Titel: Grob fahrlässige Betreuung – Unser Hund kam schwer verletzt und unterversorgt zurück von dem Ferien Camp in Strausberg welches sie anbietet Wir haben unsere Hündin in die Ferienbetreuung gegeben und wurden maßlos enttäuscht. Die Ferien Betreuung war aus unserer Sicht grob fahrlässig, inkompetent und verantwortungslos. Die Kritikpunkte: Massive Vernachlässigung: Bei großer Hitze wurde unser Hund mehrfach mit dem Schlauch abgespritzt und nass gelassen. Dass dies bei dichtem Unterfell zu einem untertellergroßen, nässenden Ekzem führt (siehe Fotos), ist Basiswissen, das hier komplett ignoriert wurde. Fehlende Fürsorgepflicht: Dass unser Hund sich offensichtlich kratzte, hätte bei einer fachmännischen Ferien Betreuung sofort ein Nachschauen erfordert. Auch die Zecken am Kopf und direkt unter dem Auge wurden ignoriert, anstatt sie zu entfernen – dies musste erst der Tierarzt fachmännisch übernehmen. Ein Hund, der sich unter Stress kratzt und voller Zecken im Gesichtsbereich zurückkommt, zeigt deutlich, dass hier keine fachmännische Aufsicht stattfand. Aktive Ignoranz & Doppelmoral: Während die Inhaberin ihren eigenen Hund aufgrund eines Wespenstiches sofort mit Halskrause versorgte und noch am Montag zum örtlichen Tierarzt brachte, blieb unser Hund auf der Strecke. Unseren Hund wollte sie mit der Ausrede, die Praxis habe fast geschlossen und ihr eigener Hund sei „gerade noch dran gekommen“, nicht behandeln lassen. Sie stufte Emmas schmerzhaftes Ekzem dreist als „kein Notfall“ ein. Gefährdung durch Warten bei Hitze: Sie mutete unserem Hund zu, bei großer Hitze weitere zwei Stunden im Auto zu warten, bis wir sie abholen konnten – um danach selbst noch einmal eine Stunde im Berufsverkehr in eine Klinik fahren zu müssen. Diese verantwortungslose Haltung bei akuten Schmerzen ist inakzeptabel. Reaktion auf den Vorfall: Die Inhaberin hat sich zwar für das Versäumnis entschuldigt und eingeräumt, dass sie die Gefahr der Nässe unterschätzt hat. Doch eine Entschuldigung kann die massiven gesundheitlichen Folgen für Emma nicht ungeschehen machen. Dass sie trotz des offensichtlichen Leidensdrucks unseres Hundes das Problem erst nach massivem Druck unsererseits als behandlungsbedürftig wahrnahm, ist für uns nicht akzeptabel. Besonders enttäuschend ist, dass unser Hund allein mit dem privaten Hund der Betreiberin war – bei geringer Anzahl an Tieren ist die mangelnde Fürsorge und das Übersehen erst recht nicht zu entschuldigen. Auch eine notwendige tierärztliche Nachkontrolle am kommenden Montag ist bereits terminiert, da der Heilungsprozess aufgrund der Schwere des Ekzems leider noch andauert. Eskalation statt Kommunikation: Es kann immer passieren, dass bei einer Betreuung etwas schiefgeht – das ist menschlich. Aber das Problem zu ignorieren, dann die Hilfe zu verweigern weil es aus ihrer Sicht kein Notfall war ihren Hund als erstes behandeln zu lassen und bei der Bitte um Schadensregulierung über die Haftpflicht sofort den Anwalt einzuschalten, anstatt das Gespräch zu suchen, ist unverschämt und dreist. Finanzielles und rechtliche Schritte: Für die Betreuung haben wir 220 Euro ohne Rechnung in bar gezahlt. Rechnung wurde auf Anfrage erst zugesendet gestern. Durch die Fahrlässigkeit der Inhaberin entstehen uns nun laufende Kosten in Höhe von mehreren hundert Euro für die medizinische Nachbehandlung. Zudem haben wir als Selbstständige durch die notwendige Pflege einen erheblichen Arbeitsausfall und Vermögensschaden erlitten. Bisher fordern wir lediglich die Erstattung der Tierarztkosten über die Betriebshaftpflicht sowie die Rückerstattung der Betreuungskosten – dies ist mehr als fair. Wir haben diesen gesamten Vorfall samt aller Beweise (Rechnungen, Fotos, Chatverlauf) an unseren Anwalt übergeben. Wir sind bereit, dies alles vor Gericht lückenlos zu dokumentieren und dort zur Sprache zu bringen. Dies war ein tiefer Vertrauensbruch und eine Gefährdung des Tierwohls. Aufgrund dieser Inkompetenz, der fehlenden Kommunikation und der Gleichgültigkeit können wir diese Einrichtung keinesfalls weiterempfehlen
(Funda)