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Claudia
Einleitungs-Beitrag
Anzahl der Antworten 25
zuletzt 7. Apr.

Futterverweigerung

Hallo ihr lieben, ich verzweifle hier langsam und ganz nebenbei werde ich arm dabei... Meine Hündin, Australien Shepherd, 1 Jahr, erste Läufigkeit grade hinter sich, verweigert Mal wieder ihr Futter 😒 Als Welpe gab es von der Züchterin Wolfsblut mit Ente und Royal Canin mit Huhn. Beides hat sie bei uns nicht angerührt... Wir haben dann Rinti Kennerfleisch Junior Rind als Nassfutter und Wilderness Rind mit Ziege gekauft, hat super funktioniert. Es wurde alles gefressen. Dann kam die Umstellung auf Adultfutter (auf Anraten der Tierärztin) mit 9 Monaten. Auch alles kein Problem. Aus dem nix wurde nicht mehr gefressen, also abwarten und hungern lassen (ein Hund verhungert vor vollem Napf nicht). Nach 2 Tagen war alles wieder gut, alles wurde verputzt. Aber seit dem ist fressen hier echt schwieriger geworden. Mal frisst sie gar nicht, Mal ein bisschen, Mal alles... Trockenfutter gar nicht, außer unterwegs beim Spaziergang, wobei da jetzt auch nur noch jeder 2 gefressen wird... Manchmal frisst sie es aus Schnüffelspielzeugen, Handtuchknoten, etc. Gestern Abend wieder gar nicht ihr Nassfutter... Es hat für ne Woche geholfen abends das Nassfutter zu erwärmen, jetzt wieder nicht 😤 Leckerlis bekommt sie nur bedingt und gezielt fürs Training. Und das sind auch so kleine, dass sie davon nicht satt wird. Habt ihr ne Idee oder nen Rat. Ich kann nicht ständig neue Futtersorten kaufen, die sie dann 2 Tage frisst und danach wieder verweigert.
 
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Michael
6. Apr. 15:42
Sie hat wahrscheinlich eine Futteralergie. Meine kleine hat auch eine Futter Unverträglichkeit. Probier es mal mit Pferd. Aber dann gleich alles Pferd geben, Leckerlis Futter. Pferd ist Fett arm und sehr gut verträglich. Meine kleine bekommt Pferdefleisch. Sie bekam zuerst Lammfleisch. Danach musste ich alles auf den eine Tag zum nächsten, gleich die Fütterung Umstellen. Hoffe sehr, dass ihr etwas findet.
Nur weil ein Hund mal nichts fressen will, muss das noch lange keine Unverträglichkeit sein.
Es KÖNNTE sein... Ja .... Es gibt aber auch viele andere Ursachen. zB. die Läufigkeit.
Außerdem KÖNNTE sie auch eine Unverträglichkeit bei Pferdefleisch haben.
 
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Claudia
6. Apr. 16:56
Ich danke euch allen für eure Antworten!

Ich werde ein gutes Auge auf ihr Gewicht haben und das mit dem Ende der Läufigkeit noch Mal abwarten.

Eine Unverträglichkeit schließe ich eher aus, aber lasse es nicht außer acht.

Anfang Mai ist eh Kontrolle beim TA und da werde ich es ansprechen, es sei denn es wird vorher schlimmer.

Schönen Abend euch allen
 
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W
6. Apr. 17:09
Ihr versucht schon dem Hund etwas zu bieten. Wo bei die Art und Weise wie angeboten wird eine große Rolle spielt. Ihr steht ja selbst unter Druck. Beobachter beim Fressen und Anspannung in der Luft wirken auch auf den Hund. Wenn er beim Fressen gelobt wird kommt nicht immer gut an. Es ist nicht einfach weil man nicht immer bewusst ausstrahlt. Manchmal ist weniger mehr. Wie es wirklich besser geht kann jemand sagen der euch Zuhause besucht. Es kann sein das wenn ihr locker werdet ihr nicht wisst wieso aber das Problem ist weg. Eine Fachfrau oder Mann vor Ort ist mein Rat.
 
