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Andreas
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Anzahl der Antworten 7
heute 13:47

Danke, das es Dich gab mein geliebter Ragnaar

In tiefem Schmerz, aber noch viel mehr in unendlicher Dankbarkeit, nehmen wir Abschied von einer Seele, die unser Leben heller, reicher und unvergesslich gemacht hat. Du warst nicht einfach nur ein Teil unseres Alltags – Du warst unser Ein und Alles. Unser geliebter Querschädel Ja, Du hattest Deinen ganz eigenen Kopf. Manchmal dickköpfig, manchmal eigensinnig, und genau das haben wir so unendlich an Dir geliebt. Deine kleinen Macken und diese wunderbare Persönlichkeit haben uns zum Lachen gebracht und Dein Wesen erst perfekt gemacht. Ohne Deinen Dickkopf wärst Du nicht Du gewesen. Ein Herz aus purem Gold Hinter all dem steckte der wunderbarste Charakter, den man sich nur wünschen konnte: Deine Treue war unerschütterlich. Du warst da – in jedem Moment, treu an unserer Seite, ohne Bedingungen. Deine Liebe war bedingungslos. Du hast uns so genommen, wie wir sind, und uns jeden Tag aufs Neue gezeigt, was echte Zuneigung bedeutet. Deine Herzensgüte hat unsere Wohnung zu einem Zuhause gemacht. Du warst einfach durch und durch gut. „Es gibt Spuren, die kann man nicht auslöschen. Und es gibt die Liebe, die einfach bleibt, auch wenn Du nicht mehr da bist.“ Du hast eine Lücke hinterlassen, die niemand jemals füllen kann. Doch in unseren Erinnerungen, in jedem Gedanken und tief in unseren Herzen lebst Du weiter. Für immer geliebt, für immer unvergessen, für immer unser Alles. Danke für jeden einzelnen Moment mit Dir.Danke
 
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Andreas
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heute 13:47
Sowas wie meinen Ragnaar habe ich noch nie erlebt und ich glaube ich werde es auch nie wieder

Für immer im Herzen: In Liebe für Ragnaar

Als ich im Jahr 2020 meine geliebte Foxterrier-Hündin Ronja nach 14 gemeinsamen Jahren gehen lassen musste, riss das ein tiefes Loch in mein Herz. Der Schmerz war riesig, doch ich wusste, dass ich wieder einem Hund ein Zuhause schenken wollte. Um dich, meine treue Ronja, niemals unfair zu vergleichen, suchte ich ganz bewusst nach einem Terrier mit einer anderen Fellfarbe. Und er sollte aus dem Tierschutz kommen – eine Seele, die eine zweite Chance verdient hatte.

Nach vielen Telefonaten kam der eine, lebensverändernde Anruf: Ein Welsh-Mischling, gerettet aus furchtbaren Verhältnissen. Als ich die Details hörte, lief es mir eiskalt den Rücken runter. Vier Jahre alt. Ein Leben, das bis dahin nur aus einer Kette und einem kahlen Zwinger bestanden hatte. Die Heimleitung schickte mir Bilder, und in diesem Moment passierte es: Mein Herz entschied sofort. Den möchte ich zu uns holen.

Die Warnungen waren laut. „Er ist ein reiner Frauenhund“, hieß es. „Er hasst Männer wegen seiner schlimmen Erfahrungen. Das wird nicht klappen. Probieren Sie es, aber machen Sie sich keine Hoffnung.“ Doch ich spürte, dass ich es selbst sehen musste.

Auf halber Strecke, in Hagenow, trafen wir uns. Ich stand da, voller Aufregung und Erwartung, als der Wagen des Tierheims vorfuhr. Die Pflegerinnen wiederholten ihre Skepsis. Dann öffnete sich die Tür.

Da standest du nun, mein kleiner Ragnaar. Dein Fell war völlig verfilzt, dein bisheriges Leben hatte tiefe Spuren hinterlassen. Du kamst mir entgegen, deine Augen trafen meine, und in diesem Augenblick geschah ein kleines Wunder. Es war wie ein stilles, tiefes Einverständnis zwischen uns beiden. Ohne Zögern, ganz selbstverständlich, gingst du mit mir spazieren. Wir ließen die völlig verdutzte Tierheimleitung einfach stehen. 30 Minuten liefen wir nebeneinander her, und es fühlte sich an, als würden wir uns schon eine Ewigkeit kennen. Da gab es kein Zurück mehr. Du warst mein Hund.

Auf der Rückfahrt nach Kiel lagst du angeleint auf der Rückbank. Jedes Mal, wenn ich mich nach hinten beugte, um nach dir zu sehen, schenktest du mir einen feuchten Hundekuss. In Kiel angekommen, warst du sofort Zuhause. Du hast meine Frau begrüßt, hast neugierig die Zimmer inspiziert, als hättest du nie woanders gewohnt.

