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Nana
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Anzahl der Antworten 59
zuletzt 5. Mai

Leinenführung mit 11 Monaten

Ich bin ein wenig verzweifelt mit meiner Hündin (11 Monate) wegen der Leinenführung. Wir gehen seit 6 Monaten in die Hundeschule wo das sort auch geübt und gezeigt wird, aber bei diesem Hund bringt einfach alles nichts. Mit alles meine ich: Richtungswechsel, Blockieren, Stehenbleiben, Blickkontakt mit Leckerlis. Diese Hündin fährt einfach komplett ihren Film draußen. Auch wenn sie schnüffelt, dauert das auch immer extrem lange. Wenn ich sie nicht rufen würde (und selbst da reagiert sie erst nach 4x rufen) würde sie an einer Stelle 15 Minuten schnüffeln. Beim schnüffeln zieht sie dann auch extrem. Ich bin so verzweifelt mittlerweile. Ist das normal, dass man in sem Alter noch arg den eigenen Film fährt draußen. Ich finde das so schade, weil sie grundsätzlich irrsinnig schnell lernt und ich ich nur paar Mal Sachen zeigen muss, vis sie es versteht, aber Gehen an der lockeren Leine versteht sie einfach überhaupt nicht. Geschirr Halsband und beides auch schon versucht. Was mach ich falsch???
 
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Alexandra
3. Mai 16:27
Und wenn man das länger macht, wird das Erregungslevel kleiner? Mein Hund wird dann nicht unglücklich wenn ich mit ihm immer die gleiche Strecke gehe?
Er muss das erst in Reizarmer Umgebung verinnerlichen, damit er später auch in Leberwurstumgebung mit dir gehen kann.
 
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Sebbi
3. Mai 16:51
Hat sie ein Lieblingsspielzeug Dann klemm dir das unter den Arm 😊
🧐

So hab ich das „Fuß mit Aufmerksamkeit/Fokus“ (Blick zu mir) trainiert. Das Ziel dabei ist, dass der Hund in Höhe meiner Längsachse nah an meiner Linken läuft und sich voll auf mich konzentriert.

Was hat das aber mit Leinenführigkeit zu tun? Damit wäre ich doch total drüber. Ich muss es ja nicht noch schwieriger gestalten, als es eh schon ist.

Leinenführigkeit ist doch schon erreicht, wenn er einfach in meiner Nähe bei lockerer Leine läuft und auf mich achtet.


…Dachte ich zumindest.🤔
 
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Tina
4. Mai 12:39
🧐 So hab ich das „Fuß mit Aufmerksamkeit/Fokus“ (Blick zu mir) trainiert. Das Ziel dabei ist, dass der Hund in Höhe meiner Längsachse nah an meiner Linken läuft und sich voll auf mich konzentriert. Was hat das aber mit Leinenführigkeit zu tun? Damit wäre ich doch total drüber. Ich muss es ja nicht noch schwieriger gestalten, als es eh schon ist. Leinenführigkeit ist doch schon erreicht, wenn er einfach in meiner Nähe bei lockerer Leine läuft und auf mich achtet. …Dachte ich zumindest.🤔
Ja hast du recht aber so läuft so ein leinen zerrer ja erstmal überhaupt bei mir
War nur mal so eine idee
🤣🤣bei so einem Hund 🤣
Muss ich ja überhaupt erstmal zeigen dass ich da bin
Die laufen nicht an lockerer leine und gugen nicht das du da bist was nicht heisst das sie nicht wüssten das es so ist
Hier hat es,sich auch wie kaugummi gezogen
Jetzt klappt es
Was waere denn deine idee wenn wie bei ihr so gar nichts klappt
 
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Tina
4. Mai 12:40
Er muss das erst in Reizarmer Umgebung verinnerlichen, damit er später auch in Leberwurstumgebung mit dir gehen kann.
Was ist denn leberwurstumgebung 🤣🤣
 
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Ilijana V.
4. Mai 15:18
Davon kann ich wirklich ein Lied singen. Ich habe das immer so gemacht, dass ich mit dem Hund einen Schritt nach vorne gegangen bin und dann sofort „geblockt“ habe. Erst wenn er mich angeschaut hat, sind wir weitergegangen. Und das Ganze dann immer wieder – Schritt für Schritt.

Es kam durchaus vor, dass wir für 50 Meter eine halbe Stunde gebraucht haben. Wichtig ist dabei, nicht zu lange zu trainieren, aber konsequent zu bleiben und immer ruhig mit dem Hund zu sprechen.

