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Elke
Einleitungs-Beitrag
Anzahl der Antworten 26
zuletzt 11. Juli

Einschläfern

Ab wann ist es eine Gnade für den Hund, ihn einschläfern zu lassen?
 
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Kerstin
11. Juli 14:00
Ich glaub es kommt auf die Erkrankung an....
Nur weil ein Hund alt ist, und Arthrosen hat, ab und an Mal Media bekommt oder Krebs der nicht mehr behandelbar ist.
Rocko hatte Krebs, durch Zufall entdeckt....der Hauptlympf war so groß wie ein Golfball, Schmerzmedis . Zwei Monate später am ganzen Körper knubbel.... Gut so lang er noch freudig durch die Gegend läuft...tat er , gefressen alles gut. Dann kam der Sonntag, wo ihm beim pischern die komplette Hinterhand weg ging und er umgefallen ist....da war klar, eine Nacht noch und dann darf er gehen....Himmel diese Nase hat noch an dem Tag, im Feb, nach Mäuse gebuddelt. Ich stand breitbeinig drüber und hab die Hinterhand stabilisiert. Hab rotz und Wasser geheult....aber er tat das was er immer gern getan hat.
Am næchsten Tag, direkt ins Auto, etwas weiter vom Ta geparkt, so daß er nochmal pischern kann...
Ich glaub wir hætten ihn nochmal aufpæppeln können, er frass, puscherte, normaler Haufen...freute sich wie n Labbi sich nu Mal freut....kippte immer wi der um...... Der Mensch ist oft ein Egoist, man sollte nicht an sich denken, sondern an den Hund. Ich sag immer, wenn Rock n Mensch gewesen wäre...Intensivstation und raus zõgern.

Charls wird jetzt 10. Ich sag immer 10 ohne Medis alles gut, der Rest ist dann Luxus. Er baut ab, die leuchtenden Augen werden trüber . Auch da wird der Tag kommen.
Auch wenn's weh tut, aber ich sollte als Mensch mein Leid in dem Moment zurùck stellen, und an den Hund denken
 
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Sina's
11. Juli 14:49
Unser Senior war 15. Hatte seit dem 7. Jahr eine Bauchspeicheldrüsenentzündung. Mit 13 kamen Rückenprobleme dazu. Er bekam täglich Schmerzmittel. Er nahm aber noch fröhlich am Alltag Teil. Dann nahm er radikal ab und begann eine Woche vor dem Abschied begann er immer mehr Futter zu verweigern. Am Wochenende hat er es dann komplett verweigert. Es wurde ein Tumor im Mund gefunden. Dienstags hatte er einen Termin für die Verabschiedung. Da wurde er plötzlich lebendig, lebte auf fraß bei der Tierärztin plötzlich wieder und reagierte gut auf uns. Sodass wir ihn doch noch einmal mitgenommen haben. Der Mittwoch war ein richtig guter Tag. Er hat sich super über die Schwiegereltern die zu Besuch kamen gefreut. Lief fröhlich durchs Haus. Sodass wir dachten er hätte noch eine Chance. Donnerstag ging es rapide abwärts. Wieder kein Futter. Erbrach die Medikamente. Er stand nur noch auf um sich im Garten zu lösen. Ab Mittags kam heftiger Durchfall der fast nur aus Blut bestand dazu. Da war dann meine Entscheidung endgültig gefallen. Am selben Abend haben wir ihn gehen lassen. Ich bin sehr froh über den Mittwoch. Es war also wurde er sich noch in Ruhe verabschieden wollen.
So ähnlich war es bei Odi auch. (Dem Hund einer Freundin, mit dem wir auch gemeinsam im Urlaub waren). Dienstag kamen alle rum, er hatte einen High Peak, bevor es am sehr frühen, nächsten Morgen sehr rapide abwärts ging.
Den Schmerzenslaut werden sie nicht vergessen - anschließend schlief er - sofort nach dem Schmerzlaut haben sie die TÄ gerufen und noch während er schlief, wurde er erlöst...
Als hätte er sich von all seinen lieben Menschen am Dienstag Abend (Anfang Juni) verabschieden wollen.

🌈🌈🌈, seitdem ist er schmerzfrei, im Regenbogenland und tollt mit den anderen Wauzis rum... -

allerdings frag ich mich, ob das nicht schon zu spät war, ihn zu erlösen. Er hatte Metastasen im ganzen Körper - Ursprung war Leberkrebs.

Eine Metastase ist wahrscheinlich geplatzt... 😭 Ich möchte nicht wissen, wie sehr ihn das weh getan hat... 😖
 
