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Tanja
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Anzahl der Antworten 20
heute 13:53

Krallenschere /-zange

Ich brauche Beratung mit Praxiserfahrung. Unsere Nalani hat offenbar zweimal in der Schlange gestanden, als es um die Verteilung von Wolfskrallen ging, sie hat nämlich an jeder Hinterpfote gleich eine doppelte. Die ersten Jahre war das gar kein Problem, Nalani hat sich immer Recht gründlich pedikürt und die Krallen abgebissen, sobald sie länger wurden. Wenn sie eine übersehen hatte, habe ich sie ihr gezeigt und sie hat die Kralle bearbeitet. Nun ist Madame offenbar bequemer geworden und vernachlässigt ihre Krallen, so dass sie irgendwann in den Pfotenballen wachsen. Ich habe mir also eine Zange für dicke Menschennägel geschnappt und es selbst versucht. Klar, ganz langsam mit erstmal zeigen, schnuppern lassen, Kralle berühren etc. Alles kein Thema. Das Schneiden selbst war dann eher eine Herausforderung. Mit Ablenkung schaffe ich die weiße Kralle, die anderen drei sind allerdings schwarz und viel härter. Ich brauche bei denen also deutlich mehr Kraft und länger. Und das ist bei unserer Kleinen, die sich eh sehr ungern an die Pfoten fassen lassen will, ein Ding der Unmöglichkeit. Deshalb brauche ich eine scharfe Zange oder Schere, mit der ich fix arbeiten kann und die auch einfach durch schwarze Krallen kommt. Was habt ihr so? Ich suche definitiv eine Zange oder Schere, kein Schleifgerät. Ich bin mir sicher, dass das Geräusch und das lange Arbeiten an den Pfoten nichts ist, was ich hinbekomme.
 
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Heike
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19. Apr. 18:50
Ich hatte es auch mit einer Zange für Menschennägel probiert - funktioniert nicht wirklich 😕
Jetzt habe ich mir eine Krallenzange vom Fressnapf gekauft, die gibt es in verschiedenen Größen, für dünnere Krallen oder dickere Krallen. Die schneidet gut und es geht viel einfacher damit.
Ich schneide aber auch nur die Wolfskrallen, die anderen Krallen läuft Suki sich selbst ab. Etwas Gezappel ist es trotzdem noch, da Suki sich nicht gerne an den Pfoten herumfummeln lässt.
 
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Heike
19. Apr. 18:50
Ich hatte es auch mit einer Zange für Menschennägel probiert - funktioniert nicht wirklich 😕
Jetzt habe ich mir eine Krallenzange vom Fressnapf gekauft, die gibt es in verschiedenen Größen, für dünnere Krallen oder dickere Krallen. Die schneidet gut und es geht viel einfacher damit.
Ich schneide aber auch nur die Wolfskrallen, die anderen Krallen läuft Suki sich selbst ab. Etwas Gezappel ist es trotzdem noch, da Suki sich nicht gerne an den Pfoten herumfummeln lässt.
 
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Maya
19. Apr. 18:55
Ich habe mir auch eine Krallenzange gekauft. Bobby hat auch weiße und schwarze Krallen, die sehr hart sind. Ich kriege die nur mit der Zange geknipst.
 
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The In
19. Apr. 19:32
Ich bin bei Zangen vorsichtig geworden, weil ich zu viele Horrorstorys unserer Tierärztin gehört habe, in deren Fällen die Menschen einfach mal nach Gefühl und Augenmaß gehandelt haben 🫣
Ein Krallenschleifer lässt meiner sich auch nicht gefallen, aber weniger wegen des Geräuschs sondern wegen der Vibrationen. Bei uns kommt jetzt tatsächlich einfach nur ne Nagel-Feile und viel Zeit zum Einsatz. Erst wird gekuschelt, und dann in Ruhe der Bauch gekrault...und während wuffi wegdämmert wird ganz sanft die Pfote genommen, die Kralle festgehalten und sanft gefeilt. Kein Verletzungsrisiko und stressarm für den Hund 🐕
 
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Tim
19. Apr. 19:40
Ich hatte es auch mit einer Zange für Menschennägel probiert - funktioniert nicht wirklich 😕 Jetzt habe ich mir eine Krallenzange vom Fressnapf gekauft, die gibt es in verschiedenen Größen, für dünnere Krallen oder dickere Krallen. Die schneidet gut und es geht viel einfacher damit. Ich schneide aber auch nur die Wolfskrallen, die anderen Krallen läuft Suki sich selbst ab. Etwas Gezappel ist es trotzdem noch, da Suki sich nicht gerne an den Pfoten herumfummeln lässt.
So eine ähnliche haben wir auch. Bei Sam waren Krallen noch nie ein Problem, musste ich noch nie schneiden. Aber bei Emma, mit ihren dicken klobigen Dobermann-Krallen, sieht das anders aus. Nur Laufen scheint bei ihr leider nicht zu reichen. Sie bearbeitet die auch selbst, aber nur so mittelgut. So 1x im Monat schneide ich die dann. Soll man sowieso regelmäßig machen, da sonst "Das Leben" weiter in die Spitze wächst, angeblich.

