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Verfasser
Maik
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Anzahl der Antworten 85
zuletzt 21. Aug.

Welpe beisst nach Ausflügen an unterschiedliche Orte

Hallo alle, in der letzten Zeit waren wir mit unserem Zwerpudel Welpen oft unterwegs und in verschiedenen Unterkünften. Dort hat er gut gelernt, sich auch mal hinzulegen. Ob im Restaurant oder auf dem Zimmer selbst. Nur wenn er wieder nach Hause kommt, dann fängt er sehr sehr oft an uns zu beißen und dreht halb am Rad. Ist das normal, weil er vielleicht in der gewohnten Umgebung ist und zusätzlich (16. Woche) gerade am zahnen ist? Oder wie ist eure Einschätzung und Erfahrung ?
 
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Tina
18. Aug. 01:00
Ja bei dem Husky mix war es tatsächlich so das er einfach nie gelernt hat das ein Nein auch ein Nein ist und der mensch das Sagen hat er hat den ganzen Tag immer wieder atakiert erst nachdem wir ihn in der Erziehung beigebracht haben das der Mensch also eigentlich das so genannte Rudelführer was ja da Anders ist als. Beim Wolf bestimmt wo es lang geht wie weit er gehen darf hat es funktioniert war ein harter Weg aber er ist jetzt super auch der Kontakt zu anderen Hunden im Rudel hat ihm sehr geholfen. Ich meine das auch nicht böse aber meisten ist es so das der Hund der böse ist der alles falsch macht dann heißt es ach der ist ja noch so klein ein Baby das hört schon auf wenn er älter wird und wenn nicht dann landen die Hunde im Tierheim später wir vom Tierschutz erleben das Tag täglich obwohl meistens der Mensch versagt hat sei es weil er keine Lust hatte daran zu arbeiten oder aus welchen Gründen auch sonst und das ist einfach traurig
Magst Du das mal genauer erklären: "meistens ist es so das der Hund der böse ist der alles falsch macht".
Einen Hund als vorwiegend böse darzustellen und ihm eine Intention zu zu schreiben, dass er mit Absicht alles falsch macht? Oder verstehe ich Dich falsch?
Gerade für den Threadsteller und Ersthundebesitzer fände ich hier ergänzende Erläuterungen wichtig.
 
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Maik
18. Aug. 05:32
Hallo, also mein Hund (mittlerweile 8 Monate) zeigt dieses Beißen dann wenn er überreizt oder überfordert oder frustriert ist. Ich würde versuchen die Ausflüge kürzer zu halten oder seltener und schauen ob sich dadurch auch das Verhalten ändert. Vielleicht ist es einfach viel für 16 Wochen. Bei den akuten Beissituationen hat bei uns am besten eine Auszeit im Welpen Auslauf geholfen, als er noch jünger war. Mittlerweile können wir es durch rechtzeitiges erkennen und umlenken (er hat jetzt einen Ball an dem er den Stress abbaut) meistens gut Händeln. Strenge Ansprache, Ärger oder der Versuch ihn körperlich eibzugrenzen war bei uns Kontra Produktiv und hat die Situation und das Verhalten verschärft.
Hallo alle und danke für die Antworten! Also wir haben auch einen Welpenauslauf, in dem sein Bettchen im Wohnzimmer steht. Sollen wir den dann einfach mal zu machen, auch wenn er am Gitter kaut und jault ? Wir haben immer Angst, dass er dann den Auslauf mit etwas negativem verbindet.

@Janina: Er hat gestern bspw. über den Vormittag bis ca. 15 Uhr insgesamt 5h geschlafen (die Nacht nicht mitgezählt) und trotzdem hat er gebissen. Wir retten uns dann immer auf die Couch, wo er nicht dran kommt und meistens legt er sich dann irgendwo hin (nach etwas jaulen) oder sucht sich eine andere Beschäftigung.
 
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Aga
18. Aug. 05:36
Hallo alle und danke für die Antworten! Also wir haben auch einen Welpenauslauf, in dem sein Bettchen im Wohnzimmer steht. Sollen wir den dann einfach mal zu machen, auch wenn er am Gitter kaut und jault ? Wir haben immer Angst, dass er dann den Auslauf mit etwas negativem verbindet. @Janina: Er hat gestern bspw. über den Vormittag bis ca. 15 Uhr insgesamt 5h geschlafen (die Nacht nicht mitgezählt) und trotzdem hat er gebissen. Wir retten uns dann immer auf die Couch, wo er nicht dran kommt und meistens legt er sich dann irgendwo hin (nach etwas jaulen) oder sucht sich eine andere Beschäftigung.
Da werden vielleicht nicht alle zustimmen aber ich bin nicht dafür den Hund dann in Box oder Auslauf wegzusperren. Vor ihm weglaufen oder verstecken erst gar nicht, das klappt irgendwann eh nicht mehr. Ich mache so eine Situation schon mit meinem Hund aus, dass er dann versteht das es nicht geht.
 
