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Alexandra
Einleitungs-Beitrag
Anzahl der Antworten 98
zuletzt 21. Sep.

Analdrüsen

Hallo, meine Hündin hat etwa alle 3-4 Wochen die Analdrüsen voll. Man riecht es und für sie ist es unangenehm. Wir füttern Wolfsblut und sie ist erst 10 Monate alt. Was können wir unterstützend machen?
 
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Alexandra
21. Sep. 17:32
Hallo Alexandra, dass das für deine Hündin unangenehm ist, ist verständlich. Da sie mit 10 Monaten noch sehr jung ist, solltet ihr das Thema systematisch angehen. Ich gehe mal davon aus, dass Abby deine Hündin ist. Nach 10 Monaten sollte sie dir eigentlich fest ans Herz gewachsen sein. Entsprechend kann ich mir nicht vorstellen, dass du bewusst das Risiko eingehen würdest, sie Schmerzen, Qualen oder sonstigem Leid auszusetzen. Bei gesundheitlichen Problemen sollte der Weg erst einmal zum Tierarzt führen. Wenn dir dieser nicht sympathisch ist oder du das Gefühl hast, er hilft euch nicht weiter, geh zu einem anderen Tierarzt. Bei gesundheitlichen Problemen ist es bei Tieren genau wie beim Menschen: Erst Diagnostik und Befund, dann die gezielte Therapie. Regelmäßig gefüllte Analdrüsen sind nicht zwangsläufig auf die Ernährung zurückzuführen. Häufig stecken mechanische oder anatomische Ursachen dahinter – etwa ungünstig liegende oder verengte Ausführungsgänge, Fehlstellungen des Beckens oder chronische Entzündungen im Gewebe. In solchen Fällen bringt auch eine künstliche Eindickung des Kots nichts, sondern macht das Absetzen für den Hund nur unnötig schmerzhaft. Solange die genaue Ursache nicht vom Tierarzt abgeklärt ist, sind Experimente auf eigene Faust reine Symptombekämpfung auf Kosten des Hundes. Bei Fragen in Social-Media-Plattformen musst du immer daran denken, dass jeder Hund anders ist. Keiner kennt deinen Hund und du kennst hier vermutlich niemanden persönlich. Hier wird oft gefährliches Halbwissen verbreitet – sei es die falsche Darreichungsform von Medikamenten oder Nahrungsergänzungsmitteln, ständiges Futterwechseln, bis hin zur Fütterung fragwürdiger Alternativen wie Knochen. Gerade bei einem zehn Monate alten Hund solltest du extrem aufpassen. Abby ist noch voll in der Entwicklung und ihr Magen-Darm-Trakt verzeiht solche Experimente nicht ohne Weiteres. Bevor du Empfehlungen aus dem Internet ausprobierst, besprich das bitte immer zuerst mit deinem Tierarzt.
Ja,das stimmt. Eine körperliche Ursache wäre ausgeschlossen. Aber du hast Recht, ich sollte mir eine zweite Meinung einholen.
 
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Sabine, Mia, Akita
21. Sep. 17:47
Meine Mia hat seit 5 Monaten immer wieder Probleme mit den Analdrüsen , hatte sie vorher nie. Jetzt gebe ich von Mammalya die Drops und seither wird es besser .
 
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Ulli
21. Sep. 18:31
Ganz normale Knochen vom Rind oder Schwein?
Knochen z B. vom Kalb oder Lamm.Bitte nur roh und nicht gekocht füttern.Ich habe im ersten Lebensjahr auch immer Probleme mit zu weichem Kot gehabt.Und Analdrusen ausdrücken lassen.Habe auch sogar Insekrenfutter ausprobiert.Da hatte meine Hündin bis zu 4 x Tagl. Kotabsatz und sie war auch nicht begeistert von Trockenfutter.Ich füttere jetzt ein sehr gutes Nassfutter.Es enthält auch keine Bindemittel laut Telefonat mit dem Hersteller.Due müssen nämlich nicht auf den Dosen deklariert werden.Das Futter entspricht den Bargempfehlungen.80 Prozent Fleisch und 20 Prozent Gemüse z.B. Karotte und Kartoffel.Einmal in der Woche bekommt sie Lachs in der Dose mit Gemüse,ansonsten Wild und Lamm.Alles junge Tiere.Huhn und Rind gibt's gar nicht mehr.Seitdem ist der Stuhl normal und kei weicher Kot mehr.
 