In dieser ersten Nacht wollte ich dich nicht allein lassen. Ich legte mich auf eine Matratze auf den Fußboden, direkt neben deine Decke. Als wir am Morgen die Augen öffneten, kamst du zu mir. Du hast mir das ganze Gesicht abgeleckt, und dein ganzer kleiner Körper strahlte vor Glück und Fröhlichkeit. Es war, als würdest du dich aus tiefster Seele dafür bedanken, dass du endlich die Chance auf ein echtes, hundewürdiges Leben bekommen hast.

Du kanntest überhaupt nichts. Keine Straßen, keinen Wald, nicht einmal das Gefühl von grünem Rasen unter deinen Pfoten. Alles mussten wir dir ganz langsam, mit unendlich viel Geduld und Verständnis beibringen. Aber ich habe jede Sekunde davon geliebt. Denn das, was du mir zurückgegeben hast, war unbezahlbar: bedingungslose Liebe und absolutes Vertrauen.

Ein DNA-Test brachte später das Geheimnis deiner Persönlichkeit ans Licht: Du bestundest aus fünf verschiedenen Terrier-Rassen und einem Border Collie! Wer Terrier kennt, weiß, wie sturköpfig sie sein können. Und ja, mein kleiner Dickkopf, manchmal hast du mich mit deiner Sturheit fast zur Verzweiflung gebracht – aber man konnte dir einfach nie lange böse sein. Dein Charme war immer größer.

Fast sechs wunderschöne, unvergessliche Jahre durften wir so miteinander teilen. Bis zu jenem schrecklichen Tag, an dem ein plötzliches Nierenversagen alles veränderte. Innerhalb kürzester Zeit musste ich die schwerste Entscheidung treffen, die ein Hundebesitzer treffen kann: Ich musste dich von deinen Schmerzen erlösen.

Da wir keinen eigenen Garten haben, war mir eines unendlich wichtig: Ich wollte dir über den Tod hinaus dieselbe Liebe, Würde und Achtung zurückgeben, die du mir zu Lebzeiten geschenkt hast. Der bloße Gedanke, dass mit deinem leblosen Körper nicht gut umgegangen werden könnte, machte mich verrückt. Deshalb entschied ich mich für eine Einäscherung. Ich wollte dich wieder nach Hause holen.

Nun stehst du bei mir im Wohnzimmer. Der Schmerz über deinen Verlust ist noch immer furchtbar und zerreißt mir oft das Herz. Aber zu wissen, dass du wieder bei mir bist – auch wenn es nur deine Asche ist –, gibt mir einen tiefen, inneren Frieden. Du bist wieder da, wo du hingehörst.

Ragnaar, mein treuer Freund, mein kleiner Kämpfer: Vielen Dank für all die wunderschönen Stunden, die ich mit dir genießen durfte. Du hast mein Leben bereichert und mir gezeigt, wie tief die Verbindung zwischen Mensch und Tier sein kann.

Du bist nicht mehr an meiner Seite, aber du bleibst für immer in meinem Herzen. In Liebe, dein Herrchen.

„Gute Reise über die Regenbogenbrücke, kleiner Ragnaar. Du wirst schmerzlich vermisst, aber deine Liebe bleibt für immer.“
 
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Ria
10. Juli 16:38
Das tut mir so leid. Fühl dich gedrückt 😞
 
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Carmen
10. Juli 17:16
Die gemeinsamen Erinnerungen kann euch niemand nehmen. Mein herzliches Mitgefühl. ❤️
 
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Steffi
10. Juli 17:23
Mein herzliches Beileid und alles Liebe für Euch🫂
 
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Sylvia
10. Juli 18:36
So ein schöner Liebesbrief 💞
 
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Heike
10. Juli 18:45
Das tut mir so leid, ich weiss wie Du Dich jetzt fühlst.🐾🐾
 
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Gina
10. Juli 22:31
Lass dich mal ganz lieb drücken🫂
Schöne Liebeserklärung❤️
 
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Andreas
heute 13:47
Sowas wie meinen Ragnaar habe ich noch nie erlebt und ich glaube ich werde es auch nie wieder

Für immer im Herzen: In Liebe für Ragnaar

Als ich im Jahr 2020 meine geliebte Foxterrier-Hündin Ronja nach 14 gemeinsamen Jahren gehen lassen musste, riss das ein tiefes Loch in mein Herz. Der Schmerz war riesig, doch ich wusste, dass ich wieder einem Hund ein Zuhause schenken wollte. Um dich, meine treue Ronja, niemals unfair zu vergleichen, suchte ich ganz bewusst nach einem Terrier mit einer anderen Fellfarbe. Und er sollte aus dem Tierschutz kommen – eine Seele, die eine zweite Chance verdient hatte.

Nach vielen Telefonaten kam der eine, lebensverändernde Anruf: Ein Welsh-Mischling, gerettet aus furchtbaren Verhältnissen. Als ich die Details hörte, lief es mir eiskalt den Rücken runter. Vier Jahre alt. Ein Leben, das bis dahin nur aus einer Kette und einem kahlen Zwinger bestanden hatte. Die Heimleitung schickte mir Bilder, und in diesem Moment passierte es: Mein Herz entschied sofort. Den möchte ich zu uns holen.