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Horst
6. Apr. 17:35
Erste Frage, wieviel in Gramm Nassfutter verfüttert ihr am Tag und in wieviele Portionen aufgeteilt?
 
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Claudia
6. Apr. 17:48
Erste Frage, wieviel in Gramm Nassfutter verfüttert ihr am Tag und in wieviele Portionen aufgeteilt?
Sie bekommt 250 g in einer Mahlzeit am Morgen um 6:45 Uhr.

400 g Nassfutter am Abend um 18:15 Uhr.
 
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Claudia
6. Apr. 17:50
Ihr versucht schon dem Hund etwas zu bieten. Wo bei die Art und Weise wie angeboten wird eine große Rolle spielt. Ihr steht ja selbst unter Druck. Beobachter beim Fressen und Anspannung in der Luft wirken auch auf den Hund. Wenn er beim Fressen gelobt wird kommt nicht immer gut an. Es ist nicht einfach weil man nicht immer bewusst ausstrahlt. Manchmal ist weniger mehr. Wie es wirklich besser geht kann jemand sagen der euch Zuhause besucht. Es kann sein das wenn ihr locker werdet ihr nicht wisst wieso aber das Problem ist weg. Eine Fachfrau oder Mann vor Ort ist mein Rat.
Wir hatten unsere Trainerin tatsächlich schon hier. Sie sagte, es sei bei beiden Mahlzeiten alles in Ordnung. Von ihr kam der Tipp mit den Futterknoten und Schnüffelspielzeugen.
 
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Horst
6. Apr. 18:35
Wiegt der Hund schon 15kg? Dafür reicht ca 650 Nassfutter!
Muss man ausrechnen, grob steht es auf der Dose! Ich würde teilweise Vorschläge WP einbauen. Ein Hund braucht Routine! Ich würde die Gesamtfuttermenge auf drei gleiche Portionen aufteilen! Und zwar wenn ihr Frühstückt, Mittagessen und zum Abendbrot. Ihr stellt zuerst euer Essen auf den Tisch, geht dann wieder in die Küche und füllt den Hundenapf. Den stellt ihr dann dorthin, wo ihr euren füttert und zeigt dem Hund an, das er fressen kann! Nicht lachen, mit der Hand zum Napf zeigen und z.B. bitte sagen, oder Guten Appetit! Jetzt zum Futter. Sorte ist egal, sollte hochwertig sei, min. 60% reines Fleisch! Und nicht aufgefüllt mit tierische Nebenerzeugnisse! Das können auch Klauen und Hufe sein! Also Monoprotein, Huhn, Lamm, Rind z.B. ist Preisfrage. Nur ein Kohlehydrat: Reis, Kartoffel, Süßkartoffel. Kein Meis oder Getreide! Die nötigen Vitamine und Mineralstoffe werde bei allen fast richtig dazugemischt. Mehr braucht ein Hund nicht. Mit den ganzen Verkaufsschlagerzutaten irritierst du nur die Nase des Hundes! Und immer das selbe Futter. Nicht heute Huhn, morgen. Rind! Oder Wechsel Trockenfutter mit Nassfutter! Hunde vertragen das nicht gut. Ich kann ein Lied davon singen, denn meiner hat eine hohe Futtermittelunverträglichkeit. Er verträgt nur Huhn mit Reis. Alles andere endet mit starken Schmerzen und wochenlangen Durchfall!Ich füttere nur von Seitz Huhn mit Reis und von Rinti Huhn mit Möhren. In beiden ist außer den Grundzutaten nichts drin und mein Jagdhund verträgt es seit 5 Jahren! Sollte ihr Hund das Essen morgens z.B. stehen lassen, einfach abdecken und zu Mittag wieder freigeben. Der stirb nicht, wenn er mal aussetzt!
 
