Aus Nukas Sicht 🧡🐾
Also ehrlich jetzt…
Meine erste Auslandreise führt mich nach Deutschland. 🇨🇭➡️🇩🇪
Gemeinsam mit meiner besten Freundin Nala und unseren Menschen testen wir zum ersten Mal einen autarken Stellplatz bei Wehr, nahe Bad Säckingen.
Meine Menschen waren vor der Abfahrt ein kleines bisschen nervös.
„Hoffentlich klappt das mit dem Autarkstehen.“
Ich habe das nicht ganz verstanden.
Wasser da.
Futter da.
Bach da.
Nala da.
Wo genau sollte jetzt das Problem sein? 🤔
Der Stellplatz hat jedenfalls alle wichtigen Kriterien erfüllt:
✅ Bach direkt daneben
✅ viele spannende Gerüche
✅ genügend Platz zum Schnüffeln
✅ Restaurant zu Fuss erreichbar
✅ Einkaufsmöglichkeiten für Notfälle (also falls die Menschen zu wenig Snacks eingepackt haben)
Die Standortwahl wurde von mir sofort genehmigt.
Besonders schön ist natürlich, dass Nala und ihre Menschen dabei sind. Zusammen haben wir die Umgebung gründlich kontrolliert, Wege inspiziert und mehrfach überprüft, ob der Bach immer noch fliesst.
Er fliesst übrigens noch.
Man kann nie vorsichtig genug sein.
Am Abend gingen wir dann gemeinsam ins Restaurant.
Und ich möchte an dieser Stelle festhalten:
Ich habe mich fast vorbildlich benommen.
Fast.
Ganz am Anfang fuhr nämlich ein Fahrrad vorbei.
Ein fremdes Fahrrad.
Direkt vor dem Restaurant.
Und als verantwortungsvolle Sicherheitsbeauftragte des Teams musste ich selbstverständlich kurz melden, dass ich das gesehen habe.
Wuff.
Nicht hysterisch.
Nicht dramatisch.
Ein professioneller Hinweis.
Danach war die Situation geklärt und ich konnte mich wieder meinen eigentlichen Aufgaben widmen:
Unter dem Tisch liegen.
Menschen beobachten.
Auf herunterfallendes Essen hoffen.
Nala und ich haben den Rest des Restaurantbesuchs souverän gemeistert.
Die Menschen waren zufrieden.
Die Kellner entspannt.
Keiner musste flüchten.
Also würde ich sagen: voller Erfolg.
Und wisst ihr, was das Verrückte ist?
Das hier ist tatsächlich meine erste Auslandreise überhaupt.
Natürlich mit Heimtierausweis.
Man reist schliesslich nicht einfach über die Grenze, ohne seine Dokumente dabeizuhaben. Ich bin eine seriöse Lagotto-Dame mit internationalem Anspruch.
Inzwischen ist es dunkel geworden.
Die Menschen sitzen draussen zwischen den Wohnmobilen bei Kerzenschein und trinken Wein.
Sie lachen.
Sie erzählen Geschichten.
Sie geniessen den Abend.
Nala und ich hingegen haben beschlossen, dass wir für heute genug Abenteuer erlebt haben.
Darum liegen wir jetzt gemeinsam in Nalas Wohnmobil.
Zwei völlig erschöpfte Campinghunde.
Wenn man durch das Fenster schaut, sieht man die flackernden Kerzen draussen.
Man hört die Stimmen unserer Menschen.
Und irgendwo im Hintergrund rauscht der Bach.
Nala schläft schon fast.
Ich versuche noch wach zu bleiben.
Schliesslich muss jemand aufpassen.
Aber meine Augen werden langsam schwer.
Sehr schwer.
Vielleicht kontrolliere ich morgen wieder die internationale Lage.
Heute nicht mehr.
Heute bin ich einfach nur glücklich.
Meine Menschen sind da.
Meine beste Freundin ist da.
Der Bach ist da.
Und manchmal braucht ein Hund für einen perfekten Abend gar nicht mehr als genau das. 🧡🐾🚐✨🌙
— Nuka
Internationale Reisehündin seit heute. Sicherheitsbeauftragte für Fahrräder. Aktuell ausser Dienst. 😴🐾🇨🇭➡️🇩🇪🍷🕯️