Am 24.11.2025, hatte ich mit unserer Hündin Halley (11 Jahre), wegen Verdacht auf Toxoplasmose, einen telefonisch vereinbarten Termin zur Akutsprechstunde. Dem handelnden Tierarzt hatte ich vor Behandlungsbeginn von unserem Rüden Cain berichtet. Dieser musste 13 Tage zuvor, wegen irreversiblen neurologischen Schäden durch Toxoplasmose eingeschläfert werden. Dabei hatte Cain am 06.11.2025 Abends , lediglich während dem laufen eine leichte Unsicherheit in der Hüfte gezeigt. Weil bei ihm am Morgen aber, vor der Arbeit, und auch mittags alles in Ordnung war, wurde geplant, ihn 10 Tage später komplett durchchecken zu lassen. Doch am 09.11.2025 ab spätabends bekam er ca. alle 3 Stunden sehr heftige epileptischen Anfälle. Obwohl wir bei zwei verschiedenen Ärzten waren, mussten wir ihn 11.11.2025 erlösen lassen. Sein linkes Auge hörte zu diesem Zeitpunkt nicht mehr auf zu zucken und der Hund konnte auch nicht mehr selbstständig stehen oder geschweige denn laufen. Es war anscheinend ein schrecklich Fehler, dass wir am 07.11.2025 nicht zum Tierarzt gefahren waren. Denn, die Blutanalyse benötigte einige Tage. Bei dem Termin am 24.11.2025 bat ich den Tierarzt, bei der Hündin nur Toxoplasmose abzuklären, weil diese am Abend zuvor ebenfalls, während dem laufen eine leichte Unsicherheit in der Hüfte gezeigt. Ich Angst hatte den selben Fehler zweimal zu machen. Auch hatte ich den Arzt gebeten die Untersuchung so günstig wie möglich zu machen, mit dem Hinweis, dass wir alle anderen Untersuchungen im Dezember machen lassen können, wenn die Krankenklasse der Hündin wieder Budget hat. Der Tod des Rüden hatten uns viel Geld gekostet. Der Tierarzt hatte sich meine Geschichte angehört und dann sagte, dass er jetzt nach lebensbedrohlichen Hinweisen schauen wird. Nach dem abtasten bat er mich ein Röntgenbild zu machen kann, weil er Knoten im Magendarmbereich fühlt. Nachdem mich vorher zwei Tierärzte bitter enttäuscht hatten, wollte ich nun hier eine neue Geschäftsbeziehung aufbauen und war damit einverstanden. Ich bin selbstverständlich davon ausgegangen, dass die Blutentnahme zur Toxoplasmose Untersuchung stattfinden wird aber Knoten hören sich ja nie gut an! Nach dem Röntgen kam der Tierarzt zurück und wollte ohne weiteren Kommentar einen Termin am 06.12.2025 vereinbaren. Ich habe dann die Untersuchung auf Toxoplasmose noch Mal angesprochen aber der Tierarzt meinte nur, dies machen wir am 06.12.2026. Deswegen habe ich darauf hingewiesen, dass ich vor Behandlungsbeginn den Auftrag zu einer Untersuchung auf Toxoplasmose erteilt habe und das mein anderer Hund erst vor 13 Tagen, nach dem zeigen derselben Symptome, eingeschläfert werden musste. Der Tierarzt hat mich nur ausgelacht und gesagt, dass er ja nicht wüsste, ob mein anderer Hund wirklich deswegen Tod ist. Dabei war der Tierarzt noch auf mich zugekommen und hat mir sein Gesicht seltsam entgegengestreckt. Es wirkte auf mich so, als wolle er einen Schlag von mir provozieren. Ich bin nicht der Mensch für so etwas, aber man braucht sich wirklich nicht zu wundern, wenn die Gewalt gegenüber medizinischem Fachpersonal zunimmt, wenn diese es mitunter dermaßen provozieren. Auch nimmt ein redlicher Geschäftsmann nicht nur dem Anschein nach einem Auftrag an, nur um Erträge mit Zusatzservices zu generieren, um dann den eigentlichen Auftrag stillschweigend in die Zukunft zu schieben. Vor allem nicht, wenn es dem Anschein nach um Leben und Tod geht und damit eine Notlage ausgenutzt wird. Wenn mus der Tierarzt sich wenigstens vorher die Mühe machen und erläutern warum die Untersuchung nicht stattfinden wird. Für mich ist dieses Vorgehen des Tierarztes deshalb sittenwidrig. Zu dem Ergebnis des Röntgen wurde ebenfalls kein Wort gesagt und ich gehe inzwischen davon aus, dass es sich bei diesen Knötchen im Magendarmbereich um Kot gehandelt hat und dass dies dem Tierarzt selber auch schon vor dem Röntgen klar gewesen war. Dies ist kein Erbringen einer Leistung, sondern in meinen Augen ein Abrechnungsmanöver um sich die Sprechstunde gut bezahlen zu lassen und den Patienten dann zu einem Folgetermin zu zwingen. Die Grunduntersuchung findet ja jedes Mal statt und ist nicht kostenfrei. Die wollen dort nur Geld machen! Wäre auf dem Röntgenbild etwas Schlimmes zu sehen gewesen, hätte der Tierarzt dies ansprechen müssen, um direkt einen OP-Termin zu vereinbaren oder wenigstens Medikamente zu empfehlen. Die Staatsanwaltschaft sagt, dass dies ein Fall für das Zivilrecht ist aber, da ich nur ein Laie bin, der hier von einem Profi vorgeführt wurde, sehe ich dies natürlich anders. Wenn jemand gegebene Umstände verschleiert und / oder das bestehen bestimmter Umstände gegenüber einem Laien nur vortäuscht, um für sich die Möglichkeit einer augenblicklichen Gewinnmaximierung zu eröffnen, dann ist das doch ein geschäftsmäßiger Betrug, oder? Vor allem aber wurde beim ersten Kontakt gleich jegliches Vertrauen in die Integrität diese Kleintierklinik zerstört. Die Lehre aus dem allen, diesen Tierärzten, kann man nicht trauen!
(Patrick)