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Alina
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Anzahl der Antworten 5
heute 12:47

Radreise mit Hund(-en)

Hallo ihr Lieben, Im Alltag sind wir mit den Hunden ganz viel mit dem Fahrrad unterwegs und haben diese Woche unsere erste Mehrtagestour gemacht. Um alle drei Hunde unterzubringen, haben wir neben Gepäck und Zelt noch zwei Fahrradkörbe und einen Anhänger dabei gehabt. Das waren dann eben mal 30kg mehr Gewicht inkl. der Hunde (dabei sind die alle schon so Fliegengewichte 😄). Wir sind am Tag zwischen 30-70 km gefahren und hatten teilweise mit extremer Hitze/Sonneneinstrahlung zu kämpfen. Abends sind wir auf verschiedenen Campingplätzen untergekommen und haben im Zelt übernachtet. Das hat wirklich super geklappt! Was wir beim nächsten Mal anders machen würden: 1. Wir liebäugeln mit dem Fahrradanhänger Yuuna von Croozer, der zwar echt nicht billig ist, aber in dem wir alle drei Hunde, sogar getrennt voneinander, unterbringen könnten und der ein Sonnenverdeck an allen Öffnungen besitzt. Gerade Peanut, die vorne im Korb saß, hat die Sonne ordentlich auf den Kopf geschienen, sodass wir uns echt Sorgen gemacht haben und die Reise bei anhaltenden Temperaturen auch verkürzt haben. Hat jemand mit dem Anhänger und den Hunde-Modulen evtl. schon Erfahrungen machen können? 2. definitiv ein größeres Zelt 😂. Wir waren mit einem Zwei-Personen-Zelt unterwegs und da sind wir platztechnisch schon echt an unsere Grenzen gekommen. 3. Tja, bei dem Punkt sind wir uns etwas unsicher wie wir es gestalten sollen. Die Hunde waren ab Tag 3 nämlich ziemlich erschöpft, was natürlich auch ein wenig an der Hitze liegen wird, allerdings ist uns auch aufgefallen, dass sie über den Tag verteilt einfach viel weniger schlafen/ruhen als Zuhause. Sie legen sich zwar alle im Korb oder im Anhänger hin, schauen aber meistens neugierig nach draußen, stehen oder sitzen dann auch längere Zeit. Wenn wir Pausen machen, sind sie dann natürlich auch erstmal neugierig die Gegend am erkunden. Auf dem Campingplatz gehen alle drei eigentlich sofort ins Zelt und schlafen dann auch bis zum nächsten Morgen durch. Also in der Nacht dann locker 8-10 Stunden. Wir haben uns dann morgens auch immer Zeit gelassen beim Abbau, damit sie so lange wie möglich liegen bleiben konnten. Zuhause angekommen haben alle drei erstmal einen Tag durchgeschlafen. Da wir in kommender Zeit gerne häufiger und evtl. auch längere Touren machen würde, wäre die Frage wie man den Hunden mehr Ruhe ermöglichen kann. Hat da wer eine Idee? Berichtet doch auch gerne von euren Erfahrungen und evtl. Fragen. Dann können wir uns gegenseitig helfen ☺️
 
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Ursula
heute 12:12
Hallo Alina, ich habe bereits viele Mehrtagestouren mit Rad und Hund gemacht. Ich würde die Tagesstrecke etwas verkürzen. Wir sind in der Regel nicht mehr als 50 km gefahren, so bleibt ja mehr Ruhezeit am Zielort. Ich hatte auch das Gefühl, dass nach mehreren Tagen die Hunde auch während der Fahrt ruhen und sich entspannen können. Als Sonnenschutz hatte unsere Franzi vorne im Korb ein Küchentuch, mit Wäscheklammern befestigt, über das Gitter gespannt bekommen. Aber ich sehe, ihr plant einen großen Hänger zu besorgen.
Wünsche euch noch viel Spaß bei euren weiteren Touren.
Es ist immer ein tolles Abenteuer!
 
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Eva
heute 12:28
Hallo!🐾
Mit richtigen Mehrtagestouren können wir zwar nicht dienen,allerdings haben wir seit ca.einem Jahr auch einen Anhänger von Croozer und sind total begeistert-die Anschaffung ist also wirklich zu empfehlen!!