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Sputnik
18. Aug. 05:41
Hallo,ich hab das auch genauso erlebt ,ich denke fast das es zu viele neue eindrücken waren und sie deshalb in der gewohnten Umgebung auswirken ich hab meine kleine dann auf dem Arm genommen oder mich mit ihr hingelegt das sie zur Ruhe kommt und das hat dann mit der Zeit gut geklappt.
 
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Karin
18. Aug. 05:49
Bei meinem Lucky hat es geholfen ein lautes Aua zu rufen. Allerdings ist das eine Lernphase, es dauert etwas.😊🙂🐶
 
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R
18. Aug. 06:09
Jeder Hund ist anders manchmal sind es auch die Dinge an die Mann nicht denkt die das Problem hervorgerufen haben natürlich ist ein festes Zuhause wichtig aber wichtiger ist die Bezugsperson der Rudelführer und ich glaube ehr das er den unterschied nicht kennt und sieht ein Hund ist ein Leittier er braucht auch schon im Jungen Alter klare Grenzen und muss wissen wer das sagen hat und wer der Rudelführer ist manchmal sieht Mann das selber nicht deshalb wollte ich wissen wann und wie genau das Problem auftritt weil nur weil er Welpe ist heißt es nicht das er alles darf und machen kann wie er möchte
Ein Schrei um Aufmerksamkeit ist also dominant herabzudrehen ?! ...weil ein überfordertes Lebewesen, dass die hälfte seines bisherigen lebens noch nicht Mal sehen konnte, nun neben laufen und Körperbeherrschung in der Berliner City Begleithund in Restaurant und Hotel sein soll ?sorry aber die meisten Rassen würden deine Ansage gerade im adulten alter zurecht herausfordern, einfach weil es Lebewesen sind ,die sich mitteilen. Das hat einfach null Akzeptanz deinerseits.ergo unfair! Er soll hören, du übergehst den Hund und sagst nun was von Dominanz. Schließ von deinen Hund nicht auf andere. Dieser Welpe kann sich kaum kontrollieren und alles was raus kommt, hälst du für gewollt böse ?! ...das ist so falsch!
 
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Kiki
18. Aug. 07:04
Hallo alle und danke für die Antworten! Also wir haben auch einen Welpenauslauf, in dem sein Bettchen im Wohnzimmer steht. Sollen wir den dann einfach mal zu machen, auch wenn er am Gitter kaut und jault ? Wir haben immer Angst, dass er dann den Auslauf mit etwas negativem verbindet. @Janina: Er hat gestern bspw. über den Vormittag bis ca. 15 Uhr insgesamt 5h geschlafen (die Nacht nicht mitgezählt) und trotzdem hat er gebissen. Wir retten uns dann immer auf die Couch, wo er nicht dran kommt und meistens legt er sich dann irgendwo hin (nach etwas jaulen) oder sucht sich eine andere Beschäftigung.
Vielleicht war da mein Text etwas kurz. Wir haben den Auslauf positiv aufgebaut zum Beispiel in dem er dort drin sein fressen oder leckere kausachen bekommen hat. Und das minutenweise geübt u.a um später so auch das Alleinsein trainieren zu können ohne dass er durch die Kabel etc im Wohnzimmer in Gefahr kommt. Auf keinen Fall würde ich anfangen den Welpen im überforderten Zustand einfach einzusperren!
Reduziert doch erstmal die Ausflüge. Und zwar wirklich deutlich. Ein Welpe braucht 18-20h Schlaf am Tag! Wenn man dann noch essen und raus gehen zum pipi machen abzieht bleibt garnicht so viel für andere Aktivitäten.
Und ihr könntet anfangen ein Ritual zum nach Hause kommen einzubauen das positiv besetzt ist. Zum Beispiel dass er dann auf seiner Decke oder wo auch immer etwas leckeres bekommt. Lecken beruhigt, Leckmatten oder Kongs wären geeignet. Einfach dass er weiß okay wenn ich nach Hause komme passiert dies und das ich gehe auf meine Decke. Dann hat er einen klaren Rahmen. Genauso könnte das Ritual auch sein dass er sich zu euch aufs Sofa legen darf.
Was mag denn euer Welpe? Wobei kommt er zur Ruhe? Ist streicheln etwas das ihn beruhigt oder eher aufputscht?
Ich würde den Fokus viel mehr auf Ruhe zu Hause setzen. Die Welt entdecken bei den kleinen Gassi Runden ist schon aufregend genug.
Und dann würde ich mir eine gute Hundeschule suchen und dort besprechen welche Anregungen in welcher Dosis eurem Welpen gut tun. Klar braucht er auch neue Reize zur Sozialisierung. Ich kann von mir berichten dass ich mir da zu viel Druck gemacht habt und dadurch Qjell eher überfordert habe. Ich musste erstmal lernen zu erkennen was alles schon ein neuer Reiz ist für den kleinen und wann es zu viel wird. Aus Menschen Sicht ist so vieles „normal“ an Situationen was für den Hund völlig unlogisch und beeindruckend ist.

