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Dorthe
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zuletzt 2. März

Whippet

Ist Bimse die einzige Whippet hier???
 
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Sebbi
28. Feb. 06:13
Hier bei uns. Eher nein. Zuviele Hasen, Rehe und Co. Charls durfte in seiner ersten Familie im Wald rehe jagen. Ich denke mit Erfolg. Wenn wir am Meer sind, und es die Umgebung her gibt, darf er rennen u d toben und ins Wasser.
Das ist schade. 🥺

Entschuldige die dumme Frage, aber ich habe im Bekanntenkreis nur eine Whippetlady (Cosima) und sie ist immer an der Leine. Ich mag sie sehr gerne.
Ihr Halter trainiert aber auch nicht mit ihr.

Kann man die Kontrolle ohne Leine mit ihnen überhaupt erfolgreich trainieren?
Seppi würde zwar gerne jagen, aber er ist kein typischer Jäger und mittlerweile habe ich das komplett unter Kontrolle – ohne zu „fragen“, läuft er nicht los. Wie man auf dem Bild sieht. Er hat da die Rehe rechts sogar vor mir entdeckt. Trotzdem ist er relativ entspannt.

Der Vorteil bei Seppis Training war sicher das Wissen, dass er das Wild nicht schlagen würde. Diesen Ansatz stelle ich mir bei Whippets oder anderen Windhunden eher schwierig vor.
Hätte Cosima trotzdem eine Chance auf kontrollierten Freilauf?🤔
 
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Rafiq
28. Feb. 08:23
Lasst ihr euere Formel Eins Wuffis auch so mal rennen, also in freier Wildbahn?
Sehr selten,
irgendwie taucht dann am helllichten Tag doch Wild auf und dann… 🙁
 
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Rafiq
28. Feb. 08:32
Das ist schade. 🥺 Entschuldige die dumme Frage, aber ich habe im Bekanntenkreis nur eine Whippetlady (Cosima) und sie ist immer an der Leine. Ich mag sie sehr gerne. Ihr Halter trainiert aber auch nicht mit ihr. Kann man die Kontrolle ohne Leine mit ihnen überhaupt erfolgreich trainieren? Seppi würde zwar gerne jagen, aber er ist kein typischer Jäger und mittlerweile habe ich das komplett unter Kontrolle – ohne zu „fragen“, läuft er nicht los. Wie man auf dem Bild sieht. Er hat da die Rehe rechts sogar vor mir entdeckt. Trotzdem ist er relativ entspannt. Der Vorteil bei Seppis Training war sicher das Wissen, dass er das Wild nicht schlagen würde. Diesen Ansatz stelle ich mir bei Whippets oder anderen Windhunden eher schwierig vor. Hätte Cosima trotzdem eine Chance auf kontrollierten Freilauf?🤔
Sicher kannst du mit dem Schlagen des Wilds nicht sein, aber ich stütze die Aussage, dass Whippets aus der Ausstellungslinie nicht so Jagd-affin sind. LOKI rennt den Rehen zwar auch hinterher, stellt aber schnell fest, dass er keine Chance hat und hört dann auf. Sonst wäre eher er der Killer im Rudel 😈.
Wenn OVI den Rehen hinterher läuft ist er erst mal weg. An der Art wie er es tut würde ich aber ablesen, dass er sich eher freut, endlich mal jemanden zu haben der auch schnell ist - der Whippet ist ihm ja zu lahm. Bei OVI glaube ich nicht, dass er das Reh schlagen würde, der ist nur geil auf rennen. Da ist die Gefahr eher, dass er sich verletzt 😢. Die nächste Straße ist selten weit genug weg.
 
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Sebbi
28. Feb. 08:37
Dann besteht ja noch die Hoffnung mal eines Tages einen zu treffen, der mal mit Sebbi zusammen umher rennt😊
 
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Nicole
28. Feb. 08:56
Das ist schade. 🥺 Entschuldige die dumme Frage, aber ich habe im Bekanntenkreis nur eine Whippetlady (Cosima) und sie ist immer an der Leine. Ich mag sie sehr gerne. Ihr Halter trainiert aber auch nicht mit ihr. Kann man die Kontrolle ohne Leine mit ihnen überhaupt erfolgreich trainieren? Seppi würde zwar gerne jagen, aber er ist kein typischer Jäger und mittlerweile habe ich das komplett unter Kontrolle – ohne zu „fragen“, läuft er nicht los. Wie man auf dem Bild sieht. Er hat da die Rehe rechts sogar vor mir entdeckt. Trotzdem ist er relativ entspannt. Der Vorteil bei Seppis Training war sicher das Wissen, dass er das Wild nicht schlagen würde. Diesen Ansatz stelle ich mir bei Whippets oder anderen Windhunden eher schwierig vor. Hätte Cosima trotzdem eine Chance auf kontrollierten Freilauf?🤔
Ich sage es mal so bedingt 😉, volle Kontrolle eher nein, 95% sind erreichbar, aber auch nur, wenn man erreicht, dass die stete Kommunikation mit dem Hund nicht abreißt!