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Ulli
21. Sep. 18:34
Das sagte mir die Tierärztin auch. Aber aufgrund des Alters von 10 Wochen wollten wir noch warten
Das ist viel zu krass.Oft erledigt sich das mit dem Kot nach dem ersten Lebensjahr.
 
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Julia
21. Sep. 18:50
Ich fütter auch Wolfsblut. Kot ist gut. Hin und wieder ma zB nen Lammschulterknochen empfehle ich. Aber noch nicht jetzt wegen den Zähnen. Die könnten Schaden nehmen bei so nem jungen Hund. Roh natürlich füttern und immer unter Aufsicht.
 
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Daniela
21. Sep. 18:54
Ich habe damals einfach das Futter umgestellt. Huhn war unser Problem. .der Weg dorthin war lang
 
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Alexandra
21. Sep. 19:29
Ja, das stinkt schon eklig- so fischig und man riecht das garantiert, besonders wenn der Tierarzt das vor deiner Nase ausdrückt. Und wenn es beim Tierarzt nach dem Ausdrücken gar nicht gerochen hat, behaupte ich jetzt mal, dass sie dann auch nicht voll waren und das überhaupt nicht nötig war. Das würde dann meinen Verdacht bestätigen, dass ihr gar kein Problem mit den Analdrüsen habt.🤷‍♀️ Natürlich bin ich auch kein Arzt und kenne auch deinen Hund nicht, aber das klingt für mich schon komisch. Jeder, der das kennt wird bestätigen, wie sagen wir mal intensiv das riecht. Es gibt wohl tatsächlich Tierärzte die meinen, das ohne Grund routinemäßig machen zu müssen. Das ist mir auch schon passiert. 🤢 Da kann man dann noch zusätzlich etwas abrechnen.🙈 Das alleinige Schlittenfahren kann durchaus auch einige andere Ursachen haben. Das müssen nicht unbedingt die Analdrüsen sein. Die würden meistens auch Schmerzen verursachen, wenn die entzündet sind. Gerade wenn dein Hund sein Futter nicht gut verträgt ( ein Zeichen dafür kann der zu weiche Kot sein), könnte z.B. eine Allergie/ Unverträglichkeit die Ursache sein. Als Folge dessen kann z.B. auch das Schlittenfahren auftreten, weil es halt immer mal juckt. Mein verstorbener Mailo war auch Allergiker und wir hatten das mit dem richtigen Futter meistens gut im Griff. Trotzdem ist er, besonders nach dem Stuhlgang, zeitlebens immer mal Schlitten gefahren. Ich habe das damals auch abklären lassen und es gab keine andere Ursache. Er hatte auch keine Würmer, denn die können ebenfalls ursächlich für das Schlittenfahren sein. Und ein Giardienbefall kann beispielsweise schuld am immer wieder zu weichen Kotabsatz sein. Es gibt da viele Möglichkeiten, die ursächlich sein könnten. Waren denn die Analdrüsen schon entzündet, schmerzhaft oder geschwollen? Wie gesagt, dieser Geruch zeigt eigentlich, dass sich die Drüsen selbstständig entleeren. Und genau dieser Geruch ist auch der eigentliche Sinn dieser Drüsen. Der Hund markiert damit sein Revier. Ohne Geruch wäre das ja nicht möglich. Ach und wenn der Hund tatsächlich eine Entzündung der Analdrüsen hat, reicht da auch nicht das alleinige Ausdrücken. Das muss dann gespült und meist auch mit Antibiotika und Schmerzmittel behandelt werden.
Also,die Tierärztin meinte heute, sie wären voll gewesen. Es könnte sein, dass die Drüsen falsch stehen. Dennoch können wir es mit Flohsamenschalen versuchen. Danke dir. Mir kommt das komisch vor
 
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Alexandra
21. Sep. 19:31
Nach wieviel Tagen regelmäßiger Einnahme von nicht eingeweichten Flohsamenschalen würdest du die von dir beschriebenen Auswirkungen erwarten?
Das weiß ich nicht. Ich kenne mich ja nicht aus. Aber ich müsste ja eigentlich Veränderungen im Kot merken. Ich kann ja nicht mehr tun als Menschen zu fragen, inkl Tierärztin, die damit Erfahrungen haben.
 