Zu der Situation gestern wäre es spannend zu wissen was denn vor dem Beißen passiert ist? Habt ihr etwas unternommen? Getobt?
Abgesehen von der Überforderungshypothese probiert so ein Welpe natürlich auch seine Zähne aus. Da braucht es Feedback z.B. durch Aua sagen und eine entsprechende Konsequenz wie Spiel abbrechen, damit er nach und nach lernt was zu doll ist.
Das hat bei uns jedoch in ganz anderen Situationen stattgefunden als das von mir beschrieben Beißen aus Überforderung. In der Überforderung kommt dieses Feedback bei meinem Hund überhaupt nicht mehr an, er ist dann so überreizt dass er sich nicht kontrollieren kann oder es nicht aufnimmt. In Spiel Situationen oder im normalen Alltag dagegen hat er das Beißen z.B. beim Spiel durchaus auch gezeigt und konnte dann auf das Feedback reagieren und sich zurücknehmen.
 
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Maik
18. Aug. 08:33
Vielleicht war da mein Text etwas kurz. Wir haben den Auslauf positiv aufgebaut zum Beispiel in dem er dort drin sein fressen oder leckere kausachen bekommen hat. Und das minutenweise geübt u.a um später so auch das Alleinsein trainieren zu können ohne dass er durch die Kabel etc im Wohnzimmer in Gefahr kommt. Auf keinen Fall würde ich anfangen den Welpen im überforderten Zustand einfach einzusperren! Reduziert doch erstmal die Ausflüge. Und zwar wirklich deutlich. Ein Welpe braucht 18-20h Schlaf am Tag! Wenn man dann noch essen und raus gehen zum pipi machen abzieht bleibt garnicht so viel für andere Aktivitäten. Und ihr könntet anfangen ein Ritual zum nach Hause kommen einzubauen das positiv besetzt ist. Zum Beispiel dass er dann auf seiner Decke oder wo auch immer etwas leckeres bekommt. Lecken beruhigt, Leckmatten oder Kongs wären geeignet. Einfach dass er weiß okay wenn ich nach Hause komme passiert dies und das ich gehe auf meine Decke. Dann hat er einen klaren Rahmen. Genauso könnte das Ritual auch sein dass er sich zu euch aufs Sofa legen darf. Was mag denn euer Welpe? Wobei kommt er zur Ruhe? Ist streicheln etwas das ihn beruhigt oder eher aufputscht? Ich würde den Fokus viel mehr auf Ruhe zu Hause setzen. Die Welt entdecken bei den kleinen Gassi Runden ist schon aufregend genug. Und dann würde ich mir eine gute Hundeschule suchen und dort besprechen welche Anregungen in welcher Dosis eurem Welpen gut tun. Klar braucht er auch neue Reize zur Sozialisierung. Ich kann von mir berichten dass ich mir da zu viel Druck gemacht habt und dadurch Qjell eher überfordert habe. Ich musste erstmal lernen zu erkennen was alles schon ein neuer Reiz ist für den kleinen und wann es zu viel wird. Aus Menschen Sicht ist so vieles „normal“ an Situationen was für den Hund völlig unlogisch und beeindruckend ist. Zu der Situation gestern wäre es spannend zu wissen was denn vor dem Beißen passiert ist? Habt ihr etwas unternommen? Getobt? Abgesehen von der Überforderungshypothese probiert so ein Welpe natürlich auch seine Zähne aus. Da braucht es Feedback z.B. durch Aua sagen und eine entsprechende Konsequenz wie Spiel abbrechen, damit er nach und nach lernt was zu doll ist. Das hat bei uns jedoch in ganz anderen Situationen stattgefunden als das von mir beschrieben Beißen aus Überforderung. In der Überforderung kommt dieses Feedback bei meinem Hund überhaupt nicht mehr an, er ist dann so überreizt dass er sich nicht kontrollieren kann oder es nicht aufnimmt. In Spiel Situationen oder im normalen Alltag dagegen hat er das Beißen z.B. beim Spiel durchaus auch gezeigt und konnte dann auf das Feedback reagieren und sich zurücknehmen.
Also zur Ruhe kommt er meist, wenn er dann ignoriert wird nach dem beißen. Denn nichts anderes hilft, als auf das Sofa zu flüchten, wo er nicht mehr dran kommt. Oder eben wenn er völlig erschöpft ist. Dann möchte er auch aufs Sofa und schläft. Ansonsten klettert er lieber darauf rum. Streicheln mag er sehr gern, aber wenn er überreizt ist, beißt er dann irgendwann auch. Man kann gar nicht sagen, wann genau er damit anfängt. es scheint kein spezielles Event zu sein. Manchmal direkt nach dem Aufwachen , manchmal nach dem kurzen Gassi gehen, manchmal nach dem toben. Ich kann auch in keiner Phase mit ihm sozial toben und bisschen kämpfen, weil er quasi IMMER beißt bei so etwas. Wir haben immer das Gefühl, dass er sich super Doll langweilt zu Hause. Manchmal sitzt er da und schaut uns scheinbar traurig an und legt sich irgendwann einfach hin und ruht. Da kommt natürlich die Frage "Ist sein zu Hause und seine Besitzer langweilig für ihn? Möchte er gar nicht hier sein?" Aber wenn er mal ruhig ist, ist er so süß, Nähe suchend und kuschelig 🥰
 
