Meiner Wahrnehmung im Jahr 2023 (Bewertung zuvor wurde gelöscht) es wird hier stark mit strafbasierten bzw. aversiven Methoden gearbeitet. Natürlich braucht jeder Hund eine klare und konsequente Struktur aber bitte nicht so. Hunde werden im Training einfach freigelassen und sich selbst überlassen. Auf Größenunterschiede oder Temperament wird kaum Rücksicht genommen. Statt kontrolliert einzugreifen, lässt der Trainer Situationen laufen, selbst wenn sie offensichtlich kippen. Ich hatte mehrfach den Eindruck, dass in Kauf genommen wird, dass Hunde negative Erfahrungen machen. Manche Hunde wirkten nach solchen Situationen deutlich verunsichert, ängstlich. Methoden wurden überhaupt nicht oder sehr schlecht erklärt. Gruppen werden durcheinander, gewürfelt was es Einsteigern schwer macht und für andere zu ständigen Wiederholungen führt. Auch stark gemischte Alter der Hunde. Der Trainer wirkte auf mich teilweise mehr wie ein Selbstdarsteller als wie ein einfühlsamer Begleiter für Mensch und Hund. Ich habe ihn als unhöflich, launisch und stellenweise ungerecht erlebt, mit unpassenden Witzen. Kritik scheint nicht besonders erwünscht zu sein, was eine offene Lernatmosphäre erschwert. Zudem wurden in der Vergangenheit offenbar viele Bewertungen gelöscht – bei zuvor überwiegend negativen Rückmeldungen (ca. 80 %). Heute findet man online kaum noch etwas dazu. Das sollte aus meiner Sicht zumindest zum Nachdenken anregen.
(G. Reiter)