Home / Forum / Erziehung & Training / Welpe beisst nach Ausflügen an unterschiedliche Orte

Verfasser
Maik
Einleitungs-Beitrag
Anzahl der Antworten 85
zuletzt 21. Aug.

Welpe beisst nach Ausflügen an unterschiedliche Orte

Hallo alle, in der letzten Zeit waren wir mit unserem Zwerpudel Welpen oft unterwegs und in verschiedenen Unterkünften. Dort hat er gut gelernt, sich auch mal hinzulegen. Ob im Restaurant oder auf dem Zimmer selbst. Nur wenn er wieder nach Hause kommt, dann fängt er sehr sehr oft an uns zu beißen und dreht halb am Rad. Ist das normal, weil er vielleicht in der gewohnten Umgebung ist und zusätzlich (16. Woche) gerade am zahnen ist? Oder wie ist eure Einschätzung und Erfahrung ?
 
Beitrag-Verfasser
Liane
18. Aug. 15:23
Wenn ihr unterwegs seit, gibt es bestimmt Regeln und Grenzen die ihr in Fremder Umgebung konsequent einhaltet. Zu Hause seit ihr lockerer, das verwirrt den Hund. Dann macht ihr zusätzlich sehr viel mit dem Hund. Weniger ist oft mehr. Ansonsten ist das meiste schon geschrieben.
 
Beitrag-Verfasser-Bild
Janina
18. Aug. 15:58
Ich würde einen Husky(Mix?) nicht bei einem Zwergpudelthread vergleichen... Wird nicht passen. Wenn du einstecken kannst, dass du härte brauchtest um die Energie auszuhalten, mach einen eigenen thread. Ich kenne auch Problem Huskys, die mächtig überdreht und sicher kaum alltagstauglich aus der Zucht kamen. Die arbeiten(zugsport) dann fantastisch. Solange muss man das aushalten, bzw genug Hunde haben, die ihm die Ansage hundegerecht vermitteln können.
Mal darüber nachgedacht das es nichts mit der Rasse zu tun hat es gibt sehr viele Hunde die so ein Verhalten zeigen und bei manchen klappt schon ein aua zu rufen ihm was anderes anzubieten bei manchen aber nicht wenn die Menschen sich auf der Couch verstecken müssen damit sie nicht gebissen werden dann ist das ein ernst zunehmendes Problem,den Hund runter kommen zu lassen ohne ihn in eine box sperren zu müssen halte ich für besser also warum sollten die Leute das nicht ausprobieren können mit dem türgitter der Hund leidet nicht und kann sich in den anderen Räumen bewegen bis er zur Ruhe gekommen ist .
 
Beitrag-Verfasser-Bild
R
18. Aug. 19:22
Mal darüber nachgedacht das es nichts mit der Rasse zu tun hat es gibt sehr viele Hunde die so ein Verhalten zeigen und bei manchen klappt schon ein aua zu rufen ihm was anderes anzubieten bei manchen aber nicht wenn die Menschen sich auf der Couch verstecken müssen damit sie nicht gebissen werden dann ist das ein ernst zunehmendes Problem,den Hund runter kommen zu lassen ohne ihn in eine box sperren zu müssen halte ich für besser also warum sollten die Leute das nicht ausprobieren können mit dem türgitter der Hund leidet nicht und kann sich in den anderen Räumen bewegen bis er zur Ruhe gekommen ist .
Wenn du meinst. Bist ja mit 10monatigen an jeder überforderung mit Dominanztraining gefördert worden. Vlt erstmal das Ende der Pubertät abwarten, ob das alles bringt was es soll?! .. ich weiß, dass du ein energiebündel hast, aber so sind eben nicht alle Hunde.
 
Beitrag-Verfasser-Bild
Janina
18. Aug. 19:34
Wenn du meinst. Bist ja mit 10monatigen an jeder überforderung mit Dominanztraining gefördert worden. Vlt erstmal das Ende der Pubertät abwarten, ob das alles bringt was es soll?! .. ich weiß, dass du ein energiebündel hast, aber so sind eben nicht alle Hunde.
Wegen so welchen Ratschlägen wie deine legt sich das Problem nicht wenn man es nicht unterbindet dann hält der Hund es für richtig und es ist Unsinn das es nach der Pubertät aufhört von alleine,wir haben einen hundetrainer und der hat uns genau das gesagt was wir jetzt gemacht haben und seitdem ist alles besser für uns und auch für den Hund.
 
