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Paul
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zuletzt 26. Sep.

Hund & Baby in der Anfangszeit

Hallo zusammen!

Wie habt ihr das Thema Hund und Einzug des Babys in den Anfangswochen speziell bzgl. Kontakt gehandhabt? Grundprinzipien wie niemals unbeaufsichtigt zusammen, direkten Kontakt immer steuern und keine plötzlichen Veränderungen für den Hund sind klar.

Ein Trainer vertritt hier einen recht strikten Ansatz und rät z. B. davon ab, dem Hund vorher etwas mit Babygeruch zum Schnuppern zu geben (Prinzip Jagdhund → Witterung → Beute). Auch beim direkten Kontakt orientiert er sich am natürlichen Verhalten von Wölfen. Also: Mutter verteidigt ihren Nachwuchs gegenüber anderen Rudelmitgliedern, entsprechend soll auch der Hund verstehen: „Am Baby hast du nichts zu suchen und Abstand zu halten.“ Bei diesem Punkt bin ich etwas unsicher. Mein Gedanke wäre eher, ruhigen und kontrollierten Kontakt zuzulassen: schauen, ggf. kurz schnuppern, aber natürlich kein unkontrolliertes Annähern oder Ablecken. Aber eben auch kein übermäßig abwehrendes Auftreten gegenüber dem Hund. Er soll lernen, dass der Alltag für ihn auch mit Baby normal verläuft und er entspannt bleiben kann.

Wie habt ihr das so gehandhabt? Habt ihr anfangs konsequent Abstand gehalten oder kontrollierten Kontakt zugelassen? Und wie hat sich das Zusammenleben bzw. die Beziehung zwischen Hund und Kind danach entwickelt? Was würdet ihr heute vielleicht anders machen?
 
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Annett
25. Sep. 15:36
Also keine Ahnung, ob es da jetzt wie bei so vielem neue Erkenntnisse gibt 🙈🙈, denn bei uns ist das schon sehr lange her. Mein erster Hund damals kannte Babys noch nicht. Ich habe meinem Mann schon aus dem Krankenhaus eine Windel mit dem kleinen Geschäft und eine Baumwollwindel, auf der mein Sohn gelegen hat, mitgegeben zum Schnüffeln. Als wir dann nach Hause gekommen sind, durfte Axel an an den Füßen und am Unterkörper schnüffeln. An Hände und Gesicht habe ich ihn nicht rangelassen. Das hat so prima funktioniert und wir hatten nie Probleme. So lange das Baby erst einmal nur liegt, lässt es ja den Hund in Ruhe. Natürlich habe ich die beiden nicht alleine gelassen. Wenn du dem Hund verbietest, am Kind zu riechen, wird er das garantiert immer wieder versuchen. Ist wie bei Kindern. Was ich nicht darf, ist gerade interessant. Wenn das Kind dann anfängt zu krabbeln, wird es anstrengender, aber dann kennen sich die beiden ja schon eine ganze Weile.
Also höre einfach auf dein Bauchgefühl. Das klingt schon alles gut. Wenn du natürlich merkst, dass der Hund sich doch nicht so verhält, wie du dir das vorstellst, würde ich auch durchgreifen.
Ich denke, dass ein generelles Verbot von Anfang an gerade die Eifersucht fördern würde. Wenn der Hund auch mal schnüffeln darf und nicht immer weggeschickt wird, verliert das auch seinen Reiz.
 
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J
25. Sep. 17:31
Also keine Ahnung, ob es da jetzt wie bei so vielem neue Erkenntnisse gibt 🙈🙈, denn bei uns ist das schon sehr lange her. Mein erster Hund damals kannte Babys noch nicht. Ich habe meinem Mann schon aus dem Krankenhaus eine Windel mit dem kleinen Geschäft und eine Baumwollwindel, auf der mein Sohn gelegen hat, mitgegeben zum Schnüffeln. Als wir dann nach Hause gekommen sind, durfte Axel an an den Füßen und am Unterkörper schnüffeln. An Hände und Gesicht habe ich ihn nicht rangelassen. Das hat so prima funktioniert und wir hatten nie Probleme. So lange das Baby erst einmal nur liegt, lässt es ja den Hund in Ruhe. Natürlich habe ich die beiden nicht alleine gelassen. Wenn du dem Hund verbietest, am Kind zu riechen, wird er das garantiert immer wieder versuchen. Ist wie bei Kindern. Was ich nicht darf, ist gerade interessant. Wenn das Kind dann anfängt zu krabbeln, wird es anstrengender, aber dann kennen sich die beiden ja schon eine ganze Weile. Also höre einfach auf dein Bauchgefühl. Das klingt schon alles gut. Wenn du natürlich merkst, dass der Hund sich doch nicht so verhält, wie du dir das vorstellst, würde ich auch durchgreifen. Ich denke, dass ein generelles Verbot von Anfang an gerade die Eifersucht fördern würde. Wenn der Hund auch mal schnüffeln darf und nicht immer weggeschickt wird, verliert das auch seinen Reiz.
Ich würde den Hund auch nicht komplett vom Kind fernhalten und schnüffeln verbieten, aber nach dem schnüffeln, kann es sein, dass man weiteren Kontakt sehr genau managen muss.

