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Debora
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Anzahl der Antworten 65
zuletzt 8. Juni

Wenn kein Trainer helfen kann

Hallo zusammen. Ich habe meine Hündin schon als Welpen bekommen. Wir haben sie aus einer Hinterhof-Züchtung übernommen, da die Welpen nicht vermittelt werden konnten. Sie ist ein X-Herder und Deutscher Schäferhund Mischling. Sie hat, bis sie zu uns kam, noch nichts anderes kennen gelernt als das Zimmer, in dem sie zur Welt gekommen ist. Von Tag eins an war sie extrem reaktiv. Mir war klar, was diese Rasse mit sich bringt und habe mir gleich Trainer und Verein gesucht. Beide wussten nach einem knappen Jahr nicht mehr weiter. Kein Zugang um an der Reaktivität zu arbeiten. Jetzt stehe ich mit meiner 2,5 Jahre alten Hündin und nach 2 weiteren Trainer noch genauso da wie am ersten Tag. Keiner weiß, wie man an diesen Hund ran kommt. Ich hab alles probiert. Klar, sie ist noch jung. Alle sagen immer „einfach dran bleiben“. Aber woran soll ich denn dran bleiben , wenn keine Trainingsmethode bei ihr funktioniert? Sie wird immer nur reaktiver. Knurrt und schnapp bei jedem, geht immer nach vorne und ist Dauer gestresst. Ich weiß nicht mehr weiter. Ich liebe sie absolut aber so wie es steht würde ich sie sofort abgeben, wenn jemand mit Expertise sie haben wollte. Ich bin nämlich am Ende meines Lateins - und die Trainer auch. Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht? Ich bin für jeden Rat und jeden Tipp Dankbar.
 
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Katja
7. Juni 14:15
Und was ich einfach so toll finde: sie vermeidet nicht, sondern versucht dem Hund wirklich Stück für Stück in festgefahrenen Situationen alternative Wege an die Hand zu geben.
Sieht dann halt in dem Falle wirklich sehr sehr krass aus:

https://www.facebook.com/share/v/1D4oKQZ4Lq/?mibextid=WC7FNe

Falls Du kein FB hast, sag Bescheid, dann versuch ich’s runterzuladen…
 
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Lisa-Eileen
7. Juni 14:30
Das mit der Katrin Scholz kann ich unterstreichen. Habe zwar selbst keine praktische Erfahrung mit ihr und mein Kleiner ist ‚nur bedingt‘ reaktiv, aber von dem was ich gelesen, gehört und gesehen habe: Top. Und ich meine sie hat ein Camping Gelände. Also könntest du da ‚Trainings-Urlaub‘ machen.
Ja, deswegen schlug ich sie vor.
Sie hat dort auch Ferienhäuser extra für Hunde mit eingezäuntem Auslauf usw.
 
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Debora
7. Juni 15:22
Ist sie denn gesundheitlich durch gescheckt worden? Was ist mit Schmerzen , Allergie oder Schilddrüse? Ich kenne auch so einen Hund, der die gleiche Thematik hatte. Meine Freundin war bei einer TÄ, die spezialisiert ist auf Verhalten. Der wurde komplett durchgescheckt und hat ein Medikament bekommen, damit man erstmal ein Fuss in die Tür bekommt. Würde da mal drüber nachdenken. Hunde, die in der Welpenzeit nichts kennen lernen durften haben es schwerer als Andere.da braucht es Ruhe und Geduld. Und dran bleiben. Viel Schauen lassen, auf die Individualdustanz achten. Ich denke, du solltest viel Management betreiben. Und bei uns hat es auch erst die 5. Trainerin gebracht. Alsi beib dran mir der Trainersuche.
Außer der Schilddrüse ist alles abgeklärt. Den Tipp habe ich jetzt schon zum zweiten Mal bekommen und gehe das als Nächstes an.
 
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Debora
7. Juni 15:23
Mich würds nicht stören, ist ja gutes Training für die anderen Hunde.😅 Aber Hainburg ist warscheinlich auch zu weit weg, sonst könntest du in unsere Trainingsgruppe kommen.
Leider ja. Solche Leute wie euch brauche ich hier…
 
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Debora
7. Juni 15:24
Das mit der Katrin Scholz kann ich unterstreichen. Habe zwar selbst keine praktische Erfahrung mit ihr und mein Kleiner ist ‚nur bedingt‘ reaktiv, aber von dem was ich gelesen, gehört und gesehen habe: Top. Und ich meine sie hat ein Camping Gelände. Also könntest du da ‚Trainings-Urlaub‘ machen.
Schaue ich mir auf jeden Fall an. Danke für den Tipp !
 
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Debora
7. Juni 15:25
Und was ich einfach so toll finde: sie vermeidet nicht, sondern versucht dem Hund wirklich Stück für Stück in festgefahrenen Situationen alternative Wege an die Hand zu geben. Sieht dann halt in dem Falle wirklich sehr sehr krass aus: https://www.facebook.com/share/v/1D4oKQZ4Lq/?mibextid=WC7FNe Falls Du kein FB hast, sag Bescheid, dann versuch ich’s runterzuladen…
Hab ich. Vielen Dank für die Mühe ☺️
 
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Lo
7. Juni 16:28
Ich kann dir Anett von Schnauzencamp empfehlen. Ist zwar etwas weiter weg, aber man kann auch mit Wohnmobil anreisen (Trainingsurlaub 😊). Hundepension mit Erziehungscamp bieten sie (Anett + Birgit) auch an.

https://www.schnauzencamp.de/

Anett ist Hundetrainerin und Birgit Tierärztin.
 
