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Yvonne
Einleitungs-Beitrag
Anzahl der Antworten 37
zuletzt 8. Okt.

Unser bester Freund

Hallo,
Ich bin normalerweise kein Mensch, der Fremden gegenüber Emotionen zeigt, vorallem nicht, wenn ich mich dabei verletzlich zeige.
Aber in diesem Forum fühle ich mich sicher, da ihr meine Gedanken vielleicht nachvollziehen könnt ohne mich zu bewerten oder zu verurteilen.

Cooper war die pure Liebe auf vier Pfoten. Für Aussenstehende klingt das übertrieben aber für unsere kleine Welt, war er eine reine Seele.
Deshalb ist es unerträglich, dass er jetzt nicht mehr da ist.

Cooper bekam bei der Gassirunde Schmerzen. Beim Notarzt angekommen, war sein Bauch schon voller Blut.
Die Notop, die unser letzte Hoffnung auf Rettung war, hat er nicht überlebt.
Die Diagnose war ein Lebertumor, der sein Gewebe so zerfressen hat, dass es sein Blut nicht mehr halten konnte und gerissen ist.
Er ist nur 3,5 Jahre alt geworden und unsere Gedanken kreisen darum, warum wir von seiner Erkrankung nicht bemerkt haben?
Sind wir so unsensibel, dass wir die Anzeichen nicht gesehen haben?

Die Trauer ist überwältigend.
Man funtioniert nur noch und das so lange bis Heulkrämpfe dich zu Boden reißen. Sie sind nicht den ganzen Tag da aber, wenn sie kommen, überrollen sie dich wie eine Lawine und du fühlst dich hilflos.

Das kuscheln auf der Couch, das leise schnarchen im Bett, seine Begrüßungen, die Gassirunden, sein treuer Blick, der dir das Gefühl gab, dass du seine Welt bist.
Er fehlt uns so sehr.
 
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Yvonne
5. Okt. 06:55
Es tut mir so leid, er war war viel zu jung um zu gehen, aber nein man sieht internistisch nicht alles kommen, Hunde laufen noch normal rum und plötzlich reißt die Milz wegen einem Tumor, war vorher nichts sichtbar. Macht euch bitte keine Vorwürfe. Ich denke es kann auch unerkannt gekommen sein.
Mein Mann und ich haben uns so viel Mühe gegeben alles richtig zu machen. In der Erziehung, Ernährung, Auslastung...
Es ist so unfair
 
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Yvonne
5. Okt. 07:04
Mein Mitgefühl, ich kenne den Schmerz und die Trauer aus eigener Erfahrung, meine Herzenshündin wurde vor einem Jahr eingeschläfert. Anfang September ist der Hund von Freunden gestorben. Unterwegs kollabiert, sie sind gleich in die Tierklinik, dort ist er gestorben, ein geplatzter Tumor, war von aussen nicht zu erkennen! Es passieren Dinge, die man nicht vorhersehen kann, sie geschehen aus heiterem Himmel und es bleibt uns nichts anderes übrig als einen Weg zu finden, damit umzugehen!
Ich hab immer gedacht, dass jeder irgendwann das bekommt, was er verdient. Possiv oder Negativ.
Der Verlust stellt gerade meine ganze Welt auf den Kopf und beweist, dass ich falsch lag.
Danke für deine Hilfe den Weg zu finden, um damit umgehen zu können.
 
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L.🐾
5. Okt. 07:13
Tut mir leid, dass deine Mutti daran verstorben ist. Umso mehr danke ich dir für deine lieben Worte, da nicht viele einen Hund als Familienmitglied wahrnehmen.
Dankeschön.
Mein Hund ist auch mein Ein und Alles.
Mein vorheriger Hund hatte Milztumor als Zufallsbefund.
Ich hab einen Bauchultraschall machen lassen als er 10 Jahre war.
Bei Lisa werde ich das auch machen lassen. Wenn sie 8 oder 9 ist.
Aber so jung, wie Deiner war, da hätte selbst ich als Controlletti nix vermutet.
Und selbst wenn ich mit 8 Jahren schallen lasse und alles ist gut....es kann ja dann später immer noch ein Tumor wachsen.
Ich kann ja nicht immerzu schallen lassen.
Ihr habt nix versäumt und habt Euch wirklich nix vorzuwerfen.
 
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Stef
5. Okt. 07:39
Manche Sachen wachsen so schnell, man kann nicht jeden Monat zum Tierarzt und den Hund von Kopf bis Fuß durchleuchten.
Es kommt manchmal echt hart im Leben, die Frage nach dem Warum kann sehr quälend sein, wir können oft keine Antwort darauf finden und müssen lernen, damit klarzukommen.
Ich wünsche Dir alles Gute, viel Kraft und daß Du für dich einen Weg findest, mit der Trauer und dem Schmerz umzugehen.
 