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W
6. Apr. 19:01
Wir hatten unsere Trainerin tatsächlich schon hier. Sie sagte, es sei bei beiden Mahlzeiten alles in Ordnung. Von ihr kam der Tipp mit den Futterknoten und Schnüffelspielzeugen.
Ich glaube das es einfacher geht. Ohne Anforderungen an den Hund. Dann ist da ja wieder eine Erwartungshaltung. Fressen weil er es möchte sollte sich durch Hunger ergeben. Der Hund muss begreifen das er einfach sein Futter fressen kann ohne Beeinflussung. Zeremonien die ihn frei machen alles in Ruhe. Und dann geduldig sein!
Der Napf wird dann nach einiger Zeit, wieder weggenommen. Am Anfang vielleicht nach 15 Min. Keine Leckerchen zwischendurch. Bei drei Mahlzeiten am Tag ist es kein Problem wenn der Napf mal nicht leer ist. Die Mahlzeiten sollten auch nicht zu groß ausfallen. Besser der Hund schaut nach mehr, als das etwas übrig bleibt. Bis es sich alles eingespielt hat und man vergessen hat wo das Problem war kann es etwas dauern. Kleine Erfolge machen auch gute Laune. Und die tut gut.
 
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Karin
6. Apr. 19:17
Hi, das kann durchaus mit der Läufigkeit zusammen hängen. Meine frühere Hündin hatte während dieser Zeit immer Probleme mit dem fressen. Solange sie nicht viel Gewicht verliert würde ich mir da keine Gedanken machen. Wovon ich dir abraten kann ist das Futter ständig auszuwechseln oder aufzutoppen. So schraubst du lediglich die Erwartungshandlung hoch und sie wird noch mäkeliger.
Was durchaus Sinn macht ist sie für das Futter
" arbeiten " zu lassen.
( Futtersuche, Tricks, apportieren, Spielchen....)
Oftmals ist es nur eine Phase und pendelt sich wieder ein. Alles gute 👋
 
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Michael
6. Apr. 19:54
Wiegt der Hund schon 15kg? Dafür reicht ca 650 Nassfutter! Muss man ausrechnen, grob steht es auf der Dose! Ich würde teilweise Vorschläge WP einbauen. Ein Hund braucht Routine! Ich würde die Gesamtfuttermenge auf drei gleiche Portionen aufteilen! Und zwar wenn ihr Frühstückt, Mittagessen und zum Abendbrot. Ihr stellt zuerst euer Essen auf den Tisch, geht dann wieder in die Küche und füllt den Hundenapf. Den stellt ihr dann dorthin, wo ihr euren füttert und zeigt dem Hund an, das er fressen kann! Nicht lachen, mit der Hand zum Napf zeigen und z.B. bitte sagen, oder Guten Appetit! Jetzt zum Futter. Sorte ist egal, sollte hochwertig sei, min. 60% reines Fleisch! Und nicht aufgefüllt mit tierische Nebenerzeugnisse! Das können auch Klauen und Hufe sein! Also Monoprotein, Huhn, Lamm, Rind z.B. ist Preisfrage. Nur ein Kohlehydrat: Reis, Kartoffel, Süßkartoffel. Kein Meis oder Getreide! Die nötigen Vitamine und Mineralstoffe werde bei allen fast richtig dazugemischt. Mehr braucht ein Hund nicht. Mit den ganzen Verkaufsschlagerzutaten irritierst du nur die Nase des Hundes! Und immer das selbe Futter. Nicht heute Huhn, morgen. Rind! Oder Wechsel Trockenfutter mit Nassfutter! Hunde vertragen das nicht gut. Ich kann ein Lied davon singen, denn meiner hat eine hohe Futtermittelunverträglichkeit. Er verträgt nur Huhn mit Reis. Alles andere endet mit starken Schmerzen und wochenlangen Durchfall!Ich füttere nur von Seitz Huhn mit Reis und von Rinti Huhn mit Möhren. In beiden ist außer den Grundzutaten nichts drin und mein Jagdhund verträgt es seit 5 Jahren! Sollte ihr Hund das Essen morgens z.B. stehen lassen, einfach abdecken und zu Mittag wieder freigeben. Der stirb nicht, wenn er mal aussetzt!
Das ist mal ne Wissenschaft 😂

Futter hinstellen und fertig. Der Hund wird fressen wenn er Hunger hat. Und wenn nicht dann nicht. Es ist nicht so kompliziert. Entschuldige, aber da muss ich schon ein bisschen schmunzeln, lieber Horst 😂