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Sonja
18. Aug. 08:55
Ich weiß nicht ob es schon kam, habe gerade keine Zeit alles durchzulesen:
Bei meinen beiden letzten Welpen hat es sich bewährt, den sanften Griff von hinten um die Brust zu machen, wenn die mega drüber waren. Also nicht einfach frustriert packen, sondern eher umschließend, aber liebevoll bestimmt. Ergänzend haben wir auch gerne etwas hin gehalten oder gegeben, wo reingebissen werden durfte. Daraus aber kein Spiel gemacht, nur gehalten oder überlassen, um diese Energie abzubauen. Das hat dazu geführt, dass einerseits der Impuls befriedigt wurde, anderseits aber kein hochdrehen mehr stattgefunden hat. Und es gab kein "falsch".

Edit: ich bin übrigens auch bei überfordert/überreizt. Um das Verhalten zu reduzieren würde ich also auch den Alltag anpassen. Da das Verhalten in meinen Augen aber momentan eher ein Ventil ist, halte ich nichts davon, das einfach nur führermäßig zu deckeln. Natürlich darf der Hund nicht in den Menschen beißen und ihn jagen oder sonst wie attackieren. Deswegen die "Anleitung" zum körperlichen Stillstand und das zeigen der Alternative (Beißwurst etc., irgendwo muss der Impuls ja hin). Dabei so entspannt und verständnisvoll wie möglich bleiben. Ruhe überträgt sich. Unruhe entsprechend leider auch.

Was macht ihr eigentlich aus Hundesicht schönes mit ihm? In verschiedenen Unterkünften sein und dort artig sein zu müssen ist für ihn ja nicht die Erfüllung.

Ach ja: "sozial toben", rangeln oder gar kämpfen würde ich mit einem Welpen auch tunlichst vermeiden. Das sieht im Fernsehen immer so lustig aus, aber in der Realität führt das zu mehr Konflikten und Missverständnissen, als es irgendwem etwas nutzen würde.
 
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Susanne
18. Aug. 09:29
Das ist deine Meinung ich habe einen Husky mix der ist jetzt 9 Monate und hat das selbe gemacht Monate lang hat er einen angegriffen und da kann Mann nicht sagen ach das ist ein Welpe er hat es nachher sogar beim spaziere aus dem nichts gemacht,wir haben sofort angefangen mit ihm zu trainieren wer das sagen hat und erst dann hat er aufgehört also ist das mit dem Rudelführer bestimmt kein Unsinn dieser Hund wäre sonst im Tierheim geladen und da nicht mehr raus gekommen
Was und wie habt Ihr trainiert?