall Nassfutter die bessere Wahl wäre, aber Dracu verträgt viele Nassfutter nicht. Sehr weicher, breiiger bis wässriger Kot.
Wäre selber kochen vielleicht was für euch?
 
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Das
14. Juni 19:41
Wäre selber kochen vielleicht was für euch?
Wenn es sein muss, dann muss es sein. Ja.
Aber ich Frage mich ob es auch mit Trockenfutter geht. Das wird ja auch von Tierärzten so angeboten.
 
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Caro
14. Juni 19:45
Wenn es sein muss, dann muss es sein. Ja. Aber ich Frage mich ob es auch mit Trockenfutter geht. Das wird ja auch von Tierärzten so angeboten.
Ich kann ja nur von meiner eigenen Erfahrung berichten 😅 aber Lucy hat ausschließlich ihr Trockenfutter erbrochen- das Nassfutter blieb immer drin. Ich habe seitdem komplett auf nass umgestellt
 
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Ilona
14. Juni 20:19
Helicobacter habe ich mir notiert und werde es ansprechen. Er hat Keinerlei Symptome einer Futtermittelallergie.
Na ja schon. Magenschmerzen, Gras fressen, wechselhafter Kot können auf eine Futtermittelallergie hin deuten.
 
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Karin
14. Juni 21:14
Ja, das mit den verschiedenen Meinungen kennen wir auch. Es ist eine sehr belastende Zeit, man will ja seinem Hund nur irgendwie helfen und ist ziemlich hilflos. Alle Tipps sind ja lediglich Versuche die man auch gerne unternimmt um da mal Ruhe rein zu bringen. Wir haben auch ebenfalls sehr viel herum probiert um das Sodbrennen, seeehr laute Magengrummeln, unruhiges Verhalten, Nachts raus um Gras zu fressen wie ein von Bulimie gesteuertes Schaf....in den Griff zu bekommen. Egal ob 6x täglich füttern, Haferschleim, Zwieback, Brot, Heilerde, ....alles hat immer nur Ansätze einer Besserung gezeigt jedoch nie von langer Dauer. Uns wurde letztendlich in der Tierklinik das Futter " Intestinal von vet concept" empfohlen. Seitdem, schon fast 1 Jahr, haben wir dahingehend überhaupt keine Probleme mehr.
Hoffe ihr bekommt das auch bald in den Griff. Das schmatzen auf den Videos halte ich persönlich für Schmerzanzeichen, Unwohlsein, Stress...
Alles gute euch
 
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Anne
14. Juni 21:32
Wenn es sein muss, dann muss es sein. Ja. Aber ich Frage mich ob es auch mit Trockenfutter geht. Das wird ja auch von Tierärzten so angeboten.
Die Konsistenz und die Volumenzunahme des Trockenfutters sind ein Problem bei einigen empfindlichen Hunden. Weiche es eine Weile ein bis es voll aufgequollen ist und füttere das ein paar Wochen. Das ist deutlich leichter zu verdauen als trockenes Trockenfutter.
 
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L.🐾
14. Juni 21:34
Ich glaube bald das in seinem Fall Nassfutter die bessere Wahl wäre, aber Dracu verträgt viele Nassfutter nicht. Sehr weicher, breiiger bis wässriger Kot.
Habt ihr mal Kotproben abgegeben?
Also nicht nur check auf Parasiten, sondern auch Check auf die richtige Zusammensetzung der Bakterien etc.
 
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Heike
15. Juni 05:22
Wäre selber kochen vielleicht was für euch?
Das wäre jetzt auch mein Vorschlag gewesen. Schonkost, damit der Magen zur Ruhe kommt und davon mehrere kleinere Portionen über den Tag verteilt.
 
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Jay
15. Juni 07:15
Wäre ein Futterautomat eine Möglichkeit für dich? Ich fände selbst kochen auch besser, aber wenn niemand da ist um das alle paar Stunden füttern zu können, und du sowieso bei Trockenfutter bleiben willst, dann vielleicht Automat, oder vielleicht sogar zur freien Verfügung je nach Hund. Je mehr TÄs du fragst umso mehr Meinungen wirst du bekommen, das liegt daran, dass nicht alle Hunde und Fälle gleich sind und die sich auch nur über Versuch und Irrtum an die Lösung rantasten können. Die haben da aber ein System drin, bei dem man dranbleiben muss.
 
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Tina
15. Juni 08:07
Unser Dalky kommt auch aus dem Tierschutz und wir hatten im Anfang ständig Probleme mit Gastritis und Durchfall. Wir haben in dieser Zeit Trockenfutter und Nassfutter aus der Dose gefüttert, bei Gastritis mit Gastro-Spezialfutter vom Tierarzt aber es kam immer wieder. Unseren zweiten Hund Lana haben wir später adoptiert und sie wurde gebarft. Das haben wir dann bei Dalky auch versucht...er hat das erste Mal seinen Napf poliert! Ihm ging es deutlich besser und keine Gastritis mehr. Nach ca. 1 Jahr barfen hat er allerdings eine Allergie gegen Hühnchen bekommen was uns auch veranlasst hat einen Allergietest beim TA zu machen....da ist noch einiges dazu gekommen. Und das mit dem lecken über die Schnauze hat uns auch ereilt. Weshalb wir jetzt auch die Tagesration aufgeteilt haben auf 3x - seither ist auch das Gras fressen wie eine Kuh erledigt.
Ich habe viel durch genaues beobachten und Protokoll über das was ich füttere in Verbindung setzen können und dies mit unserem TA abgeklärt.
Dalky hat Allergie gegen Raps, Beifuß, Futtermilben und die Milben die es feucht mögen, gegen Beeren, Hühnchen, Lamm.
Das löst zwar euer Problem noch nicht aber Austausch ist wichtig um in alle Richtungen zu denken.
Ich drücke euch fest die Daumen das es Dracu bald besser geht und ihr die Ursache findet 🫠