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Cari mit
11. Juli 15:02
Ich glaub es kommt auf die Erkrankung an.... Nur weil ein Hund alt ist, und Arthrosen hat, ab und an Mal Media bekommt oder Krebs der nicht mehr behandelbar ist. Rocko hatte Krebs, durch Zufall entdeckt....der Hauptlympf war so groß wie ein Golfball, Schmerzmedis . Zwei Monate später am ganzen Körper knubbel.... Gut so lang er noch freudig durch die Gegend läuft...tat er , gefressen alles gut. Dann kam der Sonntag, wo ihm beim pischern die komplette Hinterhand weg ging und er umgefallen ist....da war klar, eine Nacht noch und dann darf er gehen....Himmel diese Nase hat noch an dem Tag, im Feb, nach Mäuse gebuddelt. Ich stand breitbeinig drüber und hab die Hinterhand stabilisiert. Hab rotz und Wasser geheult....aber er tat das was er immer gern getan hat. Am næchsten Tag, direkt ins Auto, etwas weiter vom Ta geparkt, so daß er nochmal pischern kann... Ich glaub wir hætten ihn nochmal aufpæppeln können, er frass, puscherte, normaler Haufen...freute sich wie n Labbi sich nu Mal freut....kippte immer wi der um...... Der Mensch ist oft ein Egoist, man sollte nicht an sich denken, sondern an den Hund. Ich sag immer, wenn Rock n Mensch gewesen wäre...Intensivstation und raus zõgern. Charls wird jetzt 10. Ich sag immer 10 ohne Medis alles gut, der Rest ist dann Luxus. Er baut ab, die leuchtenden Augen werden trüber . Auch da wird der Tag kommen. Auch wenn's weh tut, aber ich sollte als Mensch mein Leid in dem Moment zurùck stellen, und an den Hund denken
So ähnlich war es bei meinem ersten Hund Colin auch.
Zum Ende hin stand er wie ein Schäferhund mit schwerster HD (hatte er wahrscheinlich auch).
Der Kopf war größtenteils noch klar, ein wenig altersstarr aber immer noch der sturköpfige Terrier.
Er hatte ein Medikament mit Cortison bekommen und ist darüber blind geworden, so dass er nicht nur fast taub war, sondern auch nichts mehr gesehen hat.
Trotzdem war er, bis auf sein Gangbild ganz gut beisammen.
Als er immer öfter weggekippt, beim Häufchen machen in seinem eigenen Kot gelandet ist und allgemein nicht mehr richtig konnte, körperlich, wollte ich ihn erlösen lassen.
Unsere Tierärztin hat das zweimal nicht gemacht, weil ‚er frisst ja noch‘..
Man kommt sich 1. richtig schlecht und 2. dumm vor, wenn man diesen Weg gehen möchte, extra zum TA fährt und dann weg geschickt wird..
Ich kannte meinen Hund doch..
Schlussendlich bin ich mit Colin zu unserer Vogeltierärztin (auch für normale Kleintiere, jedoch vogelkundig) gefahren, habe ihr alles erläutert, den Hund gezeigt und sie hat ihn dann erlöst..

Mein alter Mann 🩵
 
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Katja
11. Juli 15:03
Wahrscheinlich hätten wir ihn auch schon Dienstag gehen lassen sollen. Aber selbst die Tierärztin meinte sie könne ihn so wie er sich gerade "präsentiert" nicht gehen lassen und es gäbe Hoffnung das die Spritzen doch geholfen hätten 😔 Am Ende hat er sich verabschieden können und noch einen tollen Tag gehabt :) Er war immer schon ein hartnäckiger Kämpfer :)
 
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Sonja
11. Juli 16:35
Ich nehme täglich opioide Schmerzmittel und bin trotzdem nie schmerzfrei. Trotzdem erfreu ich mich an den schönen Dingen im Leben und bin sehr weit davon entfernt nicht mehr leben zu wollen. Warum sollte das einem Hund anders gehen?
Hunde ticken nunmal anders als wir Menschen, und sind auch mehr auf ihre klare Sinne angewiesen als wir...
 
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Sonja
11. Juli 16:43
So ähnlich war es bei meinem ersten Hund Colin auch. Zum Ende hin stand er wie ein Schäferhund mit schwerster HD (hatte er wahrscheinlich auch). Der Kopf war größtenteils noch klar, ein wenig altersstarr aber immer noch der sturköpfige Terrier. Er hatte ein Medikament mit Cortison bekommen und ist darüber blind geworden, so dass er nicht nur fast taub war, sondern auch nichts mehr gesehen hat. Trotzdem war er, bis auf sein Gangbild ganz gut beisammen. Als er immer öfter weggekippt, beim Häufchen machen in seinem eigenen Kot gelandet ist und allgemein nicht mehr richtig konnte, körperlich, wollte ich ihn erlösen lassen. Unsere Tierärztin hat das zweimal nicht gemacht, weil ‚er frisst ja noch‘.. Man kommt sich 1. richtig schlecht und 2. dumm vor, wenn man diesen Weg gehen möchte, extra zum TA fährt und dann weg geschickt wird.. Ich kannte meinen Hund doch.. Schlussendlich bin ich mit Colin zu unserer Vogeltierärztin (auch für normale Kleintiere, jedoch vogelkundig) gefahren, habe ihr alles erläutert, den Hund gezeigt und sie hat ihn dann erlöst.. Mein alter Mann 🩵
Leider gibt es Tierärzte denen Geld wichtiger ist als das Tierwohl....Habe das bei einer Freundin mitbekommen , auch als ausdenstehender war klar das ihre Katze leidete, und keine Besserung in sicht/möglich....( nach einem Schlaganfall konnte die Katze u.A. nicht mehr richtig schlucken aber dennoch hat erst der zweite TA zu dem sie ging eingewiligt die Katze zu erlösen...😵‍💫