Ich weiß nicht ob es schon kam, habe gerade keine Zeit alles durchzulesen:
Bei meinen beiden letzten Welpen hat es sich bewährt, den sanften Griff von hinten um die Brust zu machen, wenn die mega drüber waren. Also nicht einfach frustriert packen, sondern eher umschließend, aber liebevoll bestimmt. Ergänzend haben wir auch gerne etwas hin gehalten oder gegeben, wo reingebissen werden durfte. Daraus aber kein Spiel gemacht, nur gehalten oder überlassen, um diese Energie abzubauen. Das hat dazu geführt, dass einerseits der Impuls befriedigt wurde, anderseits aber kein hochdrehen mehr stattgefunden hat. Und es gab kein "falsch".
Edit: ich bin übrigens auch bei überfordert/überreizt. Um das Verhalten zu reduzieren würde ich also auch den Alltag anpassen. Da das Verhalten in meinen Augen aber momentan eher ein Ventil ist, halte ich nichts davon, das einfach nur führermäßig zu deckeln. Natürlich darf der Hund nicht in den Menschen beißen und ihn jagen oder sonst wie attackieren. Deswegen die "Anleitung" zum körperlichen Stillstand und das zeigen der Alternative (Beißwurst etc., irgendwo muss der Impuls ja hin). Dabei so entspannt und verständnisvoll wie möglich bleiben. Ruhe überträgt sich. Unruhe entsprechend leider auch.
Was macht ihr eigentlich aus Hundesicht schönes mit ihm? In verschiedenen Unterkünften sein und dort artig sein zu müssen ist für ihn ja nicht die Erfüllung.
Ach ja: "sozial toben", rangeln oder gar kämpfen würde ich mit einem Welpen auch tunlichst vermeiden. Das sieht im Fernsehen immer so lustig aus, aber in der Realität führt das zu mehr Konflikten und Missverständnissen, als es irgendwem etwas nutzen würde.
Also wir machen viele Konzentrationsspiele , Schnüffelteppich und Denkspiele mit Futter, Training mit einigen seiner Mahlzeiten, wir versuchen ab und an mit Spielzeug mit ihm zu spielen , wir gehen mit ihm spazieren und lassen ihn ausgiebig schnüffeln (so 15 min ca) . Hast du da noch mehr Anreize ?