Bisher waren wir zwar immer nur maximal 2 Stunden am Stück unterwegs,allerdings war die Hanni schon da merklich zufriedener als bei unseren vorherigen Touren mit geliehenem und qualitativ definitiv nicht so hochwertigem Anhänger.
Besonders die Federung ist wirklich einmalig!

Mit dem tatsächlichen Ausruhen tut sich Hanni aber nichtsdestotrotz auch schwer,die Umgebung scheint einfach zu spannend zu sein😉
 
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Eva
heute 12:32
Ah ja,als kleine Abhilfe gegen die Hitze legen wir einen Teil des Anhängers auch immer mit unserer Kühlmatte aus,so kann sie sich während der Fahrt etwas abkühlen…
Trotzdem heißt es aber natürlich auch bei uns die große Hitze zu meiden,wir sind also im Sommer sehr alpin und in den Morgenstunden unterwegs🐕🐶
 
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Katja
heute 12:34
Wie haben zugesehen, dass immer wieder auch unbefestigte Waldwege dabei waren -> da durfte Hundine dann auch nebenherlaufen, was sie sehr gerne tut!

Dann war sie im weiteren Verlauf der Tour jeweils deutlich entspannter im Hänger und hat auch unterwegs mehr geruht.

Haben aber auch einen Einrad-Anhänger (Coho XC), mit dem lässt sich schlechtere Wegstrecke gut bewältigen, da er in der Spur des Fahrrades läuft…
 
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Tina
heute 12:47
Habe noch keine Erfahrung mit Fahrrad-Mehrtagestouren, sondern nur Wandern mit 13-28km/Tag.

Meine Erfahrungen dazu:

- jedes Kilo Gewicht zählt beim Mehrtageswandern, mein Rucksack hat je nachdem wie viel Wasser und Nahrung drin ist 10-12 kg. Das ist für mich nach einigen Stunden, spätestens Tagen schon super anstrengend und mehr Gewicht sollte es nicht werden. Ich stelle es mir ähnlich vor, beim Gewicht was man am (ohne E) Fahrrad zieht, zu viel macht einem iwann nach gewissen km auf der Uhr bestimmt auch etwas zu schaffen. Heißt ich denke funktionelles, robustes, aber möglichst leichtgewichtiges Equipment z. B. beim Hundeanhänger würde ich defintiv für absolut sinnvoll halten.

- bei starker Hitze mag ich wandern nicht so, wenn es denn mal vorkam, dass ein heißer Tag gemeldet war, dann möglichst zeitig frühs starten (früh je nachdem wann die Sonne aufgeht, ca. 5/6/7 Uhr) und dafür auch zeitig ankommen oder nahe am Ziel bei z. B. einem guten Wasserspot rasten.

Als Zelt habe ich das McKinley Escape 20.2, dieses wiegt ca 2 kg, für mich + Gepäck + Hund ist darin mehr als genug Platz, mit 2 Menschen aber sicherlich eng. Hat bisher sogar jeder Witterung stand gehalten, auch Wachtelei-Hagelkorngröße.

Ansonsten haben wir bisher noch drauf geachtet, dass nicht jeder Tag viele km haben muss, es reichen auch mal Tage mit "nur" 13 oder 16 oder so und dafür weniger Reisezeit und mehr Resttime, das tut allen gut und man kann an einem anderem Tag auch mal wieder besser Energie rein stecken und 28 schrubben. Bzw haben wir nur auf offiziellen Campingplätzen die Nächte verbracht und diese so ausgewählt, dass nicht jeder Tag in Folge ein langer "Marathon" wird. Wir hatten bspw in der bisher längsten und besten Mehrtagestour zu Fuß ca. 150km/ Woche gemacht. (Rostock -> Dranske auf Rügen). Beim Radwandern würde ich es vermutlich ähnlich planen, dass nicht jeder Tag so viel Strecke haben muss/man auch mal nur einen "halben" Tag macht.

Das ein Hund bei so etwas auf den kompletten Tag gesehen deutlich weniger schläft als im Alltag gehört mMn dazu/es lässt sich nicht vermeiden. Dafür ist es bei uns "Urlaub" und da darf das genau so auch mal vorkommen, findet ja nicht 365 Tage im Jahr statt dieser aktive Modus.