Jagdkontrolle heißt der Mensch muss seinen Hund lesen und zwar unmittelbar und sofort maximal 3 Sekunden um jede jagdliche Regung des Hundes wahrzunehmen und entsprechend zu reagieren!

Ein Waldspaziergang hier läuft nicht ohne strikte Regeln:
Verlassen vom Weg - no go
3 mal nicht auf Ansprache reagieren/das Gefühl haben der Hund driftet im Kopf ab - es wird angeleint.
Wo geht die Sicht des Hundes hin? Verweilt die lange in den Wald hinein?
-Reaktion vom Mensch muss erfolgen
Steht die Nase im Wind? (Nur weil primär nach Sicht gejagt wird ist die Nase nicht gänzlich tot)
- Reaktion vom Mensch muss erfolgen

Durchgestartet? Good luck, beten dass der Hund unverletzt zurück kommt und genug Eier um an Ort und Stelle zu bleiben mit seinem Hintern.
 
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Sebbi
28. Feb. 10:09
Ich sage es mal so bedingt 😉, volle Kontrolle eher nein, 95% sind erreichbar, aber auch nur, wenn man erreicht, dass die stete Kommunikation mit dem Hund nicht abreißt! Jagdkontrolle heißt der Mensch muss seinen Hund lesen und zwar unmittelbar und sofort maximal 3 Sekunden um jede jagdliche Regung des Hundes wahrzunehmen und entsprechend zu reagieren! Ein Waldspaziergang hier läuft nicht ohne strikte Regeln: Verlassen vom Weg - no go 3 mal nicht auf Ansprache reagieren/das Gefühl haben der Hund driftet im Kopf ab - es wird angeleint. Wo geht die Sicht des Hundes hin? Verweilt die lange in den Wald hinein? -Reaktion vom Mensch muss erfolgen Steht die Nase im Wind? (Nur weil primär nach Sicht gejagt wird ist die Nase nicht gänzlich tot) - Reaktion vom Mensch muss erfolgen Durchgestartet? Good luck, beten dass der Hund unverletzt zurück kommt und genug Eier um an Ort und Stelle zu bleiben mit seinem Hintern.
Das ist eine sehr gute Zusammenfassung 👍🏼.
Ich denke mal, das gilt im Groben für alle Hunde (zumindest für die mit jagdlichen Ambitionen) und nicht nur im Wald.

Mit diesen Maßstäben habe ich auch bei Sebbi den Freilauf aufgebaut. Das „Fragen“ kam dann nebenbei dazu.

Ich habe noch nicht getestet, was er machen würde, wenn ich gar nicht reagiere. Weil ich immer mit ihm kommuniziere und die Verbindung halte.

Ich vermute, wenn die ca. 20 m entfernten Rehe panisch losgerannt wären, hätte ich eingreifen müssen.☝🏼
 
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Würmeldürm
28. Feb. 10:45
Ich sage es mal so bedingt 😉, volle Kontrolle eher nein, 95% sind erreichbar, aber auch nur, wenn man erreicht, dass die stete Kommunikation mit dem Hund nicht abreißt! Jagdkontrolle heißt der Mensch muss seinen Hund lesen und zwar unmittelbar und sofort maximal 3 Sekunden um jede jagdliche Regung des Hundes wahrzunehmen und entsprechend zu reagieren! Ein Waldspaziergang hier läuft nicht ohne strikte Regeln: Verlassen vom Weg - no go 3 mal nicht auf Ansprache reagieren/das Gefühl haben der Hund driftet im Kopf ab - es wird angeleint. Wo geht die Sicht des Hundes hin? Verweilt die lange in den Wald hinein? -Reaktion vom Mensch muss erfolgen Steht die Nase im Wind? (Nur weil primär nach Sicht gejagt wird ist die Nase nicht gänzlich tot) - Reaktion vom Mensch muss erfolgen Durchgestartet? Good luck, beten dass der Hund unverletzt zurück kommt und genug Eier um an Ort und Stelle zu bleiben mit seinem Hintern.
Ich denke, 3 Sekunden könnten schon zu lange sein . Bei uns auf jeden Fall.
Der perfekte Rückruf funktioniert meist auch nur in reizfreien Situationen. Wer trainiert denn schon Rückruf mit einem Hasen, der 3m vor dem Whippet lossprintet....Vielleicht gibt's Windhunde, deren Jagdtrieb nicht so extrem ausgeprägt ist.
Aber es bleiben Jagdhunde und Sichtjäger, wobei auch einige Exemplare die Nase am Boden haben( bei uns der Fall).
Und Tötungsabsicht oder nicht, es reicht, wenn der Hund weg ist, sich auf seinem kamikazeartigen Sprint durchs Unterholz verletzt, einem Jäger vor die Flinte läuft oder auf die Straße/ Bahnreise rennt. Vielleicht bleibt ja der Hund unverletzt, nicht aber das Reh.
Zudem kommen Hunde, die länger unterwegs sind , in einen Ausnahmezustand, in dem sie selbst vor dem Besitzer flüchten. Ein großer Teil überlebt das nicht. ( Leider ein trauriger Fall im Bekanntenkreis, Windspiel, abrufbar, erschreckt von Knall, weg , tot , vielleicht verhungert, erfroren, entsetzlich...)
Ich finde es von unmöglich, wenn Züchter behaupten , sie hätten Welpen ohne Jagdtrieb. Das kann einfach keiner vorhersehen, auch nicht , bei Showlinie oder wenn die Elternteile weitgehend abrufbar sind.
 
