Wochenende in den Bergen🐾 Also… ausschlafen. Ich weiss ja nicht, wie ihr das definiert – aber aus meiner Sicht war das heute eine sehr unnötig lange Liegephase. Ich war mehrfach wach, habe die Lage geprüft, leise geschnauft, mich umpositioniert, subtil Präsenz gezeigt… und irgendwann beschlossen: Jetzt ist es genug mit diesem „wir tun so als wäre Nacht“-Theater. Ziegenmilch. Endlich. Man muss die Menschen manchmal einfach sanft in die richtige Richtung führen. Danach Kaffee für euch – ich lasse euch ja auch eure Rituale. Dann raus. Diese frische Morgenluft, die Wiese noch ruhig, alles ein bisschen langsamer… ausser ich natürlich. Ich habe systematisch kontrolliert, was sich seit gestern verändert hat. Spoiler: alles. Und ich musste dem auch angemessen nachgehen. Frühstück danach – ihr esst, ich beobachte. Ich nehme diese Aufgabe sehr ernst. Es ist ein Fulltime-Job mit viel Verantwortung und sehr wenig Bezahlung. Und dann… dieses seltsame Verhalten: 👉 Sachen werden eingeräumt. 👉 Dinge verschwinden im Womo. 👉 Bewegungen wirken final. Ich sass da und dachte nur: „Ihr macht jetzt nicht wirklich Schluss hier, oder?“ Ich habe euch genau beobachtet. Wirklich genau. Nicht, dass ihr heimlich ohne mich weiter Ferien macht. Aber gut… ich habe mich kurz damit abgefunden. Innerlich. Äusserlich natürlich souverän. Im Kiental dann nochmal… mein Moment. Wiese. Offen. Weit. Ich bin los. Einfach los. Kein Plan, nur Gefühl. Diese Art von Rennen, wo der Kopf leer ist und die Pfoten einfach wissen, was sie tun. Und dann der Bach. Natürlich rein. Natürlich komplett. Natürlich wieder raus wie ein nasser Tornado. Ihr habt „Nuka!“ gesagt. Ich habe „mehr Wasser!“ verstanden. Und dann wieder diese kleinen gelben Flug-Dinger… 👉 Bienen. Ich habe sie beobachtet. Sehr kontrolliert. Sehr professionell. Also… zumindest so lange, bis eine mich fast angeschaut hat. Dann habe ich beschlossen, dass Beobachten auch aus zwei Metern Entfernung hervorragend funktioniert. Und jetzt? Geduscht. Alle. (ich war übrigens schneller fertig als ihr, nur so nebenbei) Ich liege hier. 👉 Neben dem Sofa. Natürlich. Weil… ich bin zwar müde, aber nicht lebensmüde – man weiss ja nie, wann jemand Snacks bewegt. Und ganz ehrlich… 👉 Nach Hause? War jetzt nicht zwingend notwendig. Ich hätte da noch ein paar Dinge im Kiental zu klären gehabt. Ein paar Gerüche offen. Ein paar Strecken nicht zu Ende gelaufen. Ein paar Bienen noch nicht fertig beobachtet. Aber gut. Ich bin grosszügig. Ich komme nochmal mit. …unter der Bedingung, dass wir bald wieder gehen. 😌


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