Beitrag-Verfasser
Josie
18. Aug. 19:45
Wegen so welchen Ratschlägen wie deine legt sich das Problem nicht wenn man es nicht unterbindet dann hält der Hund es für richtig und es ist Unsinn das es nach der Pubertät aufhört von alleine,wir haben einen hundetrainer und der hat uns genau das gesagt was wir jetzt gemacht haben und seitdem ist alles besser für uns und auch für den Hund.
Liebe Janina, ich sehe das genauso und vielleicht muss man auch nicht jede Spitze von selbsternannten Hundeexperten ernst nehmen 😉 Ist ja hier immer noch ein Forum um sich auszutauschen und gegenseitig mit den eigenen Erfahrungen zu unterstützen 👍
 
Beitrag-Verfasser-Bild
Janina
18. Aug. 19:52
Liebe Janina, ich sehe das genauso und vielleicht muss man auch nicht jede Spitze von selbsternannten Hundeexperten ernst nehmen 😉 Ist ja hier immer noch ein Forum um sich auszutauschen und gegenseitig mit den eigenen Erfahrungen zu unterstützen 👍
Ja das ist es ich habe dem der gefragt hatte eine Antwort gegeben und tips zumal ein türgitter für Kinder nichts schlimmes ist ,da geht es um die Trennung vom Raum ohne eine Tür die zu ist der Hund bekommt alles mit und kann alles sehen aber halt nicht mehr hin zum beißen laufen ,daran finde ich nichts schlimmes und auch nichts verwerfliches andere sagen eben Box und zu machen das finde ich persönlich schlimmer.was mich aber am meisten ärgert ist wenn man eine Antwort auf eine Frage gibt warum muss man dann bei anderen sich rechtfertigen?jeder kann ja wohl sein ratschlag geben und muss dafür nicht dumm angemacht werden und es wird ja ein Trainer voll in Frage gestellt vileicht wäre das auch was für die Familie der kann die Situation vor Ort sehen und einschätzen
 
Beitrag-Verfasser-Bild
Doreen
18. Aug. 19:58
Jeder kann nur seine Erfahrungen weiter geben. Jeder Mensch und jedes Tier hat seine eigene "Persönlichkeit".

Ein sensibles, unsicheres Tier wird nicht wie gewünscht reagieren, wenn du gestresst und laut bist. So einem Hund brauchst du nicht mit Dominanz begegnen. Es sei denn dir ist egal, ob dein Hund dir vertraut.

Pudel sind klever und lernen schnell, wenn man konsequent ist.
 
Beitrag-Verfasser
Josie
18. Aug. 20:06
Ja das ist es ich habe dem der gefragt hatte eine Antwort gegeben und tips zumal ein türgitter für Kinder nichts schlimmes ist ,da geht es um die Trennung vom Raum ohne eine Tür die zu ist der Hund bekommt alles mit und kann alles sehen aber halt nicht mehr hin zum beißen laufen ,daran finde ich nichts schlimmes und auch nichts verwerfliches andere sagen eben Box und zu machen das finde ich persönlich schlimmer.was mich aber am meisten ärgert ist wenn man eine Antwort auf eine Frage gibt warum muss man dann bei anderen sich rechtfertigen?jeder kann ja wohl sein ratschlag geben und muss dafür nicht dumm angemacht werden und es wird ja ein Trainer voll in Frage gestellt vileicht wäre das auch was für die Familie der kann die Situation vor Ort sehen und einschätzen
Also ich nutze die Box für Bosse auch, weil er das sehr gut annimmt und die ihn sofort runterbringt, weil die halt sein Safe Space ist (deshalb würde ich das gar nicht so pauschal verteufeln) - aber jeder Hund ist anders und ich bin auch immer für offenen Austausch und Tips die ich probieren kann! Und gebe natürlich nach eigener Erfahrung auch selbst gerne welche weiter. Ich bin auch fein damit, wenn die Meinungen dabei auseinander gehen und reflektiere dann auch gern - aber auf angreifende Kommentare würde ich da gar nicht so reagieren 🤔
 
Beitrag-Verfasser-Bild
Kirsten
18. Aug. 20:32
Welpenhalter sind ja erstmal in der Position den kleinen Drop in ihre Welt einzuführen. Sie zeigen ihm ihre Umwelt und bereiten ihn auf ihr Leben vor.

Die Hunde sind nicht einfach nur dabei, sie stellen sich laufend auf ihr neues Leben ein, müssen neue Umgebungen verstehen und durch eigene Erfahrungen, Verhalten und Emotionen ihrer Bezugspersonen lernen wie ihr neues Umfeld funktioniert. Das ist eine enorme Anpassungsleistung.

