Ich nehme täglich opioide Schmerzmittel und bin trotzdem nie schmerzfrei.
Trotzdem erfreu ich mich an den schönen Dingen im Leben und bin sehr weit davon entfernt nicht mehr leben zu wollen. Warum sollte das einem Hund anders gehen?
Man sollte aber nicht Hund mit Mensch vergleichen !
Wir hoffen immer ,das es uns besser gehen wird .
Das kann der Hund nicht .
LS wir vor 6 Jahren unseren dritten Hund erlösen mussten ,war ich mir danach sehr unsicher,ob es die richtige Entscheidung war.
Ich suchte noch mal das Gespräch mit der TÄ.
Das hat mir gut getan und auch diese Last genommen.
Ihr Antwort war,das die meisten HH zu spät kommen,weil noch fressen,Schwanz wedeln usw.kein Kriterium für die noch vorhandene Lebensqualität des Hundes darstellen.
Wenn die Zeit dafür gekommen ist ,spürt man und sieht man auch.
Wahrhaben wollen ist eine andere Sache
Wir sind in der Pflicht,genauso wie in den schönen Zeiten dafür zu sorgen das es unserem Hund gut geht.
Und dazu gehört auch den Hund in Würde gehen zu lassen.
Es ist eine sehr schwere und emotionale Entscheidung,aber treffen müssen wir sie alle.
Immer im Sinne des Hundes,niemals sollte es dabei um die eigenen Befindlichkeiten gehen.
Diese Fürsorge habe ich unserem jetzigen Hund versprochen !