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Alexandra
21. Sep. 19:38
Hallo Alexandra, Ich hab den Tip mit dem Flohsamenschalen auch vom Tierarzt bekommen, und man muss vorsichtig anfangen, ich sollte bei meinem knapp 10kg schweren hund mit 1 Teelöffel anfangen, den ich auch in in das Futter untergemischt habe, aber auch etwas Wasser noch mit drunter gerührt, sowie natürlich wasser zur freien verfügung gestellt. Sie bekommt ihre halbfeuchten Pellets noch mit Dosenfutter gemischt. So wie Sebbi und Rainer es auch geschrieben hat, kann es wirklich schnell umschlagen ins andere Gegenteil, nämlich zur Verstopfung. Es sind gute Ballaststoffe aber eben mit Vorsicht. Meine Hündin hatte als Jungspund auch extrem mit der Analdrüse zu tun, da die Darmflora noch nicht aufgebaut war und dadurch der Kot zu weich ist, warum sich deshalb die Analdrüsen nicht richtig entleert haben. Ich hab mit dem Tierarzt alles abgesprochen und wir haben 2 kuren [es war dann ein längerer Zeitraum ich meine 2-3 monate) mit einem kombipräparat aus Pro und Präbiotika , sowie mit den Flohsamenschale unterstützt bis die Darmlora sich langsam erholte und der Kot dann auch sich normalisierte. Manche gutgemeinten Ratschläge würde ich nicht einfach versuchen. Wir haben bei unseren Hunden auch mal Probleme mit einem quer sitzenden Markknochen im Oberkiefer gehabt oder auch mit Putenhälsen gehabt, muss nicht sein, aber solche Probleme sind nicht schön beim Hund zu sehen. Zu deiner Frage die du noch gestellt hattest:  Präbiotika stellen dem Darmmikrobiom Nährstoffe zur Verfügung und können so das Wachstum der guten Darmbakterien unterstützen. Häufig werden Präbiotika aus Pflanzen wie Möhren, Chicoréewurzeln oder Artischocken verarbeitet. Auch Topinambur, Äpfel oder Rübenschnitzel. Das findet man auch oft schon im Futter. Und probiotika sind lebende oder lebensfähige Mikroorganismen die der Darmflora helfen wieder ins Gleichgewicht zu kommen. Auch gibt es Heilmoor und viele andere Möglichkeiten, aber der beste Weg ist über den Tierarzt.
Hallo Birgit, die Tierärztin meinte heute, ich könne es mit Flohsamenschalen probieren. Ich versuche das mal. Ich soll auch einen Teelöffel quellen lassen. Ich nehme aber lieber etwas weniger für den Anfang. Als Welpe war das kein Problem. Das fängt auf einmal erst an. Aber ich werde auch nach etwas zum Aufbau der Darmfora suchen. Danke
 
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Alexandra
21. Sep. 19:41
Hello.... Das Problem hatte meine vor kurzem auch .....ich hatte sie gerade mal paar tage ,da fing sie beim Stuhlgang lassen an zu schreien . Ab zum Tierarzt und da machte man ihr die auf und sie bekam für die Schmerzen Tabletten mit.... Gefüttert wird sie auch mit Wolfsblut! Was ich oft mache ,ich koche im wasserbad ihr hähnchen ab und mischen es mit reis oder auch trockenfutter und Schuss lauwarmes wasser unter .... Schuss Leinsamenöl hilft auch aber da echt nur halben Teelöffel mit unters futter mischen ..... Da die Analdrüsen vor dem darm liegen schmerzt es halt ,wenn harte Kacke da raus kommt ... Meine hatte sich sogar draußen auf Stein den Po geschruppt wie als hätte sie Würmer .... Schmerzt ja auch .... Seitdem haben wir ruhe ....aber der Doc meinte auch ,dass die sich immer wiedwr füllen .....🫣 Meine ist auch 1,5 Jahre erst
Oh,ok. So ähnlich sagte meine Tierärztin das heute auch. Also das das passieren kann. Die Armen Hunde. Das tut einem selbst auch leid. Schmerzen scheint Abby nicht zu haben. Oder zeigt es nicht. Knabbert sich aber am Poloch. .. Ich probiere das mal aus. Danke.