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Christiane
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Anzahl der Antworten 9
heute 18:53

Eine Geschichte für einen Jungen

Hallo zusammen, mein Neffe musste den Familienhund mit 12 Jahren im Januar einschläfern lassen, da er Tumore in der Leber und Milz hatte. Sein 5 jähriger Sohn vermisst ihn sehr und hat gesagt, dass er gern in den Himmel möchte um mit ihm zu spielen 😢. Ich habe mir nun diese Geschichte ausgedacht, um ihn ein bißchen zu trösten. Glaubt ihr die Geschichte ist etwas für einen 5 jährigen? Der Junge und der Hund. Wie jeden Tag kam der Junge von der Kita nach Hause und spielte mit seinem Hund. Sie hatten beide grosse Freude daran durch den Garten zu toben. Der Junge warf immer wieder den Ball, dem der Hund nachjagte. Eines Tages wurde der Hund schwer krank und starb. Der Junge war sehr traurig, denn sein bester Freund war nun nicht mehr da. Er dachte jeden Tag an ihn und bedauerte nicht mehr mit ihm spielen zu können. Der Junge wurde immer älter. Und dachte doch immer noch an seinen Hundefreund. Als der Junge nun selber alt und Großvater war, lag er eines Abends im Bett und dachte sich so: wie schön wäre es, wenn ich mal sterbe und mein Hund mich an der Himmelspforte begrüssen würde. Als der Tag nun gekommen war und der Junge als uralter Mann gestorben ist, ging er eine bunte Brücke, die golden glänzte hoch zu einem Tor. An diesem Tor stand ein älterer Mann und begrüsste ihn freudig. Hallo Junge du wirst schon erwartet. Der Junge antwortete: ich bin doch schon ein alter Mann. Da antwortete Petrus am Tor: geh einfach durch das Tor und du wirst sehen. Der Junge geht nun durch das Tor und als er auf der anderen Seite war da war er auf einmal wieder der Junge. Und er schaute ganz erstaunt, denn da kam sein Hund, er sprang ihn an und die Freude der beiden war riesengroß. Der Hund sagte zu ihm: ich hab dich schon erwartet. Schön, dass du endlich gekommen bist. Der Jungen sagte erstaunt: warum kann ich dich verstehen? Hier im Himmel verstehen wir uns alle, sagte der Hund. Und der Junge , antwortete ich hab dich so sehr vermisst. Der Hund antwortete: ich dich auch, aber als ich hier in den Himmel gekommen bin, hat deine Uroma schon auf mich gewartet. Sie hatte ihre Hunde die sie als Kind hatte auch bei sich. Und so waren wir ein großes Rudel und mir ist es nie langweilig geworden. Aber es hat mich traurig gemacht, wenn ich dich traurig gesehen habe. Aber nun ist alles gut. Konstruktive Kritik wird gern angenommen😊
 
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Katrin
Beliebteste Antwort
heute 17:14
Als 3fach Mama würde ich das ehrlich gesagt so nicht erzählen. Der Anfang ist okay. Nach dem Tod des Hundes würde ich eher ein weniger düsteres Bild schaffen sondern eher Richtung Traum schreiben. Es gibt einen schönen Sprüch ,,Die Erinnerung ist ein Fenster, durch das ich dich sehen kann, wann immer ich will". Die Geschichte würde ich so gestalten das Trauer und Verlust weniger werden und sich in ein Gefühl von ,,der Hund ist immer bei einem" umwandeln.
 
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Steffi
heute 17:05
Hallo liebe Christiane, sehr lieb von Dir. Ich würde den Satz 'es hat mich traurig gemacht, dich traurig zu sehen' auf jeden Fall rausnehmen,damit der Kleine nicht noch ein schlechtes Gewissen bekommt..Trauer und Verarbeiten ist richtig und wichtig. Und auf jeden Fall solltest Du Dein Vorhaben mit den Eltern abstimmen, bevor Du die doch sehr auf den Jungen bezogene Geschichte erzählst. Vielleicht möchten sie es nicht oder anders, sie kennen ihr Kind am besten.
LG Steffi
 
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Katrin
heute 17:14
Als 3fach Mama würde ich das ehrlich gesagt so nicht erzählen. Der Anfang ist okay. Nach dem Tod des Hundes würde ich eher ein weniger düsteres Bild schaffen sondern eher Richtung Traum schreiben. Es gibt einen schönen Sprüch ,,Die Erinnerung ist ein Fenster, durch das ich dich sehen kann, wann immer ich will". Die Geschichte würde ich so gestalten das Trauer und Verlust weniger werden und sich in ein Gefühl von ,,der Hund ist immer bei einem" umwandeln.
 