Die Warnungen waren laut. „Er ist ein reiner Frauenhund“, hieß es. „Er hasst Männer wegen seiner schlimmen Erfahrungen. Das wird nicht klappen. Probieren Sie es, aber machen Sie sich keine Hoffnung.“ Doch ich spürte, dass ich es selbst sehen musste.

Auf halber Strecke, in Hagenow, trafen wir uns. Ich stand da, voller Aufregung und Erwartung, als der Wagen des Tierheims vorfuhr. Die Pflegerinnen wiederholten ihre Skepsis. Dann öffnete sich die Tür.

Da standest du nun, mein kleiner Ragnaar. Dein Fell war völlig verfilzt, dein bisheriges Leben hatte tiefe Spuren hinterlassen. Du kamst mir entgegen, deine Augen trafen meine, und in diesem Augenblick geschah ein kleines Wunder. Es war wie ein stilles, tiefes Einverständnis zwischen uns beiden. Ohne Zögern, ganz selbstverständlich, gingst du mit mir spazieren. Wir ließen die völlig verdutzte Tierheimleitung einfach stehen. 30 Minuten liefen wir nebeneinander her, und es fühlte sich an, als würden wir uns schon eine Ewigkeit kennen. Da gab es kein Zurück mehr. Du warst mein Hund.

Auf der Rückfahrt nach Kiel lagst du angeleint auf der Rückbank. Jedes Mal, wenn ich mich nach hinten beugte, um nach dir zu sehen, schenktest du mir einen feuchten Hundekuss. In Kiel angekommen, warst du sofort Zuhause. Du hast meine Frau begrüßt, hast neugierig die Zimmer inspiziert, als hättest du nie woanders gewohnt.

In dieser ersten Nacht wollte ich dich nicht allein lassen. Ich legte mich auf eine Matratze auf den Fußboden, direkt neben deine Decke. Als wir am Morgen die Augen öffneten, kamst du zu mir. Du hast mir das ganze Gesicht abgeleckt, und dein ganzer kleiner Körper strahlte vor Glück und Fröhlichkeit. Es war, als würdest du dich aus tiefster Seele dafür bedanken, dass du endlich die Chance auf ein echtes, hundewürdiges Leben bekommen hast.

Du kanntest überhaupt nichts. Keine Straßen, keinen Wald, nicht einmal das Gefühl von grünem Rasen unter deinen Pfoten. Alles mussten wir dir ganz langsam, mit unendlich viel Geduld und Verständnis beibringen. Aber ich habe jede Sekunde davon geliebt. Denn das, was du mir zurückgegeben hast, war unbezahlbar: bedingungslose Liebe und absolutes Vertrauen.

Ein DNA-Test brachte später das Geheimnis deiner Persönlichkeit ans Licht: Du bestundest aus fünf verschiedenen Terrier-Rassen und einem Border Collie! Wer Terrier kennt, weiß, wie sturköpfig sie sein können. Und ja, mein kleiner Dickkopf, manchmal hast du mich mit deiner Sturheit fast zur Verzweiflung gebracht – aber man konnte dir einfach nie lange böse sein. Dein Charme war immer größer.

Fast sechs wunderschöne, unvergessliche Jahre durften wir so miteinander teilen. Bis zu jenem schrecklichen Tag, an dem ein plötzliches Nierenversagen alles veränderte. Innerhalb kürzester Zeit musste ich die schwerste Entscheidung treffen, die ein Hundebesitzer treffen kann: Ich musste dich von deinen Schmerzen erlösen.

Da wir keinen eigenen Garten haben, war mir eines unendlich wichtig: Ich wollte dir über den Tod hinaus dieselbe Liebe, Würde und Achtung zurückgeben, die du mir zu Lebzeiten geschenkt hast. Der bloße Gedanke, dass mit deinem leblosen Körper nicht gut umgegangen werden könnte, machte mich verrückt. Deshalb entschied ich mich für eine Einäscherung. Ich wollte dich wieder nach Hause holen.

Nun stehst du bei mir im Wohnzimmer. Der Schmerz über deinen Verlust ist noch immer furchtbar und zerreißt mir oft das Herz. Aber zu wissen, dass du wieder bei mir bist – auch wenn es nur deine Asche ist –, gibt mir einen tiefen, inneren Frieden. Du bist wieder da, wo du hingehörst.

Ragnaar, mein treuer Freund, mein kleiner Kämpfer: Vielen Dank für all die wunderschönen Stunden, die ich mit dir genießen durfte. Du hast mein Leben bereichert und mir gezeigt, wie tief die Verbindung zwischen Mensch und Tier sein kann.

Du bist nicht mehr an meiner Seite, aber du bleibst für immer in meinem Herzen. In Liebe, dein Herrchen.

„Gute Reise über die Regenbogenbrücke, kleiner Ragnaar. Du wirst schmerzlich vermisst, aber deine Liebe bleibt für immer.“