Mit diesem "Begrenzer" dieser Zangen sollte man aber aufpassen. Das sind so 2cm. Das kann schon zu viel sein und man schneidet ins Leben. Abgesehen davon, dass das blutet wie Sau, haben Hunde danach sicherlich nicht mehr wirklich Bock sich die Krallen schneiden zu lassen.

Da Emma auch tiefschwarze Krallen hat, teste ich erst langsam an und drücke nicht gleich komplett durch. Zuckt sie dabei, setze ich sie Zange etwas weniger weit an und drück dann kurz und schmerzlos durch. Sind wir bisher gut mit gefahren.
 
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Katja
19. Apr. 19:59
Bei uns ist es die Resco Pro Series geworden:

https://www.ehaso.de/de/resco-pro-series-krallenzange-p1516/

Eigentlich läuft Polli ihre schwarzen Krallen auch alle so ab, bis auf die Daumenkralle: die wird zwar beknabbert, sieht aber ab und an mal ein bisschen merkwürdig aus. Also schneide ich die jetzt und damit hier geht’s prima!🤗
Immer ein bisschen und dann sollte sich ja das Leben auch sukzessive zurückziehen.
Wir machen auch dem Sofa immer mal wieder „Pfoten-Kraulen“, von daher ist anfassen kein Problem und Schneiden jetzt auch nicht.

Ein Freund gab mir den Tipp, dass rechtzeitig anzufangen: seine Hündin brauchte das zeitlebens nicht, erst im Alter. Da sah sie das dann aber absolut nicht ein, dass da jemand plötzlich an ihren Pfoten rumfummelt!
Also wird jetzt regelmäßig (alle 1-2 Wochen) ein bisschen gekürzt…
 
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Tina
19. Apr. 20:30
Ich mache das mit einfacher krallenschere auch bei schwarzen krallen
 
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Tina
19. Apr. 20:33
Ich mache das mit einfacher krallenschere auch bei schwarzen krallen
Ich kanns allerdings nur verkehrt herum der hund muss liegen und ich habe ca,1 jahr gebraucht bis das anstandslos funktioniert hat
Erst nur eine usw
Das ganze hiess dann
Kniepi kniepi und es gab unzählige lecker🤣🤣🤣für Herrn zappelphillip
Ist in den wolfskrallen überhaupt so weit vorne leben ??
 
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Tina
19. Apr. 20:35
Ich glaube manche lassen diese doppelte kralle auch operieren
Hinten haben das ja auch nur bestimmte Rassen
 
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Horst
19. Apr. 20:46
Ich benutze für alle Krallen einen Krallenschleifer. Entgegen einer Schere merkt man, wann man in der Nähe des Nervs kommt. Der Hund zieht dann den Fuß weg. Mit der Schere kann es schnell passieren, ins Leben zu schneiden. Insbesondere bei schwarzen Krallen. Mein Hund hat sich schnell an das Geräusch und die Vibrationen gewöhnt. Ich halte beim Schleifen die Kralle mit den Fingern fest, damit überträgt sich die Vibration nicht so stark.
 
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Tim
19. Apr. 21:43
Bei uns ist es die Resco Pro Series geworden: https://www.ehaso.de/de/resco-pro-series-krallenzange-p1516/ Eigentlich läuft Polli ihre schwarzen Krallen auch alle so ab, bis auf die Daumenkralle: die wird zwar beknabbert, sieht aber ab und an mal ein bisschen merkwürdig aus. Also schneide ich die jetzt und damit hier geht’s prima!🤗 Immer ein bisschen und dann sollte sich ja das Leben auch sukzessive zurückziehen. Wir machen auch dem Sofa immer mal wieder „Pfoten-Kraulen“, von daher ist anfassen kein Problem und Schneiden jetzt auch nicht. Ein Freund gab mir den Tipp, dass rechtzeitig anzufangen: seine Hündin brauchte das zeitlebens nicht, erst im Alter. Da sah sie das dann aber absolut nicht ein, dass da jemand plötzlich an ihren Pfoten rumfummelt! Also wird jetzt regelmäßig (alle 1-2 Wochen) ein bisschen gekürzt…
Die Zangen sind fast alle identisch und kosten ca. 3 Euro. Warum sollte man 31 Euro dafür zahlen? 😬