Wir möchten andere Tierhalter vor unserer persönlichen Erfahrung mit dem Kleintierzentrum Neuwied warnen. Am Dienstagabend brachten wir unseren 10-jährigen Mops mit 39,6 °C Fieber und starken Atemproblemen in die Klinik. Nach etwa drei Stunden Wartezeit wurde er stationär über Nacht aufgenommen. Am nächsten Morgen wurde uns telefonisch gesagt, es gehe ihm besser. Wenige Stunden später sollten wir ihn abholen. Als wir ihn sahen, war sein Zustand nach unserem Eindruck jedoch deutlich schlimmer als am Vorabend. Wir fuhren sofort zu unserem Stammtierarzt. Dort hatte er 41 °C Fieber und konnte kaum noch atmen. Unser Stammtierarzt ließ sich die Behandlungsunterlagen der Klinik schicken. Nach den uns vorliegenden Informationen wurde über Nacht kein Blutbild gemacht und kein Antibiotikum gegeben. Unser Hund befand sich in einer Sauerstoffbox und erhielt nach unserem Kenntnisstand ein Beruhigungsmittel. Für uns ist nicht nachvollziehbar, warum ein Hund mit hohem Fieber und schweren Atemproblemen stationär aufgenommen wird, ohne dass in dieser Nacht ein Blutbild zur Abklärung der Entzündungswerte durchgeführt wurde. Etwa eine Stunde nach der Abholung ist unser Hund verstorben. Wir sind über diesen Behandlungsverlauf zutiefst erschüttert und lassen den Vorgang prüfen. Aufgrund unserer persönlichen Erfahrung können wir das Kleintierzentrum Neuwied nicht empfehlen. Wir raten jedem Tierhalter, bei einem stationären Aufenthalt genau nachzufragen, welche Untersuchungen und Behandlungen tatsächlich durchgeführt werden.
(Dogorama Nutzer)