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Kerstin
28. Feb. 13:02
Ich sage es mal so bedingt 😉, volle Kontrolle eher nein, 95% sind erreichbar, aber auch nur, wenn man erreicht, dass die stete Kommunikation mit dem Hund nicht abreißt! Jagdkontrolle heißt der Mensch muss seinen Hund lesen und zwar unmittelbar und sofort maximal 3 Sekunden um jede jagdliche Regung des Hundes wahrzunehmen und entsprechend zu reagieren! Ein Waldspaziergang hier läuft nicht ohne strikte Regeln: Verlassen vom Weg - no go 3 mal nicht auf Ansprache reagieren/das Gefühl haben der Hund driftet im Kopf ab - es wird angeleint. Wo geht die Sicht des Hundes hin? Verweilt die lange in den Wald hinein? -Reaktion vom Mensch muss erfolgen Steht die Nase im Wind? (Nur weil primär nach Sicht gejagt wird ist die Nase nicht gänzlich tot) - Reaktion vom Mensch muss erfolgen Durchgestartet? Good luck, beten dass der Hund unverletzt zurück kommt und genug Eier um an Ort und Stelle zu bleiben mit seinem Hintern.
Heisst auch, ich muss den Kopf frei haben, und mich nicht selbst mit irgendwas ablenken.
Und charls sieht den Hasen aufm Feld immer eher als ich.
Wobei Hase geht, Eichhörnchen und Rehe..... Kennste schreiendes etwas auf den Hinterbeinen an der Leine
 
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Kerstin
28. Feb. 13:05
Ich denke, 3 Sekunden könnten schon zu lange sein . Bei uns auf jeden Fall. Der perfekte Rückruf funktioniert meist auch nur in reizfreien Situationen. Wer trainiert denn schon Rückruf mit einem Hasen, der 3m vor dem Whippet lossprintet....Vielleicht gibt's Windhunde, deren Jagdtrieb nicht so extrem ausgeprägt ist. Aber es bleiben Jagdhunde und Sichtjäger, wobei auch einige Exemplare die Nase am Boden haben( bei uns der Fall). Und Tötungsabsicht oder nicht, es reicht, wenn der Hund weg ist, sich auf seinem kamikazeartigen Sprint durchs Unterholz verletzt, einem Jäger vor die Flinte läuft oder auf die Straße/ Bahnreise rennt. Vielleicht bleibt ja der Hund unverletzt, nicht aber das Reh. Zudem kommen Hunde, die länger unterwegs sind , in einen Ausnahmezustand, in dem sie selbst vor dem Besitzer flüchten. Ein großer Teil überlebt das nicht. ( Leider ein trauriger Fall im Bekanntenkreis, Windspiel, abrufbar, erschreckt von Knall, weg , tot , vielleicht verhungert, erfroren, entsetzlich...) Ich finde es von unmöglich, wenn Züchter behaupten , sie hätten Welpen ohne Jagdtrieb. Das kann einfach keiner vorhersehen, auch nicht , bei Showlinie oder wenn die Elternteile weitgehend abrufbar sind.
Wir fahren Ostern ins Hotel.... Mit Wildpark...... Ich bin gespannt, ob und wie wir da durch kommen....... Leberwursttuben sollte ich wohl mal nicht vergessen.

Charls macht auch beides. Augen und Nase. Er scannt jeden Morgen den Nussbaum bei uns an der Strasse... Mittlerweile mach ich n Spiele draus.... Wer siehts Hörnchen zu erst
 
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Würmeldürm
28. Feb. 14:58
Ich kenn das mit den Hinterbeinen....wie ein Erdhörnchen. Als ich das Geschrei das erste Mal gehört habe, war ich ernsthaft der Meinung , er wäre schwer verletzt! So was hab ich vorher nie gehört. Markerschütternd!
Da bei uns kein Tag ohne Wildsichtung vergeht ( momentan zig Hasen und mindestens 15 Rehe) , ist an Freilauf nicht zu denken.
Das Gekreische bei Sichtung hat sich jetzt nach 10 Jahren etwas gelegt. Eigentlich nur noch, wenn ein paar Meter vor uns Wild aufkreuzt.