Schaut euch mal Menschen an, die irgendwo neu reinkommen. Sie verhalten sich auch ganz anders, als solche die mit dem Umfeld tief vertraut sind. Im eigenen Zuhause legt man nochmal anderes Verhalten an den Tag.

Ist man irgendwo neu, orientiert man sich erstmal und passt sich an. Das ist aus Entwicklungssicht gar nicht mal so unwichtig, um zu überleben.
Neues zu erleben ist spannend und neue Reize sind wichtig für die Entwicklung. Genau so wichtig ist es aber auch nicht durchgehend in Spannung und Erwartung zu leben, sondern dem Körper in Ruhe und Stabilität die Möglichkeit zu geben, zu verarbeiten und zu regenerieren. Routine zu erleben, um zur Ruhe kommen zu können. Runterfahren, sowohl geistig, als auch körperlich.

Wird der Hund im Übermaß mit Neuem konfrontiert, lernt der Körper, dass es wichtig ist auf Zack zu bleiben. Die Hormone geben es ihm vor. Schöner wäre doch, wenn der Hundekörper langfristig über stabile, sich wiederholende Prozesse lernt, wann eine Aktivierung nicht mehr notwendig ist :)

Wie man sich selbst bezeichnet ist wohl erstmal egal, das sehe ich auch so ☺️
Einen anderen Charakter bekommt es für mich erst dann, wenn die Bezeichnung sowohl als Erklärungsmodell als auch als Lösungsansatz dienen soll. Dosenöffner ist erstmal ein neutraler Begriff.
Rudelführer oder Futterautomat implizieren bereits weitere Theorien, die sich dann auch im Kontext wiederfinden.
Wenn ich anfange Verhalten vermehrt danach zu beurteilen, ob es dazu dient am Chefsessel zu sägen, übersehe ich vielleicht an anderer Stelle Einflüsse und Motivationen, die mir weiterhelfen könnten.

Die Vorschläge von Sonja finde ich richtig klasse!
 
Beitrag-Verfasser
Josie
18. Aug. 21:28
Welpenhalter sind ja erstmal in der Position den kleinen Drop in ihre Welt einzuführen. Sie zeigen ihm ihre Umwelt und bereiten ihn auf ihr Leben vor. Die Hunde sind nicht einfach nur dabei, sie stellen sich laufend auf ihr neues Leben ein, müssen neue Umgebungen verstehen und durch eigene Erfahrungen, Verhalten und Emotionen ihrer Bezugspersonen lernen wie ihr neues Umfeld funktioniert. Das ist eine enorme Anpassungsleistung. Schaut euch mal Menschen an, die irgendwo neu reinkommen. Sie verhalten sich auch ganz anders, als solche die mit dem Umfeld tief vertraut sind. Im eigenen Zuhause legt man nochmal anderes Verhalten an den Tag. Ist man irgendwo neu, orientiert man sich erstmal und passt sich an. Das ist aus Entwicklungssicht gar nicht mal so unwichtig, um zu überleben. Neues zu erleben ist spannend und neue Reize sind wichtig für die Entwicklung. Genau so wichtig ist es aber auch nicht durchgehend in Spannung und Erwartung zu leben, sondern dem Körper in Ruhe und Stabilität die Möglichkeit zu geben, zu verarbeiten und zu regenerieren. Routine zu erleben, um zur Ruhe kommen zu können. Runterfahren, sowohl geistig, als auch körperlich. Wird der Hund im Übermaß mit Neuem konfrontiert, lernt der Körper, dass es wichtig ist auf Zack zu bleiben. Die Hormone geben es ihm vor. Schöner wäre doch, wenn der Hundekörper langfristig über stabile, sich wiederholende Prozesse lernt, wann eine Aktivierung nicht mehr notwendig ist :) Wie man sich selbst bezeichnet ist wohl erstmal egal, das sehe ich auch so ☺️ Einen anderen Charakter bekommt es für mich erst dann, wenn die Bezeichnung sowohl als Erklärungsmodell als auch als Lösungsansatz dienen soll. Dosenöffner ist erstmal ein neutraler Begriff. Rudelführer oder Futterautomat implizieren bereits weitere Theorien, die sich dann auch im Kontext wiederfinden. Wenn ich anfange Verhalten vermehrt danach zu beurteilen, ob es dazu dient am Chefsessel zu sägen, übersehe ich vielleicht an anderer Stelle Einflüsse und Motivationen, die mir weiterhelfen könnten. Die Vorschläge von Sonja finde ich richtig klasse!
Danke für den schönen Kommentar!