Eine volle Windel würde ich niemals mitgeben. Eher eine Mütze, Socken, etc.
Kot sorgt bei manchen Hunden eher zu ungünstigen Verknüpfungen und hat keinen Vorteil zu getragener Kleidung.
 
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Carola
25. Sep. 17:37
Ich würde den Hund auch nicht komplett vom Kind fernhalten und schnüffeln verbieten, aber nach dem schnüffeln, kann es sein, dass man weiteren Kontakt sehr genau managen muss. Eine volle Windel würde ich niemals mitgeben. Eher eine Mütze, Socken, etc. Kot sorgt bei manchen Hunden eher zu ungünstigen Verknüpfungen und hat keinen Vorteil zu getragener Kleidung.
Hunde lieben babykot🤢
 
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J
25. Sep. 21:35
Hunde lieben babykot🤢
Aber genau das will man doch nicht!
Besonders da Hund vor allem den Kot von Beutetieren fressen/Oder sich sein wälzen und damit ungünstige Verknüpfungen entstehen können…

Und einmal in den Genuss, könnten sie denken es lohnt sich den Mülleimer zu plündern 🤢
 
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Annett
25. Sep. 23:18
Ich würde den Hund auch nicht komplett vom Kind fernhalten und schnüffeln verbieten, aber nach dem schnüffeln, kann es sein, dass man weiteren Kontakt sehr genau managen muss. Eine volle Windel würde ich niemals mitgeben. Eher eine Mütze, Socken, etc. Kot sorgt bei manchen Hunden eher zu ungünstigen Verknüpfungen und hat keinen Vorteil zu getragener Kleidung.
Deshalb habe ich ja auch geschrieben, eine Windel mit „kleinem“ Geschäft und eine Baumwollwindel, wo das Kind nur darauf gelegen hat ( eben wegen des Geruchs), wenn du da mal richtig gelesen hättest.🤷‍♀️🙈 Und das habe ich vor 3 Jahren mit unserem Enkelkind genauso gemacht. Wer gibt denn dem Hund eine volle Windel mit Kot und noch Babysocken, die auch noch schnell verschluckt sind. 🙈🙈

Unabhängig davon ist es übrigens Quatsch, dass Hunde nur den Kot von Beutetieren fressen, wenn sie überhaupt welchen fressen. Auch z.B. der von anderen Hunden (oder gar der eigene) und Menschen ist für viele interessant.🤪 Hunde fressen Kot, weil sie den Geruch anziehend finden, aus Langeweile, wegen des Geschmacks, oder auch weil ihnen bestimmte Nährstoffe fehlen, aber nicht deshalb, weil er von einer Beute stammt. Und auch das Wälzen hat völlig andere Gründe. Sie finden den Geruch anziehend, wollen ihren eigenen überdecken und sich für andere Hunde attraktiv machen. Das hat ebenfalls nichts mit Beute zu tun. Das nur mal am Rande.
 
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Ute
26. Sep. 20:54
Deine Empfehlung nützt uns logischerweise nicht mehr, aber dennoch gut für andere Leser, die vielleicht vor seiner Entscheidung stehen. Wir selbst haben uns bewusst für diese Reihenfolge entschieden, um dem Hund in der Welpenphase die volle Aufmerksamkeit schenken zu können und uns da auf alle Basics konzentrieren zu können. Das besonders auch die Pubertät nochmal eigene Herausforderungen mit sich bringt ist uns bewusst. Aber gerade das sowas wie z.B. Alleinbleiben bereits gefestigt ist, wird auch eine Erleichterung sein, sobald das Baby da ist.
Na ja,man kann nicht alles im Leben planen. So ist halt das Leben. Ich hatte immer Hunde, ja und dann kam auch ein Kind.
Bei uns wurde das Kind im Maxi Cosi auf die Erde gesetzt, als wir heimkamen und die Familie wurde begrüßt, beschnuppert und sicherlich auch vorsichtig beleckt von zwei Hunden. Sie waren allerdings klein.
Danach war alles klar. Der kleine mittendrin und das eigentlich immer. Sie waren ein Herz und eine Seele.
Ich bin ehrlich, ich habe mir gar keinen Kopf gemacht, ich mache einfach.