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Sonja
7. Juni 16:35
Ja das ist definitiv eine Option für mich. Bei so etwas müsste ich mir nur sicher sein, dass der Trainer dann nicht wie die anderen die Flinte ins Korn wirft.
100% gibts nie😉...aber ich denke das ihr einenTrainerIn braucht der nicht die Rasse/Rassemix sieht ,wie der ;...".keine Zeit...weil die Rassen so ist.".. Trainer den du erwähntest. Sondern das individuum. Auch wen ihre Eltern Schäferhunde/SHMixe waren, können "Mixtaneile" von Rassen durchkommen die von zig generationen davor drin waren....🤗 Meiner ist z.B. gilt "offiziell" als Wolfhund, aber mehere seiner eigenschaften/charakterzüge entsprechen absolut nicht den "Wolfhunde-Rassebeschreibungen"...🤪😉..."Der hat wohl seine Rassebeschreibung nicht gelesen.." höre ich öfters🤣...Daher würde ich an deiner Stelle wenn einen neuen Trainer suchst den Hund einfach als "unbekannter Mix" beschreiben...und auch selbst versuchen die beteiligten Rassen "zu vergessen"....Es ist nun mal so das mit der Bezeichnung "Schäferhund-mix" oft falsche Vorstelllung/Erwartung einhergeht. Mal ganz erhrlich, wenn man "Schäferhund" hört hat man doch meist unbewusst das Bild vom gehorsamen, (leicht trainierbaren) Hund vor Augen. Oftmals unbewusst. Viele Trainer haben dann auch eine "klare vorstellung" der Methode....und wenn die dann halt bei "diesem SH-Mix" nicht klappt sind sie am ende ihrer Weisheit und geben auf.... Ich kann mich noch gut erinnern als ich für Rionnag eine Hundeschule für Welpen/Junghund suchte....mit meheren Kontakt aufgenommen, aber als ich seine Rasse "Northern Inuit Dog" erwähnte war erstmal "das grosse Fragezeichen bei TrainerIn zu erkennen" als ich dann sagte er ist ein "Wolfhund" hies es dann bei den meisten; nein machen wir nicht, nehmen wir nicht, Wolfhunde sind zu unberechenbar, Wolfhunde sind nicht trainierbar...etc... ich hatte dann das Glück eine Hundeschule zu finden wo eine Trainerin damals selbst zwei Wolfhunde hatte...😉.....also mein "Unberrechenbarer/Untrainierbarer Wolfhund" wird 8 (ist nach wie vor unkastriert), hat den Hundeführerschein (hier freiwillig) , und auch die klassische BHP bestanden, des weiteren ist er fertig ausgebildeter (Staffelreife) Mantrailer ..🤪🤣. Das lustige/interessante war aber: vor einigen jahren hatte ich einen Workshop bei einem " bekannten -Trainer" gewonnen....damals reagierte Rionnag z.B. bereits sehr gut auf "Klicker" etc......das Gesicht/Reaktion von diesem Trainer werde ich wohl nie vergessen 🤪...keine ahnung wie ich es beschreiben soll.🤗...hmm unglaube, erstauntheit, verlegenheit....🤔 und denn der "obligatorische Spruch/bemerkung; .... Aber das ist doch ein Wolfhund , hast du gesagt.... der hat bestimmt keinen Wolfanteil mehr.... Als ich dann sagte das er durchaus ( gem. speziellen Test) noch Wolfanteil hat...kam nur ein ; ....unmöglich,absolute ausnahme zurück....Tja ich weis aber das Rionnag nicht der einzige Wolfhund "seiner Art ist".....Also auch "unmögliches ist Möglich" man muss nur den Weg dazu finden und der ist oft steinig und voller Hindernisse, manchmal muss man klettern oder auf allen vieren kriechen,....aber sofern Aufgabe keine Option ist wird man das Ziel auch erreichen und zwar ohne Gewalt/Druck/Zwang etc..
 
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Kathrin
7. Juni 16:44
Nervensystem Arbeit. Ruhe, Ruhe, Ruhe & weniger von allem.
 
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Andreas
7. Juni 18:33
Du hast eine wunderschöne Hündin. Bei meinem Schäfimix vom Schäfer war es damals nötig.. alle Vereinsaktivitäten abzubrechen und nur noch mein Ding zu machen.. Heute habe ich einen häufig bewunderten Schäfimix..

Du musst Dich gut und sicher fühlen.. alles andere kommt für mich danach.. Wenn eine Ortsgruppe oder Einzeltrainer, dann nur solche, die sich richtig gut um Dich kümmern 😘
Deine Hündin ist einzig Deine Verantwortung und nur Du weisst, was sie braucht..

Bitte entschuldige meine Worte.. ich habe den Eindruck, dass es Dir nicht gut geht und das macht mich auf Deine Trainer wütend..

Vor gut 25 Jahren durfte ich mich einmal um einen Dobermann kümmern, der eingeschläfert werden sollte... er war ein wundervoller Hund und ich kann Deinen Worten nur beipflichten.. Meine Emotionen von damals übertrage ich etwas auf Deine heutige Situation. Sorry, falls ich daneben liege..