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Katharina
5. Okt. 07:56
Das tut mir sehr Leid für euch. Wir haben vor einiger Zeit auch einen Hund plötzlich verloren. Mit 15 Monaten. Es gab viele Tierarztbesuche und keiner hat etwas geahnt. Als er starb bei der Not Kastration wurde klar das man es hätte so leicht wissen können. Aber drei Ärzte haben nicht dran gedacht an die einfachste Möglichkeit zu denken. Ich machte mir lange Vorwürfe weil eine schlechte Zucht dran schuld war. Im Nachhinein ist so viel falsch gelaufen aber alle bis auf den Züchter haben ihr bestes gegeben. Es hat lange gebraucht bis wir uns. Davon erholt haben. Aber nach ca 3 Jahren sahen wir wieder positiv und auch der Schmerz wurde ertragbar.
Auch wenn es überhaupt nicht hilft beim Bernersennenhund muss man leider immer mit Tumoren rechnen. In jeder Lebensphase. Auch wenn ihr nur ein Berner Mischling hattet. Ein Lebertumor ist außerdem kaum erkennbar bis zu dem Zeitpunkt wo es zu spät ist. Da er lange keine schmerzen auslöst.
Hab viel Kraft und halte durch.
 
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Manuela
5. Okt. 08:23
Fühl dich gedrückt....
Run free, Cooper🌈

Nur zu gut kenne ich diese Situation, deine Gedanken, deine Gefühle und deinen Schmerz.
Außenstehende kennen solche Gefühle nicht, verstehen nicht warum man so lange trauert...
Jeden Montag erinnere ich an Bonny in meinem WhatsApp Status, meine Art zu trauern und das schon 1,5Jahre.

Wir würden auf eine Hündin vor 3 Wochen aufmerksam, nun ist sie als Pflegehund bei uns... Es hilft mir etwas, dass hätte ich nie für möglich gehalten.

Ihr Bruder hatte ebenfalls eine Lebertumor am 27.9.19-16.2.23

Mein Bonny hatte Pankreastitis plus Zufallsbefund Niereninsuffizenz...
Innerhalb von 6 Wochen verloren wir den Kampf😪😪😪 mir kullern die Tränen wenn ich das schreibe...
Wir hatten nie eine Chance... Wurde 5 1/2Jahre alt.

Man macht sich Schuldvorwürfe, obwohl man weiß das man nichts dagegen machen kann.

Drück dich aus der Ferne....
und lass die anderen Reden oder schreiben... Sie kennen dein Verlust nicht.
 
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Yvonne
5. Okt. 08:28
Das tut mir sehr Leid für euch. Wir haben vor einiger Zeit auch einen Hund plötzlich verloren. Mit 15 Monaten. Es gab viele Tierarztbesuche und keiner hat etwas geahnt. Als er starb bei der Not Kastration wurde klar das man es hätte so leicht wissen können. Aber drei Ärzte haben nicht dran gedacht an die einfachste Möglichkeit zu denken. Ich machte mir lange Vorwürfe weil eine schlechte Zucht dran schuld war. Im Nachhinein ist so viel falsch gelaufen aber alle bis auf den Züchter haben ihr bestes gegeben. Es hat lange gebraucht bis wir uns. Davon erholt haben. Aber nach ca 3 Jahren sahen wir wieder positiv und auch der Schmerz wurde ertragbar. Auch wenn es überhaupt nicht hilft beim Bernersennenhund muss man leider immer mit Tumoren rechnen. In jeder Lebensphase. Auch wenn ihr nur ein Berner Mischling hattet. Ein Lebertumor ist außerdem kaum erkennbar bis zu dem Zeitpunkt wo es zu spät ist. Da er lange keine schmerzen auslöst. Hab viel Kraft und halte durch.
Dass das Krebsrisiko bei Cooper erhöht war, haben wir gewusst aber das er so früh zuschlägt und unerkannt bleibt, damit haben wir nicht gerechnet.
Wir hätten alles für eine Behandlung getan. Der einzige Trost, den ich mir einrede, ist , dass er ein glückliches Leben hatte und wir mit ihm.
 
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Thomas Alexander
5. Okt. 10:36
Liebe Yvonne, unsere Medizin mag noch so fortschrittlich sein. Die Natur und das Leben haben manchmal einen anderen Plan. Und deswegen trägst du keine Schuld. Du warst nicht Ursache. Wir alle müssen mit Entscheidungen und deren Ergebnissen leben. Und wir erinnern uns der schönen Zeiten die uns helfen den Verlust zu ertragen. So schwer es zur Zeit ist lässt es uns nach vorne schauen. Mit dem Wissen das wir nicht allein sind. Die Community ist da.
 
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Yvonne
5. Okt. 10:42
Liebe Yvonne, unsere Medizin mag noch so fortschrittlich sein. Die Natur und das Leben haben manchmal einen anderen Plan. Und deswegen trägst du keine Schuld. Du warst nicht Ursache. Wir alle müssen mit Entscheidungen und deren Ergebnissen leben. Und wir erinnern uns der schönen Zeiten die uns helfen den Verlust zu ertragen. So schwer es zur Zeit ist lässt es uns nach vorne schauen. Mit dem Wissen das wir nicht allein sind. Die Community ist da.
Ich bin in keinen Sozialen Netzwerken ausser hier angemeldet, weil es mir nie wichtig war, wie Fremde mich beurteilen aber hier bin ich genau richtig. Soviel Zuspruch von Menschen, die mich nicht kennen, hätte ich nicht erwartet.
Ich danke euch allen sehr.
 
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Aga
5. Okt. 11:52
Mein Mann und ich haben uns so viel Mühe gegeben alles richtig zu machen. In der Erziehung, Ernährung, Auslastung... Es ist so unfair
Ja es ist unfair, auf alle Fälle.