Beschreibung
Mina ist eine einjährige Mittelspitzhündin und hatte leider bisher nur wenige Möglichkeiten, regelmäßig Kontakt zu anderen Hunden zu haben. Dadurch zeigt sich inzwischen zunehmend Leinenfrust, wenn sie andere Hunde sieht.
Ich möchten das gern gezielt ändern und suchen deshalb freundliche,
und kontaktfreudige Menschen mit sozialverträglichen Hunden, die Lust auf regelmäßige gemeinsame Spaziergänge haben.
Wichtig ist uns dabei nicht, dass die Hunde einfach möglichst viel miteinander toben.
Vielmehr möchten wir Mina durch positive und regelmäßige Begegnungen dabei unterstützen, wieder mehr Sicherheit im Umgang mit anderen Hunden zu entwickeln und ihre Sozialkompetenz auszubauen.
Ideal wären Menschen aus der näheren Umgebung, die sich vorstellen können, sich regelmäßig zu gemeinsamen Spaziergängen zu treffen und den Hunden dabei Raum für kontrollierten Kontakt zu geben.
Wenn du einen passenden Hund hast und ebenfalls Wert auf entspannte Hundebegegnungen legst, würden wir uns sehr über eine Nachricht freuen.
Ein paar Worte zum Leinenfrust:
- Leinenfrust aufgrund von zu wenigen Sozialkontakten entsteht häufig, weil der Hund andere Hunde als absolute Besonderheit wahrnimmt. Wenn er dann an der Leine nicht zu ihnen hin darf, staut sich extreme Frustration auf. Diese entlädt sich oft in Bellen, Knurren oder impulsivem In-die-Leine-Springen – was von außen oft fälschlicherweise als Aggression interpretiert wird.
- Erwartungshaltung: Jeder Hundeblick bedeutet für Ihren Hund theoretisch „Party und Spiel“. Darf er nicht hin, blockiert das Gehirn vor Frust.
- Mangelnde Routine: Da Artgenossen selten sind, hat der Hund nicht gelernt, sie als „normalen“ und unspektakulären Teil der Umwelt zu akzeptieren.
- Fehlende Kommunikation: Hunde an der Leine können sich nicht natürlich bewegen und kommunizieren. Das verstärkt den Stress zusätzlich.
Strategien zur Lösung
- Um das Problem nachhaltig zu lösen, müssen Sie an zwei Schrauben gleichzeitig drehen: kontrollierte Sozialkontakte ermöglichen und das Verhalten an der Leine parallel trainieren.
- Kontrollierte Social Walks: Gehen Sie mit anderen Hundehaltern gemeinsam spazieren, bei denen die Hunde an der Leine auf Abstand nebeneinander hergehen. Das lehrt Ihren Hund: „Andere Hunde bedeuten Entspannung, kein Action-Programm.“
- Ausgewählte Spielpartner: Suchen Sie ein bis zwei feste Hundekumpels für regelmäßigen Freilauf.
Treffpartner
Nicoletta
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