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Katrin
heute 17:19
So ungefähr. Geschichte ist mit KI erstellt worden.

Lukas saß ganz still auf dem Teppich in seinem Zimmer. In seinen Händen hielt er das rote Halsband von seinem Hund Balu. Es fühlte sich noch ganz weich an, aber Balu war nicht mehr da. Er war nun im Hundehimmel, weil er schon sehr alt und müde war.
Lukas war sehr traurig. „Mama“, rief er leise, „jetzt kann ich gar nicht mehr mit Balu spielen. Er fehlt mir so doll im Bauch.“
Mama kam herein und setzte sich zu ihm auf den Boden. Sie nahm Lukas fest in den Arm und kuschelte mit ihm. „Ich weiß, mein Schatz. Das Herz ist traurig, weil Balu dein allerbester Freund war.“
Sie zeigte auf das große Fenster in seinem Zimmer. „Weißt du“, sagte Mama sanft, „es gibt ein ganz besonderes Geheimnis: Die Erinnerung ist wie ein Fenster. Durch dieses Fenster können wir Balu immer sehen, wann immer wir wollen.“
Lukas blinzelte. „Ein Fenster in meinem Kopf?“
„Genau“, erklärte Mama. „Mach mal deine Augen ganz fest zu. Kannst du sehen, wie Balu mit seinem Schwanz wedelt? Und wie er versucht, die Seifenblasen im Garten zu fangen?“
Lukas kniff die Augen zu. Und tatsächlich! Da war Balu. Er sah ihn ganz deutlich vor sich, wie er lustig herumsprang und seine schlabberige Zunge aus dem Maul hängte. Lukas musste ein ganz kleines bisschen kichern, obwohl er noch eine Träne auf der Wange hatte.
Er machte die Augen wieder auf und drückte das rote Halsband fest an sich. Balu war zwar nicht mehr im Zimmer, aber durch sein „Erinnerungs-Fenster“ konnte er ihn jederzeit besuchen gehen.
 
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Christiane
heute 17:31
Hallo liebe Christiane, sehr lieb von Dir. Ich würde den Satz 'es hat mich traurig gemacht, dich traurig zu sehen' auf jeden Fall rausnehmen,damit der Kleine nicht noch ein schlechtes Gewissen bekommt..Trauer und Verarbeiten ist richtig und wichtig. Und auf jeden Fall solltest Du Dein Vorhaben mit den Eltern abstimmen, bevor Du die doch sehr auf den Jungen bezogene Geschichte erzählst. Vielleicht möchten sie es nicht oder anders, sie kennen ihr Kind am besten. LG Steffi
Danke. Ich würde es immer vorher mit den Eltern besprechen. Ich würde es sogar vorziehen, wenn es die Eltern vorlesen.
 
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Christiane
heute 17:32
Als 3fach Mama würde ich das ehrlich gesagt so nicht erzählen. Der Anfang ist okay. Nach dem Tod des Hundes würde ich eher ein weniger düsteres Bild schaffen sondern eher Richtung Traum schreiben. Es gibt einen schönen Sprüch ,,Die Erinnerung ist ein Fenster, durch das ich dich sehen kann, wann immer ich will". Die Geschichte würde ich so gestalten das Trauer und Verlust weniger werden und sich in ein Gefühl von ,,der Hund ist immer bei einem" umwandeln.
Vielen Dank für deine Antwort. Es soll auf keinen Fall düster sein.
 
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Katrin
heute 17:33
Es gibt im Handel übrigens einige schöne Bilderbücher zum Thema.
 
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Jörg
heute 18:14
Bitte frag die Eltern. Es ist Super lieb von dir das du dem Jungen die Trauer nehmen willst. Aber ich denke das ist etwas was die Eltern machen sollten. Zudem redest du in der Geschichte vom Sterben und das ist in dem alter schon ein schwieriges Thema, gerade in der heutigen Zeit wo es schon fast ein Tabu Thema ist.
 
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Juli
heute 18:44
Es gibt im Handel übrigens einige schöne Bilderbücher zum Thema.
Das ist ein schönes Bilderbuch zum Thema Tod und Trauer für Kinder. Ich habe das Buch selber und finde die Bilder sehr ansprechend.
(Bitte anklicken!)
 
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Christiane
heute 18:53
Das ist ein schönes Bilderbuch zum Thema Tod und Trauer für Kinder. Ich habe das Buch selber und finde die Bilder sehr ansprechend. (Bitte anklicken!)
Danke für den Tipp.