Mein Hund (7 Monate) beißt bei Überreizung auch gerne mal in die Leine. Das möchten wir natürlich nicht, deshalb versuche ich mittlerweile, möglichst früh zu erkennen, wenn er hochfährt, und ihn dann mit einem Spielzeug umzulenken. Seitdem geht er kaum noch an die Leine. Wenn ich merke, dass er aufdreht, hole ich direkt ein Spielzeug raus, das er dann kurz schüttelt – danach ist er meistens wieder deutlich ruhiger.
Ähnlich war es bei uns auch zu Hause. Anfangs war er abends wie ein kleines Kind, das absolut nicht schlafen gehen wollte 😅 Er wurde richtig aufgedreht, wollte meinen Mann von der Couch verdrängen und hat ihm teilweise in die Flanken gezwickt. Wenn wir ihn dann von der Couch runtergenommen haben, hat er zum Teil angefangen, seinen eigenen Schwanz zu jagen.
Auch da haben wir versucht, ihn nicht zu schimpfen oder körperlich zu begrenzen, sondern ihn mit einem Spielzeug umzulenken. Zusätzlich haben wir dann angefangen, ein „Stopp“ bzw. ruhiges Aushalten zu trainieren. Dabei haben wir ganz klein angefangen und die Dauer des Wartens langsam immer weiter gesteigert.
Bei uns hat dieses frühzeitige Erkennen und Umlenken bisher wirklich am besten funktioniert. Gerade wenn er überreizt ist, bringt Ärger oder strenge Ansprache bei ihm eher noch mehr Aufregung rein.