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Celine
Einleitungs-Beitrag
Anzahl der Antworten 15
heute 03:43

Arbeitshund, Junghund, Zweithund

Hallöchen, Da der Thread gestern etwas in die falsche Richtung gegangen ist, öffne ich jetzt einen neuen. Also, Ich möchte mir einen Arbeitshund anschaffen, also in die Richtung Malinoi, Bordercollie, Schäferhund. Was sind so eure Erfahrungen, was sollte man dringend am Anfang beachten und habt ihr Tipps und ähnliches? Ich brauche keine Belehrungen, ich wäre zu jung, was mit der Zukunft ist usw, dazu hab ich jetzt genug gelesen. Ich möchte bitte nur Tipps und Erfahrungsberichte. 🫶✨️ Ich würde mich über Antworten freuen 🫶 Liebe Grüße
 
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Celine
1. Apr. 21:08
Leider sind mit dem Löschen des Threads dann auch alle wertvollen Beiträge weg... Ich hatte gestern ja schon einen recht langen "Fahrplan" wie ich die Sache angehen würde geschrieben. Kann jetzt keiner mehr nachlesen, grob gesagt: Elterntiere und bestenfalls schon vorhandene Nachzuchten kennen lernen, auf Körperbau sehr genau achten und Sozialisierung beim Züchter ansehen. Wenn du jetzt explizit nach "am Anfang" fragst gehe ich jetzt mal davon aus, dass die Auswahl welche Rasse, welche Verpaarung, welcher Sport etc abgeschlossen bzw klar ist. Mir wäre im ersten Jahr die Umweltsicherheit und die Alltagstauglichkeit wichtig. Dazu der Gehorsam. Ohne ordentlichen Gehorsam würde ich nicht mehr anhetzen. Gute IGP-Helfer können den Welpen/Junghund mal antesten, aber wenn der wirklich was für den hohen Sport ist, dann kann man das auch gut und gern anfangen, wenn der Gehorsam sitzt. Schnell und triebig können die genannten Rassen sowieso. Der Malinois schreibt sich übrigens mit nem "s" hinten😉 Auf der anderen Seite wäre mir bewusstes Runterfahren beim Hund wichtig. Also überall hin mitschleppen, wo er später auch mit soll und da Reize aushalten lernen, Ruhe lernen. Damit hat man meist schon mal genug zu tun. Ich würde nie wieder das Hetzen fördern. Also beim nächsten Welpen fliegt nichts mehr. Insgesamt wäre hier mehr Ruhe und mehr Reize aushalten angesagt. Hochdrehen kann er alleine. Ach und sich in die Theorie hinter Hundetraining einlesen schadet nichts. Also zum Beispiel "Das Pavlov Projekt".
Okay Dankeschön.
Aber eigentlich hab ich den Thread nicht gelöscht 🙈
 
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Kati
1. Apr. 21:20
Okay Dankeschön. Aber eigentlich hab ich den Thread nicht gelöscht 🙈
Er ist jedenfalls weg🤷‍♀️
Und das ist immer schade, da gerade lange durchdachte Beiträge schon auch Lebenszeit kosten.
 
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R
1. Apr. 21:41
Es lohnt sich immer, sich etwas mit den Blutlinien zu beschäftigen, sobald du weißt was du genau machen möchtest. Meine DSH aus der Leistung waren top für den Schutzhundsport, aber auch da gab es Unterschiede. Am besten du suchst dir mal ein paar Züchter raus und befragst sie zu ihren Hunden.
Gerade bei schäferhunden wird's echt bunt ;) die einen schwören auf die Grauen, die anderen auf DDR-Blut, der nächste geht auf die Größe der östlichen Linien und wieder einer sagt der westliche Typ ist dem Sport entgegen gezüchtet worden. Ich empfinde den chodsky pes als frauenfreundliche Richtung mit der "kleineren" Größe. Der Schweizer ist aber auch nicht zu verachten.Ganz stark die Belgier und mir wurde auch mal Tervuere vor Augen gehalten, als sehr passenden sportbegleiter. Die ganzen schäfis.... Da wird mir immer schwindelig. Doch vlt ist es ein Rottweiler, Airdale oder ein Dobermann, der besser zu Celine passen würde? Ich weiß auch immernoch nicht, was du, liebe Celine, jetzt wirklich willst. Arbeit ist für mich Polizei/Wachdienst/Spürhund/Assistenz/Jagdhund... Also echte Diensthunde mit echter Arbeit. Sport - IGP usw, Mantrail/Fläche, Turnierhundesport wie Frisbee und co, Sport ist auch Hunderennen... So direkte Tips fallen mir bei der Bandbreite der möglichkeiten nicht ein. Welchen Verein/Ausbildungsplatz hast du ? Hast du da schon einen? Oder ist es eine Hundeschule mit Prüfungen? Ist ja auch ein Unterschied. Ich glaube, finde den Verein und der Verein wird dir sogar züchter in deiner Umgebung nennen. Und mit züchter und ausbildungsstätte wirsf du diesen Traum erarbeiten können.
Erfahrungen ... Turnierhundesportler in der Familie und im Bekanntenkreis. Hab damit geliebäugelt. Bin aber zu sehr alltagsorientiert und nicht der Typ, der für die Leistung den Hundeplatz mehr aufsucht, als die wanderung. Zu zeitintensiv, extrem trainingsorientierte Bindung und wenig "Quatsch" drumrum. Und ja.. ein scharfer Hund ist eine Waffe und reagiert von sich aus auch Mal, wie er es gelernt hat. Soll heißen- sind jetzt nicht so die sympatischsten Spielkollegen 😅 gehen halt auch Mal vor, wo andere weichen gelernt haben.kann man aber schlecht beschreiben, denn Erziehung und gehorsam sitzt da auch.
 
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Sebbi
heute 01:04
Ich kann verstehen, dass das Thema emotional ist. Dass die Reaktionen hier teils kritisch ausfallen, liegt sicher nicht daran, dass dir jemand den Wunsch ausreden möchte. Viele machen sich einfach Sorgen, weil Erwartung und Realität bei diesen speziellen Rassen oft weit auseinandergehen und die Tierheime leider voll von genau diesen Hunden sind. Niemand will dich verurteilen – es geht rein um das Wohl der Tiere.
Damit die Tipps und Erfahrungsberichte auch wirklich zu dir passen, wäre es super, wenn du uns noch ein paar Details verrätst:
- Was genau hast du mit dem Hund vor? (Welcher Sport oder welche konkrete Aufgabe ist geplant?)
- Was ist für dich ein Arbeitshund? (Was erwartest du von dieser Genetik, was ein normaler Hund nicht bietet?)
- Auf welche Linie möchtest du zurückgreifen?
(Arbeits-, Leistungs- oder Showlinie?)
Wie stellst du dir das Zusammenleben mit deinem Ersthund vor? (Gerade im Hinblick auf das Management im Alltag.)
Ohne diese Details ist jeder Tipp nur geraten, da die Ansprüche dieser Rassen extrem unterschiedlich sind.
 
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Niclas
heute 03:43
Hey, was bedeutet denn Arbeitshund? Also für welche Art von Arbeit oder interessierst du dich einfach generell für eine solches Tier?