Was ich zusätzlich eingebaut habe, damit er nicht ständig von links nach rechts läuft: Wenn er zieht oder unruhig wird, bleibe ich stehen. Sobald er sich umdreht, gebe ich einen leichten, vorsichtigen Impuls an der Leine und führe ihn hinter mir auf die gewünschte Seite. Ob links oder rechts, entscheidest du – je nachdem, wo du ihn führen möchtest.
Wir haben im Garten angefangen, dann erst auf der Straße.
Ruhe und Geduld ist gefragt, das musste ich zuerst lernen
 
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Tina
4. Mai 15:24
Davon kann ich wirklich ein Lied singen. Ich habe das immer so gemacht, dass ich mit dem Hund einen Schritt nach vorne gegangen bin und dann sofort „geblockt“ habe. Erst wenn er mich angeschaut hat, sind wir weitergegangen. Und das Ganze dann immer wieder – Schritt für Schritt. Es kam durchaus vor, dass wir für 50 Meter eine halbe Stunde gebraucht haben. Wichtig ist dabei, nicht zu lange zu trainieren, aber konsequent zu bleiben und immer ruhig mit dem Hund zu sprechen. Was ich zusätzlich eingebaut habe, damit er nicht ständig von links nach rechts läuft: Wenn er zieht oder unruhig wird, bleibe ich stehen. Sobald er sich umdreht, gebe ich einen leichten, vorsichtigen Impuls an der Leine und führe ihn hinter mir auf die gewünschte Seite. Ob links oder rechts, entscheidest du – je nachdem, wo du ihn führen möchtest. Wir haben im Garten angefangen, dann erst auf der Straße. Ruhe und Geduld ist gefragt, das musste ich zuerst lernen
Ist das nicht widerasprüchlich wenn man übt und sag ich mal nur eine gewisse zeit weils dann zuviel ist und der hund danach aber ja doch wieder laufen darf wie er will ?
Ich glaube auch das ist ja natürlich alles spannender 🤣
 
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Ilijana V.
4. Mai 15:37
Ist das nicht widerasprüchlich wenn man übt und sag ich mal nur eine gewisse zeit weils dann zuviel ist und der hund danach aber ja doch wieder laufen darf wie er will ? Ich glaube auch das ist ja natürlich alles spannender 🤣
Vielleicht habe ich mich da etwas unklar ausgedrückt: Ich meinte nicht, dass der Hund einfach laufen kann, wie er möchte.
Zusätzlich habe ich es so gehandhabt, dass er sich während der normalen Spaziergänge zwar bewegen darf, aber trotzdem eine Orientierung an mir behält. Wenn er also neben mir läuft und nach vorne drängt, gebe ich einen kleinen, sanften Impuls an der Leine, um ihn wieder an die gewünschte Position zu erinnern.
was ist deiner Meinung nach widerspüchlich?
 
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Tina
4. Mai 15:47
Vielleicht habe ich mich da etwas unklar ausgedrückt: Ich meinte nicht, dass der Hund einfach laufen kann, wie er möchte. Zusätzlich habe ich es so gehandhabt, dass er sich während der normalen Spaziergänge zwar bewegen darf, aber trotzdem eine Orientierung an mir behält. Wenn er also neben mir läuft und nach vorne drängt, gebe ich einen kleinen, sanften Impuls an der Leine, um ihn wieder an die gewünschte Position zu erinnern. was ist deiner Meinung nach widerspüchlich?
Nein ich hatte es glaube ich falsch verstanden
Er kann es ja so noch nicht oder nur für gewisse zeit
Aber ich müsste es ja den gesamten Spaziergsng so machen
Sonst waere das ja
Mal so mal so
So meinte ich das
Es dauert halt
Muss mal Geduld haben
 
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Dogorama-Mitglied
4. Mai 18:40
Die Frage ist, wieso ist es schlimm wenn sie extrem lange schnüffelt? Hunde erkunden ihre Umwelt mit der Nase. Schnüffeln macht müde. Nie fertig schnüffeln können kann auch zu ständig hohen Erregungslagen führen. Wir lassen unsere 2 Hunde immer fertig schnüffeln. Unsere Nase ist viel schlechter als die der Hunde, dieser Teil der Welt bleibt uns völlig verborgen - wieso denken wir, dass wir da entscheiden können wann eine Stelle gründlich untersucht wurde?

Ich kann nur Ulli Reichmanns Buch "Perfekt Unerzogen" empfehlen.
 
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Tina
4. Mai 19:33
Die Frage ist, wieso ist es schlimm wenn sie extrem lange schnüffelt? Hunde erkunden ihre Umwelt mit der Nase. Schnüffeln macht müde. Nie fertig schnüffeln können kann auch zu ständig hohen Erregungslagen führen. Wir lassen unsere 2 Hunde immer fertig schnüffeln. Unsere Nase ist viel schlechter als die der Hunde, dieser Teil der Welt bleibt uns völlig verborgen - wieso denken wir, dass wir da entscheiden können wann eine Stelle gründlich untersucht wurde? Ich kann nur Ulli Reichmanns Buch "Perfekt Unerzogen" empfehlen.
Es,gibt menschen die erlauben schnüffeln gar nicht ,geschnüffelt wird nur wenns,erlaubt wird und die Hunde hören perfekt
Der Hund wird ja auch gaga wenn die Nase nur am boden hängt ,10 minuten riechen ersetzt 1 stunde laufen was passiert wenn der Hund 1 stunde nur schnüffelt
Mal als Beispiel ??